Alle Stoffe haben eine Nachweisgrenze, die von der Empfindlichkeit der verwendeten Methode/des Detektors abhängt. Diese ist in der Regel aber sehr tief (ppb sind heute keine Diskussion mehr (in der Regel).
Als extremes Beispiel : 1986, als alles über die Gefährlichkeit der Jod(131)-Strahlung aus Tschernobyl diskutiert hat, haben wir mal grob überschlagen : Das waren ganze 7 g J(131) verteilt über die gesamte Fläche der damaligen Bundesrepublik. Und die waren nicht nur nachweisbar, die Geiger-Zähler haben regelrecht verrückt gespielt.
Rechne Dir mal aus wieviele ppb das waren. (Annahme Eindringtiefe in den Boden 1 mm, Länge 1000 km, Breite 500 km, mittlere Dichte für silikatisches Material 2,5 g/ml).
bm
28.12.2001, 16:20
Oxytetracyclin und andere Tetracycline auf * 100 ng/ml Milch