He Leute,
ich verstehe die Elektronenkonfiguration schon, wenn die Elektronenanzahl aber über 26 steigt und das bei dem Orbitalmodel, wird´s ziemlich schwiegrig, könnt Ihr mir bitte helfen?
Wenn möglich an dem Beispiel von Zr (Zirconium/ 40 Elektronen)
Vielen Dank
Gruß Jochen :-))
buba
12.11.2000, 15:29
Zr: 1s2 2s2 2p6 3s2 3p6 ist wohl klar.
Dann wird aber erst 4s aufgefüllt und nicht erst 3d, da das 4s-Orbital energieärmer ist.
Zr: 1s2 2s2 2p6 3s2 3p6 4s2 3d10 4p6
Jetzt wird erst 5s aufgefüllt, dann 4d:
Zr: 1s2 2s2 2p6 3s2 3p6 4s2 3d10 4p6 5s2
Das sind 38 Elektronen, d.h. auf 4d liegen noch 2 Elektronen:
Zr: 1s2 2s2 2p6 3s2 3p6 4s2 3d10 4p6 5s2 4d2
Da 1s2 2s2 2p6 3s2 3p6 4s2 3d10 4p6 der (Edelgas-)Elektronenkonfiguration von Krypton entspricht, kann man auch verkürzt schreiben:
Zr: [Kr] 4d2 5s2
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buba
Moderator
nobody
15.11.2000, 19:14
Hallo Buba,
vielen Dank für Deine außführliche und recht gute Erklärung!
Mir ist jetzt auch eingefallen das die Elektronenkonfiguration immer nach dem gleichen Schema funktioniert (egal ob Orbital oder Bohrmodell).
Na dann noch mals Danke!
Gruß
Jochen :-))