nobody
24.02.2002, 20:47
Hallo,
zur Thematik UV-Strahlung / Hautbräunung beim Menschen / Melanine habe ich etwas gestöbert.
Doch zu folgender Fragestellung habe ich keine befriedigende Antwort gefunden::
Gegeben seine folgende Voraussetzungen:
identische Höhenlage (also auch pO2),
gleiche UV-Strahlungsanteile (insbes. UVA und UVB),
identische Strahlungsintensität und -dauer bei Menschen des Hautyps IV (vgl. Anmerkung) mit vergleichbarer Sonnen-Vorgewöhnung
[Anmerkung: Hauttyp IV bleibt mit seiner hellbraunen Haut weitgehend vom Sonnenbrand verschont. Er hat meist dunkle Haare und braune Augen. Wenn seine Haut nicht sonnengewöhnt ist, rötet sie sich frühestens nach 40 Minuten. Wiederholte Bestrahlungen lassen die Haut schnell und deutlich braun werden; sie führen auch zu Hautverdickungen, sog. Lichtschwielen.]
Es gelte auch: Die gelegentliche bei manchen Personen auftretende bläuliche Verfärbung der Haut - etwa in Höhen oberhalb ca. 4500 m Höhe bei körperlicher Belastung - sei hier nicht berücksichtigt (O2-Sättigung des Blutes).
Wie kommt es unter diesen Voraussetzungen zu den unterschiedlichen Tönungen der Haut-„Bräune“ (rot-braun, gelblich-braun, dunkelbraun ...)?
Liegt dies an der Formen-Vielzahl der Melanine (Strukturunterschiede, unterschiedliche „Verknüpfungen“) und / oder an der Durchblutung usw. (Make-up Co. seien hier ausgenommen ;) ...)?
Was versteht man unter „Eigenfarbe des Gewebes“ (Roche-Medizin Lexikon, Stichwort Haut)?
Sind „exogene Pigmente“ (Roche Medizin-Lexikon, Stichwort Haut) auch durch die Nahrung aufgenomme Farbstoffe bzw. deren Vorstufen (zum Beispiel beta-Carotine)?
Gibt es Analoga zum Eumelanin und Phaeomelanin der Vögel auch beim Menschen?
{Wie schon angedeutet, stellt sich mir diese Fragestellung u.a. vor dem Hintergrund folgender Ausführungen:
„... Die Farbunterschiede sind auf die Konzentrationen und die Verteilung der Melanine zurückzuführen. Auch bei Sommersprossen, Leberflecken und ähnlichen braunen Tupfern ist die Melanocytenzahl nicht erhöht, wohl aber die Melanin-Konzentration in diesen Gewebspartien.
Die Chemie de(r Hautbräunung)...(ist) ... sehr komplex, ... Schon der braune Farbstoff, das Melanin ist keine einheitliche Substanz . Chemisch handelt es sich bei den Melaninen um komplexe Aggregate chinoider Substanzen der empirischen Formel (C8H3NO2) x , die sich vom Indol ableiten. ...“
Dies habe ich gefunden in:
http://www.educeth.ch/chemie/diverses/sommerbraeune/docs/sommerbraeune.pdf
MSH hat für die Humanphysiologie bzw. Humanmedizin derzeit keine Relevanz. (Die Suchfunktion des Forums führte mich zu Melatonin (Fische und Amphibien)}.
zur Thematik UV-Strahlung / Hautbräunung beim Menschen / Melanine habe ich etwas gestöbert.
Doch zu folgender Fragestellung habe ich keine befriedigende Antwort gefunden::
Gegeben seine folgende Voraussetzungen:
identische Höhenlage (also auch pO2),
gleiche UV-Strahlungsanteile (insbes. UVA und UVB),
identische Strahlungsintensität und -dauer bei Menschen des Hautyps IV (vgl. Anmerkung) mit vergleichbarer Sonnen-Vorgewöhnung
[Anmerkung: Hauttyp IV bleibt mit seiner hellbraunen Haut weitgehend vom Sonnenbrand verschont. Er hat meist dunkle Haare und braune Augen. Wenn seine Haut nicht sonnengewöhnt ist, rötet sie sich frühestens nach 40 Minuten. Wiederholte Bestrahlungen lassen die Haut schnell und deutlich braun werden; sie führen auch zu Hautverdickungen, sog. Lichtschwielen.]
Es gelte auch: Die gelegentliche bei manchen Personen auftretende bläuliche Verfärbung der Haut - etwa in Höhen oberhalb ca. 4500 m Höhe bei körperlicher Belastung - sei hier nicht berücksichtigt (O2-Sättigung des Blutes).
Wie kommt es unter diesen Voraussetzungen zu den unterschiedlichen Tönungen der Haut-„Bräune“ (rot-braun, gelblich-braun, dunkelbraun ...)?
Liegt dies an der Formen-Vielzahl der Melanine (Strukturunterschiede, unterschiedliche „Verknüpfungen“) und / oder an der Durchblutung usw. (Make-up Co. seien hier ausgenommen ;) ...)?
Was versteht man unter „Eigenfarbe des Gewebes“ (Roche-Medizin Lexikon, Stichwort Haut)?
Sind „exogene Pigmente“ (Roche Medizin-Lexikon, Stichwort Haut) auch durch die Nahrung aufgenomme Farbstoffe bzw. deren Vorstufen (zum Beispiel beta-Carotine)?
Gibt es Analoga zum Eumelanin und Phaeomelanin der Vögel auch beim Menschen?
{Wie schon angedeutet, stellt sich mir diese Fragestellung u.a. vor dem Hintergrund folgender Ausführungen:
„... Die Farbunterschiede sind auf die Konzentrationen und die Verteilung der Melanine zurückzuführen. Auch bei Sommersprossen, Leberflecken und ähnlichen braunen Tupfern ist die Melanocytenzahl nicht erhöht, wohl aber die Melanin-Konzentration in diesen Gewebspartien.
Die Chemie de(r Hautbräunung)...(ist) ... sehr komplex, ... Schon der braune Farbstoff, das Melanin ist keine einheitliche Substanz . Chemisch handelt es sich bei den Melaninen um komplexe Aggregate chinoider Substanzen der empirischen Formel (C8H3NO2) x , die sich vom Indol ableiten. ...“
Dies habe ich gefunden in:
http://www.educeth.ch/chemie/diverses/sommerbraeune/docs/sommerbraeune.pdf
MSH hat für die Humanphysiologie bzw. Humanmedizin derzeit keine Relevanz. (Die Suchfunktion des Forums führte mich zu Melatonin (Fische und Amphibien)}.