Es liegt mir sehr nahe, dass ihr nicht über diesen Beitrag hinweg seht!
Mit diesem Beitrag möchte ich euch auf eine sehr wichtige und lebensrettende Organisation aufmerksam machen.
Notwendige Informationen könnt ihr euch auf der Homepage der DKMS (http://www.dkms.de) ansehen.
Wenn ihr Fragen zu der eigentlichen Knochenmarktransplantation habt, werde ich versuchen sie für euch so gut wie möglich zu beantworten.
Gruß
Bina
So, jetzt werde ich euch noch ein paar Informationen zu dem Thema "Knochenmarktransplantation" geben ( vorhin ist mein Computer immer abgestürzt :madanimate: ).
Also:
1. Wie kann man sich in der Spenderdatei registrieren (typisieren) lassen?
Es gibt größere Spendeaktionen, die in vielen Städten stattfinden. Diese werden entweder direkt durch die DKMS oder durch die Eigenintiative von Betroffenen organisiert. Ich bin mir aber nicht sicher, ob man einfach zu seinem Hausarzt gehen kann um sich typisieren zu lassen. Da müsste ich mich mal genauer erkundigen.
2. Wie werden diese Aktionen finanziert?
Eigentlich recht logisch ;) . Die DKMS finanziert sich durch Spenden. Es kommt also auch öfter zu Aktionen, bei denen man Geld sammeln kann (z.B. ein Straßenfest o.ä.). Auf der HP der DKMS gibt es die Adresse des Spendenkontos.
Wenn man sich nun hat typisieren/registrieren lassen, ist man in bezug auf das "Lebenretten" schon einen großen Schritt weiter!
Wenn es nun zu einer Übereinstimmung der Gewebemerkmale des Spenders mit denen des Betroffenen kommt, wird man von der DKMS benachrichtigt.
Nun zur Knochenmarktransplantation:
Nachdem man die Bestätigung erhalten hat, dass man zu 100% als Spender in Frage kommt, geht es meistens sehr schnell.
Und gerade dieses beängstigt viele der Spender. Sie möchten zwar etwas "Gutes" tun, geraten dann aber in Panik, wenn es wirklich so weit ist. Und es ist sicher nicht im Sinne der DKMS, dass sich der Spender plötzlich zurückzieht.
Ich möchte hiermit auch klarstellen, dass man wirklich keine Angst vor der Knochenmark(Stammzell-)entnahme haben muss.
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Ich selber habe mein Leben einer Knochenmarkspende zu verdanken.
Mit elf Jahren bin ich mit Verdacht auf Leukämie in die Kinderklinik eingeliefert worden. Nach zahlreichen Untersuchungen stellte sich jedoch heraus, dass ich an einer sehr seltenen Krankheit litt: VSAA
-> very severe aplastic anamia.
Ohne eine Knochenmarkspende könnte ich hier und heute nicht diesen Beitrag verfassen. Ich hatte sehr großes Glück, da mein Bruder als Spender in Frage kam. Aber leider haben nicht sehr viele das Glück einen potenziellen Spender in der Familie zu haben.
Und so kommt dann die DKMS ins Spiel.
Ich möchte euch nicht mit diesem Beitrag nerven und die, die darüber hinweg sehen wollen, sollen dies tun. Doch ich hoffe auch auf Leute in diesem Forum, die sich für dieses Thema interessieren und vielleicht auch gerne versuchen möchten einem Menschen das Leben zu retten.
Verstrahlt
08.09.2001, 00:37
Tach bina
erstmal finde ich es echt toll, dass du den Beitrag geschrieben hast. Und die Geschichte mit der Knochenmarkspende deines Bruders ist echt interessant.
Ich haette aber eine Frage an dich.
Wie laeuft so eine Knochenmarkspende eigentlich ganzu ab? Was macht der Arzt genau? Ich meine mir ist shcon klar, dass er knochenmark entnehmen muss. Aber ich weiss nicht, wie das geschieht.
Hoffe, dass Du mir antwortest
Danke schon mal :)