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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Chemieingenieurwesen?


nobody
27.01.2002, 16:04
Hallo.
ich muss im nächsten wintersemester mal anfangen etwas konstruktives zu studieren, und hab mich mal über das fach chemieingenieurwesen informiert.
von euch kann doch bestimmt jemand etwas gutes oder schlechtes darüber erzählen.
chemie alleine will ich nicht studieren weil ich da irgendwie danach etwas den konstruktiven teil an meinem beruf vermissen würde.
mich würde nur zum beispiel interessieren ob ein CIW-studium
nicht einfach ein maschinenbaustudium mit ein paar chemischen grundlagen ist, weil das will ich ja dann auch nicht.
wür mich sehr über alle tips freuen.

Gruß


Jakob

ps: für mich kommt leider nur die tu münchen als studienort in frage und da brauch ich dringend was zum wohnen.
von euch hat doch bestimmt der eine oder andere eine wohnung in münchen zu vermieten? :-)

nobody
27.01.2002, 16:26
Originalnachricht erstellt von Schneider
ps: für mich kommt leider nur die tu münchen als studienort in frage und da brauch ich dringend was zum wohnen.
von euch hat doch bestimmt der eine oder andere eine wohnung in münchen zu vermieten? :-)
Vielleicht lässt Dich buba mit einziehen. :D

Nobby
27.01.2002, 16:32
Originalnachricht erstellt von Schneider
Hallo.
ich muss im nächsten wintersemester mal anfangen etwas konstruktives zu studieren, und hab mich mal über das fach chemieingenieurwesen informiert.
von euch kann doch bestimmt jemand etwas gutes oder schlechtes darüber erzählen.
chemie alleine will ich nicht studieren weil ich da irgendwie danach etwas den konstruktiven teil an meinem beruf vermissen würde.
mich würde nur zum beispiel interessieren ob ein CIW-studium
nicht einfach ein maschinenbaustudium mit ein paar chemischen grundlagen ist, weil das will ich ja dann auch nicht.
wür mich sehr über alle tips freuen.

Gruß


Jakob

ps: für mich kommt leider nur die tu münchen als studienort in frage und da brauch ich dringend was zum wohnen.
von euch hat doch bestimmt der eine oder andere eine wohnung in münchen zu vermieten? :-)

Grüß Gott nach Bayern

>ich muss im nächsten wintersemester mal anfangen etwas konstruktives zu studieren<

Was hast Du denn vorher studiert?? LOL :D

Chemieingenieuer ist eigendlich schon sehr breit gefächert. Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Chemie, Physik, Mathematik. Von allem ist was dabei.

Aber auch ein Chemiestudium oder ein reines Maschinenbaustudium hat in meinen Augen was Konstruktives. Der Aufbau neuer Moleküle mit neuen Eigenschaften ist doch auch was Konstruktives. Das ist der Maschinenbau im Kleinen. Umgekehrt einen Extruder als Beispiel zu bauen, mit dem neue Kunsstoffteile gespritzt werden ist genauso konstruktiv und eine Aufgabe eines Maschinenbauers.

Aber eins muß gesagt werden ganz gleich was Du für ein Studium einschlägsts, im Anfang ist es hartes Brot, viel Mathe, Physik, etc. :p

Ja mit einer Wohnung kann ich nicht dienen, aber warum will man sich so fixieren, München ist ja auch sehr teuer, obwohl der Ort zum Leben natürlich hervorragend ist.

Also der Beruf wird einem zu 95% eh irgendwo in die Welt führen. Mich z.B:: 75% des Jahres nach Asien, China, Taiwan, Japan,etc. ;)

buba
27.01.2002, 16:46
Originalnachricht erstellt von Last of the Sane
Vielleicht lässt Dich buba mit einziehen. :D
;)

upsidedown
27.01.2002, 19:24
Originalnachricht erstellt von Nobby

im Anfang ist es hartes Brot, viel Mathe, Physik, etc. :p



aber lange nicht so hart wie richtig Mathe/Physik/Maschinenbau/Chemie studieren. Vielseitig sollte man schon sein, aber ein Universalgenie braucht man nicht zwingend zu sein. Und ich find, grad in der Vielfalt liegt der Reiz.

Gruß,
UpsideDown

crcg
28.01.2002, 14:11
Originalnachricht erstellt von Schneider
Hallo.
chemieingenieurwesen (...)
von euch kann doch bestimmt jemand etwas gutes oder schlechtes darüber erzählen.

ps: für mich kommt leider nur die tu münchen als studienort in frage und da brauch ich dringend was zum wohnen.



Hallo erstmal!

Als direkt Betroffener (3.Sem., allerdings Fh) kann ich Dich nur ermutigen. Mir gefällt es wirklich. Die Grundlagen Mathe, Physik etc. mußt Du Dir natürlich reinfressen, aber sonst ist´s toll!

Sieh Dir http://www.fh-fresenius.de mal an, vielleicht hilft es Dir.
Infos gibt es dort auch, damit Du vielleicht vergleichen kannst.

Grüße!

crcg

nobody
03.02.2002, 11:52
vielen dank soweit.

und nachdem das mit der wohnung ja jetzt auch geklärt ist
kann ja nix mehr schiefgehen ;)
mich würde trotzdem noch immer interessieren ob dieses
studium
seinen schwerpunkt in chemie oder in maschinenbau hat oder ob man
das so überhaupt sagen kann.
und ob es tatsächlich zwingend das fall ist, dass man 95%
seiner zeit irgendwo im ausland verbringt.
nicht dass das ein nachteil ist, würd mich nur interessieren

gruß

jakob

Nobby
03.02.2002, 12:00
Originalnachricht erstellt von Schneider
vielen dank soweit.

und nachdem das mit der wohnung ja jetzt auch geklärt ist
kann ja nix mehr schiefgehen ;)
mich würde trotzdem noch immer interessieren ob dieses
studium
seinen schwerpunkt in chemie oder in maschinenbau hat oder ob man
das so überhaupt sagen kann.
und ob es tatsächlich zwingend das fall ist, dass man 95%
seiner zeit irgendwo im ausland verbringt.
nicht dass das ein nachteil ist, würd mich nur interessieren

gruß

jakob

Chemieingenieuer ist würde ich mal sagen 60% Chemie, 10% Maschinenbau, 20% Verfahrenstechnik und die restlichen 10% teilen sich auf andere Fakultäten auf wie E-Technik, Informatik, Wirtschaftswissenschaft, etc. auf.

Mit dam Auslandsaufenthalt meinte ich, den späteren Beruf nicht das Studium. Obwohl natürlich ein Auslandssemester für später von Vorteil wäre. :p

upsidedown
03.02.2002, 12:07
und ob es tatsächlich zwingend das fall ist, dass man 95%
seiner zeit irgendwo im ausland verbringt.

zwingend? Mit Sicherheit nicht. Es gibt auch hier in Deutschland genug chemische Industrie als es hier nichts zu tun gäbe. ;)

mich würde trotzdem noch immer interessieren ob dieses
studium seinen schwerpunkt in chemie oder in maschinenbau hat oder ob man das so überhaupt sagen kann.

Meine Erfahrung dazu (ich studiere allerdings Verfahrenstechnik, nicht Chemieingenieur [wo liegt eigentlich der Unterschied?]):

Da muss man zumindest bei uns ganz klar zwischen Grund- und Hauptstudium trennen. Im Grundstudium kann man das vielleicht noch so sagen - da würde ich doch sagen, das der "Maschinenbauteil" - besser als ingenieurtechnische Grundlagen zu bezeichnen - überwiegt. Im Hauptstudium machst du dann eh dein eigenes Ding. ABER: Wenn dich Chemie wirklich interessiert, für sowas gibts Wahlpflichtfächer. Und eine naturwissenschaftliche Vorlesung fällt bei uns sogar noch in den Block "Nicht-technisch". Man hat also ausreichend Möglichkeit ganz nach Geschmack "nachzuwürzen".

Gruß,
UpsideDown

crcg
05.02.2002, 12:51
Nochwas:

Die Uni Dortmund bietet ebenfalls einen Studiengang Chemietechnik (oder so ähnlich, ist schon ca. 4 Jahre her) an.

Der Studienführer hilft Dir bestimmt auch weiter!

Grüße!

crcg

upsidedown
05.02.2002, 12:55
Chemietechnik/Chemieingenieurwesen/chemische Verfahrenstechnik oder wie auch immer das vor Ort gerade heisst kann man an nahezu jeder Uni/FH studieren.

Gruß,
UpsideDown

crcg
05.02.2002, 15:42
Originalnachricht erstellt von upsidedown

Chemietechnik/Chemieingenieurwesen/chemische Verfahrenstechnik oder wie auch immer das vor Ort gerade heisst kann man an nahezu jeder Uni/FH studieren.


Sicher... aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaber:

Originalnachricht erstellt von upsidedown


Meine Erfahrung dazu (ich studiere allerdings Verfahrenstechnik, nicht Chemieingenieur [wo liegt eigentlich der Unterschied?]):

Da muss man zumindest bei uns ganz klar zwischen Grund- und Hauptstudium trennen. Im Grundstudium kann man das vielleicht noch so sagen - da würde ich doch sagen, das der "Maschinenbauteil" - besser als ingenieurtechnische Grundlagen zu bezeichnen - überwiegt.


Als Chemieingenieur habe ich in meinem Studium herzlich wenig "Maschinenbauanteile" gehört.

Die Skala geht in etwa so: Chemiker - Chemieingenieurwesen - Chemietechnik - Verfahrenstechnik - Maschinenbau.

Leider gibt es auch noch fließende Übergänge zwischen den einzelnen Unis/Fhs, weshalb man sich ziemlich genau ansehen sollte, wo wieviel von der einen und von der anderen Seite in die Suppe kommt...

Aber klar: Dieses Studium ist nach beiden Seiten offen und jeder muß hier seine Mischung herstellen, die ihm und seinem Arbeitgeber passen könnte.

Grüße!

crcg

upsidedown
05.02.2002, 15:49
Als Chemieingenieur habe ich in meinem Studium herzlich wenig "Maschinenbauanteile" gehört.

Is nich bös gemeint, aber irritieren tuts mich doch das ihr noch nicht mal Grundlagen macht. (Technische Mechanik, Konstruktionslehre CAD, Maschinen- und Apparateelemente) Ich hab das eigentlich immer als wirklich notwendige Grundlagen aufgefasst.

Oder hab ich da deine Aussage etwas überinterpretiert?

Gruß,
UpsideDown

crcg
05.02.2002, 15:59
Tja, diese Sachen kommen wohl eher nach dem Studium.

Nein, ernsthaft: Ich glaube auch, das hier einiges im Argen liegt, was den Ingenieur nicht unbedingt rechtfertigt. Chemiker wäre zutreffender.

Grundlagen wie Physik, Physikalische Chemie, Verfahrenstechnik usw. bekommen wir ... immerhin.

Dafür gibt es aber 3 Sem. Analytik, inklusive 2 Sem. Praktika in Analytik.

upsidedown
05.02.2002, 16:08
Das Studienprofil klingt mir allerdings auch eher nach Diplomchemiker, Vertiefungsrichtung Technische Chemie. Ich glaub das kann man bei uns sogar studieren. So ein Institut haben wir jedenfalls.