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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hess'scher Satz der konst. Wärmesummen


nobody
17.08.2001, 10:57
Hi!

Anscheinend bin ich zu beschränkt, um diesen einfach Satz an rechnerischen Aufgaben selbst anzuwenden, bz. an manchen Beispielen nachzuvollziehen. ICh habe mir das entsprechende Kapitel in Mortimers Chemie 2-3 mal durchgelesen, doch die Beispiele sind weder gut erklärt, noch der umgebende Text ist in manchen Zusammenhängen gut zu verstehen.
Kennt jemand ein gutes Onlinescript, oder .pdf-file, wo der Hess'sche Satz mal vernünftig erklärt wird, oder könnte jemand so freundlich sein, und mal eine Ausführlich erläuterung posten? Aber bitte nicht mit dem oft verwandten CO2 -Beispiel.

Thanx!

Muli
17.08.2001, 12:13
Probiers mal mit diesem Skript:

http://www.uni-muenster.de/Chemie/PC/Leute/lec100.ps


Ist ne pf-Datei (Ghostscript). Ist ein PC Skript zum Thema Thermodynamik und Elektrochemie von der Vorlesung, die ich letztes Semester hören durfte. Schau einfach mal rein.


Der Hess´sche Satz ist aber auch recht einfach:

Du hast folgende Reaktion:

2A + 3B --> A2B3

Jeder Stoff hat nun eine (als Beispiel) (Standart)bildungsenthalpie. Willst du aber die Reaktionsenthalpie ausrechnen, so ziehst du die (Standart)bildungsenthalpien, multipliziert mit dem stöchimetrischen Koeffizienten, von der Standartbildungsenthalpie, multipliziert mit dem st. Koeff., ab. das sähe für obiges Bsp. so aus:

Rkt.Enth. = Bildgsenth. A2B3 - 2*Bildgsenth. A - 3*Bldgsenth. B

Dieses prinzip lässt sich auch auf andere Größen übertragen.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.



Sebastian

nobody
17.08.2001, 13:21
Danke esrt mal. Dein Aufgeführtes Beispiel ist ja recht einfach, deshalb versteh ichs auch. Wäre aber nett, du postest noch ein kompliziertes dazu,m das wäre dann echt nett!
Wo bekommt mann diesen Ghostviewer denn her??

Thanx!

Muli
17.08.2001, 13:56
zu ghostview:

eigentlich müsstest du die Datei auch mit dem Acrobat reader öffnen können, ansonsten probiers mal hier:
http://www.ghostview.purespace.de/down.htm

hmmm... ein schwierigeres Beispiel.... fällt mir spontan auch nur das mit dem CO2 ein... aber schau mal in das skript, da ist das ganz nett erklärt.

es ist eigentlich nur wichtig, sich zu merken, dass jede Reaktionsgröße sich aus den partiellen molaren Größen zusammensetzt.

Für eine Reaktionsgröße

<font class="serif">&Delta;</font> Y

gilt

<font class="serif">&Delta;</font>Y = <font class="serif">&nu;</font> <font class="serif">&Sigma;</font>i * Yi


D.h. Die Reaktionsgröße des Stoffes i setzt sich aus der summeder Produkte aus den partiellen molaren Größen Yi und den entsprechenden stöchiometrischen Koeffizienten <font class="serif">&nu;</font>i zusammen.


Mehr ist das nicht....


wobei für die partiellen molaren Größen gilt Yi = Y / Stoffmenge


z.B. Hat somit das Volumen V als partielle molare Größe die Einheit m3 /mol

Um das Reaktionsvolumen Rauszubekommen ziehst du einfach die Volumina der linken Seite einer Reaktionsgleichung (multipliziert mit den Koeffizienten) von der Summe der Volumina der Linken Seite der Gleichung 8...*koeef.) ab und fertig.


Vielleicht bringt dich das ja ein wenig weiter.


Gruß und Kuss sebastian

Duke
18.08.2001, 15:38
Ich hba hier ein Beispiel aus dem Mortimer. Vielleicht kann mir jemand GENAU erklären wie das zu lösen geht.

Berechnen sie <font class="serif">&Delta;</font>H für folgende Reaktion.
B2H6 + 6Cl2 -> 2BCl3 + 6HCl

Mit Hilfe von:
BCl3 + 3H2O -> H3BO3 + 3HCl <font class="serif">&Delta;</font>H= -112,5 kj/mol
B2H6 + 6H2O -> 2H3BO3 + 6H2 <font class="serif">&Delta;</font>H= -493,4 kj/mol
0,5H2 + 0,5Cl2 -> HCl <font class="serif">&Delta;</font>H= -92,3 kj/mol

Wenn ihrs erklärt bitte, bitte ganz genau