Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Halbstufenpotential
nobody
15.01.2002, 01:51
kann ich nach U1/2 =U0+(0,059/z)*lg(ID-ID/2)/(ID/2) das Halbstufenpotential für eine stationäre Elektrode berechnen?
No Regrets
15.01.2002, 03:14
was ist bei dir ID ?
kam per PN von neo tracelt
ID =K+c , nach Ilkovic der Diffusiosgrenzstrom
nobody
15.01.2002, 09:51
Sieht stark nach Nernst-Gleichung aus, nur was ist dieses I? Nach dem "lg" muß der Reaktionsquotient aus dem MWG hin, wie der genau beschaffen ist, hängt von Reaktionsgleichung ab.
No Regrets
15.01.2002, 15:25
Jetzt fehlt dir nur noch die Berechnung von ID , oder ?
nobody
15.01.2002, 15:48
nein IDhab ich schon berechnet, 65nA. ich will wissen, ob ich die formel so anwenden kann, unter der experimentellen vorgabe, dass ich die methode mit static mercury drop electrode zur Messung benutzt habe.
No Regrets
15.01.2002, 16:15
Ich zitiere mal aus dem Hamann/Vielstich (Elektrochemie)
Für den einfachen Fall eines reversieblen Redoxsystems gilt für den Zusammenhang zwischen Oberflächenkonzentration und Potential
Zu Beginn des Polarogramms liegt praktisch nur die oxidierte Spezies vor. Mit Negativierung des Potentials werden alle Verhältnisse csox/csred durchlaufen, bis im Grenzstrombereich csox gegen null strebt. Bei halber Stufenhöhe ist 1/2 c0ox = csox (ID/2) = csred (ID/2) Damit entspricht das Halbstufenpotential <font class="serif">φ</font>1/2 nach obiger Gleichung dem Standardpotential des Redoxvorgangs.
also wird so das Standardpotential gemessen, oder wie siehst du das
nobody
15.01.2002, 16:56
Hmmm, ich weiss nicht wie mich das weiter bringt.
vielleicht kann ich das problem mit anderen worten beschreiben.
bei der differenzpulspolarographie ist es doch so, dass die gleichstrompolarographie mit der normalen pulspolarographie kombiniert ist.
Einer kontinuierlich steigenden gleichspannung werden jeweils gegen ende der lebensdauer eines quecksilbertropfens rechteckförmige spannungsimpulse kleiner konstanter amplitude überlagert. die stromstärke wird während zweier kurzer intervalle unmittelbar vor der Überlagerung und am ende des impulses gemessen. die differenz der beiden stromwerte wird als funktionder ansteigenden spannung aufgezeichnet. in der kurve resultieren anstelle von stufen stromspitzen(peaks). was entspricht dem peakpotential?
No Regrets
15.01.2002, 17:42
:boah: hui da bin ich jetzt überfragt
Im Hamann/Vielstich ist eine Derivativ Polarographie beschrieben, die kommt deiner Methode ziemlich nah
"Eine erheblich bessere Trennung erhält man, wenn Stromspitzen statt Stromstufen auftreten. Das erreicht man z.B. durch Differenzieren des Messtroms, wobei statt der gewohnten i- <font class="serif">φ</font> Kurven die d i/ <font class="serif">φ</font> gegen <font class="serif">φ</font> -Abhängigkeit registriert wird."
dabei entspricht die Stromspitze dem Halbstufenpotential
bei bedarf kann ich ein solches Diagramm mal eiscannen und posten
nobody
15.01.2002, 18:30
vielen dank für deine mühe,
dass hieße ja, das mein peakpotential dem halbstufenpotential entspricht, und ich dann gar nicht zu rechnen bräuchte, sondern das potential bloß im diagramm ablesen könnte, oder?
wäre cool wenn du mir deine kurve mal schicken kannst, quasi um zu vergleichen.
nochma dank, biene.
nobody
15.01.2002, 18:33
sehe gerade , mal eben ablesen is nicht.
man muss es doch berechnen.
No Regrets
15.01.2002, 19:09
http://mod.chemieonline.de/no_regrets/dp.gif
so sieht das im Hamann/Vielstich, Elektrochemie Buch aus
versuch mal das Buch in der unibib auszuleihen ;)