bin auf der Suche nach einer quantitativen Bestimmungsmethode für Ameisensäure im Spurenbereich in einer fast reinen Essigsäure, als alternative zum GC.
Thomas
mp67
30.01.2002, 08:54
Die beiden unterscheiden sich drastisch in ihrem Redoxverhalten; wenn es tatsächlich um Spuren geht, sollte sich zum Beispiel die Blaufärbung von Molybdato- oder Wolframatophosphat colorimetrisch auswerten lassen, für größere Mengen kämen potentiometrisch indizierte Cerimetrie oder evtl. sogar die Umsetzung mit I2(elektrochem.erzeugt?) in einer KF-Apparatur in Betracht. Enzymatisch ist vermutlich in Anbetracht der Matrix wenig zu holen, es gibt aber (Mo- bzw. W-abhängige) Formiat-Dehydrogenasen.
Ist schon erstaunlich, was bei der Oxidation von C4-Schnitten so alles rauskommt, oder? ;)
M.
Wildcard
30.01.2002, 08:58
Werde mal die färbungen testen.
Coulometrisch habe ich es schon versucht aber anscheinend stört der alkohol in der titrationsvorlage...tippe mal auf veresterung
mp67
30.01.2002, 09:07
Alkohol in der Vorlage?? Wo kommt denn der her? Der kann natürlich auch Mo- oder W-Blau bilden, also Blindprobe. Und schreib mal, was rausgekommen ist.