hallo!
schreibe fa über dieses nette thema, bin auch schon gut dabei, doch jetzt hänge ich bei der auswertung. und zwar habe ich als katalysator konzentrierte schwefelsäure eingesetzt und muss die ja durch titration von der eigentlichen titration abziehen oder? Ist doch dann die blindprobe.
So wenn ich jetzt meinetwegen 0,5 ml H2SO4 da rein gepackt habe und bei der titration dieser blindprobe erhalte ich 16,5ml NaOH.
von der endlösung nehme ich 1o ml und fülle es mit wasser auf und titriere, erhalte 30,30 ml.
jetzt meine frage, muss ich davon jetzt die blindprobe abziehen?also 13,80ml NaOH?
Im Internet habe ich so einen Versuch gefunden, aber irgendie finde ich das unlogisch, weil da ja nicht die gesamte säure drin ist die ich in der blindprobe tiriert habe.
Bitte helft mir!
brauche am besten schnell ne antwort muss die fa bald abgeben und wenn ich da so nen bock drin hab kommt das nicht gut!
Danke
chembas
bm
20.02.2002, 10:01
Konzentrationen von Schwefelsäure und Natronlauge, genaue Durchführung etc.
minutemen
20.02.2002, 10:40
was verstehst du eigentlich bei dieser veresterung unter blindprobe? das kommt nicht klar raus.
ausserdem sind 0.5 ml konz. H2SO4 relativ schlecht genau abmessbar. wenn dein instrumentarium es erlaubt, nimm lieber eine genaue waage. zudem fehlen, wie bm bereits schon sagte, konzentrationsangaben. gerade schwefelsäure wird mit dem alter immer dünner, und wenn sie 10 jahre mit fragwürdigen verschlüssen irgendwo rumgammelt, ist sie gewiss nicht mehr 98%ig
Wildcard
20.02.2002, 11:53
genauere angaben wären nicht schlecht...und meinst du mit blindwert die überschüssige säure?
nobody
20.02.2002, 14:07
Ich gebe euch jetzt mal das was in der aufgabenstellung steht und welche werte ich herausbekommen habe.
In einen Rundkolben mit seitlichen stutzen werden 29 ml ethanol, 33 ml Propanon und 0,2 ml konz. schwefelsäure gegeben. mit aufgesetztem kühler wird der kolben zum leichten sieden des inhalts erhitzt. dann fügt man 28,5 ml ethansäre, die ebenfalls erhitzt wurde, dazu.
das ganze lässt man eine bestimmte zeit auf sich einwirken.
10ml der endlösung werden mit 40ml wasser auf 50 ml Flüssigkeitsmenge aufgefüllt.
nun wird diese lösung gegen 1-M Natronlauge titriert.Als indikator verwenden sie Phenolphthaleinlösung.
das ist der versuch,den habe ich auch ohne probleme durchgeführt, aber die auswertung macht mir halt ein paar probleme.
ich soll jetzt bestimmen wieviel ester ich erhalten habe.
achso ich habe also bei der titration 21,4 ml Natronlauge benötigt, dass heisst ja dass nun
n(NaOH) = n(Ethansäure)
gilt. jedoch habe ich ja auch die KONZENTRIERTE SCHWEFELSÄURE mittitriert, das muss ich ja jetzt noch abziehen, aber wie? dafür habe ich halt eine andere titration mit Natronlauge und konz. Schwefelsäure gemacht, ergebnis:6,6ml!
muss ich das jetzt von den 21,4 ml abziehen?
Bitte um hilfe!
chembas
bm
20.02.2002, 14:41
aber nochmal : man braucht die Konzentration der Natronlauge!
nobody
20.02.2002, 14:47
steht doch in der aufgabe!
1M-Natronlauge entspricht der Konzentration 1 mol pro Liter, oder nicht, da hat man doch die Konzentration c.
chembas
bm
20.02.2002, 16:09
Auswertung ist nicht einfach :
Alle Volumina zusammenzählen und hoffen dass nichts abdampft. Menge der Essigsäure ausrechnen ( 28.5 ml * 1.0492 g/ml = 29.9 g, 29.9 / 60 (g/mol) = 0.49833 mol).
Davon 10 ml raus ( 10 ml / 90.7 ml = 11.025%, und hoffen dass nichts verdampft ist)
0.49833 mol * 11.025/100 = 0.05494 mol
sollten also 54.94 ml 1M NaOH brauchen
gebraucht : 21.4 ml total, davon 6.6 ml für die Schwefelsäure (war das wirklich gleichviel?) = 14.8 ml
d.h. 14.8 ml x 1 mmol/ml = 14.8 mmol Essigsäure sind noch vorhanden,
oder 54.94 mmol - 14.8 mmol = 40.14 mmol Essigester sind entstanden,
oder 73.06 % Umsatz.