Wie kann ich die folgende Aufgabe lösen und welche Formeln benötige ich dafür?
10g CuSO4 * 5H2O werden in 100g H2O gelöst. Wieviel Prozent wasserfreies Salz enthält die Lösung, die eine Dichte von 1,075g/cm3 hat? Welche Stoffmengenkonzentration (c) hat die Lösung?
doppelelch
08.04.2002, 21:12
Ich nehme mal an, es geht um Massenprozent!
Die Frage ist also zunächst, wieviel Gramm reines (wasserfreies) CuSO4 enthält das Pentahydrat!
Klassischer Dreisatz! (bzw. Prozentrechnung)
Wie sieht das denn in einem Mol aus?
Molmasse des Pentahydrat ist
Mr(Cu)+Mr(S)+4*Mr(O)+5*Mr(H2O)=249,55 g/mol
Der Massenanteil des CuSO4 beträgt dabei
Mr(CuSO4)/249,55 = 159,55/249,55 = (ca.) 63,9%
Nun hast Du 10g des Pentahydrates, d.h 63,9% von 10g sind 6,39g
Und die sind in 100g Wasser+10g Substanz=110g.
Ergo ist der Massenanteil des CuSO4:
6,39/110 = (ca.)5,8%
Sodele: Welche Konzentration (in mol/l) liegt vor?
Dazu muss man zunächst herausfinden, wie viel Mol CuSO4 überhaupt vorliegen.
Wieder klassischer Dreisatz!
249,55g = 1mol
10g = x mol?
=>
x = 1/249,55*10 = (ca.)0,04mol
des Pentahydrates.
Aber in jedem Pentahydrat ist ein CuSO4. Also liegen auch 0,04 mol CuSO4 vor...
...und zwar in 110g Flüssigkeit.
Jetzt benötigt man aber das Volumen (in Litern) dieser Flüssigkeitsmasse.
Da hilt dann die Dichte weiter.
(Wieder ein klassischer Dreisatz. Den muss man können in der Chemie, ist leider so!)
1,075g = 1 cm3
110g = x cm3
=> x= 1/1,075*110 cm3 = (ca.) 102,3 cm3
das sind in Litern (ca.) 0,102 l
Also liegt eine Konzentration von 0,04 mol/0,102 l vor,
also ca. 0,39 mol/l (wie gesagt: ca!)
Gruß
de
nobody
08.04.2002, 21:37
Originalnachricht erstellt von Nasty
10g CuSO4 * 5H2O werden in 100g H2O gelöst. Wieviel Prozent wasserfreies Salz enthält die Lösung, die eine Dichte von 1,075g/cm3 hat? Welche Stoffmengenkonzentration (c) hat die Lösung? [/B]
Also 10 g CuSO4 * 5 H2O sind 0,04 mol.
0,04 mol CuSO4 sind 6,39 g, bei 110 g Gesamtgewicht der Lösung 5,81 %.
110 g Lösung sind bei der gegebenen Dichte 102,33 ml (0,102 l).
c = n/V = 0,39 mol/l
Kommt aufs gleiche Ergebnis raus wie bei doppelelch, ist aber schöner.
Nasty
08.04.2002, 21:46
O.k das mit der Uafgabe hab ich ja jetzt verstanden, aber für Formeln brucht man generell für solche Aufgaben und was für Formeln für die Umsatz- und Ausbeuteberechnung?
nobody
08.04.2002, 21:53
Originalnachricht erstellt von Nasty
O.k das mit der Uafgabe hab ich ja jetzt verstanden,
Sicher? Könntest Du sie alleine rechnen?
aber für Formeln brucht man generell für solche Aufgaben
n = m/M
c = n/V
und was für Formeln für die Umsatz- und Ausbeuteberechnung?
Dafür ist wohl der Dreisatz am wichtigsten.
doppelelch
08.04.2002, 22:04
Originalnachricht erstellt von Last of the Sane
Kommt aufs gleiche Ergebnis raus wie bei doppelelch, ist aber schöner.
Äh, also irgendwie bilde ich mir ein, dass Du es ganz genauso gemacht hast, nur dass ich es eben ausformuliert habe. Deswegen sieht es bei Dir kürzer aus.
Schöner...pah :D
Gruß
de
nobody
08.04.2002, 22:09
Naja, nicht ganz... Du bist viel mehr auf Dreisätzen rumgeritten.
Wieder klassischer Dreisatz!
249,55g = 1mol
10g = x mol?
Gerade Du als Mathematiker solltest das zumindest eleganter niederschreiben!
=> n = m/M
doppelelch
08.04.2002, 22:15
Das basiert letztlich auf dem Dreisatz, Du Eimer!
Gerade ich als Mathematiker bin bemüht nicht irgendwelche Formeln zu zücken, sondern erkennen zu lassen, wie das gerechnet wird.
:D
Gruß
de
Adam
08.04.2002, 22:17
Tja was basiert hier auf was...?
Formel auf Dreisatz oder Umgekehrt *gg :D
.
doppelelch
08.04.2002, 22:25
Oh Gott...Chemiker!
Dazu sage ich jetzt nicht mehr!
Nur: :rolleyes:
:D
Gruß
de
nobody
09.04.2002, 12:25
Originalnachricht erstellt von doppelelch
Das basiert letztlich auf dem Dreisatz, Du Eimer!
:o
doppelelch
09.04.2002, 12:33
So, also scheinbar muss ich dazu jetzt doch noch mal etwas schreiben!
Auf der Basis der Definitionen/Sinngebungen/Bedeutungen der Kürzel n, m und M lässt sich ein Dreisatz formulieren, aus dem DANN die von Dir genannte Formel resultiert. So rum isses und nicht anders.
Nochmal:
Die Bedeutungen der einzelnen Komponenten überlegt sich der Chemiker - zugegeben! (Es zwingt ihn beispielsweise niemand mit einer eigentlich abstrusen Mengenangabe wie Mol zu hantieren, es hat sich eben innerhalb der Chemie nur als praktisch erwiesen) Aber ausgehend von diesen gibt es den von Dir formulierten formelmäßigen Zusammenhang zwischen diesen definierten Größen und dieser folgt letztlich aus dem Dreisatz.
"Der Dreisatz basiert auf der Formel!" :rolleyes: (Himmel hilf!)
(Aha, hat ers doch noch wieder gelöscht!)
Gruß
de
nobody
09.04.2002, 12:55
Ja, war ja auch nicht ganz ernst gemeint und bevor es falsch verstanden wird und wir Nasty komplett verwirren, habe ich es wieder gelöscht.
:o Aber nenn mich nicht Eimer! :o :mad:
doppelelch
09.04.2002, 13:03
Originalnachricht erstellt von Last of the Sane
:o Aber nenn mich nicht Eimer! :o :mad:
:D Weiß ich, wer oder was sich hinter der Brille verbirgt? :D