Wie ich vor einiger Zeit der "Wissenzeitung" Welt der Wunder entnahm spekuliert man, dass eine Mission zum Mars ein Flug ohne Rückkehr sein solle.
Der Hauptgrund für ein solches Unterfangen soll vor allem die Gefahr sein, dass sich auf dem Mars Marsmikroben befinden.
Ein weitere Aspekt für eine solche Misson sei außerdem die hohe Strahlendosis, die auf die Astronauten einwirkt.
Nun Frage ich mich ob einem solchen Artikle glauben zu schnekne ist ,oder ob er auf einem Bildzeitungs niveau basiert
mfg alan
Kleiner Muck
17.09.2006, 17:09
Bei einer bemannten Mission stellt sich die Frage in wieweit es unseren, naja, Moralvorstellungen entspricht, ... da jemanden hochzuschicken, den man nicht mehr zurückholt!
Aber irgendein Ami findet sich da bestimmt....:rolleyes: :D
Muck
Alan Turing
17.09.2006, 17:17
Das glaube ich auch ,außerdem dieser Mensch wird in die Analen eingehen:)
DrDeath
18.09.2006, 06:32
Das glaube ich auch ,außerdem dieser Mensch wird in die Analen eingehen:)
Wenn du damit meinst, daß der am A... sein wird, geb ich dir recht.
Für mich klingt das aber eher nach üblichem WdW-Schwachsinn.
TobiasRieper
18.09.2006, 06:36
Wenn du damit meinst, daß der am A... sein wird, geb ich dir recht.
Für mich klingt das aber eher nach üblichem WdW-Schwachsinn.
"WdW-Schwachsinn" :D Genau wie: Geilileo.
Muzmuz
18.09.2006, 09:39
eine one-way reise ist technisch nicht nur aufgrund von mikroben, sondern vor allem aufgrund des ressourcenverbrauchs vorzuziehen
sind hin- und rückflug geplant, muss während der ganzen hinreise der treibstoff und die vorräte für den rückflug mitgeschleppt werden
außerdem müssen die bordsysteme während der ganzen missionsdauer zuverlässig sein (also hinflug, aufenthalt und rückflug überstehen)
freiwillige würde es mit sicherheit genügend geben, aber ich denke nicht, dass sich eine seriöse raumfahrtorganisation dafür hergäbe
lg,
Muzmuz
Tomalak
18.09.2006, 14:15
Also solange wir nicht die technischen Möglichkeiten besitzen, um auch einen sicheren Rückflug zu gewährleisten wird dort auch keiner hinfliegen, egal wie viele schwachsinnige Freiwillige sich finden...
Deals, Alder!
18.09.2006, 14:35
Dann wäre ja eigtl. auch das ganze Raumschiff rausgeschmissenes Geld, wenn man damit nur jemanden hinfliegt und es dann "dort lässt". Ich glaub auch nicht, dass sowas passieren wird.
Am besten alle Instrumente verrecken bei der Landung, dann ist die Info = 0. Wir haben einen hingeschickt, er kann keine Daten herschicken und zurück kann er auch nicht.:D
stalker
18.09.2006, 15:26
Dann wäre ja eigtl. auch das ganze Raumschiff rausgeschmissenes Geld, wenn man damit nur jemanden hinfliegt und es dann "dort lässt".
Soweit ich weiß ist noch keine Marsmission-Rakete zurück zur Erde gekommen. Entweder blieben sie da im Orbit, sind da gelandet oder flogen vorbei. Sehe ich das richtig?
Muzmuz
19.09.2006, 10:25
ja, denke ich auch
offensichtlich ist es leichter und günstiger, ein ganzes automatisches labor zu entwickeln und dort zu lassen, als proben lediglich zu nehmen, transportieren und hier zu analysieren
lg,
Muzmuz
DrDeath
19.09.2006, 12:39
sind hin- und rückflug geplant, muss während der ganzen hinreise der treibstoff und die vorräte für den rückflug mitgeschleppt werden
Weswegen ja auch zu den angedachten Konzepten gehört, das Schiff für den Rückflug unbemannt vor Missionsbeginn zum Mars zu schicken, und das Schiff für den Hinflug zurückzulassen.
Oder, wie S.R. Hadden so schön sagte (http://imdb.com/title/tt0118884/quotes): "Warum soll man nur eines bauen, wenn man zwei zum doppelten Preis bekommt?" ;)
Kleiner Muck
19.09.2006, 18:47
Ich weiß nich, jetzt mal naiv gesagt: wenn die von dort was zurückschicken, wegen den Mikroben; da kann die Sonde, die zurückkommt, doch erst mal an der ISS andocken, ... "eingeschweißt" werden und ab zur erde.
Inwieweit das jetzt mit einem Menschen geht, .. ich lass es mal so stehen, .. vllt sollte man das erst mal unbemannt versuchen, ... oder Georg W.B. meldet sich freiwillig und bleibt da:D :D :D :D
Muck
Tomalak
21.09.2006, 19:15
Ja, das ist eine Idee - Aber wieso zum Donner haben die Angst vor Bakterien? Die Raumfahrer selbst würden mit denen gar nicht in Kontakt kommen (Raumanzug) und den kann man bekanntlich desinfizieren :p
Tiefflieger
22.09.2006, 07:41
...Die Raumfahrer selbst würden mit denen gar nicht in Kontakt kommen (Raumanzug) und den kann man bekanntlich desinfizieren :p
Führ mir doch mal vor, wie man einen Raumanzug in der Schwerelosigkeit desinfiziert. Weiterhin würde ich gerne sehen, wie man ein ganzes Raumschiff (oder wie man dieses Marsfluggerät auch nennen mag) innen und außen desinfiziert, wobei man natürlich die Insassen auch nicht vergessen darf. So ganz unbegründet sind die Befürchtungen nicht.
Lenchen
22.09.2006, 10:57
Raumschiffe, die zum Mars fliegen werden immer sterilisiert
"Auf dem Mars angekommen, wird dann ein spezieller Müllcontainer aufgebaut in dem die nicht wieder zu verwertenden Abfälle abgeschlossen gelagert werden. Bevor diese aus dem Raumschiff auf die Oberfläche gelangen müssen sie sterilisiert werden um eine Kontaminierung des Roten Planeten zu verhindern."
http://www.marssociety.de/html/index.php?module=Static_Docs&type=user&func=view&f=Projekte/Euromars/euromars.html
Trotzdem (Keimfreiheit ist unmöglich) sind wohl schon einige Bakterien auf dem Mars gelandet. Und diese bedrohen jetzt bemannte Missionen von Mars, Bakterien im "Schlaf" von der Erde, nicht etwa "Mars-Mikroben"
Alan Turing
22.09.2006, 19:47
Um noch mal auf den begriff der strahlung zurück zu kommen, was natürlich auch im bereich der mondfahrt eine rolle spielte und immer noch spielt.
Wird erlangen schutz durch den van allen gürtel aber wenn man sich dann erst im weltall befindet ist die strahlungs intensität dann doch dementsprechend viel höhere oder sehe ich es falsch?
DrDeath
23.09.2006, 14:43
Wird erlangen schutz durch den van allen gürtel aber wenn man sich dann erst im weltall befindet ist die strahlungs intensität dann doch dementsprechend viel höhere oder sehe ich es falsch?
Jein. Die Strahlung im Van-Allen-Gürtel ist eigentlich besonders hoch, auch höher als normalerweise im umgebenden Raum. Unter bestimmten Umständen (Sonnenstürme im Speziellen) kann die Strahlung aber besonders intensiv werden. Das Problem besteht aber auch "diesseits" des Van-Allen-Gürtels, wie man daran sehen kann, daß diverse Satelliten durch Sonnenstürme ausgefallen sind.
Kleiner Muck
25.09.2006, 18:29
Ich denk mal das Problem gibt es auch andersrum, nicht nur die Kontaminierung des Mars, auch beim zurückkommen, ... ich meine, die haben sich zwar an Marsbedingungen angepasst (Atmosphäre, Temperatur), aber nehmen wir doch einmal an, die Bakterien kommen zu uns und vermehren sich hier, .. und alles was lebt verträgt das ganze nicht soooo gut, ... könnte ungemütlich werden:D
Muck
Kleiner Muck
01.10.2006, 15:53
Hab ich grad gefunden:
Pilze (http://web.archive.org/web/20001019060307/http://www.globe.com/dailyglobe2/275/nation/Astronauts_vs_fungus+.shtml)
Wer hätte das gedacht??
Für alle, die wie ich meistens zu faul sind den Link aufzurufen (:D ): Da gehts darum, das die Mir innen vollständig mit Glas und Metall fressenden Pilzen bewachsen war, die selbst Plastik angreifen. Da waren auch Penizilin pilze dabei und so.
Muck
Tomalak
04.10.2006, 20:04
Ist ja klar... auch in der Mir wurden wissenschaftliche und medizinische Experimente gemacht - und da werden die Russen das eine oder andere Mal nicht sauber gearbeitet haben und schon hat man die Plage an Bord :rolleyes: echt Pech!
Jarryd
04.10.2006, 20:51
Hi
Gehört vielleicht nicht zum Thema, aber:
Ich finde, eine Mission zum Mars im Moment (sprich die nächsten 30-50 jahre) währe eine ziemliche Geldverschwendung.
Vor allen Dingen auf Bezug unserer eigenen Probleme hier auf der Erde. Warum sollte man ein solches Milliardenprojekt starten, wenn wir das Geld viel eher in Sachen, wie erneuerbare Energien, Kampf gegen Umweltverschmutzung, Kampf gegen Hunger, etc. investieren könnten.
Aber diese Gelder wird es in diesem Maße wohl nicht geben; ist zumindest meine Meinung, welche, denke ich, auch gut nachvollziehbar ist.
Klar, spektakulär wäre ein solches Projekt allemal, ich finde Raumfahrt sowieso sehr spannend und interessant, aber, wennmöglich, nur in kleinerem Rahmen.
Wenns nach mir ginge, würde ich das Geld erst in erneuerbare Energien, und für allgemeine Probleme in der jetzigen Gesellschaft investieren. Auch in die allgemeine Forschung, sei es Medizin, oder künstliche Intelligenz, oder autonome Gerätschaften würden die Gelder fließen.
An eine Marsmission, o.ä. würde ich erst denken, wenn wir mit unseren eigenen Problemen auf der Erde fertig werden KÖNNEN!
Aber wie ja schon anfangs erwähnt, das gehört nicht zum Thema.
mfg Jarred
Alan Turing
05.10.2006, 16:11
Im Grunde entspricht es voll und ganz der Wahrheit doch schaut man zurück auf die Mondmission so wird klar ,dass diese Gelder in anderen Bereichen fehlten.
Godwael
05.10.2006, 16:22
Vor allen Dingen auf Bezug unserer eigenen Probleme hier auf der Erde. Warum sollte man ein solches Milliardenprojekt starten, wenn wir das Geld viel eher in Sachen, wie erneuerbare Energien, Kampf gegen Umweltverschmutzung, Kampf gegen Hunger, etc. investieren könnten.
Genau dieses Argument spricht bei näherer Betrachtung durchaus für eine bemannte Marsmission.
Denn man muss schon eine tief rosarot gefärbte Brille aufhaben, um unreflektiert davon auszugehen, dass das bei der Marsmission eingesparte Geld in den Kampf gegen Hunger und die ganzen anderen guten Zwecke gesteckt würde.
Merke: Ein Land, das zu viel Geld hat, kauft davon Waffen. Oder Lässt es in privaten Taschen verschwinden. Jedenfalls fließt es definitiv nicht in die Lösung globaler Probleme.
An eine Marsmission, o.ä. würde ich erst denken, wenn wir mit unseren eigenen Problemen auf der Erde fertig werden KÖNNEN!
Es ist genau umgekehrt: So lange wir nicht mal in der Lage sind, eine Lösung für ein derart simples Transportproblem zu finden, ist es völlig illusorisch, ein Problem wie z.B. globale Armut oder gar Umweltverschmutzung zu lösen. Der Mars liegt derzeit wenigstens theoretisch in Reichweite unserer Möglichkeiten.
Jarryd
05.10.2006, 21:37
Es ist genau umgekehrt: So lange wir nicht mal in der Lage sind, eine Lösung für ein derart simples Transportproblem zu finden, ist es völlig illusorisch, ein Problem wie z.B. globale Armut oder gar Umweltverschmutzung zu lösen. Der Mars liegt derzeit wenigstens theoretisch in Reichweite unserer Möglichkeiten.
Du meinst also, dass das Transportsystem (Sprich eine Reise zum Mars und zurück(oder auch nicht)) in Relation zur Lösung gesellschaftlicher Probleme einfacher ist?
Das sehe ich anders! Beide Aspekte sind mindestens von gleicher Schwierigkeit zu bewältigen. Deshalb frage ich wiederum: Warum sollte ich irgendeine Mission zu fremnden Himmelskörpern unternehmen, vielleicht sogar mit permanenter Besetzung via Basis, wenn ich das Geld doch im viel produktiveren Sinne in bereits erwähnte Ziele stecken könnte? Was habe ich davon auf dem Mars rumzulaufen, Steine aufzusammeln, zu analysieren und nach 2 Jahren wieder zur Erde zurückzureisen, nachdem in jenes Projekt bereits mehrere Milliarden investiert wurden?
Ich verstehe deine Argumentation nicht!
Warum sollte ich mich erst Interstellarer Raumfahrt widmen, wenn ich mit meinen eigenen Problemen noch nicht fertig werden kann?
und nur weil "der Mars derzeit wenigstens theoretisch in Reichweite unserer Möglichkeiten liegt" heißt das doch nicht, dass wir auch unbedingt schon dorthin müssen. Meiner Meinung nach liegt der Kampf gegen bereits erwähnte Probleme nicht nur Theoretisch in Reichweite.
Nimm das nich böse auf, is nur meine Meinung, ich bin nach wie vor auch in Raumfahrt sehr interessiert, ich werde dieses Fach auch demnächst (hoffentlich) studieren.
Ich hoffe auch insgeheim noch miterleben zu dürfen, wie der erste Mensch einen Fuß auf den Mars setzt.
In diesem Sinne
mfg Jarryd
Alan Turing
05.10.2006, 21:56
Im Kern trifft deine Aussage ja die wünschenwerteste Option, doch wie bereits von Godwael angesprochen würden die gesparten Gelder nicht zu solchen Aktionen führen.
Deine Aussage zeigt ein idealisiertes Weltbild , welches wir alle anstreben, doch die Realität sieht leider anders aus.
Außerdem wäre zu sagen, dass der Mensch schon während seiner Evolution immer vor neue Probleme gestellt worden ist.
Wobei die Hungersnot leider schon sehr lange ein Problem war, die Raumfahrt in unserem Falle die Marsmissionen sind Problem die erst durch neuzeitliche Inovationen entstanden sind.
Der Mensch wird beides Mal mit einem schwer lösbaren Problem konfrontriert. Der Fall der Marsmissionen jedoch ist ein neues frisches Problem, welches von vielen schaluen Köpfen gelöst werden will.
Wäre es doch bei dem Welthunger genauso würde sich noch mehr engagement zeigen so wäre wenigstens ein kleiner Schritt getan.
Jarryd
05.10.2006, 22:12
Im Kern trifft deine Aussage ja die wünschenwerteste Option, doch wie bereits von Godwael angesprochen würden die gesparten Gelder nicht zu solchen Aktionen führen.
Deine Aussage zeigt ein idealisiertes Weltbild , welches wir alle anstreben, doch die Realität sieht leider anders aus.
HI
klar, natürlich wird es nicht soweit kommen, dass vom einen tag auf den anderen keine Probleme mehr geben wird. Diese Gelder würden natürlich nicht dorthin gehen wo sie am meisten gebraucht würden. Aber(das musste ja jetz kommen...typisch ich^^):
Wäre es nicht vom größeren Nutzen danach zu streben, was uns in erster Linie bewegt, nämlich die Probleme die uns hindern ein gesellschaftlich ausgewogeneres Leben zu führen zu beseitigen? Oder ist es in deinen Augen sinnvoller danach zu streben, was in erster Linie nur dazu dient den Wissenshunger zu stillen. Man muss schon sehen, wo man seine Prioritäten setzt.
warte sehnlichst auf Antworten, mich interessiert die Meinug ALLER dazu. Ihr könnt mich auch ruhig fertig machen, und mich vielleicht eines Besseren belehren^^, bin ja auch nur ein Mensch^^
Mfg Jarryd
Godwael
05.10.2006, 22:19
Du meinst also, dass das Transportsystem (Sprich eine Reise zum Mars und zurück(oder auch nicht)) in Relation zur Lösung gesellschaftlicher Probleme einfacher ist?
So ist es. Und zwar um Größenordnungen.
Lass dich bloß nicht von all den schönen Utopien blenden, die überall in Umlauf sind - da heißt es einfach : Wir müssen ja nur... und dann ist die Armut praktisch besiegt. :rolleyes:
Es wird immer der Eindruck (auf dem auch dein Argument basiert) vermittelt, wir hätten, was Armut und Hunger etc. angeht, den Zipfel der Lösung schon in der Hand und müssten jetzt nur noch die dafür nötigen Ressourcen einsetzen, die feinen Details herausfinden und das alles umsetzen. Stimmt nicht.
Wir hatten eine Lösung, eine umfassende Theorie darüber, wie wir das Leben der Ärmsten der Armen global massiv verbessern könnten, hätten wir nur genug Geld. Aber es hat sich herausgestellt, dass der ganze Ansatz nicht funktioniert. Derzeit liegt die gesamte Theorie der Weltverbesserung in Scherben, und es gibt nicht mal den leisesten Ansatz einer Idee, was sie ersetzen könnte. Wir stehen mit leeren Händen auf einem Trümmerhaufen.
Die Erschaffung einer besseren Welt ist - in organisatorischer, technologischer und politischer Hinsicht - ganz eindeutig noch einige Nummern zu groß für die Menschheit im gegenwärtigen Zustand.
Was kann man dagegen tun? Richtig, man versucht sich an Projekten, die eine Steigerung unserer organisatorischen, technologischen und politischen Möglichkeiten versprechen.
Wäre es nicht vom größeren Nutzen danach zu streben, was uns in erster Linie bewegt, nämlich die Probleme die uns hindern ein gesellschaftlich ausgewogeneres Leben zu führen zu beseitigen? Oder ist es in deinen Augen sinnvoller danach zu streben, was in erster Linie nur dazu dient den Wissenshunger zu stillen. Man muss schon sehen, wo man seine Prioritäten setzt.
Formulieren wir das mal um: Wäre es nicht wesentlich sinnvoller, unsere kollektiven Möglichkeiten gezielt zu erweitern, als irgendwelche wohlklingenden Rezepte zu finanzieren, die sich in der Realität längst als unbrauchbar erwiesen haben?
Alan Turing
05.10.2006, 22:21
Ich wollte keineswegs ausdrücken , dass ich die raumfahrt der sozialen Problematik vorziehen.
Ich hoffe das dies nicht so verstanden worden ist.
Ich vertrete die deinige Meinung doch ob sie in dieser Form realisierbar ist wäre eine weitere Frage.
Jarryd
05.10.2006, 22:36
So ist es. Und zwar um Größenordnungen.
Wir hatten eine Lösung, eine umfassende Theorie darüber, wie wir das Leben der Ärmsten der Armen global massiv verbessern könnten, hätten wir nur genug Geld. Aber es hat sich herausgestellt, dass der ganze Ansatz nicht funktioniert. Derzeit liegt die gesamte Theorie der Weltverbesserung in Scherben, und es gibt nicht mal den leisesten Ansatz einer Idee, was sie ersetzen könnte. Wir stehen mit leeren Händen auf einem Trümmerhaufen.
Hä? Also entweder bin ich einfach nur blöd, naiv, habe Restalkohol^^, oder kann das einfach nicht nachvollziehen.
Uns fehlt das Geld um bereits mehrfach angesprochene Probleme zu beseitigen. Aber du würdest eine Marsmission unterstützen. Ein Milliardenprojekt.
Doch eins siehst du falsch. Das Geld ist da! Der beste Beweis ist dafür wohl die internationale Raumstation und das Shutttle-programm. Das Geld wird nunmal aber nicht für den produktiven Zweck verwendet! UNd das wurde auch schon häufiger meiner Erinnerung nach genannt. Nun nehmen wir mal an wir sammeln Geld unter dem Vorwand für eine künftige Marsmission. 10 Jahre später ist das Geld zusammen(warscheinlich schon wesentlich früher). Kein Problem, wäre ja nich das erste mal, dass das geklappt hat(ISS, Shuttleprogramm). Nun könnte man sich aber entscheiden, nimmt man nun das Geld tatsächlich für die Mission, oder verwendet man es für weitaus sinnvolleres( was sich jeder darunter selbst definieren kann).
Wenn man sich allein mal vor Augen hält, was die ISS bereits gekostet hat( meiner Meiniúng nach 150 Milliarden), und sie ist noch nicht einmal fertig... dann sollte man sich wirklich mal überlegen... was machen wir da eigentlich. Warum geben wir Abermilliarden von Dollars aus, um 400 km über unseren Köpfen ein Fußballfeldgroßes Objekt schwirren zu haben, wenn es so vielen Menschen und der Natur besser gehen könnte?
Belehrt mich wieder eines Besseren^^! Kann sein, dass ich da gerade ein wenig Sche*** gelabert hab. Nun denn.
mfg Jarryd
FabianH
05.10.2006, 23:07
Hi,
Scheiße laberst du defintiv nicht, du bist nur zu gut für diese Welt ;) ! Es ist ja so (das halte ich mir zumindestens immer vor Augen): Die 150 Milliarden für ISS hat jemand verdient (bzw. mehrere) die haben auch einen Interesse daran weiter zu verdienen ==> Sie fördern solche Dinge weiter. Da die Dritte Weltländer kein Geld haben, kann man da auch nichts verdienen (außer man führt dort Krieg.) ==>Warum soll man sich darum kümmern?
Das ist jetzt nur eine stark vereinfachte Darstellung, zeigt meines Erachtens aber das Grunddilemma.
Zur Größe des Problems: Schon allein die Festlegung des Problems ist bei der Marsmission wesentlicher einfacher: Wir bauen ein Raumschiff das zum Mars und zurrück fliegen soll. (Sicherlich gibt es zahlreiche Zwischenschritte (Mondbasis) aber das ist der Wesenkern).
Bei der "Weltbefriedun" sieht es anders aus, versuch doch mal das Problem genau zu definieren und die Aufgaben die auf dich zukommen. Hier nur ein Ansatz: "Es soll kein Mensch mehr hungern!" Okay, aber wie fangen wir das an? Einfach Essen verteilen bringt nichts (siehe Signatur von FK), aber wie bringen wir die dazu, dass Sie sich stetig selber versorgen können? Ich wüßte es nicht. Dann ist das hungern ja nur ein Problem das du ansprichst, wie bekämpfst du z.B. den Terror? (Es ist ja erwiesen, das Bush`s Weg nicht funktioniert). Und glaubst du wirklich, dass wir das in aller Welt lösen können, wenn wir nichtmal bei uns zuhause alle richtig versorgen können?
Und: Die Finanizierung von so einem Projekt läuft auch nicht so, dass man genügend Geld sammelt und dann loslegt, man gibt Stück für Stück was aus und bekommt es auch Stück für Stück.
So, nur ein bisschen Anregung.
MfG
Fabian
Godwael
05.10.2006, 23:19
Belehrt mich wieder eines Besseren^^! Kann sein, dass ich da gerade ein wenig Sche*** gelabert hab.
Absolut nicht. Du hast ja Recht.
Nur, was ich eben nicht sehe ist, wie wir denn mit dem ganzen Geld dafür sorgen, dass es Mensch und Umwelt besser geht. Man kann globale Lösungen nun mal nicht einfach kaufen.
Zum Beispiel die Sache mit dem Welthunger: Klar können wir jetzt einfach das Geld dafür nutzen, alle Menschen der Welt mit Nahrung und Kleidung zu versorgen. Das ruiniert aber die Wirtschaft in den entsprechenden Gegenden und macht die Leute noch ärmer. Oder man versucht, die einheimische Produktion anzukurbeln, indem man ihre Produkte aufkauft. Was auch immer. Es gibt hunderte Ideen; es ist ja nicht so, dass man es nicht versucht hätte.
Das Geld kommt nur letztendlich nicht da an, wo es hin soll.
Genau so sieht es auch bei anderen Themen aus: Es wird viel versucht, aber es stellt sich oft heraus, dass die Welt ab einem bestimmten Maßstab zu komplex für unsere Rezepte ist. Wir brauchen dringend neue Ansätze, und so lange wir die nicht haben, bringt es schlicht nichts, immer weiter in Projekte reinzubuttern, von denen wir aus Erfahrung wissen, dass sie nicht wirklich funktionieren.
Dann sollte man das Geld lieber in Wissenschaft stecken.
Es bringt nicht wirklich viel, Menschen auf dem Mars rumspazieren zu lassen, das ist richtig. Viel wichtiger sind die Sachen, die wir auf dem Weg dahin lernen werden.
So nebenbei: Ich bin übrigens auch gegen eine bemannte Marsmission zum jetzigen Zeitpunkt. Aus Kostengründen. ;)
Morphochemi
05.10.2006, 23:31
Ich glaube nicht, das der Welthunger durch zusätzliches Geld gelöst werden kann. Solange unsere gewählten Regierungen auf Terra das Sagen haben, und sie nicht wollen, das sich was ändert, wird sich auch nichts ändern! :mad:
Die Terranische Nahrungsmittelproduktion ist jedenfalls ausreichend, damit niemand hungern müsste...
Und das eine Reise zum Mars Geld benötigt, liegt ja auch nur daran, das wir überhaupt welches haben...
Korrekterweise sollte man über die dafür nötigen Ressourcen reden, und nicht darüber wieviele Bäume wir fällen müssen, um genügend Papier für ein paar Millionen Tausender-Noten zu produzieren...
Godwael
05.10.2006, 23:42
Die Terranische Nahrungsmittelproduktion ist jedenfalls ausreichend, damit niemand hungern müsste...
Das bringt uns leider gar nix, weil wir nicht einfach losgehen und Essen verteilen können. Lebensmittelspenden können Hungersnöte verursachen. :(
Morphochemi
06.10.2006, 00:00
Das bringt uns leider gar nix, weil wir nicht einfach losgehen und Essen verteilen können. Lebensmittelspenden können Hungersnöte verursachen.
Dessen bin ich mir bewusst. Das würde ich auch nicht tun.
Aber die Regierungen des Planeten hätten die Möglichkeit durch wirkliche Hilfe, das Problem in den Griff zu kriegen.
Damit meine ich nicht, Reissäcke mit dem Flugzeug abzuwerfen. Sonst treffen wir noch einen von denen, die ihn auffangen wollten. Dafür kommt man heute vor ein Tribunal... :)
Nein, man müsste das Problem direkt, z.B. durch Technologietransfer lösen. Den Leuten helfen, langfristig auf eigenen Beinen zu stehen. Und dafür sorgen, das sie nicht die selben Sünden begehen, wie wir es einst taten. Das könnte auch für uns von Vorteil sein, im Hinblick auf die Erschliessung einer neuen Welt wie dem Mars :)
FabianH
06.10.2006, 00:07
Und dafür sorgen, das sie nicht die selben Sünden begehen, wie wir es einst taten.
Hört sich zwar gut an, aber: Wie genau willst du das anstellen? Dich mit einem Geweher hinstellen und sagen: So benehmt euch vernünftig?
Godwael
06.10.2006, 00:27
Nein, man müsste das Problem direkt, z.B. durch Technologietransfer lösen.
Haut auch nicht hin. In allen beklagenswerten Details nachzulesen in dieser Fallstudie (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3828202136/302-3276833-4174467).
josuav
06.10.2006, 07:14
Hört sich zwar gut an, aber: Wie genau willst du das anstellen? Dich mit einem Geweher hinstellen und sagen: So benehmt euch vernünftig?
Oh ne, das klappt nicht so richtig, Beispiel China: Kraftwerke wahnsinnig ineffizient, Bau von jeder Menge neuen Atomkraftwerken. :mad: Die machen die selben Fehler wie wir vor 40 Jahren.
Jarryd
06.10.2006, 11:23
Hi
Nun, da gibt es schon einige Ansätze für die richtige Verwendung von Geldern, die für das Wohl aller, vor allen Dingen für die Wirtschaft von großem Nutzen sind.
Schon mal was vom "Marshall-Plan" gehört? Ich denke doch mal.
Die Amerikanische Bevölkerung stiftete Deutschland einen bestimmten Prozentsatz an Geld. Und siehe da: ein Wirtschaftswunder! Tja, a hab ich auch mal in Geschichte gut aufgepasst^^.
Soooo, wenn man sich nun mit Regierungen der ganzen Welt hinsetzt und einen Plan schmieden würde, einen Prozentsatz seines Geldes abzugeben, würde sich das doch stark rentieren, oder nicht?
ich meine EINMAL hat es ja geklappt in Deutschland, warum nicht auch mehrmals?
Wenn das Geld dann in die armen Länder fließen würde, und das Geld in den entsprechenden Ländern dann auch noch gut angelegt würde, beispielsweise unfruchtbaren Boden wieder fruchtbar machen, etc., dann könnte es jedem Land besser gehen. Jedes Land hätte dann seine vom Land her einen Vorteil für den Export!
Und ich meine ich hätte auch irgendwas vom kampf gegen terroranschlägen gelesen. Klar dagegen kann man nichts unternehmen, aber sollte man deswegen aufgeben? NEIN!
Damit hätte man sich lediglich ergeben, und man würde sich den Terroristen fügen.
Letztens in Religion haben wir besprochen, es muss Kommunikation zwischen verschiedenen Parteien herrschen, weil sonst treten Missverständnisse auf. In diesem Fall wäre das ein Dialog der Kulturen. Würde man Dialoge führen würden beide Parteien den Fundamentalismus der eigenen Ideologie überwunden werden. man könnte kompromisse schließen, man wäre tolerant. Natürlich ist das nicht einfach, und warscheinlich will nicht mal eine der parteilen (Westen, Osten(wenn man das so sagen darf)) seinen Fundamentalismus überwinden. Aber genau DAS wäre der richtige Weg im Kampf gegen den Terror. Das ist aber nunmal nicht so einfach.
Sooo da sieht man mal wie man von einer Marsreise zum Marshall-plan auf den Kampf gegen den Terror kommt^^. Es hängt alles miteinander zusammen.
Ich glaube Einstein hat einmal gesagt man muss Religion mit Wissenschaft vereinen. Denn" Religion ohne Wissenschaft ist arm, Wissenschaft ohne Religion ist blind! Tja, was will uns wohl der alte Mann damit sagen^^?
Lasst euch das mal alles ernsthaft durch den Kopf gehen.
mfg Jarryd
Alan Turing
06.10.2006, 17:52
Ich meine EINMAL hat es ja geklappt in Deutschland, warum nicht auch mehrmals?
mfg Jarryd
Deutschalnd ist aber nicht vergleichbar mit einem Afrikanischen Staat.
Deutschland ist schon seit längerem
kein Agrastaat mehr.
Außerdem spielten weitere Faktoren eine wichtige Rolle während
der Nachkriegszeit.
Deutschland musste von neu anfangen und hatte damit einen Vorteil auf seiner Seite, denn durch den Neubau von Fabrikanlangen wurden neue verbesserte Maschinen installiert.
Diese Maschinenen waren in anderen Ländern noch nicht vorhanden
was für Deutschland den Vorteil hatte, dass wir in manchen Bereichen Marktführer waren.
Godwael
06.10.2006, 18:02
Lasst euch das mal alles ernsthaft durch den Kopf gehen.
:eek: Nee danke. Ich hätte meine Gedanken gerne mit sowas wie Bezug zur Wirklichkeit, wenn's dir nichts ausmacht.
Kleiner Muck
06.10.2006, 18:36
Mal anders gesehen, abgesehen davon, das dabei wieder Firmen Geld machen,... und technologien entwickelt / weiterentwickelt werden (...die am Ende wer nutzen kann? Das Militär!) am ende ist es doch so: Was bringt es denn USA, in den Entwicklungsländern Miliarden in Koruptionssümpfen versickern zu lassen? Das bringt weder Kohle noch Prestige, anders eine Marsmission!
Und da können die da den anderen (China, ....) mal wieder zeigen, wer hier eigentlich der Herr im Haus sein will....
Und noch was: Was schert es die USA wenn in Afrika jährlich ein paar tausend (hunderttausend,... millionen) an Hunger und oder AIDS sterben?
Das geht die doch nix an!
Es sei denn, die kommen rüber (siehe Spanien).
Alles in allem finde ich aber auch, das sich eine Unabhängigkeit von Öl und Gas (vor allem dem Russischem) langfristig auszahlt -> regenerative Energien.
Vor allem Deutschland muss sehen, das es davon unabhängig wird, mit der Ostseepipeline sind wir zwar unabhäniger von (ich sag mal allgemein) Islamischem Gas, aber vom russischen noch mehr, und denen(Putin & Co) ist auch nicht wirklich zu trauen, so wie der (Putin, obwohl ich seine Politik doch irgendwo gut finde (aus Russlands sicht))) grad die Muskeln spielen lässt (siehe Georgien oder Ukraine).
Dazu könnte man mal einen Thread bei Politik und Gesellschaft aufmachen, weil langsamm wirds ja wirklich Off-Topic! :-offtopic:
Muck
Jarryd
07.10.2006, 11:16
eine one-way reise ist technisch nicht nur aufgrund von mikroben, sondern vor allem aufgrund des ressourcenverbrauchs vorzuziehen
sind hin- und rückflug geplant, muss während der ganzen hinreise der treibstoff und die vorräte für den rückflug mitgeschleppt werden
außerdem müssen die bordsysteme während der ganzen missionsdauer zuverlässig sein (also hinflug, aufenthalt und rückflug überstehen)
freiwillige würde es mit sicherheit genügend geben, aber ich denke nicht, dass sich eine seriöse raumfahrtorganisation dafür hergäbe
lg,
Muzmuz
Hi
Also erstmal seh ich das genauso, lasst mal wieder über die Marsmission reden.
Wir reden (dank mir) ja wirklich weit am Thema vorbei.
Und ja, ihr habt ja recht, es bringt tatsächlich nicht wirklich viel Geld in Entwicklungsländer zu stecken.
Aber dennoch sollte man dann eher Geld in regenerative Energien stecken; würde sich jedenfalls auf Dauer sehr rentieren, und die Energieeffiziens kann ja auch ziemlich via Forschung gesteigert werden. Bestes Beispiel Solarkollektoren.
Nun ja, wieder zurück zum Thema...
Also ich fänd ja ne Marsmission echt sehr spannend, wenn auch im Moment noch nicht sehr sinnvoll.
Aber ein "one way ticket" fände ich auch ziemlich übertrieben.
In einem Punkt geb ich dir Recht, dass man Nahrungsmittel für hin und Rückflug mitnehmen muss. Aber Treibstoff...nicht unbedingt. Selbigen kann man eventuell auch auf dem Mars selber ansammeln. Hab ich zumindest man gelesen.
nunja mfg Jarryd
Kleiner Muck
07.10.2006, 17:40
Dem stimme ich zu!
Ich glaube, das Geld in regenerativen Energien besser angelegt ist, alls in einer Marsmission!
Prost:D
Muck
Jolem
12.10.2006, 16:16
Moinsen,
lassen wir uns doch alle überraschen.
Sicherlich wäre eine "Marskolonie" schön (nicht im Sinne des Kolonialismus - der war Mist). Aber sie Idee von der Besiedelung des Sonnensystems liegt nunmal in den natürlichen Expansionsinstinken von uns Menschen.
Meiner Meinung nach sollten wir uns aber erst um unser "Zuhause", die gute alte Erde, kümmern. Dann das "Laufen lernen" (Unsere Raketenantriebe sind nicht für das Weltall gemacht [wirtschaftlich gesehen]) - dann können wir uns den Sternen zuwenden.
Dort liegt unser Ursprung und unsere Zukunft!
In diesem Sinne!
Jarryd
13.10.2006, 23:18
Moinsen,
lassen wir uns doch alle überraschen.
Sicherlich wäre eine "Marskolonie" schön (nicht im Sinne des Kolonialismus - der war Mist). Aber sie Idee von der Besiedelung des Sonnensystems liegt nunmal in den natürlichen Expansionsinstinken von uns Menschen.
Meiner Meinung nach sollten wir uns aber erst um unser "Zuhause", die gute alte Erde, kümmern. Dann das "Laufen lernen" (Unsere Raketenantriebe sind nicht für das Weltall gemacht [wirtschaftlich gesehen]) - dann können wir uns den Sternen zuwenden.
Dort liegt unser Ursprung und unsere Zukunft!
In diesem Sinne!
Dem stimme ich vollkommen zu. Sehr vernünftig und rational. danke!^^
Das ist es auch, was ich die ganze Zeit sagen will^^.
mfg Jarryd
Jolem
16.10.2006, 12:26
Aha... ein Seelenverwandter:D
Jeder hat da halt seine Meinung. So wie ich die meine und ganz ehrlich ich liebe die Sterne! Nichts würde mich mehr freuen als das Universum zu erforschen... aber, wie gesagt, man sollte erst hier auf der Erde alles im "Reinen" haben!
Jolem
16.10.2006, 13:02
Hier eine kurze Erläuterung meiner Meinung:
Ich hatte Geschichte-Leistungskurs: daher weiß ich, wie die Situation während der "Erkundung und Besiedelung der "Neuen Welt"" war. Das selbe könnte bei einer Erkundung des Universums passieren.
Damals gabs Völkermord (den dann viell. im Universum, bezogen auf unser Sonnensystem, nicht!?), Krieg um Rohstoffe und Boden sowie ein großen Zwielichtbereich zwischen "Gut und Böse" -> Diese letzten Punkte können sich wiederholen und daran kann unsere, ich nenne es mal Gesellschaft, und der Frieden zerbrechen...
Dieses Risiko ist zu dem jetztigen Standpunkt der Dinge viel zu groß! Wer weiß was uns da erwartet!?
-> Hoffentlich erleben meine Urenkel das noch, oder so:D
Wird bestimmt ein unvergesslicher Moment *träum*:D