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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zinkbestimmung von Buntmetallen!


kleinerChemiker
20.03.2002, 14:08
Hallöchen wiedermal aus Wien! :)


Hab da mal ne Frage (na no ned :D )! Ich mach grad Buntmetallbestimmung im Labor, dabei wurde auf Cu, Zn, Fe und Mn geprüft. Zuerst wurde Kupfer elektrolytisch bestimmt und die übriggebliebene Cu-freie Lösung in einen 100ml-Messkolben überführt und mit Deionat auf 100ml aufgefüllt.
Aus diesem Messkolben wurden Aliquote entnommen für die Zinkbestimmung durch Titration mit EDTA-Lsg. Mn und Fe wurden mit der AAS bestimmt.
Meine Frage ist nun, ob denn nich bei der komplexometrischen Titration des Zinks auch das ganze enthaltene Eisen und Mangan miterfasst wird!?
Rein vom logischem her würd ich doch meinen, dass auch Fe und Mn mittitriert werden, da man ja auch diese mit EDTA bestimmen kann, in größerer Menge! Nur unser Prof hat nichts davon erwähnt, dass wir die Fe und Mn- Mengen dann bei der Titration des Zinks berücksichtigen müssen! Kann natürlich sein, dass er es für selbstverständlich ansieht, dass wir das wissen und bei der Berechnung berücksichtigen, wobei natürlich nun wirklich nicht viel mehr verbraucht wird, weil ja in der Norm Fe und Mn nur in ganz geringen Mengen in Buntmetallen enthalen ist!
NIchts desto trotz, im Prinzip müsste man bei der Titration des Zinks mit EDTA einwenig abziehen, da auch Mn und Fe mittitriert werden, richtig so?



viele liebe Grüße, Peter!

Wildcard
20.03.2002, 14:49
...wenn eisen-III salze und mangan-II salze drin sind, erfasst du diese bei einer titration mit EDTA und indikator-puffertabletten auch...also bei der berechnung berücksichtigen würde ich meinen

anderer vorschlag wäre als indikator 3,3-dimethylnaphthidin zu verwenden...wenn dich die vorschrift interessiert schicke ich sie dir

kleinerChemiker
20.03.2002, 21:12
Ohja, bitte, das hört sich sehr interessant an!!

Hätte gerne die Vorschrift, wäre sehr nett von Dir, wenn Du mir die Vorschrift schicken würdest!

Danke schon mal im Voraus, Wildcard!!


viele liebe Grüße, Peter!

Wildcard
21.03.2002, 09:49
...habe die vorschrift per e-mail geschickt und hoffe du kannst alles entziffern...wenn nicht melde dich nochmal.
wenn du öfter mit komplexometrischen titrationen zu tun hast empfehle ich dir das buch "komplexometrische bestimmungsmethoden mit titriplex" von der fa. merck

kleinerChemiker
21.03.2002, 19:47
hey, vielen Dank, Wildcard, dass Du mir das geschickt hast!
Das find ich sehr lieb von Dir!

Also eigentlich hab ich nicht so sehr viel mit Komplexometrie zu tun, außerdem hab ich das wichtigste und wesentlichste der Komplexometrie schon in den Vorjahren im Unterricht gelernt!

Diese Bestimmung mit dem Indikator find ich voll coool! :D
Vorallem der Name des Indikators ist so toll und wohlklingend!

Wozu dient das Kaliumhexacyanoferrat(III)? Zur Maskierung des Eisens vielleicht?

Ist dieser Indikator Zinkspezifisch, sodass deshalb der Indikator dann erst umschlägt, wenn das Zink titriert ist?

Kann man das vergleichen mit dem Calciumspezifischen Indikator Calconcarbonsäure, wo nur Ca titriert wird, obwohl auch Mg drinnen ist?
Ist das ein analoger Indikator, nur dass er halt das gleiche beim Zink macht?
Ist das so?

Das würd mich noch interessieren, dann bin ich wunschlos glücklich! :D


viele liebe Grüße, Peter!

Wildcard
04.04.2002, 07:52
hallo peter

Wozu dient das Kaliumhexacyanoferrat(III)? Zur Maskierung des Eisens vielleicht?

nicht nur zu maskierung von eisen sondern auch für andere erdalkalimetalle

Ist dieser Indikator Zinkspezifisch, sodass deshalb der Indikator dann erst umschlägt, wenn das Zink titriert ist?

der indikator ist für die bestimmung von zink und cadmium geeignet, wenn magnesium, eisen und andere erdalkalien ebenfalls in der lösung vorliegen

gruß
thomas

kleinerChemiker
11.04.2002, 19:19
Achso, verstehe!

Danke für die Antwort, Thomas!



Gruß, Peter!