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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : GC; Kapazitätsfaktor; Spektralphotometer


nobody
31.01.2002, 19:36
hallo!

gaschromatographie:
in meinem skriptum steht: je größer der dampfdruck des
umso größer der kapazitätsfaktor.
stimmt doch nicht, oder?

was versteht man unter: spektralphotometern; welche typen gibts?

sind da nur detektoren wie die photozelle, pda... die elektromagnetische wellen in ein signal umsetzen gemeint?
sind da nur absorptionsmethoden gemeint?

nobody
31.01.2002, 19:37
je größer der dampfdruck des >>analyten<<...

ist verloren gegangen...

buba
31.01.2002, 19:41
Es gibt da so ein kleines Bildchen mit dem Text "bearbeiten" bei deinem Beitrag... ;)

nobody
05.02.2002, 20:36
Da bisher keine auswertbaren Antworten kamen, versuche ich es mal mit meinen bescheidenen Kenntnissen...
"Spektralphotometer" bezieht sich insbesondere auf die Lichtquelle. Anders als bei Filtergeräten (evtl. mit Niederdruck-Quecksilberdampflampen, vielleicht auch Deuterium-Lampen?) ist die Wellenlänge kontinuierlich verstellbar; man ist also nicht auf bestimmte feste Wellenlängen beschränkt. Dazu bedarf es neben einer geeigneten Lampe (kann auch mal eine normale Halogenlampe sein) vor allem eines Monochromators, meist bestehend aus einem optischen Gitter und einem - bei besseren Geräten veränderbaren - Spalt. Das Gitter erzeugt durch Beugung ein Spektrum, aus dem mit dem Spalt "die" gewünschte Wellenlänge (die Spaltbreite bestimmt natürlich, wie scharf der Bereich ist) selektiert wird. Ich habe die Bezeichnung bisher nur bei Absorptionsmessungen gehört, aber natürlich wird das Prinzip auch bei Fluoreszenzmessungen angewendet. Da macht dann auch ein zweiter Monochromator im Detektionszweig Sinn.

nobody
12.02.2002, 23:05
Nein, es stimmt nicht was in deinem Skript steht, denn die leicht flüchtigen Stoffe (also die mit den geringeren Dampfdruck/ die mit den geringen Siedepunkte) haben das Bestreben zuerst den gasförmigen Zustand überzugehen als die Substanzen mit den höhen Siedepunkt.
Deshalb haben sie auch den kleineren Kapazitätfaktor!

Aber dies gilt nur wenn die Trennung über denn Dampfdrück geht!
Aber ich glaube, das ist immer bei GC der Fall, oder ?

mfg rob

nobody
13.02.2002, 11:59
hab ich dich falsch verstanden oder meintest du das die substanzen mit kleinerem Dampfdruck auch kleinere Kapazitätfaktoren haben?
wenn das nun stimmt kann man doch umgekehrt sagen daß die mit größerem dampfdruck auch größere kapazitätfaktoren haben gell

ari :)

nobody
14.02.2002, 10:44
Substanzen mit größen Dampfdruck haben den kleineren Kapazitätsfaktor.

größeren Dampfdruck = niederigen Siedepunkt

mfg rob

Drosophila2001
24.02.2002, 20:40
Zum Kapazitätsfaktor:

...bei der GC erhöht man ihn durch Temperatursenkung (Regel: Gase lösen sich in kalten Medien viel besser).
...hängt nicht nur vom Dampfdruck des Analyten ab, sondern viel mehr von der Trägergastemperatur, die man ja bei der GC individuell einstellt.
...sagt eigentlich nur aus wie gut man trennen kann, denn bei zu hoher Temperatur der mobilen Phase (Trägergas) kommt die zu untersuchende Probe mit Totzeit, dh. gleichzeitig mit dem Trägergas am Detektor an => keine Wechselwirkung mit Stationärer Phase möglich.
Bei deinem Beispiel: großer Dampfdruck=kleiner Siedepunkt müsste man die Temperatur des Trägergases herabsetzen, um K zu erhöhen.

Zu Lichtquellen von Photometern:

...kann man sagen, daß es Deuteriumlampen und Wolframlampen gibt.
Bei der IR-Spektoskopie (Wärmestrahlung) benutzt man einen Metalloxidstift.