Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Grenzwertberechnung
TheMentor
24.01.2006, 21:11
Hi,
ich habe ein Problem mit der Grenzwertberechnung. Gegeben ist:
\lim_{x \to \2} \frac{x^4 - 16}{x^3 - 8}
Zu lösen ist ja, dass man durch den höchsten Exponenten kürzt und dannach den Bruch mit 2 auflöst.. (Wenn ich mich irre, korrigiert mich bitte). Nur leider geht die Rechnung nicht korrekt auf.
Könnt ihr mir da bitte auf die Sprünge helfen!!
Danke
Lg
@Mods: Sorry, hab die Kategorie "Folgen und Reihen" zu spät gesehen.. Bitte Post verschieben!!
Friedrich Karl Schmidt
24.01.2006, 21:15
Ich würde den Bruch durch (x-2) kürzen. Danach sollte ein Bruch verbleiben, der einen definierten Wert für x=2 ergibt, was dann der gesuchte Grenzwert wäre. Wenn wider erwarten nicht : noch einmal kürzen.
Gruß FKS
TheMentor
24.01.2006, 21:18
Hi,
Das war auch mein erster Gedanke. Leider ist die Lösung \frac{8}{3} und ich habe keine Ahnung, wie man da drauf kommt...
TheMentor
24.01.2006, 23:01
Ok... Ich hab des Rätsels Lösung:
Das Problem ist, dass der Grad des Zählers gleich groß ist, wie der Grad des Nenners -> Zerlegung durch Division in ein Polynom und eine echte gebrochene Funktion:
Daraus ergibt sich wenn man durch den höchsten Exponenten kürzt genau {\frac {8}{3}}
Gruß
Friedrich Karl Schmidt
25.01.2006, 11:13
Ok... Ich hab des Rätsels Lösung:
Das Problem ist, dass der Grad des Zählers gleich groß ist, wie der Grad des Nenners -> Zerlegung durch Division in ein Polynom und eine echte gebrochene Funktion:
Daraus ergibt sich wenn man durch den höchsten Exponenten kürzt genau {\frac {8}{3}}
Gruß
Also hier kann ich nicht folgen : Die Division durch die höchste Potenz macht doch nur dann einen Sinn, wenn man einen Grenzwert mit x-> "unendlich" oder x -> 0 betrachtet. Auch der Umstand, dass Zähler und Nenner von verschiedenem Grad sind, spielt hier keine Rolle.
Es kommt darauf an, die Unstetigkeitsstelle zu beseitigen, die aber hier bei x = 2 liegt. Ich hoffe, Sie haben den o.a. Bruch dadurch herausbekommen, dass Sie Zähler und Nenner durch (x-2) dividiert haben, wie ich es vorgeschlagen habe.
Die Division durch x3 ist zwar nicht falsch, bringt aber nichts. Sie erhalten das Ergebnis 8/3 (natürlich !) auch , wenn sie direkt x = 2 einsetzen, ohne vorher durch x3 dividiert zu haben.
Gruß FKS
TheMentor
25.01.2006, 15:34
Also hier kann ich nicht folgen : Die Division durch die höchste Potenz macht doch nur dann einen Sinn, wenn man einen Grenzwert mit x-> "unendlich" oder x -> 0 betrachtet. Auch der Umstand, dass Zähler und Nenner von verschiedenem Grad sind, spielt hier keine Rolle.
Es kommt darauf an, die Unstetigkeitsstelle zu beseitigen, die aber hier bei x = 2 liegt. Ich hoffe, Sie haben den o.a. Bruch dadurch herausbekommen, dass Sie Zähler und Nenner durch (x-2) dividiert haben, wie ich es vorgeschlagen habe.
Die Division durch x3 ist zwar nicht falsch, bringt aber nichts. Sie erhalten das Ergebnis 8/3 (natürlich !) auch , wenn sie direkt x = 2 einsetzen, ohne vorher durch x3 dividiert zu haben.
Gruß FKS
Vollkommen richtig.. und ich bin auch sehr dankebar für den Hinweis.. keine Ahnung warum ich nicht an das "(x-2)" gedacht hatte.. wegen dem Kürzen mit x³. Ich habe bis jetzt das nur Funktionen gehabt, die gegen unendlich gehen und deswegen habe ich es automatisch durch den höchten Exponenten gekürzt.
Aber danke für die rasche Hilfe.. :)
Gruß
TM
Quant
29.01.2006, 22:04
hi noch einfacher wäre es den satz von L`hospital anzuwenden.D.h. zähler und nenner dürfen einmal abgeleitet werden.Dannach muss man 2 nurnoch in
(4x³)/(3x²) einsetzten und erhält 8/3.
Mfg
MrBurns
30.01.2006, 21:38
Ok... Ich hab des Rätsels Lösung:
Das Problem ist, dass der Grad des Zählers gleich groß ist, wie der Grad des Nenners -> Zerlegung durch Division in ein Polynom und eine echte gebrochene Funktion: