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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Brauche Tipps zur Chemie-Ausbildung


Schaggy
23.09.2001, 15:27
Hallo!

Ich weiß,dass ich irgendwas mit Chemie machen will,aber ich weiß nicht was,weil ich völlig ahnungslos bin.Könnt ihr mir Tips geben?Oder sagen,was ich alles machen kann? :help:

Danke!

smile
23.09.2001, 15:42
Also da gibt es z.B. die Ausbildung zum Chemielaboranten oder zum Chemisch-technischen-Assistenten (CTA). Hierzu kann ich dir eigentlich nur zum Chemielaboranten was sagen, da ich diese Ausbildung selber gemacht habe. Sie dauert 3-3,5 Jahre. Du gehst 1-2mal die Woche in die Berufsschule, die restliche Zeit bist du in deinem Betrieb. Die Ausbildung zum CTA ist meines Wissens eine rein schulische Ausbildung. Die Ausbildung zum Laboranten kann ich eigentlich nur empfehlen, sie ist interessant und umfangreich. Du arbeitest praktisch im Labor und lernst auch theoretisch viel dazu.
Ich habe die Ausbildung an einer Universität gemacht, dort habe ich Doktoranden bei ihrer Forschungsarbeit unterstützt. Ausserdem ist diese Ausbildung auch ideal, um danach Chemie zu studieren, weil viele Studienanfänger ohne Ausbildung so gut wie keine Erfahrung im praktischen Bereich haben.Also ich bin froh, dass ich vor dem Studium diese Ausbildung gemacht habe, ausserdem habe ich einen Rückhalt, falls das Studium nicht klappt.
Informiere dich dochmal beim Arbeitsamt, dort kannst du dir Informationen zu den Berufen einholen und kleine Filmchen anschauen!

Sonst helfe ich dir auch gerne weiter

Godwael
23.09.2001, 15:56
...und immer schön brav Protokolle schreiben. :D

Tobee
23.09.2001, 18:23
Hi,

hab Chemielaborant in der BASF gelernt. Dort werden extrem Chemikanten gesucht. Der Chemikant betreut Chemieanlagen, nimmt Proben, macht Analysen... Also noch ein wenig mehr praktische Arbeit.
Großer Nachteil: Schichtarbeit.

Gruß Tobee

chemassive!

stefanl
24.09.2001, 08:02
Ich habe CTA gelernt (bei Fresenius in Wiesbaden). Das ist eine
2-jährige Vollzeitausbildung. Die Ausbildung ist etwas schulischer ausgerichtet als die Ausbildung zum Chemielaboranten, allerdings kommt die Praxis nicht zu kurz. Von analytischer Chemie über physikalische Chemie bis hin zur Physik werden neben der Theorie auch Praktika durchgeführt. Sogar ein Praktikum in Mikrobiologie war dabei. Lediglich das Praktikum in organischer Chemie war etwas dürftig - aber das ist wohl Geschmackssache. Im zweiten Teil der Ausbildung gab es eine Spezialisierung in Richtung analytische oder präparative Chemie (respektive Labortechnik)- aber das hängt wohl auch vom Ausbildungsort ab.

Ich habe diese Ausbildung jedenfalls nie bereut.

Bei Fresenius und anderen Fachschulen gibt es auch noch die Möglichkeit, Chemotechniker oder Chemie-Ingenieur zu werden; über diese Ausbildungsgänge kann ich leider nichts erzählen.

nobody
24.09.2001, 15:48
Originalnachricht erstellt von Tobee
Großer Nachteil: Schichtarbeit.

Wieso ist das ein "großer Nachteil"? Das ist eher ein Vorteil, wegen Schichtzulagen. Allerdings verdienen Chemikanten in der Regel weniger als Laboranten.

@smile: Wenn Du ne Ausbildung zum Laboranten machst und eh beabsichtigst zu studieren, nimmst Du nur anderen den Ausbildungsplatz weg. :o

nobody
24.09.2001, 18:19
Also ich mache zur Zeit ne Ausbildung zur Chemielaborantin!
Ist schon ein netter Beruf!
Mache die Ausbildung an der Uni Dortmund!
Bei uns ist es so, das man erst ein Jahr im Azubilabor ist und die grundlegenden Sachen lernt. Anschließend dann in die Abteilungen kommt!
Im Azubilabor war das Porgramm bunt gemischt, Analytik, präperative Arbeit etc.
Im ersten Jahr mußte ich nicht wieviele anderen 1 oder 2mal die Woche zur Schule, sondern hatte fast 4 Monate Blockunterricht!
Ist aber von Wirtschaftsregion zur Wirtschaftsregion anders!
Im ersten Aubildungslabor haben wir auch ein mikrobiologisches Praktikum von 2 Wochen gemacht!
Jetzt bin ich halt schon im Zweiten, aber in der Abteilung "Insitut für Umweltforschung" gefällt mir die Arbeit nicht so toll! Die Leute sind nett, aber immer das Selbe :sad:
Aber das ist nicht überall so! Keine Angst! Hoffe, dass das sich noch ändert!
Also Ich kann nur sagen der Beruf als Chemielaborantin oder Laborant ist auf jedenfall was für Chemie begeisterte!
Wer das alles so schon gern macht und versteht, ist mit dieser Art von Ausbildung gut beraten!

Kes

No Regrets
24.09.2001, 18:24
Originalnachricht erstellt von Chemlab2001
Die Leute sind nett, aber immer das Selbe :sad:

Kes

rate mal wieso ich studiere ;)

nobody
24.09.2001, 18:36
@nr...

danke, das baut jetzt wieder richtig auf!
Kes

Blue Crystal
24.09.2001, 18:43
Ich habe CTA in Hamburg gelernt, an der Gewerbeschule13 in Nettelnburg (ist ein Stadtteil Hamburgs). Die reguläre Ausbildung dauert hier 2 Jahre. Wenn man so wie ich gleichzeitig sein Abi machen will, dauerts 4 Jahre. Dafür hat man dann aber auch sein Allgemeines Abitur in der Tasche. Wer "nur" CTA gelernt hat kann jedoch auch noch ein Jahr dranhängen und sein Fachabi machen.

Wie das bei den reinen CTAs ausschaut weiß ich nicht. Ich habe jedoch recht viel auch praktisch gemacht, da eigene, recht gute Labore vorhanden waren. U. a. hatte ich auch Lebensmittelchemie, Nachwachsende Rohstoffe, Biochemie und Umwelttechnik als 2-semestrige Kurse, incl. ein paar netten Semesterarbeiten :D

Alles in allem bin ich mehr als froh, das Ganze gemeistert zu haben! So hatte ich zu Beginn des Studiums viel weniger Probleme, konnte schon im Labor arbeiten (was einem an der Uni nicht wirklich gezeigt wird) etc. Und du nimmst bestimmt niemandem den Ausbildungsplatz weg! Zumal du dann in den Semesterferien im Labor Geld verdienen kannst...

Die Schwerpunkte lagen natürlich schon etwas anders als bei den Chemielaboranten. Dafür hatten die kein Biochemie - von denen die ich kenne - sowie auch kein Umwelttechnik und son Krams. Da wurd uns schon ein breiteres Spektrum geboten. Dafür hatten die Laboranten bestimmt andere vertiefende Dinge, die wir nicht hatten...

VerloreneSeele
24.09.2001, 21:28
Chemikant zu lernen kann ich nur empfehlen, da man auch andere Sachen außer Chemie macht, z.B. Informatik, Verfahrenstechnik, MSR-Technik natürlich auch Laborarbeiten. Außerdem auch noch Elektrik und Metallbearbeitung. Und die Arbeit im Betrieb kann auch abwechslungsreich sein, nur die Schichtarbeit ist nicht so das Ware :no: .

nobody
25.09.2001, 06:38
Hallo,
ich habe selber eine Ausbildung zur Chemikantin gemacht. Ich muß sagen die Ausbildung war sehr abwechslungsreich. Das erste Jahr wird Hauptsächlch rotiert, also man hat mal einen Block im Labor und dann im Technikum usw., die Ausbildung war in Blöcken aufgeteilt und den verschiedenen Praktikas zugeordenet, so kam abwechslung hineinen. Die Ausbildung zum Chemikanten finde ich ist sehr viel Realitätstreuer, natürlich kommt es darauf an, wo man das ganze macht. In einer großen Industriefirma ist der Chemikant eher gefragt, schon alleine, weil man alles kann. Man kann die Anlagen bedienen und aber auch im Labor arbeiten, häufig ist es in den Chemiebetrieben sogar so, das hauptsächlich Chemikanten im Labor arbeiten! Als Chemikant stehen Dir auch sämtliche Türen offen, Du kannst später Deinen Meister machen oder Chemotechniker, Betriebstechniker, Labortechniker und sogar wenn man einen Techniker hat seinen Diplom Ingenieur machen.
Ich will nicht sagen das die Ausbildung zumChemielaboranten schlecht ist oder die das nicht können. Nur man muß sich im Klaren sein, wo man die Ausbildung macht und was einem mehr liegt, Labor oder doch eher an den Anlagen. Denn es ist nicht gesagt das man als Chemikant auch einen Platz im Labor bekommt, wenn man Pech hat muß man in der Produktion arbeiten! Also überleg es Dir gut!
Allerdings muß ich auch sagen als Chemikant ist man nicht dazu verdammt Schichtarbeit zu machen, es gibt auch Stellen auf Tagschicht. Außerdem gibt es auch viele Laboranten die SChichtarbeit machen müssen!! Zumindest ist das bei meiner Firma so.

Gruss und Kuss Ela :angel:

nobody
25.09.2001, 08:03
Also ich hab sowas änliches wie Blue Crystal gemacht, allerdings in 3 Jahren und in Stuttgart. Also ne ausbildung zum CTA und Abi in einem. Also soweit ich das weis arbeitet man als CTA nur im Labor also nicht in der Produktion oder an Großtechnischen-Anlagen. Was ich für meinen teil auch besser finde. Ich habe in der 9. Klasse mal ein Praktikum als Chemikant gemacht und muss leider sagen da hatte ich nicht viel mit Chemie zu tun, aber das liegt warscheinlich auch am arbeitsplatz. Was du dir auch überlegen solltest ist ob du studieren willst oder nicht. Ich habe nämlich festgestellt dass 90% aus meiner Alten Klasse studieren wollen da für sie noch zu viele fragen offen sind.

Ach ja noch ein Tipp wenn du dich für die ausbildung zum CTA entscheidest geh lieber auf ne Staatliche schule da die meistens besser ausgestattet sind und nichts kosten :D

MfG MagicD

scogin
26.09.2001, 22:25
ich mache grad ne ausbildung zur Chemielaborantin in der degussa. und ich muss sagen, dass mir der beruf riesen spaß macht. das mit der berufsschule ist bei mir ganz anders. ich habe alle 6 wochen blockunterricht und das dann 2 wochen am stück. zu den arbeiten: wir haben nur praktikas. 4 wochen gravi, 5 wochen qualianalyse, 2 wochen mikrobiologie und am anfang einige wochen grundausbildung mit theoretischem und laborunterricht usw. edv gibt es beim laboranten auch. im 2. lehrjahr dann wird man auf die abteilungen losgelassen und im 3. gibt es dann messtechniken im labor (d.h. vermehrt arbeiten wie z.B. auswerten von daten, am pc)

außerdem besteht die möglichkeit danach auf die Fachhochschule zu gehen und dort seinen techniker zu machen oder abi nachholen und dann chemie zu studieren, was ich persönlich ziemlich vorteilhaft gegenüber anderen berufen finde.

der rat zum chemikanten würd ich aber nicht außer acht lassen, da sie vermehrt gesucht werden. ich will jetzt auch nicht den beruf zum chemikanten herabsetzen, aber bei uns z.B. hat der chemikant (man benötigt meist nur hauptschulabschluss) nicht so einen hohen status wie der chemielaborant (erst ab realschule möglich). bei uns stimmt das auch nicht ganz, dass die chemikant vermehrt im labor eingesetzt werden und die laboranten nur im labor. das ist ganz individuell, jenachdem eben, welche arbeit derjenige betreibt.

nobody
26.09.2001, 23:55
Originalnachricht erstellt von Ela
Ich muß sagen die Ausbildung war sehr abwechslungsreich. Das erste Jahr wird Hauptsächlch rotiert, ...
Am Rotationsverdamper? Sehr abwechslungsreich... :D

In einer großen Industriefirma ist der Chemikant eher gefragt, schon alleine, weil man alles kann . Man kann die Anlagen bedienen und aber auch im Labor arbeiten, häufig ist es in den Chemiebetrieben sogar so, das hauptsächlich Chemikanten im Labor arbeiten! Als Chemikant stehen Dir auch sämtliche Türen offen, Du kannst später Deinen Meister machen oder Chemotechniker, Betriebstechniker, Labortechniker und sogar wenn man einen Techniker hat seinen Diplom Ingenieur machen.
Und wovon träumst Du nachts? Man kann vielleicht so einiges, aber nach oben hin wird die Luft halt dünner. Da wir beide ja für die gleiche Firma arbeiten, meine ich auch, dazu etwas sagen zu können. Nach dem die Produktion von Cerivastatin gestoppt wurde, sieht die Lage für Chemikanten im Niederrheingebiet alles andere als gut aus, und da gibt es auch nix schön zu reden. Und wo arbeiten denn hauptsächlich Chemikanten im Labor? :confused: Die paar Chemikanten, die im Labor arbeiten, sind meist gerade dabei sich zum Laboranten umzuschulen, weil es für sie im Betrieb keine Verwendung mehr gab.
Zum rot markierten Text erübrigt sich jeder Kommentar :eek:

Und noch was: Wenn Chemikanten alles können, warum fangen sie dann mit E05 an und Laboranten, die ja demnach nicht alles können, mit E07 oder so? :confused:

nobody
27.09.2001, 06:45
@last of tje Sane
Also ich hab da auch ähnliches gehört das die ausbildung zum CTA oder Chemielaborant anspruchsvoller sei. Ob dass jetzt auf den stolz meiner Lehrer zurückzuführen ist oder nicht kann ich nicht sagen

MfG MagicD

nobody
27.09.2001, 09:53
Ich will da nix auf oder abwerten, das sind einfach zwei verschiedene Berufe, aber sie hat einfach Dinge erzählt, die man nicht so stehen lassen kann.

VerloreneSeele
27.09.2001, 21:20
Und wovon träumst Du nachts? Man kann vielleicht so einiges, aber nach oben hin wird die Luft halt dünner. Da wir beide ja für die gleiche Firma arbeiten, meine ich auch, dazu etwas sagen zu können. Nach dem die Produktion von Cerivastatin gestoppt wurde, sieht die Lage für Chemikanten im Niederrheingebiet alles andere als gut aus, und da gibt es auch nix schön zu reden. Und wo arbeiten denn hauptsächlich Chemikanten im Labor? Die paar Chemikanten, die im Labor arbeiten, sind meist gerade dabei sich zum Laboranten umzuschulen, weil es für sie im Betrieb keine Verwendung mehr gab.

@Last of the Sane
Du solltest von deinem Betrieb nicht auf andere schließen. Ich kenne keinen Arbeitslosen Chemikanten, denn wer bei mir in der Firma nicht übernommen wurde hatte nach kürzester Zeit wieder Arbeit oder wurde gleich weiter vermittelt, obwohl es in Niedersachsen nicht viel chemische Industrie gibt.
Ausserdem fangen Chemikanten bei uns mit E06 an.

nobody
27.09.2001, 22:22
Das bezweifle ich ja gar nicht. Und ich hab auch nicht auf andere geschlossen.

Dubberke
30.09.2001, 21:41
Nun mal wieder zurück zur eigentlichen Frage!
Fall`s Du nicht studieren willst (oder erst später), dann gibt es Hauptsächlich drei Berufsmöglichkeiten (siehe oben).
Chemiekant: Sehr produktionsnah, benötigt neben Kenntnisse in der Chemie auch Kenntnisse im Bereich der Anlagentechnik.
CTA: schulische Vollzeitausbildung natürlich mit den entsprechenden Praktikas.
Chemielaborant: Nach neuster Ausbildungsordnung ein Modular aufgebaute Ausbildung im Dualensystem (Schule/Betrieb), bei der gewisse Grundkenntnisse für Chemiel-, Lack und Biolaboranten im ersten Jahr gleich sind. Danach gibt es Pflichtmodule für jeden Ausbildungsberuf sowie Wahlmodule die von den ausbildenden Betrieb nach seinen bedürfnissen ausgewählt werden. Hier können je nach Betrieb sehr unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden und man sollte sich daher genau vorher informieren welche Richtung der Betrieb einschlägt (z.B.: instrumentelle Analytik oder präparatives Arbeiten). Grundkenntnisse werden in allen Bereichen vermittelt aber die Wahlmodule legen fest in welchen Bereichen die Ausbildung vertieft wird.
Welcher Beruf nun der bessere ist? Hier wird Dir jeder was anderes sagen, je nachdem aus welcher Ecke er/sie kommt ;) .
Chemiekant ist wie gesagt sehr produktionsnah und Chemielaboranten und CTA`s streiten schon immer darum wer besser ist. Hier spielt aber auch der Ausbildungsbetrieb eine ausschlaggebene Rolle (z.B.:Azubi=billige Arbeitskraft)

Gruß

Oliver

P.S.: Auch als Chemielaborant hat man die Möglichkeit durch ein Jahr entsprechender anschließender Schule einFachabitur zu machen.

nobody
01.10.2001, 20:36
Hallo !

Du solltes Dich auf jeden Fall mit einem Berufsberater oder Arbeitsamt in Verbindung setzen. Dot kannst du Dich über den Ausbildungsberuf Chemielaborant/CTA sowie Chemikant genaustens informieren, der Berufberater kann dir auch die Weiterbildungmöglichkeit dieser Berufe aufzeigen z.B. Industriemeister, Chemotechniker oder Betriebswirt. Ein HS- oder FH-Studium bietet Dir natürlich mehr Möglichkeiten und vermittelt ein breiters Wissensspektrum.
Was sicherlich nicht flasch währe, wenn du ein Praktikum in einem Chemischenlabor/Betrieb absolvierst.

Gruß Hadock :rolleyes:

Winas
15.02.2002, 15:35
Hallo Leute!
Ich habe mal mit der Suchfunktion nach "Universität" gesucht und bin auf das Topic hiergekommen. Mir geht es ähnlich wie der Person die hier dieses Topic eröffnet hat nur nicht ganz so schlimm.
Zuerst war ich fest davon überzeugt Chemie zu studieren. Allerdings ist das Problem, dass ich nicht weiß was ich danach machen soll. Ich würde allerding gerne in den Forschungsbereich gehen und nicht in die Produktion und dort vielleicht was mit Medikamenten oder so machen. Aus diesem Grund wurde mir auc hdas Pharmaziestudium nähergebracht, welches ja auch aus ca.70% Chemie bestehen soll (kann da einer was zu sagen? :confused: )
Aus diesem Grund würden sich ja beide Studiengänge anbieten nur WO WO WO ist das Problem?!
Tut mir leid für alle die in Bochum studieren: da möchte ich auf keinen Fall hin obwohl das die nächste Uni wäre.... :p
Danke im vorraus
MfG
Winas

crcg
15.02.2002, 17:40
Wo Du Dein Studium, ob nun Pharmazie oder Chemie, beginnen willst, ist so nicht zu beantworten. Jeder kann hier mehr oder weniger nur für "seine" Uni reden, bei Studienortwechsel für zwei oder drei.

Ich empfehle Dir, Dich zuerst an die Unis/Fhs in Deiner Nähe zu wenden und die Studienpläne zu vergleichen. Wenn Du dann einige "Favoriten" hast, sieh´ sie Dir an, rede mit Leuten in höheren Semstern und frage hier explizit nach.

Ich habe es damals auch so gemacht: TU Darmstadt, Uni Mainz und www.fh-fresenius.de kamen in Frage. Gelandet bin ich bei letzterem.

Viel Glück und Grüße!

crcg

nobody
17.02.2002, 15:34
Hi,
ich habe die Ausbildung zur Chemielaborantin gemacht und arbeite seit 8 Jahren in einem analytischen Labor auch mit CTA´s zusammen.
Der Chemielaborant ist eher eine praxisbezogene Ausbildung und CTA geht mehr ins theoretische. Die Ausbildung beim Chemielaborant beträgt 2,5-3,5 Jahre ( ob Abi oder Mittlere Reife) und die Prüfung ist bundesweit die selbe.
CTA geht 2 Jahre, es gibt staatliche und private Schulen und die Prüfugnen sind soweit ich das weis der Schule überlassen, also es kann schwerer oder leichter sein :( .
Willst du studieren bist du glaube ich mit dem CTA besser bedient, es geht nicht so lang und die Theorie ist breiter gefechert.
Hab mir im nachhinein überlegt, ob CTA nicht besser gewesen wäre, aber mir macht meine Arbeit als Chemielaborant riesen Spass.
Britta

Zum Chemikant, nun ja kommt drauf an ob man lieber mit grossen Mengen und technischen Anlagen zu tun haben will, oder doch lieber im kleinen Arbeitet. Auserdem ist der Experimente-Faktor beim Laboranten/CTA grösser als beim Chemikant. :D

Penthesilea
14.03.2002, 16:08
Den Unterschied zwischen TA und Laborant hat ein Lehrer von mir so ausgedrückt:

Ein TA hat von allem schon mal ein bißchen gehört, aber von nix wirklich ne Ahnung.
Ein Laborant kennt bloß ein Gebiet und das dafür richtig.

Auf meine Gegenfrage, wen er denn nu einstellen würde, sagte er:
Den TA, der kann überall gleich anfangen zu arbeiten und erhält dann sozusagen den Feinschliff.

TA ist glaube ich ne rein schulische Ausbildung, d.b. sie kostet Geld. Jedenfalls kann man BTA nur an Schulen lernen.

Gruß,

P.

nobody
18.03.2002, 16:05
Hallo,

ich weiß zwar nicht, ob das hier jetzt so richtig reinpasst, aber vielleicht könntet ihr mir doch helfen:

Für die Sekundarstufe II müssen wir jetzt unsere Fächer festlegen:

Sollte man, wenn man Chemie studieren möchte alle drei Naturwissenschaften belegen?
Denn man kann nur 2 belegen und die 3. als freiwilligen Kurs machen.
Als freiwilliger Kurs würde mir aber besser Informatik gefallen.

Was wäre nun besser Informatik oder 3. Naturwissenschaft? :confused:

Danke und Gruß
Erik

bm
18.03.2002, 16:27
Sollte man, wenn man Chemie studieren möchte alle drei Naturwissenschaften belegen?

Schaden tut es nichts. Muss aber nicht sein. Chemie LK empfiehlt sich natürlich, Physik oder Mathematik (wobei man in Mathe hauptsächlich den Dreisatz können muss, ein (verstandener) GK tut es hier sicher auch).

Als freiwilliger Kurs würde mir aber besser Informatik gefallen.

Was spricht dann dagegen?

Was Dir noch fehlt bekommst Du (bei Interesse) auch an der Hochschule mit, da heisst es dann halt auf den Hosenboden setzen.

btw.: ich habe Chemie nach der zwölften abgewählt, merkt man nur noch selten.