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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Phenol!!


echtmolli
03.02.2001, 23:04
hi!

kann mir mal jemand einen anständigen syntheseschritt für phenol verraten??

gruss jan!

ausgehend von benzen.

Cochrane
03.02.2001, 23:21
Hi,

es gibt 3 wichtige (weil technische) Synthesen für Phenol:

1. Sulfonierung des Benzens (--> Benzensulfonsäure) und anschließende Alkalischmelze mit NaOH zum Phenol.

2. Chlorierung des Benzens mit Chlor und anschließend Umsetzung mit verdünnter Natronlauge unter Druck und bei ca. 350°C (DOW-Prozeß)

3. Die dritte darfst Du mal selber nachschlagen, schau einfach unter Hock'sche Phenolsynthese.

Gruß
Cochrane

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Wissen ist Macht....Seid nicht machtlos !

Fabio
04.02.2001, 11:48
Hi!
ich habe ein versuchsbeschreibung auf meiner Hompage!

http://www.fabios-chemiepage.de/versuche/Phenol.htm

Gruß


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Moderator
Fabio
fabio.chemiepsycho@gmx.de
http://www.fabios-chemiepage.de

minutemen
04.02.2001, 13:32
hi alle zusammen!

jetzt möchte ich aber doch schon mal wissen, was eigentlich an dieser stinkenden und auch ansonsten eher unsympatischen substanz dran ist, dass alle welt fragen zu ihr stellt ;) !?

echtmolli
04.02.2001, 16:27
hi!

ich schreibe morgen eine klausur in organik und muss so einige syntheseschritte für benzolderivate auf lager haben!

gruss jan!

hab phenol noch nie gerochen!

minutemen
04.02.2001, 22:31
hab phenol noch nie gerochen!
schade. es gibt extra ein wort für seinen geruch: phenolisch. :kotz:

buba
05.02.2001, 09:31
Ich finde, Phenol riecht relativ angenehm! Als wir es in der Schule durchgenommen haben, durfte jeder mal an der Flasche riechen.
Der Geruch erinnert mach einen vielleicht an "Krankenhaus", da es früher zur Desinfektion verwendet wurde.

minutemen
05.02.2001, 10:08
hallo buba! ich weiss ja, über geschmack läßt sich nicht streiten, aber direkt und pur dran riechen & angenehm? nunja.

nur am rande: die phenolische -OH-gruppe ist in vielen geruchstoffe eine der sozus. geruchsgenerierenden zentren - beispiele wären da vanillin oder rasberon (lecker, lecker). letztes jahr gab's dazu in der 17. ausgabe der 'angewandten chemie' einen sehr feinen aufsatz von givaudan-mitarbeitern - äußerst lesenswert, wenn man sich für seine nase und ihr kommerzielles potential (in den augen der kosmetikbranche) interessiert.