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nobody
20.09.2001, 16:05
hi!
bitte helft mir mal bei diesen aufgaben!?
ich würd mich sehr freuen wenn sie einer von euch mit lösungsweg mir zeigt!?
also bis denne!TOM!

411011
Wie viele Häuser hat ein Dorf? Mit dieser Scherzfrage ist folgende Aufgabe gemeint:
Gesucht sind alle diejenigen natürlichen Zahlen n, für die es möglich ist, in der Gleichung

N*(HAUS)=DORF

jeden Großbuchstaben durch eine Ziffer zu ersetzen, und zwar verschiedene Buchstaben durch verschiedene Ziffern, so dass dabei durch das Wort HAUS und das Wort DORF jeweils eine im dekadischen Positionssystem vierstellige Zahl dargestellt wird und so dass mit diesen Zahlen die Gleichung erfüllt ist.
Wenn Sie wollen, können Sie auch ein kleines Programm angeben, mit dem sich alle Lösungsbeispiele finden lassen.

411012
Im Zuschauerraum eines Theaters gibt es 30 Reihen Sitzplätze. In jeder Reihe sind 2 Plätze mehr als in der vorausgehenden. Wie viele Sitzplätze gibt es insgesamt, wenn in der 15. Reihe 50 Sitzplätze sind?
411013
In ein spitzwinkliges Dreieck ABC werden Rechtecke PQRS einbeschrieben, so dass P und Q auf der Seite AB liegen, R auf der Seite BC liegt und S auf der Seite AC liegt.
Bestimmen Sie die Menge aller Punkte M, die Umkreismittelpunkte eines solchen Rechtecks sind.

411014
Gibt es eine ganze Zahl n > 0 und n + 1 ganze Zahlen a(0),a(1),...a(n), so dass für
P(x)=a(n)x^n+...+a(2)x^2+a(1) x+a(0)
die Gleichungen p(0) = 19, p(1) = 99 und p(2) = l999 gelten?

411015
20 m Stoff werden auf einen Stab von 5 cm Durchmesser aufgewickelt. Der Stoff ist 1 mm dick. Wie dick wird die Rolle? Zur Lösung lege man das folgende vereinfachte Modell zugrunde:
Im Querschnitt der Rolle - in einer Ebene senkrecht zur Stabrichtung - sei jede Lage des Stoffes ein konzentrischer Kreisring der Dicke 1 mm. Die Länge einer solchen Lage sei der Umfang desjenigen Kreises, dessen Durchmesser der Innendurchmesser dieses Kreisrings ist. Gesucht ist der Außendurchmesser der (möglicherweise unvollständigen) letzten Lage.

411016
Auf einem Kreis sind 101 Ihnen unbekannte Zahlen angeordnet. Jede der 101 Zahlen ist entweder eine Null oder eine Eins. Sie können mit einer Frage die Stimme zweier von ihnen gewählter benachbarter Zahlen herausfinden. Ziel ist es, mit möglichst wenig Fragen die Summe aller 101 Zahlen zu bestimmen. Wie viele solcher Fragen reichen
a) im günstigsten Fall,
b) im ungünstigsten Fall?

Genauer formuliert:
a) Ermitteln Sie die kleinste natürliche Zahl m, für die die folgende Aussage
gilt:
Es gibt eine Vorgabe der 101 Zahlen, bei der sich die gesuchte Summe durch die Beantwortung von m Fragen erschließen lässt.
b) Ermitteln Sie die kleinste natürliche Zahl n, für die die folgende Aussage gilt:
Für jede Vorgabe der 101 Zahlen lässt sich die gesuchte Summe nach Beantwortung von n Fragen erschließen.

Tomboy
20.09.2001, 19:57
Die Nummerierung erinnert mich irgendwie an Matheolympiade... :)
Ich grüble mal drüber nach.

nobody
21.09.2001, 14:44
@tom18276
Also wenn ich gerade richtig denke ist die Aufgabe 411012 ja recht einfach: Da genau bei der Mittlersten Reihe (15.) 50 Sitzplätze sind und wenn man zur 14. geht sind es 48 und in der 16. 52 Sitzplätze, oder?

Dann wäre die anzahl der gesamten sitzplätze ja 30,Reihen mal der Durchschnitt der Sitzplätze pro Reihe, also 50 Sitzplätze.
Macht dann summa sumarum 1500 Sitzplätze.

Bei dem rest der aufgaben muss ich schon ein bisschen mehr nachdenken, aber vieleicht komm ich da auch noch drauf...

MfG Dominic

Tomboy
21.09.2001, 23:52
Ich hab das per Zahlenfolge ausgerechnet und bin auf eine Gesamtzahl von Sitzplätzen von 1530 gekommen. Und ich bin mir auch relativ sicher, dass ich keine Fehler gemacht habe.

@MagicD:

bei einer geraden Anzahl von Sitzreihen kannst du keine mittlerste Reihe bestimmen... die wäre zwischen 15. und 16. Reihe.
Das ist, als ob du zwei Sitzreihen hast und die mittlere bildet den Durchschnitt.... ;)

Lim_Dul
22.09.2001, 01:10
411015
20 m Stoff werden auf einen Stab von 5 cm Durchmesser aufgewickelt. Der Stoff ist 1 mm dick. Wie dick wird die Rolle? Zur Lösung lege man das folgende vereinfachte Modell zugrunde:
Im Querschnitt der Rolle - in einer Ebene senkrecht zur Stabrichtung - sei jede Lage des Stoffes ein konzentrischer Kreisring der Dicke 1 mm. Die Länge einer solchen Lage sei der Umfang desjenigen Kreises, dessen Durchmesser der Innendurchmesser dieses Kreisrings ist. Gesucht ist der Außendurchmesser der (möglicherweise unvollständigen) letzten Lage.
Zur Rechnung (Alle werte sind in mm):
Die erste Kreislage hat einen Umfang von 2*PI*25, die zweite von 2*PI*26 usw.
Das heißt die Lage N hat einen Umfang von 2*P*(24+N)
Gesucht ist nun das jenige N für das die Summe der Umfänge >=20.000 ist

Umfangsumme von 1 bis N = 2*PI*(25+26+...+24+N) = 2*PI*(Summe von 25 bis 24+N) = 2*PI*(N*24+Summe von 1 bis N) = 2*PI*(N*24+(N*(N+1)/2))
das muss grösser/gleich 20.000 sein
2*PI*(N*24+(N*(N+1)/2)) = 20.000
<=> PI*(N*48+N²+N)-20.000 = 0
<=> N²+49*N-20.000/PI=0
pq Formel
<=> N=-49/2 +- Wurzel(49²/4+20.000/PI)
Taschenrechner ;)
<=> N=58.96.. (der negative Wert ist uninteressant)
also haben wir 59 lagen.
59 Lagen a 1 mm + 25 mm Stab macht einen Radius von 84 mm für die entstehende Rolle, bzw 16,8 cm Dicke ingesamt.

So hoffe nirgendwo ist ein Denkfehler drin und man kann verstehen was ich gemacht hab.

nobody
24.09.2001, 08:08
@Tomboy
ich hab ja geahnt dass es nicht so einfach ist. Aber daran dass die 15. Reihe ja nicht die mitlerste ist hab ich nihct gedacht.

Wäre auch zu schön gewesen... :cool:

MfG MagicD

Tomboy
24.09.2001, 15:48
Is ja nich weiter schlimm, du musst dann nur noch bedenken, dass eben der Durschschnitt in der Mitte zwischen 15. und 16. Reihe liegt, also 1 Sitzplatz mehr, als in der 15. Reihe. Dann rechnest du nicht 50 * 30, sondern 51 * 30 und hast auch das genannte Produkt von 1530.

@all:
Hat jemand Ideen, wie man die Aufgabe mit dem Dreieck und dem eingeschriebenen Rechteck lösen könnte? :confused:

Lim_Dul
24.09.2001, 16:37
411013
In ein spitzwinkliges Dreieck ABC werden Rechtecke PQRS einbeschrieben, so dass P und Q auf der Seite AB liegen, R auf der Seite BC liegt und S auf der Seite AC liegt.
Bestimmen Sie die Menge aller Punkte M, die Umkreismittelpunkte eines solchen Rechtecks sind.

Nur ein paar Ansätze.
a) Die eine Seite des Rechtecks liegt auf AB, damit muss die andere parallel dazu liegen und die beiden Seiten senkrecht darauf.
Im Prinzip bekommt man alle möglichen Rechtecke, indem man alle Paralellen von AB zeichnet und die Schnittpunkte mit BC und AC markiert.
Wenn man ein Rechteck der Ausdehnung 0 zulässt, ist das "höchste" Rechteck das Lot C auf AB.
Daraus folgt das P links vom Fusspunkt und Q rechts vom Fusspunkt liegen muss.

Was man damit nun anfangen kann, muss ich auchnochma drüber nachdenken, aber vielleicht hilft jemanden das ja als Ansatz.

Tomboy
24.09.2001, 17:22
So weit war ich auch schon... :(

Lim_Dul
24.09.2001, 18:14
So erstmal eine kleine Skizze:
http://lim-dul.homeip.net/dreieck.gif

Ich will jetzt den Vektor AM haben, ich setz einfach vorraus das A=(0,0) ist.

Konvention AB=Vektor A=>B, |AB|=Länge der Strecke

Es gilt |AS|/|SC|=|BR|/|RC|

=> AS = AC*x
BR = BC*x
x element ]0,1[

Gesucht wird nun der Vektor AP
Der ist die Projektion von AS auf AB, dafür gibt es die Formel:

AP=&lt;AS,AB&gt;*AB/|AB|²=x*&lt;AC,AB&gt;*AB/|AB|²

Gesucht wird nun der Vektor PB
PB=PA+AB=AB-AP

Gesucht wird nun der Vektor PR (bzw PM=PR/2)
PR=PB+BR=AB-AP+BR

Damit gilt:
AM=AP+PR/2
= 1/2*(x*&lt;AC,AB&gt;*AB/|AB|²+AB+BC*x) = AM

Tja, aber was das nun aussagt? ka ;)

nobody
25.09.2001, 13:18
Kurze zwischenfrage!
Habe ich das richtig verstanden dass bei der Aufgabe 411014
Gibt es eine ganze Zahl n > 0 und n + 1 ganze Zahlen a(0),a(1),...a(n), so dass für
P(x)=a(n)x^n+...+a(2)x^2+a(1) x+a(0)
die Gleichungen p(0) = 19, p(1) = 99 und p(2) = l999 gelten
bei p(0) das x=0 in der obigen gleichung gilt?
Weil dann wäre die ja auch ganz einfach zu beantworten da 0n ja bekanntlich immer 0 gibt, und da ich alle a(n) mit x multipliziere bekomme ich immer 0 herraus. Somit gäbe es kein n das die anforderungen erfüllen würde. :confused:

Aber vermutlich habe ich mal wieder irgendwas übersehen oder falsch "gelesen"

MfG MagicD

Tomboy
25.09.2001, 20:20
Da steht nur was von a(0). Ich schätze mal irgendwie, dass p die Summe von a(0), ...a(x) darstellen soll. Dann wäre p(0) = a(0) = d (d heißt es natürlich nur bei einer arithmetischen Zahlenfolge und nach so einer sieht das nicht aus, aber ich habs halt mal als Beispiel genommen).

nobody
26.09.2001, 06:53
@Tomboy
ich meinte ja auch die Bedingungen darunter da sthet nämlich p(0)=19 muss gelten. Und wenn ich das noch richtig weis dann heist p(0) soviel wie dass alle x's in der Funktion =0 sind.
Aber wie gesagt ich kann auch was übersehen haben.

MfG MagicD

nobody
26.09.2001, 09:30
@Lim_DulNur ein paar Ansätze.
a) Die eine Seite des Rechtecks liegt auf AB, damit muss die andere parallel dazu liegen und die beiden Seiten senkrecht darauf.
Im Prinzip bekommt man alle möglichen Rechtecke, indem man alle Paralellen von AB zeichnet und die Schnittpunkte mit BC und AC markiert. Also wenn das stimmt dann liegen doch alle Punkte M auf einer senkrechten zu AB, oder?

MfG MagicD

Muss mich schon selbst verbessern, stimmt doch nicht. :(

Tomboy
26.09.2001, 17:59
@magic:

ich bin mir ja nich sicher, aber P(x) und p(x) soll doch sicher nicht das gleiche darstellen, oder hab ich da was falsch verstanden?

Vielleicht wars ja auch nur ein Tippfehler, dass das eine P groß geschrieben ist.....

buba
26.09.2001, 18:05
Originalnachricht erstellt von Tom18276
411014
Gibt es eine ganze Zahl n > 0 und n + 1 ganze Zahlen a(0),a(1),...a(n), so dass für
P(x)=a(n)x^n+...+a(2)x^2+a(1) x+a(0)
die Gleichungen p(0) = 19, p(1) = 99 und p(2) = l999 gelten?

Ich denke, damit ist das Polynom n-ten Grades gemeint...

Gibt es eine ganze Zahl n > 0 und n + 1 ganze Zahlen a0, a1,... an, sodass für
p(x) = an&middot;xn + an-1&middot;xn-1 + ... + a2&middot;x2 + a1&middot;x + a0
die Gleichungen p(0) = 19, p(1) = 99 und p(2) = 1999 gelten?

Also müssen folgende Bedingungen erfüllt werden:
p(0) = a0 = 19
p(1) = an + ... + a1 + 19 = 99
p(2) = an&middot;2n + ... + a1&middot;2 + 19 = 1999

Tomboy
26.09.2001, 18:39
Das hört sich schon plausibler an. Dann müsste man noch explizite Zuordnungsvorschriften entwickeln und dann evtl. per Gleichungssystem die Werte wie a(1) oder so ausrechnen, oder hab ich da was übersehen?