Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Normalphasen-HPLC
stefanl
13.09.2001, 09:32
Hallo an alle (aber vor allem an die erfahrenen Analytiker im Forum)!
Hat irgend jemand hier Erfahrung mit analytischer HPLC an Normalphasen? Wir müssen zur Zeit eine Analytik für sehr hydrolyse-empfindliche Produkte entwickeln (wässsrige Systeme funktionieren also nicht). GC tut's auch nicht, da die Produkte dummerweise auch thermisch nicht sehr belastbar sind.
Ist Normalphasen-HPLC praktikabel, wo liegen die Nachteile, welche Anbieter sind zu empfehlen,....?
GC tut's auch nicht, da die Produkte dummerweise auch thermisch nicht sehr belastbar sind.
wie wärs mit Derivatisieren ?
welche Anbieter sind zu empfehlen,....?
Säulen, Pumpen, Detektoren, Autosampler, Lösungsmittel,... was meinst du?
stefanl
13.09.2001, 14:22
@ No Regrets: Derivatisieren ist leider nicht: die Moleküle enthalten keine funktionellen Gruppen mehr, die man umsetzen könnte.
Wir überlegen ernsthaft die Anschaffung einer analytischen HPLC-Anlage mit NP-Säulen. Deshalb wären für mich alle Erfahrungen bezüglich NP-HPLC nützlich (mehr vom praktischen Gesichtspunkt her, bei der Hardware sind wir - zumindest auf der Geräteseite - auf Waters oder Agilent fixiert). Bei den Säulen bin ich weiterhin für jeden Tip dankbar!
Und noch eine Frage an die Analytiker: ich habe etwas von Zirkoniumdioxid-Säulen gehört - bringen's die?
Ob nun wirklich eine Zirkoniumdioxid-Säule dein Trennproblem löst weiss ich nicht, da hilft nur testen. Ansonsten auch mal einige andere NP-Säulen und Laufmittel durchzutesten ;)
oder mal nachgucken wie es andere gemacht haben ;) , Stichwort:SciFinder (http://www.cas.org/SCIFINDER/SCHOLAR/)