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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Demotiviert wegen Mathematik


Serken
14.10.2005, 15:43
Ich habe ein großes Problem:

Ich mache mein Abi nach und bin kein guter Rechner.

Wenn ich ein Thema nicht verstehe oder in einer Rechnung

einen Fehler habe, werde ich total demotiviert, deprimiert

und aggressiv wobei ich den ganzen Tag für nichts mehr

zu gebrauchen bin. Es ging schonmal soweit dass ich mir

wegen Mathematik das Leben nehmen wollte. Nun stappeln

sich die Aufgaben auf meinem Tisch und werden immer mehr.

Nun habe ich dieses Forum aufgesucht in der Hoffnung einiger

Tipps für eine Lernmethode?

Alex P.
14.10.2005, 15:54
Die grausame Wahrheit ist, dass man die Mathematik verstehen muss, und nicht lernen. Zumindest größtenteils.

Woran scheiterst du beim Lösen einer Aufgabe?

Gruß
Alex

guido
14.10.2005, 17:12
...noch eine grausige Wahrheit ist, das manche Leute glauben, dass sie Mathematik nicht verstehen....und deshalb verstehen sie sie nicht.

lg Guido

nobody
14.10.2005, 18:38
ich glaube es ist eine volkskrankheit mathe nicht zu verstehen.....

in meiner schulzeit schien es verpönt zu sein es zu verstehen, streber usw. und deshalb habe ich das gefühl, dass es teilweise in der schule einem mitgeben wird, mathe ist blöd und ich will es nicht verstehen.............
und wer nicht verstehen will, kann auch nicht verstehen ist ja klar.

dir fehlen wahrscheinlich auch noch so grundlegende dinge aus der grundschule ,denn da fängt das problem schon an.

wieviele leute sagen denn schon freiwillig dass mathe ihr lieblingsfach ist? die kannste auf der hand abzählen.

Ich muss dir leider sagen, dass es sehr sehr schwer werden wird für dich, wenn du nicht jemanden findest, der dir von grund auf alles noch einmal erklärt, so dass du es verstehst.........

Sorry

Gruß
Mary_J

Alex P.
14.10.2005, 18:50
Ich kann ja noch verstehen, dass man sich vielleicht etwas deprimiert fühlt wenn man eine Aufgabe nicht lösen konnt, aber ein Suizidversuch geht doch ein bisschen weit.

@Mary J. : Es ist auch heute noch so, das Mathematik (leider) nicht geschätzt wird. Ich erlebe es von Montag bis Freitag in der Schule.;) Und wenn man da dann sagt, dass einem Mathematik gefällt, wird man gleich als "Streber" o.ä. bezeichnet. Aber davon sollte man sich nicht beeinflussen lassen. Bekanntlich haben aber ja die hohlsten Töpfe den lautesten Klang.

Gruß
Alex

Nesquik
14.10.2005, 19:26
Früher oder später wird aber jeder dieser "Hohlen Köpfe, mit dem lauten Klang" feststellen, dass ohne Mathematik so gut wie gar nichts läuft. Wer dann in der Schule schon vorgesorgt hat, kann müde lächeln und stellt fest, dass er stolz auf sich sein kann, da er durchgehalten hat und sich nicht von der Masse hat beeinflussen lassen. So ähnlich wie eine mathematische Altersvorsorge ;) .

Zu deinem Problem:

- Ich kenne keine Zahl oder Variable die es Wert wäre, dass ich mich und mein Leben für sie opfere!!

- Eine Aufgabe nicht lösen zu können muß motivieren, dann geht man die Sache wie einen Wettkampf an, es ist ein Spiel, bei dem man auch mal verlieren darf!

- Die Grundlagen sind das A und O, das muß sitzen, da es die Spielregeln sind, darum sind Frauen im Fußball (Abseits und so)... (das laß ich wohl lieber)


Kopf hoch, dass wird schon :up:

Danii
15.10.2005, 13:36
Hallo...

Ich kenn das, ich war in Mathe auch mal schlecht, in der 8. Klasse hatte ich eine 5 auf dem Zeugnis.

Das depremiert schon, aber ich wollte mir deswegen doch nicht das Leben nehmen! Sicher hast du andere Talente, die eben nicht im mathematischen Bereich liegen.

Ich habe auf Grund meiner Zensuren (gerne mal ne 6) Nachhilfe bei einer Bekannten genommen und das hat mir ungemein geholfen, ich habe Spaß an der Mathematik gefunden und in der 11. Klasse hatte ich dann schon 10 Punkte (2-) auf dem Zeugnis. Jetzt gehts so weiter... Lernzielkontrolle 10 Punkte, mündlich 12-13 Punkte...!
Hab Mathe nun auch als schriftliches Prüfungsfach fürs Abi genommen.

Kopf hoch! Du kannst doch auch Mitschüler um Hilfe bitten oder eben einen Nachhilfe Lehrer suchen, das hilft.

Viele Grüße Danii

asteriix
15.10.2005, 17:58
Die grausame Wahrheit ist, dass man die Mathematik verstehen muss, und nicht lernen. Zumindest größtenteils.

Woran scheiterst du beim Lösen einer Aufgabe?

Gruß
Alex

das sagst du mit 14 jahren. wenn du wüsstest, wieviele personen ich schon kennengelernt habe, die mathe gelernt haben und damit BESTENS (hoher zweistelliger punktbereich) gefahren sind, würdest du Deine Meinung ein wenig einschränken. Schulmathematik ist zu einem weit überwiegenden Teil durch striktes Üben beherrschbar. "Angewandte MAthe" an Hochschulen jedweder couleur ebenfalls.

asteriix

Alex P.
15.10.2005, 20:06
das sagst du mit 14 jahren. wenn du wüsstest, wieviele personen ich schon kennengelernt habe, die mathe gelernt haben und damit BESTENS (hoher zweistelliger punktbereich) gefahren sind, würdest du Deine Meinung ein wenig einschränken. Schulmathematik ist zu einem weit überwiegenden Teil durch striktes Üben beherrschbar. "Angewandte MAthe" an Hochschulen jedweder couleur ebenfalls.

asteriix

Natürlich kann man die ganzen Formeln,... auswendig lernen. Keine Frage. Aber ob man das auch dann versteht was man da gelernt hat, bezweifle ich. Und gerade das ist der Knackpunkt.

Gruß
Alex

asteriix
15.10.2005, 20:56
Natürlich kann man die ganzen Formeln,... auswendig lernen. Keine Frage. Aber ob man das auch dann versteht was man da gelernt hat, bezweifle ich. Und gerade das ist der Knackpunkt.

Gruß
Alex

was heisst denn verstehen? ich glaube, die allerwenigsten "verstehen" wirklich mathe....

man lernt keinen formeln auswendig: man lernt die anwendungen auswendig. wenn du die meisten fragevarianten anhand von x-beispielen durchgekaut hast, weisst du nicht mehr, ob du es verstanden hast oder einfach durch übung intuitiv richtig machst. letztendlich geht es der TE um den erfolh bei Ihrem ABI und wohl kaum darum, die mathe-olympiade zu gewinnen. würde ich jedenfalls so interpretieren.

asteriix

Alex P.
15.10.2005, 21:04
Sicherlich ist die Mathematik so umfangreich, dass sehr wenige sie verstehen.
Aber trotzdem sollte man wenigstens versuchen zu verstehen.

Mir ist schon klar das der/die TE andere Sorgen hat, als Gewinner/in der Matheolympiade zu werden. Aber gerade beim Abi kommen sicherlich Aufgaben dran die nicht nach Schema xy gelöst werden können. Und somit etwas mathematisches Verständins erfordern.

Gruß
Alex

Fazit
15.10.2005, 21:56
Hallo


Ich glaube nicht ,das es hier nur um das Schulfach Mathe geht sondern um Depressionen.
Suizidversuche ,warum auch immer, sollten eigentlich ernst genommen werden aber nicht von uns ( den Lesern) sondern von deinen Eltern,Bekannten und Freunden.
Auch die Lehrer in deiner Schule(so scheisse die auch sein mögen) sind auf diesem Ohr nicht taub und würden dir sicherlich helfen.
Ich denke mal das dir auch andere Fäche Probleme bereiten und nicht nur Mathe.Es gibt viele Möglichkeiten der Nachhilfe für jedes Fach das dir Schwierigkeiten macht.
Haben deine Depressioen andere Ursachen ( Versagungsängste etc. ) kann man u.U. auch auf psychologischen Beistand zurückgreifen.
Als Lernmethode ,kann ich nur das Üben mit Mitschülern oder Freunden empfehlen, es ist sogar besser mit Schülern zu üben ,die ebenfalls Probleme in diesem Fach haben, um dann gemeinsam das Problem zu lösen.Ebenfalls ist Ehrgeiz und gute Literatur zu empfehlen.Du solltest versuchen dein mathematisches Grundwissen zu trainieren.
Gut ist z.B die Polynomdivision),das Umstellen von Formeln , das Lösen von Gleichungen(Bruchgleichungen),die Binomischen Formeln .
Grundwissen ist allet und wenn man dat kann dann geht der " Rest " auch.
MfG

Serken
15.10.2005, 22:00
ich brauche bloß eine Antwort, und die muss Antwort auf die Frage geben:

ICH LESE MIR ETWAS DURCH, ICH VERSTEHE ES NICHT

ICH LESE MIR ES NOCHMAL DURCH, ICH VERSTEHE ES NICHT

ICH LESE MIR ES NOCHMAL DURCH, ICH VERSTEHE ES NICHT

DARAUS FOLGT: AGGRESSION! WIESO KANN EIN MIßERFOLG

KEINE, KEINE, KEINE MOTIVATION ERZEUGEN? AGGRESSION!


WIE, WIE, WIE KANN MAN SICH MOTIVIEREN EINE AUFGABENSTELLUNG

NOCHMAL DURCHZULESEN ODER EINE ANLEITUNG FÜR EINE RECHNUNG ZU

VERSTEHEN?


WAS MACHT IHR WENN IHR ETWAS NICHT VERSTEHT ?

WIE MOTIVIERT

IHR EUCH ERNEUT ZU MATHEMATIK??

Fazit
15.10.2005, 22:10
Das " Ziel " ist die Motivation ;)

Serken
15.10.2005, 22:28
kann mich bloß soo schwer motivieren, da es als

fernschüler nich so einfach ist da mir niemand nen druck macht.

habe dazu noch nebenfächer prüfungen abzulegen

die auch viel zeit kosten sodass ich dann für mathe ganz schlapp

bin..



Manche werden mit dem Talent Mathematiker richtig in die Welt

geboren , viele darunter aber nicht , so wie ich. Kann das nicht so

verstehen wie man etwas gerne machen kann was man

nicht so gut versteht. gibts da eine verbindung?



Tut mir leid wenn ich euch nerve aber kennt ihr Lernbücher

für die Oberstufe die so deppensicher, einfach und verständlich

geschrieben sind, wie für einen Laien wie mich? also

wirklich einfach ?

Vielen Dank

Serken

guido
16.10.2005, 07:18
das sagst du mit 14 jahren
Was´n das fürn Spruch. Ist wohl ziemlich egal, wie alt Alex_P ist. Das ist nun mal seine Meinung, die auf seinen Erfahrungen beruht. Ganz unrecht hat er zudem auch nicht. Genau wie du. Ein Mathelehrer aus meiner Familie meint zur Problematik immer: Im wesentlichen gibt es zwei arten von Schülern. Die einen bewältigen Mathe durch Verständnis, die anderen duch viel Üben.

lg Guido

guido
16.10.2005, 08:24
ich brauche bloß eine Antwort,
...tja, die hätten wir wohl alle gerne. Leider gibt es kein generelles Konzept wie man sich motiviert. Die Gründe für Motivation sind halt vielseitig. Genausowenig gibt es "die Mathelernmethode". Das Hirn ist bei verschiedenen Menschen auch unterschiedlich ausgeprägt. Wenn du etwas absolut nicht verstehst, versuch am Besten dir einen anderen Betrachtungsstandpunkt zum Problem zu verschaffen. Dies läßt sich oft schon über verschiedene Literatur, oder wie schon vorgeschlagen, durch Erklärungen anderer Personen erreichen. Probiere aus, wie du ein spezielles Problem in deinen Verständnisbereich portieren kannst!
Ach ja, auch wenn du an einer Fernschule dein Abi machst, bist du deshalb noch lange nicht allein. Deine Lehrer sind immer ansprechbar, (müssen sie sogar, ist gesetzlich geregelt) nur eben per Internet, Telefon oder schriftlich. Ich habe auch mein Abi an der Fernschule gemacht und konnte bei Problemen meine Lehrer auch außerhalb der Sprechzeit anrufen. Sogar 23.00 Uhr abends zu Hause.

Vielleicht leidest du aber auch unter Dyskalkulie. Erste Informationen findest du hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dyskalkulie

Wie war es denn bisher im Matheunterricht?

lg Guido

asteriix
16.10.2005, 11:19
Was´n das fürn Spruch. Ist wohl ziemlich egal, wie alt Alex_P ist. Das ist nun mal seine Meinung, die auf seinen Erfahrungen beruht. Ganz unrecht hat er zudem auch nicht. Genau wie du. Ein Mathelehrer aus meiner Familie meint zur Problematik immer: Im wesentlichen gibt es zwei arten von Schülern. Die einen bewältigen Mathe durch Verständnis, die anderen duch viel Üben.

lg Guido

dann schau doch bitte nochmals, was er geschrieben hat:


Die grausame Wahrheit ist, dass man die Mathematik verstehen muss, und nicht lernen. Zumindest größtenteils.


so, wie er es schreibt, erscheint es nicht wie seine persönliche meinung, sondern als "absolute" wahrheit. daran ändert auch die kleine einschränkung "zumindest größtenteils" nichts.
wie du selbst geschrieben und anhand eines sinngemässen zitats erläutert hast, ist dem aber bei weitem nicht so. in extremfällen kann man auch mit geringstem verständnis (schul)mathematik "können".

die bemerkung zu seinem alter: es ist mitnichten egal. bisher kennt er seine mitschüler. die augen gingen mit persönlich aber erst auf, als ich an der uni andere studis aus anderen bundesländern und von anderen schulen kennen gelernt habe. da kommen dir dann leute unter, die ich als schüler für mathegranaten gehalten hätte (schliesslich schliesst man als schüler ja in erster linie von der note auf die fähigkeiten): mathe LK 14 Punkte. Dann lernst Du sie kennen, merkst, wie sie einfachst zusammenhänge nicht verstehen und fragst dich, ob ihnen der begriff logik (den man ja allgemein mit mathematischen fähigkeiten verbindet) geläufig ist. wenn sie dann auch nicht durch angewandte mathe I rasseln, lernt man ganz ganz schnell, mit anderen Augen zu sehen, ob jemand mathe versteht oder einfach nur ein fleissiger auswendiglernen war/ist. ich bin der meinung, man kann das in der schule kaum unterscheiden.

asteriix

asteriix
16.10.2005, 11:33
Deine Lehrer sind immer ansprechbar, (müssen sie sogar, ist gesetzlich geregelt) nur eben per Internet, Telefon oder schriftlich. Ich habe auch mein Abi an der Fernschule gemacht und konnte bei Problemen meine Lehrer auch außerhalb der Sprechzeit anrufen. Sogar 23.00 Uhr abends zu Hause.
genau das würde ich auch sagen. aber vielleiucht traut sich der/die TE auch nicht, sich an den/die Lehrer/in zu wenden...?

Vielleicht leidest du aber auch unter Dyskalkulie. Erste Informationen findest du hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dyskalkulie


Oder der/die TE setzt sich einfach zu sehr unter druck? wer kennt das nicht, wenn das gehinr "blockiert" ist? für den druck spricht auch die aggressivität. wer etwas will, aber partout nicht kann, wird doch meist ungehalten, aggressiv etc...oder? Ist nicht als unterstellung zu sehen, sondern als aufhängungspunkt zu nachdenken.

asteriix

Alex P.
16.10.2005, 11:46
dann schau doch bitte nochmals, was er geschrieben hat:



so, wie er es schreibt, erscheint es nicht wie seine persönliche meinung, sondern als "absolute" wahrheit. daran ändert auch die kleine einschränkung "zumindest größtenteils" nichts.
wie du selbst geschrieben und anhand eines sinngemässen zitats erläutert hast, ist dem aber bei weitem nicht so. in extremfällen kann man auch mit geringstem verständnis (schul)mathematik "können".


Es ist so, dass man manche Teilbereiche der Mathematik (z.B. Kurvendiskussion, Formel für Maclaurin- bzw. Taylorreihe...) einfach "auswendig" lernen kann. Aber bei anderen hingegen ist einfach Verständnis notwendig. Das ist meine Meinung.

Nun zum eigentlichen "Problemfall" diese Threads zurück;
Ich denke auch, dass Serken einfach viel Leistungsdruck hat.
Wenn man z.B. unter der Vorraussetzung "Ich muss die Aufgabe lösen, sonst..." an eine Aufgabe o.ä drangeht, geht der Schuss meistens nach hinten los, weil man einfach immer diesen Druck im Hinterkopf hat.

Gruß
Alex

PS: Mein Alter sollte doch in dieser Diskussion wirklich keine Rolle spielen.;)

Nesquik
16.10.2005, 11:54
Ich habe aus diesem Grund meinen Nachhilfeschülern verboten, vor dem Beginn einer Aufgabe folgende Sätze zu sprechen:

"Ich kann das nicht"

"Das ist zu schwer"

"Das raff ich nicht"

"etc. etc."

Wenn man sich während der Rechnung bei jedem Schritt klar macht, ob das was man macht auch Sinn hat, hilft das oft dem Verständniss, auch wenn man im Kreis rechnet.


Die Mathematik nach der Schule:

Da kann ich nur asteri(i)x (Anm: Dein neuer Band ist echt schlecht) zustimmen. Schulmathegranaten sind bei weitem nicht automatisch Unimathegranaten, denn zu der Schwierigkeit der Mathematik kommt in der Regel noch die Schwierigkeit der Logik, die so manchen verzweifeln lässt!

guido
16.10.2005, 12:19
@asteriix @Alex P,

wie schon erwähnt, habt ihr beide Eure Standpunkte und ich kann beiden irgendwo zustimmen. Die Aussage von Alex P hab ich aber auch nicht als "absolute Wahrheit" empfunden und finde nach wie vor, dass es einen Standpunkt zu respektieren gilt, auch wenn der zugehörige Kopf noch nicht über so viel Lebenserfahrung verfügt. Davon abgesehen darf man sich mitunter von "älteren Intellektuellen" viel kurzsichtigere Dinge anhören:D .

...aber was um alles in der Welt ist ein(e) TE ?

Nesquik
16.10.2005, 12:22
Thread-Eröffner ?

Alex P.
16.10.2005, 12:45
Thread-Eröffner ?

Völlig richtig.:D

Gruß
Alex

guido
16.10.2005, 13:16
Ich habe aus diesem Grund meinen Nachhilfeschülern verboten, vor dem Beginn einer Aufgabe folgende Sätze zu sprechen:

"Ich kann das nicht"

"Das ist zu schwer"

"Das raff ich nicht" ....sind diese Sätze dann auch aus den Gedanken raus, geht die Erfolgskurve entschieden nach oben:)

Thread-Eröffner ?
.ah danke:)

Nesquik
16.10.2005, 13:36
Auch bei dem Vertreiben der Gedanken hilft:

Üben, Üben, Üben :)

Ist aber tatsächlich von Schüler zu Schüler sehr unterschiedlich...

FabianH
16.10.2005, 13:57
Hi,

an den TE (um mal gleich eine neu glernte Abkürzung zu benutzen):
Was sind denn so deine Hobby, was macht dir Spaß, was interessiert dich (ich meine damit auch andere Fächer)?
Vielleicht finden wir da einen Aufhänger der dich für Mathematik interessieren kann?!

Ganz nebenbei: Ich denke auch, dass dein Problem relativ ernst klingt, d.h. geh damit zu Leuten die dich kennen oder für dich verantwortlich sind (deine Lehrer z.B.).

MfG

Fabian

asteriix
16.10.2005, 14:50
@asteriix @Alex P,

wie schon erwähnt, habt ihr beide Eure Standpunkte und ich kann beiden irgendwo zustimmen. Die Aussage von Alex P hab ich aber auch nicht als "absolute Wahrheit" empfunden und finde nach wie vor, dass es einen Standpunkt zu respektieren gilt, auch wenn der zugehörige Kopf noch nicht über so viel Lebenserfahrung verfügt. Davon abgesehen darf man sich mitunter von "älteren Intellektuellen" viel kurzsichtigere Dinge anhören:D .

...aber was um alles in der Welt ist ein(e) TE ?

wir haben uns ja alle lieb, aber:

ist es nicht die essenz einer diskussion, nicht einer meinung zu sein? mein posting beinhaltete "ein wenig einschränken." und nichts in die richtung, dass alex meinung schrott etc. ist. nur fand ich seine weitgehend pauschalisierte meinung für den TE nicht sehr hilfreich und aufbauend und das habe ich auf seine fehlende erfahrung zurückgeführt. ich denke, man kann auch differenzieren zwischen a) verschiedener meinung sein und darüber diskutieren und b) eine meinung nicht respektieren

@Nesquik: ja, tut mich auch leid, aber wenn man obelix schreiben lässt...zuviel zaubertrank eben..;)

@alex: klar, grundsätzlich ist das alter egal, aber wenn man auf erfahrung hinaus will, spiel es nun durchaus eine rolle. oder?

asteriix

guido
16.10.2005, 15:56
ich denke, man kann auch differenzieren zwischen a) verschiedener meinung sein und darüber diskutieren und b) eine meinung nicht respektieren
na dann ist ja alles bestens:rolleyes:

Guido (langsam angenervt)

asteriix
16.10.2005, 17:17
na dann ist ja alles bestens:rolleyes:

Guido (langsam angenervt)

warum? weil ich nicht Deine salomonischen Worte unkommentiert als "WOrt zum Sonntag" stehen lasse...?

asteriix

nobody
16.10.2005, 17:22
Früher oder später wird aber jeder dieser "Hohlen Köpfe, mit dem lauten Klang" feststellen, dass ohne Mathematik so gut wie gar nichts läuft. Wer dann in der Schule schon vorgesorgt hat, kann müde lächeln und stellt fest, dass er stolz auf sich sein kann, da er durchgehalten hat und sich nicht von der Masse hat beeinflussen lassen. So ähnlich wie eine mathematische Altersvorsorge ;) .


ich hab den thread jetzt schon längern ichtm ehrm it verfolgt, aber da kann ich dir echt voll zustimmen, das hab ich schon im 1. semster gemerkt, als wir dann unsere mathevorlesung besucht haben, jaja es gibt heute im 4. semster immer noch welche ,die haben keinen matheschein und die werden wohl daran scheitern......... meine ma hat mal gesagt alles was man je gelernt hat kann man immer mal im leben gebrauchen, auch mathe

ich versteh ausserdem gar nicht was die leute gegen mathe haben, was is den daran so schlimm mal etwas logisch zu denken?!

Naja ich hatte damit noch nie probleme und es war auch immer mein lieblingsfach.... alos von daher kann ich die probleme nicht nachvollziehen

Gruß Mary_J

asteriix
16.10.2005, 17:51
ich versteh ausserdem gar nicht was die leute gegen mathe haben, was is den daran so schlimm mal etwas logisch zu denken?!


ich persönlich denke, dass ja niemand mit einer mathe-abneigung geboren wird. ich denke, das problem mit mathe liegt auf seite der lehrer begründet. ähnlich wie in latein wird es innerhalb eines stoffgebiets schwierig, wenn man mal den faden verloren hat. dann erscheint einem alles unbezwingbar. Logik kann man auch trainieren, das habe ich aber in der Schule wogut wie nie erlebt. Wenn sich Lehrer nur noch mit den Überfliegern (die einfach von anfang an den richtigen zugang zu mathe hatten, auch ohne hilfe der lehrer) unterhalten, haben selbst gleichintelligente mitschüler deutlich geringere chancen, den zugang zum thema zu finden. alleine mit logik ist es nun auch wieder nicht getan, selbst als mathe-held.

Ich habe mal in der Schule NAchhilfe gegeben. Es tut einem dann schon leid zu sehen, wie hilflos manche schüler sind und wie sie dann mit hilfe und dem stoss in die richtige richtung richtig aufblühen können. nur wieviele ergeben sich ihrem vermeintlichen schicksal und nehmen keine nachhilfe?

asteriix

guido
16.10.2005, 18:25
warum? weil ich nicht Deine salomonischen Worte unkommentiert als "WOrt zum Sonntag" stehen lasse...?asteriix
nein, deshalb nicht.
das sagst du mit 14 jahren. wenn du wüsstest, wieviele personen ich schon kennengelernt habe, die mathe gelernt haben und damit BESTENS (hoher zweistelliger punktbereich) gefahren sind, würdest du Deine Meinung ein wenig einschränken.
was er ja hat, wie du selbst bemerkt hast:
daran ändert auch die kleine einschränkung "zumindest größtenteils" nichts.
nun ändert es allerdings größtenteils nix. ...nein ich bin genervt, weil du dich widersprichst und verteidigst, nur um am Ende Recht zu behalten.

Guido

asteriix
16.10.2005, 18:41
nun ändert es allerdings größtenteils nix. ...nein ich bin genervt, weil du dich widersprichst und verteidigst, nur um am Ende Recht zu behalten.

Guido

ok, wie ich sehe, führt diese nebendiskussion ja zu nichts. zurück zum anliegen des TE.

asteriix

Nesquik
16.10.2005, 19:16
@"TE": Siehst du, so einfach ist es, sich Probleme zu machen, aus einem Grund, der kein Grund ist. Da verzweifeln Leute an Ausdrucksweisen, anderen Ansichten und an jungen Mitmenschen.
Betrachtet man die Sache ein wenig mit Humor (auch, oder gerade über sich selbst lacht es sich besonders gut bei der Lernerei) läuft die Sache nicht so wie Du sie geschildert hast und wie sie hier aus dem Ruder läuft.
Die Aggresionen tütet man am Schreibtisch ein und nimmt sie mit zum Sport...

gerrit
16.10.2005, 20:29
Genau so!
Die Aggresionen tütet man am Schreibtisch ein und nimmt sie mit zum Sport...

Und macht dir ruhig mal klar was du alles schon kannst, rechne ein paar übungsaufgaben aus der 9 oder 10, nur so zum trainig ein bischen Dreieckflächen, mal eine Quadratische Gleichung... und du wirst dann sehn das du es kannst! Und dann das du immer wieder brauchst, die Differentialgleichungen z.B. werden viel einfacher wenn man Quadratische Gelichungen im Schlaf kann und dann springt einen die homogene lösung fast an, an der du dich nun quälen magst... oder etwas Kopfrechnen 94*106 ?
Mathe macht Spass!

Und wenn du es beim zweiten mal lesen nicht verstanden hast ruf einen Mitschüler an! wenn ihr nicht ruaskrigt post im Forum oder Lehrer fragen...
nur nicht aufgeben, für mich ist jede gelöste Aufgabe Motivation, und die noch nicht gelösten eine Herrausforderung!

nobody
16.10.2005, 21:56
@Nesquik: ja sicher wird keiner mit einer Abneinung gegen mathe geboren, ich hatte das problem schon oben einmal beschrieben, deshalb denke ich auch, dass er versuchen sollte zu schauen wann er den faden verloren hat oder es nicht mehr verstanden hat und da ein bisschen anfangen sich durchzuarbeiten, denn irgednwo in der mitte anfangen ist schlecht weil man immer wieder auf probleme stoßen kann, die man dann nicht bewältigen kann und wieder verzweifelt und das ist nicht sinn der sache.
Am besten wäre es wenn man sich jemanden zur hand nimmt, der den stoff versteht UND erklären kann und dann alles nochmal von grund auf durchgeht, auch wenn es stoff der 5. oder 6. klasse ist...... Die Probleme, dass mathe "plötzlich" nicht merh verstanden wird, beginnen ja schon teilweise in der grundschule und da entstehen die ersten lücken, die dann immer größer und größer werden, die sich dann nicht einfach mit übungen aus der 9. klasse bewältigen lassen!

Gruß Mary_J

PS hatte mal einer Freundin in mathe nachhilfe gegeben, ich hab nie verstanden wo ihr problem liegt, bis ich mir mal gedacht hab, ich fang mal so ab der 5. klasse das problemn aufwärts aufzurollen und alles zu erklären und dann hat sie es plötzlich verstanden, weil man sie quasi wie ein kleines kind an die hand genommen hat und ihr alles nochmal erklärt hat, was sie wohl nie gelernt hatte, weil sie es da schon nicht mehr verstand!

asteriix
17.10.2005, 09:36
Oder vielleicht hilft das weiter...:D.


Ottawa (rpo). Konsumenten von Marihuana stehen im Ruf, mental nicht immer ganz auf Ballhöhe zu sein. Einer neuen Studie zufolge liegen abstinente Zeitgenossen mit dieser Einschätzung ziemlich daneben. Wissenschaftler fanden bei Versuchen an Ratten heraus, dass Cannabis die Gedächtnisleistung deutlich steigern kann. Die durchaus mutige Schlussfolgerung der Forscher: Rauchen von Marihuana ist wahrscheinlich "eine gute Sache".

Wie die Fachzeitschrift "Journal of Clinical Investigation" in ihrer Novemberausgabe berichtet, wurde den Ratten an der Universität von Saskatchewan in Kanada die synthetische Substanz HU210 verabreicht, die den Wirkungsmechanismus von Cannabis nachahmt und übertrifft.

Bei den Ratten wurde anschließend eine erhöhte Neuronen-Produktion in einem Teil des Großhirns, dem so genannten Hippocampus, festgestellt. Im Hippocampus werden Lern- und Gedächtnisleistungen, Angstgefühle und Depressionen gesteuert.

Das Forscherteam unter der Leitung von Xia Zhang geht davon aus, dass Angst und Depressionen mit mangelndem Zellwachstum im Hippocampus zusammenhängen. Mehrere jüngst erschienene Studien zeigten, dass eine Zunahme des Zellwachstums in dieser Hirnregion Ängstlichkeit drosselt. Im Gegensatz zu Cannabis verringern Alkohol, Nikotin, Kokain und Heroin die Bildung von Hirnzellen.

Die von ihm geleitete Studie deute darauf hin, "dass das Rauchen von Marihuana eine gute Sache ist", sagte Zhang. Auch könne sie dazu dienen, ein neues Medikament zur Behandlung von Depressionen zu entwickeln. Zunächst sei jedoch lediglich die Wirksamkeit von HU210 bei Ratten bewiesen. Diese Substanz sei hundert Mal so stark wie der Wirkstoff in Marihuana.

ich denke, wir werden bald eine neue generation von schülern und studenten sehen....

asteriix

Suse
17.10.2005, 11:19
ich brauche bloß eine Antwort, und die muss Antwort auf die Frage geben:

ICH LESE MIR ETWAS DURCH, ICH VERSTEHE ES NICHT

ICH LESE MIR ES NOCHMAL DURCH, ICH VERSTEHE ES NICHT

ICH LESE MIR ES NOCHMAL DURCH, ICH VERSTEHE ES NICHT



Und ich wette mit Dir, dass Du schon nach dem ersten Mal innerlich resignierst. Keiner versteht alles beim ersten Mal, aber wenn Du danach aufgibst mit der bewussten oder unbewussten Einstellung "Ich verstehe es sowieso nicht", dann kannst Du es noch so oft lesen, wie Du willst, Du wirst es nicht verstehen.

Wenn Du es auf Anhieb nicht verstehst, versuch es ganz langsam und mit Geduld für Dich selbst!! Außerdem ist es keine Schande, sich die Sachen von anderen erklären zu lassen. Dabei wirst Du dann das eine oder andere Aha-Erlebnis haben, wenn Du/Ihr Euch etwas erarbeitet habt, wovon Ihr nie gedacht hättet, dass Ihr es versteht.

Alleine ist es gerade in Mathematik schwer, wenn einem diese spezielle Denkweise (viel viel Logik!!) nicht so liegt. Aber ein Grund für Suizidgedanken darf so ein kleiner Teil des Lebens nicht sein, mach Dir das klar!!

HTH Suse

Serken
17.10.2005, 11:24
mathe und humor kann ich nicht verbinden, keinen plan.

da schaue ich doch lieber die simpsons im TV...

Serken
17.10.2005, 11:28
wenn ich darf möchte ich gerne das thema in eine andere richtung lenken:

Gibt es Bücher, Menschen

mit denen man die Begeisterung für Mathematik angeregt bekommt?

Wo man das Buch am Ende schließt und denkt: jetzt seh ich Mathe in nem

ganz

anderem Licht?

Alex P.
17.10.2005, 19:35
Dieses hier ist mein Tip:
http://www.e-algebra.de/buecher/in_mathe.html

Gruß
Alex

FabianH
17.10.2005, 20:54
wenn ich darf möchte ich gerne das thema in eine andere richtung lenken:


Ich denke, dass darfst du, schließlich geht es um dich ;)


Gibt es Bücher, Menschen

mit denen man die Begeisterung für Mathematik angeregt bekommt?

Wo man das Buch am Ende schließt und denkt: jetzt seh ich Mathe in nem

ganz

anderem Licht?

Mathematik für die Westentasche von Albrecht Beutelpacher im Piper-Verlag
ISBN:3-492-04353-4

(nebenbei: der Titel stimmt, ich habe es immer in meine Tasche am Hintern gesteckt)

Ca. 50 Mathematische Themen werden behandelt, jedes auf nur zwei Seiten. Ist somit angenehme Kost für immer mal wieder zwischendurch (Bus, Bahn, Klo, ...) und zeigt die vielen Facetten der Mathematik.


Das Theorem des Papageis von Denis Guedj im Bastei-Lübbe Verlag
ISBN:3-404-14596-8

Eigentlich ein Krimi der sich auf ca. 750 Seiten erstreckt (ist also nichts, wenn du nicht so gerne liest). Um hinter das Geheimnis zu kommen, muss sich ein Bücherhändler, der Philosophie studiert hat mit der Mathematik auseinandersetzen.
War zu seiner Zeit auf der Bestsellerliste.

Hoffe es gefällt dir eins. Nochmal meine alte Frage: Was interessiert dich so, was macht dir Spaß? Wir finden bestimmt was, was mit Mathematik zu tun hat und dich vielleicht ein bischen motiviert.

MfG

Fabian

Edit: Noch eins, ich weiß aber nur den Titel, weil ich selber es nicht besitze

Latte Mathechiato

Eine kleine Biene erklärt die Mathematik, während die anderen beiden und der Tipp von Alex P mehr erklären was Mathematik ist, handelt es sich bei diesem mehr um ein Lehrbuch, die wichtigsten mathematischen Inhalte werden alle durchgenommen.

FabianH
17.10.2005, 22:27
Hi,

zwei der wichtigsten habe ich ganz vergessen, wenn das meine Didaktikprofessoren wüßten


Der Zahlenteufel von Hans Magnus Enzensberger im dtv-Verlag

ISBN: 3-423-62015-3

Robert kann Mathe einfach nicht, nachdem er aber 12 Nächte nacheinander vom Zahlenteufel träumt, hat sich das geändert.



Die Mathematik und das Göttliche von Clifford A. Pickover im Spektrum-Verlag

ISBN: 3-8274-1430-X

Zwei Typen reisen durch die Zeit und haben einige "mathematische" Probleme.



Von den ganzen Bücher würde ich dir am meisten ans Herz legen (toll sind sie alle :) )


Mathematik für die Westentasche

einfach weil man es bequem "portionieren" kann, wirkt motivierend

Der Zahlenteufel

Einfach eine nette Geschichte, die nicht über eine, aber über 12 Nächte Mathematik interessant macht. (Gibt es auch als PC-Game, musst einfach mal nachfragen)

Beide sind einfach leichte Kost.


MfG

Fabian

Serken
18.10.2005, 12:15
AlexP + FabianH ich danke euch recht herzlich für die Büchertipps!

Die Kleine
18.10.2005, 14:31
Hi Serken!
Die grausame Wahrheit ist, dass man die Mathematik verstehen muss, und nicht lernen. Zumindest größtenteils. Das ist natürlich ironisch gemeint, diese Wharheit ist gerade die Schönste.

...noch eine grausige Wahrheit ist, das manche Leute glauben, dass sie Mathematik nicht verstehen....und deshalb verstehen sie sie nicht. diese Ausage ist wahr.


ICH LESE MIR ETWAS DURCH, ICH VERSTEHE ES NICHT
ICH LESE MIR ES NOCHMAL DURCH, ICH VERSTEHE ES NICHT
ICH LESE MIR ES NOCHMAL DURCH, ICH VERSTEHE ES NICHT
DARAUS FOLGT: AGGRESSION!
Es ist immer so lustig in Mathe, irgend eine Folge aufgrund einer Vermutung zu erzeugen. Du hast es echt drauf, man braucht solche Vermutung nur noch durch die Vollständigen Induktion zu beweisen, dann kann man sich darüber freuen!
Noch ein paar Folgen von mir:
a1=1, a2=2, a3=3 folgt: a4=4, a5=5, a6=6 oder aber auch:
a1=1, a2=2, a3=3 folgt: a4=1, a5=2, a6=3 so kann man nach irgendeinem von selbst definierten Regel die Folge fortsetzen.
deine Folge oben liefert den Wert "AGGRESSION!", das ist die explizite Darstellung von deiner der Folge deiner Folgengliedern "(n)-Mal-DURCHLESEN, NICHTVERSTEHEN", also meiner Meinung nach entspricht deine Denkweise der des Mathematikers schon.

WIESO KANN EIN MIßERFOLG
KEINE, KEINE, KEINE MOTIVATION ERZEUGEN? AGGRESSION!
Das weiß ich nicht, aber wenn diese Aussage wahr sein sollte, dann folgt:
Mißerfolg<=>keine Motivation
=>
!Mißerfolg<=>!keine Motivation
=>
Erfolg<=>Motivation

Danach muss man nur Erfolge sammeln. bei Mathematik sammelt man Erfolgserlebnisse, wenn man z.B. eine Aufgabe richtig löst, (der Vorteil bei Mathe: die Lösung ist entweder falsch oder richtig, also eindeutig) oder wenn einem ein Beweis gelingt. Das führt wiederum dazu, dass man noch mehr davon will, also sitzt man den ganzen Tag an einem Papierhaufen und rechnet wie der Verrückter (wobei man dann vergessen hat, dass man am nächsten Tag ne Geschichteklausur schreibt, die Folge war sehr schmerzhaft...)

WAS MACHT IHR WENN IHR ETWAS NICHT VERSTEHT ?
mich freuen, weil es etwas gibt, was man nicht versteht. und bei mathe sollte man das Unverständliche schon selber zu verstehen versuchen können, denn man braucht nur ein paar axiomen und die Logik, diese beiden dingen besitzt ziemlich jeder Mensch.

hmm, willst du nur das Abi schaffen, und deshalb fragst du hier um Rat? Dann würde ich sagen, beschäftige dich mit jeder Integralaufgabe oder ana.geom. Aufgabe die du siehst,sich beschäftigen heißt bei mir, die Aufgabe auf nem Blatt abschreiben, das Buch wegschmeißen, und losrechnen.
Ansonst versucht man, extrem schwierige Aufgaben zu lösen, man bekommt vielleicht nach Jahren ohne Ergebnisse, aber

Der Satz oben ist unvollständig.
Viele Grüße


...
Die Mathematik und das Göttliche von Clifford A. Pickover im Spektrum-Verlag
ISBN: 3-8274-1430-X
Zwei Typen reisen durch die Zeit und haben einige "mathematische" Probleme.
hi Fabian,
was für eine Art von Problem?

nobody
18.10.2005, 17:18
@Serken
Versuch's mal mit "Mathematik verständlich" von Robert Müller-Fonfara,
ist auch ein billiges Buch, ich find's ganz gut verständlich, ohne große Geschichten
drumrum um alles mal nach Schema F zu lernen.


hmm, willst du nur das Abi schaffen, und deshalb fragst du hier um Rat? Dann würde ich sagen, beschäftige dich mit jeder Integralaufgabe oder ana.geom. Aufgabe die du siehst,sich beschäftigen heißt bei mir, die Aufgabe auf nem Blatt abschreiben, das Buch wegschmeißen, und losrechnen.

So lernt man garantiert keine Mathematik, Mathematik ist meiner Meinung nach
sehr ähnlich zu Sprachen, sie ist voll von Konventionen in der Darstellung
(-> Alphabet) und dem Gebrauch mathematischer Ausdrucksmittel (->Grammatik).
Was Du hier vorschlägst ist einfach loszulegen z.B. Englisch zu reden ohne auch
nur ein Grundvokabular zu haben, dass da nix vernünftiges bei rauskommt dürfte
wohl klar sein.
Am Anfang muss also das Einüben von immer wiederkehrenden Rechenmechanismen
(= Schema F) erfolgen, dann kann man sich einfach hinsetzen und einfach
mal losrechnen. Aber vorher macht das keinen Sinn.



Ansonst versucht man, extrem schwierige Aufgaben zu lösen, man bekommt vielleicht nach Jahren ohne Ergebnisse, aber

Der Satz oben ist unvollständig.


Sorry das so sagen zu müssen, aber so ungefähr hat auch meine Lehrerin im
Mathe-Untericht der Oberstufe geredet, meist wurde dann noch der Satz
eingeschoben "und dann wenden wir hier einen Trick an". :rolleyes:

Unsere Mathe-Stunden und -Klausuren bestanden dann irgendwann nur noch
aus "Tricks", dass der Klassenschnitt darauf ins Bodenlose fiel und der Frust
sämtlicher Schüler ziehmlich groß war fand ich nur allzu verständlich.

Tschö,
Helli

Serken
19.10.2005, 09:41
mich freuen, weil es etwas gibt, was man nicht versteht.




sowas artet bei mir NIE in Freude/Motivation aus. wie geht das?


helljoy danke weißt du / jemand wo man Bücher vorlesen kann

bevor man sie sich kauft?

Alex P.
19.10.2005, 14:50
Mithilfe der Search-Inside Funktion von Amazon kannst du ein bisschen in meinen Büchertip reinschauen, allerdings musst du bei Amazon angemeldet sein.
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3528267836/qid=1129726092/sr=8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/028-3933081-8761354

Gruß
Alex

asteriix
19.10.2005, 17:40
sowas artet bei mir NIE in Freude/Motivation aus. wie geht das?


helljoy danke weißt du / jemand wo man Bücher vorlesen kann

bevor man sie sich kauft?

grundsätzlich in grossen buchhandlungen, dort würde ich es versuchen. die meisten mir bekannten bieten sogar sitzecken zum lesen an. haben wohl auch mitbekjommen, dass man so mehr bücher verkauft. und einige buchhandlunge (nur sehr grosse!) bestellen auch buchwünsche OHNE kaufverpflichtung. einfach mal nachfragen.

asteriix