Ich schreibe meine Facharbeit in Chemie zum Thema "Butter contra Margarine!?" Ich will auf die fettverdauung und die unterschiedliche Wirkung von Butter und Margarine auf den Körper eingehen und zu dem Ergebnis kommen, ob Margarine oder Butter gesünder ist! Kann mir jemand was dazu sagen? Oder hat jemand ne Idee wo ich noch mehr Informationen kriege?
Tomboy
14.01.2002, 19:26
Meine Chemielehrerin hat mir heute gesagt, dass in Margarine mehr ungesättigte Fettsäuren enthalten sind (haben wir auch gleich mit Bromwasser nachgeprüft :D ). Demnach wäre diese gesünder...
Le_Chatelier
14.01.2002, 19:32
Hallo,
also das mit der Verdauung müsste ich erst Nachschlagen, aber dazu bin ich heute zu faul :p . Da war doch irgendwas mit Enzymen -Lipasen-, die Fette in ihre Bestndteile Fettsäuren und Alkohol zerlegt, dann noch beta-Oxidation und wir haben können das Zeugs zu dem umbauen, was gerade benötigt wird... aber wie gesagt... *meine Errinerung*
Über die Gesundheit kann ich dir aber auf die schnelle was aus dem Ärmel zaubern, moment...*konzentration*...*trommelwirbel*...und
ja ich denke Margarine ist gesünder als Butter, weil Ersteres in der Regel mehr ungesättige Fettsäuren enthält und mein Bio-Lehrer sagt je ungesättigter das Fett desto gesünder... ich als sein Schüler glaube ihm da mal :D .
So long,
Mike
FK
14.01.2002, 20:11
Originalnachricht erstellt von Le_Chatelier
die Fette in ihre Bestndteile Fettsäuren und Alkohol zerlegt,
sagen wir mal, Glycerin.
ich denke Margarine ist gesünder als Butter, weil Ersteres in der Regel mehr ungesättige Fettsäuren enthält und mein Bio-Lehrer sagt je ungesättigter das Fett desto gesünder... ich als sein Schüler glaube ihm da mal :D .
Im "Lexikon der populären Ernährungsirrtümer" kriegen die mehrfach-ungesättige-Fettsäuren-und-Margarine-Fetischisten ordentlich ihr Fett weg :D
Da heißt es, dass die beim "Härten" der Öle auch entstehenden ungesättigten trans-Fettsäuren ziemlich das Gegenteil von gesundheitsfördernd sind. Herzinfarkte sollen bei Margarinefreaks häufiger sein als bei Butter-und-Schmalz-Genießern.
Bong.
Olivenöl, da hauptsächlich die (nur) einfach ungesättigte Ölsäure enthaltend, galt bis vor wenigen Jahren als ungesund, bis endlich auffiel, dass in den Ländern rund ums Mittelmeer, mit reichlich Olivenölverzehr, Herz-Kreislauf-Krankheiten eher selten statt häufig sind......
Tja, so ist das Leben...
Gruß,
Franz
bm
14.01.2002, 21:27
Kriegt die Kuh zu schlechtes Futter,
gibts Margarine anstatt Butter.
CO-Küchler
15.01.2002, 00:54
Da heißt es, dass die beim "Härten" der Öle auch entstehenden ungesättigten trans-Fettsäuren ziemlich das Gegenteil von gesundheitsfördernd sind. Herzinfarkte sollen bei Margarinefreaks häufiger sein als bei Butter-und-Schmalz-Genießern.
Inzwischen enthält Magarine kaum noch trans-Fettsäuren, da die Technologie umgestellt wurde. Früher wurden die Fettsäuren teilgehärtet, hierbei entstanden die trans-Fettsäuren. Heute wird ein Teil des Fettes vollständig gehärtet und dann mit ungehärteten Fetten versetzt.
In dem Thema steckt jedoch jede Menge Lobbyismus, also Vorsicht, auf wen man hört ;-)
nobody
16.01.2002, 20:09
Margarine enthält zudem eine ganze Menge Wasser (jou!), etwa 20 %; bei Halbfettmargarine natürlich entsprechend mehr. Damit das fettarme Zeug noch fest bleibt, braucht man Konsistenzgeber (meist Quellmittel) und evtl. Emulgatoren (Lecithin? Mono-/Diglyceride?). Die schaden zwar nicht (Lecithin soll ja sogar gesund sein, obwohl es vermutlich kaum als solches vom Körper aufgenommen wird), aber in die Pfanne hauen kann man fettarme Margarine nicht. Butter enthält im Gegensatz zu Margarine das ach so böse Cholesterin (Kohle und Stearin, wie man auch sagt). Den Wassergehalt weiß ich nicht auswendig, aber da kannst Du vielleicht auf der Verpackung nachschauen. Außerdem ist in Butter noch Protein drin; darum muß man die auch klären, bevor man sie in der Pfanne verwenden kann. Über die Kettenlängen der Fettsäuren kann ich auch keine Aussagen machen (möglicherweise bei Margarine im Durchschnitt etwas länger?).
CO-Küchler
16.01.2002, 20:16
Butter MUSS laut Gesetz mindestens eine Trockenmasse von 82% besitzen und darf kaum technologisch behandelt werden, das Fett darf nur aus Milch stammen...
FK
16.01.2002, 20:58
Originalnachricht erstellt von CO-Küchler
In dem Thema steckt jedoch jede Menge Lobbyismus, also Vorsicht, auf wen man hört ;-)
Bekanntlich ist Zigaretten Rauchen auch gesund...
gez. Dr. Marlboro... :p
Allgemein gesagt: das Produkt mit dem größeren Werbeetat ist das Gesündere....
Gab es nicht auch Halbfettbutter?
Habe ich schon mal selbst gemacht (Butter + Wasser + Eigelb als Emulgator); ist aber nicht sehr lange haltbar.
Gruß,
Franz
CO-Küchler
16.01.2002, 21:47
"Wer hat mehr Geld in die Zigaretten-Forschung gesteckt als die Tabak-Industrie? Haben die ein Interesse daran, daß ihre Kunden sterben?" - Homer Simpson
Bei mir steht sowohl Magarine als auch Butter im Kühlschrank, beides ist - in normalen Mengen genossen - sicherlich gesundheitlich völlig problemlos...
nobody
16.01.2002, 22:34
okay, das ist ja alles schonmal ziemlich interessant (auch wenn wir etwas vom Thema abgekommen sind-Zigaretten sag ich da nur ;) ) langsam hab ich konkrete themenschwerpunkte merci
nobody
20.01.2002, 12:10
Hi Ihr!
Das mit den ungesättigten Fettsäuren ist ziemlich pratisch, weil der Körper die nicht selbst herstellen kann, sie sind also 'essentiel'. Dumm is nur, wenn man sie in die Pfanne haut, weil die Hitze für eine Isomerisierung, d.h. Umwandlung von cis ind trans ausreicht. Also: Olivenöl in den Salat (Gurkensalat ;) ) aber nicht zum Spiegelei. Tierische Fette, d.h. Fettsäuren (Butter) sind den menschlichen viel ähnlicher als pflanzliche (Magarine) und müssen deshalb nicht umgebaut werden (Abbau zu aktivierter Essigsäure und Wiederaufbau), was etwas UTP (so was wie ATP) Energieintensiv ist. Butter enthält auch einen Vitamincoctail, der eher für Tiere (und Menschen) geeigneter ist. Aber: Wir haben ja in unserer Nahrung von allem genug und meist zu viel, deshalb lebt man wohl am gesündesten, wenn man beides weglässt... :cry: (Phosgen is auf Diät und hat Hunger...)
nobody
20.01.2002, 12:36
zur Wirkung von Butter und Margarine auf meinen Körper kann ich nur sagen,
Butter: :)
Margarine: :kotz:
nobody
21.01.2002, 16:12
Originalnachricht erstellt von Phosgen
Das mit den ungesättigten Fettsäuren ist ziemlich pratisch, weil der Körper die nicht selbst herstellen kann, sie sind also 'essentiel'.
Stimmt nicht ganz, der Körper kann fertige Fettsäuren desaturieren und auch noch ein Stück verlängern. Allerdings können nur Doppelbindungen relativ nahe zur Carboxylgruppe eingeführt werden; weiter "hinten" geht dies nicht. Solche ungesättigten Fettsäuren sind daher essentiell.
Dumm is nur, wenn man sie in die Pfanne haut, weil die Hitze für eine Isomerisierung, d.h. Umwandlung von cis ind trans ausreicht. Also: Olivenöl in den Salat (Gurkensalat ;) ) aber nicht zum Spiegelei.
Stärker ungesättigte Fettsäuren zersetzen sich sogar und fangen an zu stinken; solche kann man auf keinen Fall zum Braten verwenden. Olivenöl ist aber trotz seines Anteils an (hauptsächlich einfach) ungesättigten Fettsäuren noch recht annehmbar. Wer richtig heiße Sachen machen will, nimmt eh Kokosfett. Manche Sachen brate ich aber lieber mit Margarine als mit Kokosfett (z.B. Spiegelei); letzteres liegt doch etwas schwer im Magen :D (schmeckt auch nicht so doll).
Tierische Fette, d.h. Fettsäuren (Butter) sind den menschlichen viel ähnlicher als pflanzliche (Magarine) und müssen deshalb nicht umgebaut werden (Abbau zu aktivierter Essigsäure und Wiederaufbau), was etwas UTP (so was wie ATP) Energieintensiv ist.
:confused: :dizzy: :suspect: :mad: :silly:
Entschuldigung, aber wer erzählt denn sowas? Klar sind tierische Fette den menschlichen ähnlicher, aber das heißt doch noch lange nicht, daß sie gesünder seien. Und daß pflanzliche Fettsäuren immer erst kleingehackt werden müssen (zu Acetyl-CoA = aktivierte Essigsäure), bevor etwas anständiges draus entstehen kann, ist doch wohl Unsinn. Und wozu soll das UTP dann dienen?
Butter enthält auch einen Vitamincoctail, der eher für Tiere (und Menschen) geeigneter ist.
Butter ist gar nicht soo vitaminreich; das ß-Carotin kommt teilweise sogar als Farbstoff hinterher rein. Wasserlösliche Vitamine kann man darin eh vernachlässigen. "Vitamincoktail" ist da wohl reichlich übertrieben. Wenn's so einfach wäre, wäre durchwachsenes Fleisch ja eine super Nahrung... Vitamin E (Tocopherol) z.B. kriegt man am besten aus Pflanzenölen (Keimöle usw.). Und Cholesterin aus der Nahrung braucht man absolut nicht.
Aber: Wir haben ja in unserer Nahrung von allem genug und meist zu viel, deshalb lebt man wohl am gesündesten, wenn man beides weglässt...
Absolute Zustimmung; wer Butter UND Margarine wegläßt, leidet in unserer Zvilisation sicher keinen Mangel.
FK
21.01.2002, 17:47
Zustimmung; ich brate auch oft mit Olivenöl (muss wegen des Aromas dann einfach sein). Spiegeleier schmecken besser mit Butter. Sonnenblumenöl oder Distelöl sollte man für die kalte Küche aufheben (ich esse Salat aber lieber mit Olivenöl).
Mit Vitaminen & Mineralien wird einfach zuviel Blödsinn verzapft....
Wenn ich schon lese, dass der Genuss von Honig wahnsinnig gesund sei wegen der Mineralien und Vitamine und, als Krönung, der ENZYME (bin ich ne Biene?).....wer deckt seinen Bedarf, indem er täglich 10 kg Honig verzehrt? Falls das überhaupt reicht....
Gruß,
Franz
:aha: Ein Buch sagt mehr als tausend Worte
nobody
26.01.2002, 11:28
Hoffe bin nicht zu spät?
Aber ich habe zu diesem Thema gehört das man durch verzicht auf Butter seinen Cholesterinspiegel nicht senken kannst, da der menschliche Körper sein Cholesterin zu einem großteil selbst Produzieren kann. Aber aus erfahrung als Lebensmittelstudent kannnnnn ich dir auch nur sagen, das mit der Lobby stimmt!
FK
26.01.2002, 12:08
Das mit dem Cholesterin ist durchaus richtig; der Körper stellt diesen lebenswichtigen Stoff selbst her und ist nicht auf eine externe Zufuhr angewiesen.
Es ist im Übrigen nicht unplausibel, dass der Cholesterinspiegel einer Regulation unterliegt, d. h., wird über die Nahrung mehr davon aufgenommen, wird die Synthese gedrosselt und umgekehrt.
Ich las übrigens kürzlich wieder, von Grauen geschüttelt, über die Herstellung von "Speisefettsäuren" aus synthetischem Paraffin in der Zeit um den zweiten Weltkrieg. Da wurde berichtet, dass die Versuchsratten zwar die ungeradkettigen Fettsäuren ohne Schwierigkeiten vertragen hätten, bei den verzweigten aber Gesundheitsprobleme bekommen hätten......
:kotz:
Gruß,
Franz
bm
26.01.2002, 12:55
Herstellung von "Speisefettsäuren" aus synthetischem Paraffin in der Zeit um den zweiten Weltkrieg.
Wenn man bedenkt, was in dieser Zeit alles passiert ist, war das noch von der angenehmen Sorte.
Biohazard
27.01.2002, 23:02
Einer meiner Chemielehrer redete auch immer mal davon, daß man theoretisch aus Öl (gemeint sind langkettige Alkane, keine Speisefette) Margarine herstellen könne.
Der Gedanke ist ja nicht sonderlich verlockend.
Worin besteht denn eigentlich chemisch gesehen der Unterschied zwischen den einzelnen Speiseölen und Motor- bzw. Dieselölen?
Mit Fetten hatte ich bisher nicht so viel zu tun...
nobody
28.01.2002, 10:00
Speisefett und Speiseöl sind (zum Glück) chemisch näher verwandt als Speiseöl und Motoröl/Dieselöl/Heizöl. Letztere bestehen aus längerkettigen, auch verzweigten Alkanen und einigen Zusatzstoffen. Sauerstoffhaltige funktionelle Gruppen sind da nicht unbedingt erwünscht (insbesondere keine freien Carbonsäuren), da sie Schaden anrichten können (Biodiesel ist halt aggressiver als sein Mineralöl-Pendant). Speiseöl und Speisefett bestehen aus Fettsäureestern des Glycerins (hauptsächlich Dreifachester); der Unterschied besteht darin, ob sie bei Raumtemperatur fest oder flüssig sind. Dies hängt von der Länge der Fettsäuren und dem Gehalt an Doppelbindungen (ungesättigte Fettsäuren) ab. Längere Fettsäuren und weniger Doppelbingungen lassen den Schmelzpunkt steigen.
Um aus Alkanen "Speise"fette herzustellen, müssen diese eine Carboxyfunktion erhalten. Problematisch sind, wie Franz schon schrieb, verzweigtkettige Fettsäuren, weil sie schlecht oder gar nicht abgebaut werden können. Eine ungerade Anzahl C-Atome ist nicht allzu schlimm, obwohl immer Acetylreste abgeknabbert werden, weil der Körper den letzten Propionylrest verwerten kann (ich weiß aber nicht, wie viel davon er auf einmal verarbeiten kann).
Zum Thema Cholesterin: Es ist richtig, daß der Körper kein Cholesterin von außen benötigt, er kann seinen Bedarf vollständig aus Eigenproduktion decken. Allerdings kann er es auch nur schwer wieder loswerden. Das geht nur als Gallensäuren (Steroidhormone lassen wir mal weg, weil die mengenmäßig keine Rolle spielen), aber die werden aus dem Dünndarm wieder aufgenommen (sog. enterohepatischer Kreislauf), weil sie ein nützlicher Verdauungsförderer sind. Also werden durch einen Regelkreis auch nicht allzu viele Gallensäuren produziert, und das Cholesterin bleibt im Körper. Ißt man auch noch viel davon, reichert sich das Zeug an. Im übrigen werden überschüssige Fette zum einen gespeichert (Rettungsringe und Co.) und zum anderen - sofern sie zu Acetyl-CoA abgebaut aber nicht verbrannt werden - zu Isoprenderivaten wie eben Cholesterin verarbeitet. Wie gut die Gegenregulation bei ausreichender Chlosterinversorgung funktioniert, hängt wohl von der genetischen Ausstattung ab; aber genetisch bedingte Hypercholesterinämien sind nicht gerade selten. In Zeiten schlechter Ernährungslage spielte das keine Rolle, aber in unserem Nahrungsüberfluß schon.
hanonymer
02.02.2002, 00:33
Ob Butter oder Margarine, das ist Geschmackssache.
wohl dem, der heute sagen kann, was für ihn gesünder ist.
Vor 60 Jahren galt Margarine als Ersatzfett (man hatte halt keine Butter (mehr)).
Heute werden Milliarden in die Margarinevermarktung gesteckt. Riesige Konzerne (Unilever etc.) hängen am Margarinetropf und dort sind noch Gewinnspannen drin, von denen andere Branchen träumen.
Hätte man den Trabbi genauso vermarktet wie die Margarine, so würden wir heute alle in Plastebombern durch die Gegend fahren.
Ähnliche szenarien sind für die Paarungen Kaffee/ Kornkaffe, Mineral-/ Tafelwasser(Selters)denkbar.
Butter ist meiner Meinung in Verruf gekommen, da z.T. erst hezte ans Tageslicht kommt, was Butter kann:
Frei nach einem Professor für sportmedizin an der Sporthochschule Radevormwald: Quark macht stark, doch nur die gute deutsche butter hebt den Vater auf die Mutter!!
hanonymer
02.02.2002, 00:43
Ach, noch ein kurzer Kommentar zum Cholesterin:
Woraus, meint Ihr, bestehen wohl Zellmembranen, wie werden fettlösliche Bestandteile durch den Körper transportiert?
Es ist bekannt, daß die Cholesterin- Eigensynthese (mit den gentisch bedingten Schwankungsbreiten)ca. 8 GRAMM pro Tag (!) beträgt.
Wenn man dann den Anteil des durch Butter und/ oder Eier zugeführten cholesterins betrachtet so frage ich mich: Kümmerts?
nobody
05.02.2002, 21:11
Ich glaube, daß andersherum eher ein Schuh draus wird: Cholesterin wird in Form von Estern in Lipoproteinen transportiert, eben weil es durchaus auch ein Wertstoff ist, der zum Beispiel Zellmembranen die richtige Konsistenz verleiht. Die Synthese erfolgt hauptsächlich in der Leber, und von dort wird es in alle Welt (naja, in den Körper) gesandt. Cholesterin ist aber kein dezidierter Transporter für lipophile Stoffe.
nobody
08.02.2002, 10:47
Allerdings müsste auchmal zur Rede gebracht werden warum das ach so böse Cholesterien überhaupt die Aterien verstopft. Diese Verstopfungen entstehen ja nicht durch Zufall sondern sind vielmehr eine Schutzfunktion des Körpers auf Risse in den Blutgefäsen die schnell "gekittet werden müssen" zu flicken.
Nun ist doch vielmehr die Frage wie verhindere ich dies? Diese Risse entstehen durch Bluthochdruck der ja bekannter masen durch rauchen, alkoholgenuss, Stress ... entsteht.
Jetzt stellt sich mir zumindest die Frage: Ist es nicht sinvoller den Bluthochdruck zu bekämpfen als das Cholesterien?
nobody
08.02.2002, 12:32
Schon richtig, daß Schädigungen in den Gefäßwänden irgendwie gekittet werden müssen (allerdings ist das Gefäß nicht komplett durch, sondern in erster Linie ist das Endothel, also die innerste Zellschicht, beschädigt, und die darunterliegenden Teile reizen Komponenten des Blutes zur Anlagerung). Ob das nun gerade Cholesterin-Brocken sein müssen, möchte ich mal bezweifeln. Im Normalfall sollte der Löwenanteil des Cholesterins auch in den Lipoproteinen verborgen und damit nicht zugänglich sein.
Die Wahrheit liegt wohl mal wieder in der Mitte: Wenn mehrere Risikofaktoren zusammenkommen, wird's irgendwann unangenehm.