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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sorption und MWG


Phoebas
25.10.2001, 23:00
Brauche ganz schnell eure Hilfe bei folgender Aufgabe:

"Was unterscheidet eine Selektivitäts'konstante' von einer Löslichkeitskonstante?"

Also die Selektivitätskonstante beschreibt ja das Gleichgewicht (MWG) einer Sorption (A+ + B+R- <--> A+R- + B+). Die Löslichkeitskonstante beschreibt auch ein Gleichgewicht.
Aus der Schreibweise Selektivitäts'konstante' könnte man zwar folgern, dass es sich hier nicht wirklich um eine Konstante handelt, aber ich wüßte nicht, warum.

Habt ihr 'ne Idee?

Gruß!
Phoe.

bm
25.10.2001, 23:12
kannst Du viele "Konstanten" ableiten :

Säurekonstante,
Basenkonstante,
Komplexbildungskonstante,
...

Ich sehe das Problem nicht.

Phoebas
25.10.2001, 23:20
Das Problem liegt darin, dass es einen Unterschied zwischen Selektivitätskonstante und Löslichkeitskonstante geben MUSS, denn sonst wäre die Frage ja überflüssig.

bm
25.10.2001, 23:28
Äpfel und Birnen wachsen auf einem Baum. Ist da auch kein Unterschied?

Phoebas
25.10.2001, 23:34
Klar sind das total verschiedene Prozesse, aber was unterscheidet die Konstanten konkret?

Gruß!
Phoe

Blue Crystal
25.10.2001, 23:45
das erinnert mich an physikalische chemie:

ein gleichheitszeichen in einer formel zur berechnung von irgendetwas heißt nicht, dass zwangsläufig beide seiten des "=" das gleiche sind. es heißt eher, dass man das eine aus dem anderen berechnen kann! aber nicht "ist gleich..." !

No Regrets
25.10.2001, 23:50
Originalnachricht erstellt von bm
Äpfel und Birnen wachsen auf einem Baum. Ist da auch kein Unterschied?

willst du jetzt Äpfel mit Birnen vergleichen

bm
25.10.2001, 23:51
.

Phoebas
26.10.2001, 00:05
Also jetzt kapier ich gar nichts mehr...

bm
26.10.2001, 00:10
um einen Unterschied zu formulieren.

Die Selektivitätskonstante beschreibt das Gleichwicht bei einem Adsorptions/Desorptionsvorgang.

Die Löslichkeitskonstante beschreibt ein Gleichgewicht zwischen gelösten Teilchen und deren Bodensatz.

Beide Konstanten sind keine, sie hängen z.B. von der Temperatur ab.

Ist das i.O.

(leider auch trivial)

Blue Crystal
26.10.2001, 00:15
du mußt danach gehen, was die werte aussagen sollen, die formeln dienen nur der berechnung.

Phoebas
26.10.2001, 00:36
@ bm:
Wenn beides keine Konstanten sind, dann liegt der Unterschied ja wieder nur in dem Prozess, den sie beschreiben.


Hab in einem Buch gerade eine interessante Aussage gefunden:
"The relationship between concentration and activity for adsorbed species cannot be defined in the same way as is done for aqueous species."
Kann das nicht des Rätsels Lösung sein?

Blue Crystal
26.10.2001, 00:42
bei der frage steht "was unterscheidet....?"
hat bm doch kurz erläutert, was der unterschied zwischen den werten ist. man kann es natürlich auch noch schön komplizieren...

Phoebas
26.10.2001, 00:50
Wenn ich nur wüßte, ob das wirklich schon die Lösung sein soll! Im Skript stehen in dem Zusammenhang noch wilde Dinge über irgendwelche Konventionen beim Austausch ungleich geladener Kationen. Da kann man doch nur was kompliziertes erwarten. Ich werde es bei bm's Vorschlag belassen und euch morgen bestimmt wissen lassen, ob das die korrekte Antwort war.

Buenas noches!
Phoe

Blue Crystal
26.10.2001, 00:53
ok
das is ein guter vorschlag :)

Phoebas
26.10.2001, 13:46
Dass Selektivitäts- und Löslichkeitskonstante verschiedene Prozesse beschreiben war ja schon klar. Ein wichtiger Unterschied besteht aber darin, dass die Selektivitätskonstante (neben der p-, T- und Ionenstärkeabhängigkeit, die ja auch für die Löslichkeitskonstante gilt) materialabhängig ist.
Na darauf soll einer mal kommen... ;-)

Gruß!
Phoe

Blue Crystal
26.10.2001, 13:55
ist doch klar dass beim einen (löslichkeit) lediglich ein stoff, beim anderen mehrere beachtet werden müssen.
woher soll man wissen, was die von einem wollen? die frage war so allumfassend gestellt... :rolleyes:

bm
26.10.2001, 14:47
die Löslichkeitskonstante ist genauso "materialabhängig"! Nur beschränkt man sich in der Regel auf das "Material" Wasser.

Blue Crystal
26.10.2001, 14:58
na gut, anders formuliert:
es müssen alle stoffe berücksichtigt werden, die daran beteiligt sind bzw. darauf einfluss haben.