Yoyo83
20.03.2006, 10:20
Aus einem Brunnen vom Uferbereich des Flüsschens Diemel in Warburg habe ich eine Analyse (vorwiegend Anionen):
pH = 7,3, Leitfähigkeit = 1180 mikro S/cm, Chlorid = 73,0 mg/l, Sulfat = 117 mg/l, Nitrat = 32,4 mg/l, Nitrit < 0,02 mg/l, Säurekapazität bis pH 4,3 = 8,32 mmol/l, Säurekapazität bis pH 8,2 = < 0,05 mmol/l, Carbonathärte = 4,16 mmol/l, Gesamthärte = 31°dh, Calcium = 153 mg/l und Magnesium = 42,5 mg/l.
Außerdem besteht eine Analyse des Flußwassers der Diemel: pH = 8,1, Leitfähigkeit = 533 mikro S/cm, Chlorid = 36,4 mg/l, Sulfat = 48 mg/l, Nitrat = 25,5 mg/l, Nitrit 0,11 mg/l, Säurekapazität bis pH 4,3 = 2,98 mmol/l, Säurekapazität bis pH 8,2 = < 0,05 mmol/l, Carbonathärte = 1,49 mmol/l, Gesamthärte = 12°dh, Calcium = 65,3 mg/l und Magnesium = 13,1 mg/l.
Offensichtlich hat sich also das Flusswasser mit Grundwasser aus den Gesteinen des Muschelkalks vermischt.
Nun zur Frage: Lässt sich die chemische Zusammensetzung eines (hypothetischen) Grundwassers ermitteln? Bei den üblichen Mischungsrechnungen muss die Zusammensetzung zweier Endglieder bekannt sein, was hier nicht gegeben ist.
Außerdem wäre es noch gut zu wissen, in welchem stöchiometrischen Verhältnis sich Grundwasser und Flusswasser durchmischt haben.
Vielleicht hat sich jemand aus dem Forum mit derlei Überlegungen bereits befasst, so dass ich das Rad nicht zum 2. Male erfinden muss. Vielen Dank und herzliche Grüße
pH = 7,3, Leitfähigkeit = 1180 mikro S/cm, Chlorid = 73,0 mg/l, Sulfat = 117 mg/l, Nitrat = 32,4 mg/l, Nitrit < 0,02 mg/l, Säurekapazität bis pH 4,3 = 8,32 mmol/l, Säurekapazität bis pH 8,2 = < 0,05 mmol/l, Carbonathärte = 4,16 mmol/l, Gesamthärte = 31°dh, Calcium = 153 mg/l und Magnesium = 42,5 mg/l.
Außerdem besteht eine Analyse des Flußwassers der Diemel: pH = 8,1, Leitfähigkeit = 533 mikro S/cm, Chlorid = 36,4 mg/l, Sulfat = 48 mg/l, Nitrat = 25,5 mg/l, Nitrit 0,11 mg/l, Säurekapazität bis pH 4,3 = 2,98 mmol/l, Säurekapazität bis pH 8,2 = < 0,05 mmol/l, Carbonathärte = 1,49 mmol/l, Gesamthärte = 12°dh, Calcium = 65,3 mg/l und Magnesium = 13,1 mg/l.
Offensichtlich hat sich also das Flusswasser mit Grundwasser aus den Gesteinen des Muschelkalks vermischt.
Nun zur Frage: Lässt sich die chemische Zusammensetzung eines (hypothetischen) Grundwassers ermitteln? Bei den üblichen Mischungsrechnungen muss die Zusammensetzung zweier Endglieder bekannt sein, was hier nicht gegeben ist.
Außerdem wäre es noch gut zu wissen, in welchem stöchiometrischen Verhältnis sich Grundwasser und Flusswasser durchmischt haben.
Vielleicht hat sich jemand aus dem Forum mit derlei Überlegungen bereits befasst, so dass ich das Rad nicht zum 2. Male erfinden muss. Vielen Dank und herzliche Grüße