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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nachweis von Zinkionen


C. Iulius Caesar
02.08.2002, 13:19
Hi Leute,

ich soll einen Versuch durchführen, in dem ich blaues Kupfersulfat (CuSO4 * 5 H2O) mit Zink (Zn). Reagieren lasse.
Nun habe ich dazu folgende Fragen:
Was sind die Produkte des Versuchs?

Im Zusammenhang mit diesem Versuch würde es mich interessieren, wie man Zinkionen nachweist.

Ich wäre für jede Hilfe sehr dankbar.
Dankeschön.

hippie
02.08.2002, 14:22
Cu2+(aq) + SO42-(aq) + Zn(s) -> Cu(s) + Zn2+(aq) + SO42-(aq)

Mit der Reaktion kannst du dir einen Batterie bauen.

C. Iulius Caesar
02.08.2002, 14:49
Wie funktioniert denn diese Batterie?

hippie
02.08.2002, 15:10
Die reaktion ist eine Standard Redox Reaktion:

Reduktion:
Cu2+ + 2e- -> Cu

Oxidation:
Zn -> Zn2+ + 2e-

Die Elektronen, die vom Zink zum Kupfer wollen, lässt man durch einen Draht sausen und schon kann man eine LED oder sowas zum Leuchten bringen.

Die Klassische Form sieht so aus:
Man hat zwei Bechergläser, in einem ist Kupfersulfatlösung und eine Kupferelektrode, im Zweiten Eine Zinksalzlösung und eine Zinkelektrode. die Flüssigkeiten in den Bechergläsern werden durch ein mit salzlösung (Wir haben in der Schule ein Nitrat verwendet) gefülltes U-Rohr verbunden. Die Beiden Elektroden über einen Verbraucher (Messgerät, Glühbirne, etc.) miteinander verschaltet.

Mit wesentlich weniger Chemikalien und Geräten kommt man bei folgender Version aus:
Auf einem Stück Filterpapier wird eine Ecke mit der Kupfersalzlösung getränkt, eine andere Ecke mit der Zinksalzlösung. Auf die jeweilige Lösung legt man ein Plättchen des entsprechenden Metall. Die Mitte das papier wird wieder mit der Nitrat-Lösung getränkt, so, dass zwischen den beiden Metallplättchen durchgängig nasses papier ist.
Nun kann man auf jedes Plättchen eine Messelektrode eines Multimeter setzen und die Spannung ablesen.

nobody
02.08.2002, 15:29
Originalnachricht erstellt von W@ckyW@rrior

Im Zusammenhang mit diesem Versuch würde es mich interessieren, wie man Zinkionen nachweist.


a) irgendein Zn-Niederschlag mit verd. CoNO3 Lsg auf der Magnesiarinne erhitzen --> grüner Niederschlag

b) mit Nh42S Lösung ein weisser ZnS Nd. (Cu bildet einen schwarzen Nd.)

c) mit Kaliumhexacyanoferrat II Lsg ein schmutzig weisser Niederschlag in schwach salzsaurer mit acetat ionen abgepufferter Lösung (Cu bildet einen braunen Niederschlag!)

Adam
02.08.2002, 18:43
...grüner Niederschlag
...

Es ensteht ein Spinell ZnCo2O4 "Rinmansgrün"


.

nobody
02.08.2002, 19:26
@ Hippie

Seit wann hat Zink denn die Oxidationsstufe +1 ?

Das heißt doch Zn --> Zn2+ + 2e- gelle?

Gruß Chemieman

hippie
02.08.2002, 20:38
Originalnachricht erstellt von Chemieman
@ Hippie

Seit wann hat Zink denn die Oxidationsstufe +1 ?

Das heißt doch Zn --> Zn2+ + 2e- gelle?

Gruß Chemieman

whops, danke für den Hinweis, ich hab es oben verbessert!

nobody
02.08.2002, 20:41
HI!!

Jojo kein Problem nur ich dachte jetzt das ich da mit dem Zink irgendwas verpasst hab :p

Gruß Chemieman