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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Amalgamverfahren


nobody
17.04.2000, 16:07
Ich bin damit beschäftigt, für mein Chemie Abitur zu lernen und habe eine Frage.

Beim Amalgamverfahren müsste an der Kathode ja eigentlich das
Wasser der Hydrathülle der Na-Ionen reagiern ( zu Wasserstoff und negativ geladenen OH Ionen), da Wasser ein positiveres Abscheidungspotential hat als Natrium. Durch die 4 bekannten Faktoren wird dann doch die Natriumreaktion hervorgerufen.

Meine Frage ist, wie man an das Abscheidungspotential des Wassers kommt. Nimmt man etwa das Abscheidungspot. des Wasserstoffs (0)? Das kann ja nicht der Fall sein, denn es geht schließlich um Wasser, nicht Wasserstoff.

Danke für Ihren Aufwand.

Sammy T.- Fard
e-mail: sammyfard@aol.com

nobody
23.04.2000, 15:33
Das liegt glaub ich an der Überspannung.
Jeder Stoff hat an jedem Elektrodenmaterial eine andere charakteristische Überspannung. Diese Überspannung ist die Differenz zwischen der benötigten Spannung und der normalen Zersetzungsspannung.

Rein spekulativ würde ich mal sagen, dass die Überspannung der Wasserzersetzung an der Kathode größer als die des Natriums ist.

In meinem Chemiebuch gibt es eine Spannungsreihe. Da ist für die Zersetzung von H2O ein Standard-Elektrodenpotenzial von U=-0,83V angegeben.
Das Standard-Elektrodenpotenzial für die Reduktion von Natrium wird mit U=-2,71 angegeben.
Also ist die Überspannung von Wasser an Amalgan sehr hoch.

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ueg Abi 2000
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