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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wo kann ich Biochemie studieren?


nobody
15.08.2001, 03:18
Ich hab grad mein Abi gemacht und würde gerne erfahren an welchen Uni´s ich Biochemie studiern kann und welche davon gut sind :confused:

CO-Küchler
15.08.2001, 03:34
In Hamburg kann man Biochemie studieren, aber der gesamte Fachbereich Chemie ist z. Zt. in Hamburg nicht empfehlenswert...

schlumpf
15.08.2001, 08:16
ausserdem (ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit) in Bayreuth, Regensburg, Tuebingen, Frankfurt, MHH Hannover, FU Berlin, Halle, Jena, Potsdam, neuerdings auch in Kiel ...

und welche davon gut sind

... hm, kommt etwas drauf an. Bist du eher biologisch-medizinisch oder chemisch interessiert? Zur Biochemie kommt man von beiden Seiten und die Ausrichtung des Studiengangs ist von Uni zu Uni verschieden. Ausserdem gibts fuer die mehr technisch interessierten noch Biotechnologie ...

Auf jeden Fall Abstand nehmen wuerde ich von Unis (wie z.B. in Kiel) wo der Biochemiestudiengang erst juengst aus dem Boden gestampft wurde. Besser einen etablierten Studiengang, wo man nicht Versuchskarnickel spielt (aber das ist nur meine persoenliche Meinung ...).

Kutti
15.08.2001, 10:46
Ein Bekannter hat in Tübingen studiert und fand es dort sehr gut ! Weitere Info´s (allgemein) bekommst du hier (http://www.chemie-im-fokus.de) oder speziell bei der Uni Tübingen (http://www.uni-tuebingen.de).

nobody
15.08.2001, 22:01
@ schlumpf ich interresier mich mehr für Chemie, bin aber auch noch nicht sicher ob ich überhaupt Biochemie studieren soll. Aber ich hab mich auch noch nicht richtig informiert. Zusatz frage gibts da nen NC oder ist das wie bei alg. Chemie, kaum noch besucht?

Blue Crystal
16.08.2001, 00:42
unter

http://www.unicum.de/uni/index.html

kannst deinen Studiengangswunsch eintippen und bekommst die Unis angezeigt.

Beachte bitte: wenn du in einer Stadt anfängst zu studieren, dann mußt du da auch die ganze Zeit lang wohnen! Das war für mich der Grund, mich gegen Tübingen und für Hamburg zu entscheiden. Mir gefällt Tübingen nicht. Zumal mir vom Tübinger Fachschaftsrat das BC-Studium in Tübingen auch nicht empfohlen werden konnte...

Was den NC angeht: zum letzten Wintersemester lagen zB der NC für Hamburg bei 1,3 und für Tübingen bei 1,0. Aber davon nicht unbedingt abschrecken lassen, viele bewerben sich an mehreren Unis und entscheiden sich erst hinterher für eine. So wie ich... *g* Und solche Leute ziehen den NC dann natürlich ordentlich an *flöööt*

Ich komme mit dem BC-Studium in Hamburg bestens zurecht. Im Vergleich zu Tübingen muß man hier nicht so viele OC-Präparate für den Müll kochen... Ob das nun was damit zu tun hat, dass der Studiengang hier Biochemie und Molekularbiologie heißt weiß ich nicht. Vorteil von Tübingen udn Hamburg (und einiger anderer Städte auch) ist, dass in diesen Städten diverse Institute etc angesiedelt sind, wo man später seinen Doc machen könnte.

nobody
16.08.2001, 23:20
Danke für den tollen Link. Hat mir echt was gebracht Blue Crystal :up:

Blue Crystal
17.08.2001, 00:30
das freut mich :)
kannst ja ein paar Fachschaften anschreiben, falls du über eine Uni speziell etwas wissen willst.

Halt uns auf dem Laufenden, wohin es dich verschlägt :wink2:

nobody
17.08.2001, 01:44
Na ja. Dank deiner Hilfe hab ich noch was gefunden was mich interresiert und zwar Hydrologie und Angewandte Naturwissenschaften, wobei ich über zweiteres noch fast nichts weis. Und auch leider im Netz nix richtir schüssiges find. Aber ich bin noch auf der suche in den weiten des WWW. ;)

Blue Crystal
17.08.2001, 01:47
im Bereich Chemie (Wasseruntersuchungen), Bio oder Geographie?

nobody
18.08.2001, 02:44
Nja nachdem ich mich 2 Jahre mit LK Chemie rumgeschlagen hab werd ich warscheinlich eher in richtung Chemie tendieren.

frog
20.08.2001, 16:40
HI

Ich hab´ zwar nochwas Ziet bis zu meinem studium, aber ich habe mich kürzlich ein bischen informiert über den Studiengang Biochemie.
Ich weiß von der Uni Greifswald, das der NC im letzten Semester bei 1,1 war. Naja?! ziehmlich hart, denk ich.
Von anderen Unis weiß ich nichts über den NC.
Es ist sehr gut -wenn ich das mal sagen kann-, dass Du dich eher für Chemie interessierst :D , da gerade der Anfang des Chemiestudiums (das weiß ich jetzt von Hannover) sehr viel auch Anorganische Chemie und überhaupt Chemie ist. Informiere dich am bestem bei jeder Uni vorallem über die Studieninhalt, die varieren natürlich.
Eine andere Möglichkeit ist aber auch, das weißt Du wahrscheinlich schon, Biologie oder in deinem Fall bei einem Diplomstudiengang Chemie einzusteigen (dafür brauch man garantiert keinen NC -sicher nicht in Aachen) und dazu die Vorlesungen der Biologen z.T. zu besuchen, eine biochem. Diplom und Dr. arbeit schreiben - so wirst Du auch zu Biochemiker und mußt dich wahrscheinlich nicht nach dne hohen NCs zu richten. Für Bilogie der NC wohgl gerade "sehr im Keller".
Es scheint viele Leute zugeben, dei es auf diese Weise versuchen.
Enige sind auch von der Ausrichtung in die Anorganik in den erstren Semestern abeschräkt, genervt und wächseln zu dieser Methode. Oder studieren, wenn sie eher "das Bilogische suchen", Dip.Biologie. :D

Hoffe ich konnte Dir ein BISCHEN :dizzy: heflfen,

frog :dizzy:

Blue Crystal
20.08.2001, 17:11
Ich sagte doch, lass dich von dem NC nicht abschrecken! Ich hab auch einige in der Gruppe mit einem Abi von "zwei komma irgendwas".

Im Vorstudium hast du als BC-Student natürlich auch Chemie (Anorganik, Organik, Physikal. Chemie), fast genau so wie die Vollchemiker, bloß etwas abgewandelt, da du auch Bio etc hast. Hierbei spreche ich von Hamburg, aber ich denke das ist überall in etwa gleich.

Du kannst auch mit Biologie oder - was in deinem Fall wohl interessanter ist - mit Chemie beginnen und dich im Hauptstudium auf Biochemie spezialisieren. In einigen Städten geht das auch nur so, z. B. in München, soweit ich weiß.

Und... geh mal nicht nach Greifswald :suspect:

frog
20.08.2001, 17:51
Originalnachricht erstellt von Blue Crystal
Und... geh mal nicht nach Greifswald :suspect:

Nur mal so :eek: - warum soll er nicht nach Greifswald ? :confused:

Poste mal mehr, mich würde interessieren warum. :rolleyes:
Danke :D

frog

Blue Crystal
20.08.2001, 17:59
hab bisher nix gutes gehört... was den bereich dort betrifft. ist da eh noch nich so lange im angebot, glaub ich. eine die da angefangen hatte wollte da wieder weg, und ich hatte mal nen vergleich von allen unis, wobei greifswald auch nich so dolle abgeschnitten hatte.
soviel negatives merkt man sich halt.

CO-Küchler
20.08.2001, 17:59
Habe auch schon haarsträubende Geschichten aus Greifswald gehört... Von ein paar Leuten, die dort Pharmazie studiert haben.

nobody
20.08.2001, 19:03
Ich hab noch ne frage. Und zwar ob jemand weis wo man sich online Studiengänge anschauenkann, soll heisen wo ich ne beschreibung zu studiengängen find? Ich hab zwar so nen tollen :ugh: Studienführer daheim aber da steht halt doch auch nix genaues drinn!
Oder muss ich da wirklich die Unis anschreiben und nachfragen?

Thanx

schlumpf
20.08.2001, 19:19
surfen und durchblaettern bei den einzelnen Unis :D ... haben eigentlich fast alle im Netz, aber eine einheitliche Maske gibt es natuerlich nicht!

und Greifswald wuerde ich auch nicht empfehlen ...

Aber die Entscheidung ist ja vielleicht auch noch von anderen Sachen abhaengig: Grossstadt wie Hamburg oder Berlin - oder lieber Kleinstadt wie Tuebingen oder Jena? Nord oder Sued oder sonstwo? In den Bergen oder am Meer? Und: wo wird man ueberhaupt genommen?

Jedenfalls haben in Biochemie die meisten Unis (ausser eben Greifswald oder Kiel ...) einen ganz guten Ruf. Bzw. andersherum: ich kenne Biochemiker von fast allen 'klassische' Unis und hab eigentlich noch von keinem was richtig negatives gehoert. Ist halt ein 'expandierendes' Fach und mit einer Portion Prestige fuer die Uni verbunden - und entsprechend ausgestattet.

Und ueber die Chemie einzusteigen ist auch nicht das schlechteste, ich habs so gemacht.

Blue Crystal
20.08.2001, 19:20
schau auf den seiten der unis nach und such dich da durch. meist uni-stadt.de . da findest du manchmal auch die nc's, falls du dich daran aufhängen willst - wovon ich dir energisch abrate!

buba
20.08.2001, 19:22
Dafür gibt es sog. "Blätter zur Berufskunde", die es in der Bibliothek zum Einsehen oder beim W. Bertelsmann Verlag, 33599 Bielefeld kostenlos (max. 2 Stück) zu bestellen gibt. (Bestellkarte z.B. beim Arbeitsamt)

Blue Crystal
20.08.2001, 19:32
die studiengänge, auch wenn das ziel das gleiche sein soll, fallen doch trotzdem inhaltlich verschieden aus.

so hat man in hamburg sein vordiplom nach dem vierten semester (hoffentlich) in der tasche, in tübingen erst nach dem fünften. was das wechseln von einer uni zur anderen vor dem vordiplom ziemlich erschwert.

und was sagte doch so ein netter herr aus tübingen zu mir:" bei uns müssen die biochemiestudenten auch einen anatomiekurs belegen - schließlich wollen wir, dass die studenten auch wissen, wo beim menschen die leber sitzt *haha*!" :uh:

je nach den vorhandenen möglichkeiten (institute etc) fallen die praktika und deren schwerpunkte auch anders aus. mir ist grad zu ohren gekommen, in frankfurt/m solle das studium zb eher theorielastig sein. was bringt das, wenn die studenten das labor nur aus der ferne bewundern können?!

sagte doch: schreib den fachschaften eine nette email leg dir ein paar gute fragen zurecht. und vergiß nicht dir zu überlegen, ob du dort auch die nächsten paar jahre wohnen möchtest...

Kutti
21.08.2001, 14:19
wie sieht es denn mit dem Unterschied Studiengang Chemie/Biochemie aus ? Um meine Frage expliziter zu formulieren: Habe ich auch im Studiengang Biochemie Praktikas (Synthesen, Analysen ...) wie man sie im Studiengang Chemie hat ? Oder ist alles eher in Richtung Biologie orientiert ?
Und wie sieht es denn überhaupt mit dem Niveau des Studienganges aus ? Ist das Chemie Studium schwieriger als das Biochemie Studium in Bezug auf Mathematik, Physik ... ?

Ich freue mich auf eure Antworten ;)

Gruß
Kutti

hippie
21.08.2001, 14:38
also ein bekannter von mir hat in zürich biochemie studiert und bei ihm kamen auch so sachen dran, wie mikroskopische untersuchungen von pflanzen, mikroskopische präperate, zellbiologie. ein OC Praktikum gibt es auf jeden fall, wie es mit AC und PC aussieht weiß ich aber nicht.

hippie

schlumpf
21.08.2001, 14:46
Die Nebenfaecher (Mathe, Physik) sind meist identisch - schon weil ein Kurs der Uni weniger Arbeit macht als zwei. Chemie und Biologie sind meist abgespeckte Versionen des Hauptfachstudiums, abgespeckt jeweils nach dem Motto 'was ein Biochemiker braucht' (z.B. weniger Bestimmungsuebungen oder Verhaltensbiologie als ein Biologe - aber genauso viel Genetik oder Mikrobiologie). Aber das ist nur im Grundstudium.

Im Haupstudium kann man sich ja dann z.T. selber Schwerpunkte setzen, die dann sehr 'chemisch' oder 'biologisch' ausfallen koennen. Man ist dann aber sehr schnell auch in der Forschung, insofern haengt das genaue Fachgebiet sehr von den Professoren ab - und kann sich daher auch im Laufe des Studiums aendern! Aber das alles ist fuer den Anfaenger doch etwas schwer zu ueberblicken, da wuerde ich mir keine grauen Haare wachsen lassen!

Aber wie gesagt: Fahrt hin, schaut ob die Stadt euch zusagt und (ganz wichtig): sprecht mit den Studenten!!

nobody
21.08.2001, 19:03
Ich muss an dieser Stelle mal ein großes Lob :jump_biggrin: an die CO "Gemeinde" aussprechen. Ich hätte nicht gedacht das meine Frage eine so große Resonanz finden würde.
Also vielen vielen dank ihr habt mir echt geholfen!

MfG MagicD

ps: Für weitere antworten bin ich natürlich immer offen :D

Blue Crystal
21.08.2001, 19:45
Moin

In Hamburg ist der Bereich Biochemie auf die Bereiche Chemie, Bio und Medizin verteilt, soll heißen wir haben unsere Vorlesungen immer mit einer oder mehreren der Gruppen gemeinsam. Die Praktika sind in etwa denen der reinen Biologen, Mediziner oder Chemiker (oder Lebensmittelchemiker) ähnlich. Es lohnt sich eben nicht, nur für 22 Leute (soviele sind wir pro Wintersemester, zum Sommersemester fangen keine Biochemiker an) was neues zu machen. Ist auch gut, so lernen wir immer Leute aus den anderen Bereichen kennen.

In Hamburg ist der Studiengang Biochemie/Molekularbiologie auch recht verschult, d. h. wir bekommen mehr oder weniger immer feste Zeiten, wann wir ein Praktikum machen sollen. Das liegt daran, dass die einzelnen Bereiche (Bio, Med., Chem.) sich untereinander absprechen müssen, was uns betrifft. Theoretisch klappts meistens... manchmal muß man am anfang des Semesters noch etwas umstellen, weil jmd nicht kann, aber das geht schon. Der Vorteil ist dafür, dass die Profs etc schon immer mit einer Gruppe von Biochemikern bestimmter Anzahl rechnen. Sind ja nicht so viele. Wir kennen uns zum Glück auch alle untereinander - bei den Chemikern ist das bei der großen Anzahl schon etwas schwieriger, alle sofort zu kennen.

Das war jetzt alles fürs Vorstudium - wie es im Hauptstudium läuft weiß ich noch nicht. Wer Genaueres wissen will kann die Fachschaft Chemie anschreiben, die sind auch für die Biokomiker zuständig.

Gruß, Blue Crystal

nobody
05.09.2001, 16:52
Hallo allerseits.
Moechte als aelterer Hase auch mal meinen Senf beisteuern. Ich hab zwar Chemie studiert und mch jetzt trotzdem das, was ich immer tun wollte: Stoffwechselforschung im weitesten Sinne...

Zur Biochemie fuehren also viele Wege.

Natuerlich zum Einen der Studiengang Biochemie. Man kann sich aber auch in einem Chmie- oder Biostudium (ich empfehle ersteres von beiden) gut auf Biochemie spezialisieren (hab ich gemacht, weil ich keinen Biochemistudienplatz bekommen habe (gabs 1985 nur in Goettingen, Tuebingen und Bayreuth)).
Auch Mediziner und Pharmazeuten werden oft in biochemischen Labors gesichtet und gelegentlich sogar Mathematiker Physiker u.a..
Wichtig ist vor allem, dass Ihr wissenschaftlich denken und arbeiten koennt (und wollt...).
Und ein hohes Frustrationspotential habt oder wenigstens mental gut dem Frust umgehen koennt, den misslingende Experimente gelegentlich erzeugen.
Forschung heisst auf englisch RE-(!)-search ;-)

Wenn ich nochmal vor der Entscheidung stuende, wo und was zu studieren, wuerde ich (neben der Lebensqualitaet der Stadt und den Nebenkosten (Miete, Verkehr etc.)) vor allem auf die mittlere Studiendauer schauen (Regensburg, dort habe ich Chemie studiert, die Biochemie ist m.E. auch nicht schlecht- ist da z.B. sehr gut und auch als Stadt sehr empfehlenswert!!). Wer spaeter in die Industrie will, muss schnell und sehr gut sein, nicht notwendigerwise der tolle Wissenschaftler, der viel weiss. Liest sich uebel, ist aber so. Das interessiert "die da draussen" anscheinend nicht sonderlich.

Sonst waere mir vor allem wichtig, wie gut die Betreuung an der Uni ist und wie das Studium aufgebaut ist. Eine kleine Uni kann von Vorteil sein, weil man besser an die Profs rankommt. Aber im Fach Biochemie scheinen es eh nicht so viele Studies zu sein. Ich wuerde auch nicht so sehr auf bestimmte Forschungsschwerpunkte achten (wenn man sich mal in ein Thema reingearbeitet hat, ist nahezu alles spannend und vorher hat man eigentlich in den seltensten Faellen wirklich eine Ahnung von dem, was in einem Fachbereich laeuft), sondern, welche Moeglichkeiten man hat:
Sind die Professoren motiviert, haben Industriekontakte/-kooperationen, arbeiten die Unis vielleicht mit anderen Instituten zusammen (z.B. die wie die Uni Muenchen mit dem Max Plank Institut fuer Biochemie in M-Martinsried, das neue Genzentrum ist wirklich toll, ausserdem). Gibt es die Moeglichkeit, schon waehrend des Studiums in einer Arbeitsgruppe mitzuFORSCHEN (mit einem kleine Projekt - das koennen auch schon Undergraduates - und vielleicht schon an Publikationen mitzuarbeiten ('Papers' sind wichtig, wenn man in der akademischen Wissenschaft weiterkommen will)). Wie gut sind die Institute ausgestattet? Auch feste Austauschprogramme mit Partnerunis im Auslaend sind nicht zu verachten.

Ich wuerde nicht so darauf achten wieviel/wenig man an Analysen etc. machen muss. Die sind einfach nervig und in den seltensten Faellen wirklich interessant (eigene Erfahrung, das hiess bei uns immer IonenLOTTO). Da muesst Ihr einfach durch, es wird wohl noch Jahrzhnte dauern, bis das Zeugs endlich aus den Studienplaenen verschwindet. Man koennte Analytik auch im ersten Semester schon interesannter gestalten als Titrieren und den Jander-Blasius runterkochen. Mir scheint, das ist eher ein psychologischer Filter...
Die Praktika der Biochemiker an der Uni Tuebingen schienen mir z.B. ganz interessant, sehr Praxisnah, was ich von den Studenten dort mitbekommen habe.
Es gibt wohl bei jeder Uni Fuer- und Gegenargumente.

Schaut Euch auch die Pruefungsordnungen an. Die Unis verlangen Unterschiedliches und haben unterschiedliche Fristen fuers Veordiplom, Diplom etc.. Aber man kann auch wechseln. Die Doktorarbeit kann man leicht wo anders machen, auc in der Industrie (man braucht nur *irgend*eine Uni, bei der man einen Betreuer (Prof.) hat und die Pruefung ablegt.

Toll fand ich zum Beispiel den Passus in der Promotionsordnung der Naturwissenschaftlichen Fakultaet der Uni Koeln, dass fuer jeden Doktoranden zwei Tutoren (Professoren etc.) da sein muessen, die sich nachweisbar und regelmaessig (mindestens monatliche Gespraeche) um den Studenten kuemmern muessen, damit die Diss auch was Ordentliches wird (Hoffentlich stimmt das auch in der Praxis). Das bedeutet zwar vielleicht mehr Stress, weil man auch mehr Druck bekommt, aber das zahlt sich aus. Nicht nur in Geld, weil man schneller und besser fertig wird. Macht am Ende auch mehr Spass. (Und in den Biowissenschaften verbringt Ihr VIEL Zeit im Labor und der Spassfaktor ist sicher nicht unwichtig - es ist gerade 22.30 Uhr, als ich das hier schreibe. Ich bin immer noch im Lab, zur Zeit haeufiger solange.

Sonst wuerde ich versuchen, im Studium soviel und so breite Erfahrung zu sammeln wie nur irgend moeglich (Ferienjobs in relevanter Industrie, Praktika). Schaut nach, wo die Biotechparks sind, fragt auch mal bei der einen oder anderen Firma nach (oder schaut ins Internet), ob und mit welchen Unis sie kooperieren und wie die Zusammenarbeit jeweils aussieht)
Versucht auch, in andere Bereiche hineinzuschnuppern, z.B. die groesseren Unternehmensberatungen (Boston Consulting, Booz Allen & Hamilton, ...) nehmen auch gerne interessierte Studis fuer kleinere Projekte in den Semesterferien oder auch ein Semster lang.

... und ueberlegt Euch, ob Ihr nicht einen Teil Eures Studiums im Ausland absolvieren koennt. (z. B. im Biozentrum der Uni Basel oder an der ETH in Zuerich oder an der Karolinska in Stockholm oder...). Die Auslandserfahrung zaehlt sicher nicht als verlorene Zeit (auch dann, wenn die Uni das Auslandssemester nicht anerkennt) und ist in jedem Fall eine Bereicherung und im Lebenslauf macht sich das bestens, nicht nur wegen der Sprachkenntnisse, die man sich normalerweise erwirbt. Man reift auch ungemein dabei. Vor allem groessere Firma sehen gerne Auslandserfahrung im CV, wenn sie Leute fuer leitende Positionen suchen. Muss ja nicht gleich Taiwan sein:-) Der http://www.daad.de und andere Organisationen helfen gerne mit Rat und vielleicht auch mit Geld.

Um zum Schluss zu kommen - mein Experiment ruft - es kann sicher nicht schaden, mit den Leuten zu reden, die es wissen muessen: Geht an die Unis und redet mit Diplomanden, Doktoranden und PostDocs, die kennen sich am besten aus und sagen Euch auch ihre Meinung. Und vielleicht koennt Ihr auch am einen oder anderen Lehrstuhl in den Ferien hospitieren. Hoert sich alles sicher sehr aufwendig an, das ist es auch. Aber Ihr stellt damit die Weichen fuer Euer berufliches Leben. Das sollte Euch den Aufwand wert sein.

Viel Spass und Erfolg in der Wissenschaft!

Wolfgang

nobody
05.09.2001, 18:45
Also du kannst biochemie auch in bochunm studieren aber wie das da ist weiß ich nicht!

Ich hoffe auch das du weißt das auf Biochemie eine Art interner Nummerusklausus liegt, aufgrund dass das so begehrt ist!
Also unter 1.8 meist keine Cahnce je nach dem wo du dich einschreibst!

Kes

nobody
05.09.2001, 21:07
:suspect: warum will plötzlich alle welt biochemie studieren? nur weils gerade trendy ist?

nobody
05.09.2001, 21:19
@Last of the Sane
Also unbedingt will ich nicht Biochemie Studieren. Ich bin grad so zu sagen noch in der Orientierungsphase.
Ich will Biochemie Studieren weil es mich interresiert was in meinem Körper an chemischem so abläuft und weil ich später in der Forschung arbeiten will. Was beides mit Biochemie so ziemlich funktioniert. :rolleyes:

nobody
05.09.2001, 21:55
Originalnachricht erstellt von MagicD
...und weil ich später in der Forschung arbeiten will.

Jaja, das wollen sie alle... :rolleyes:

nobody
05.09.2001, 21:59
@Last of the Sane
Betonung liegt auf will.
Ist in meinen Augen halt das interresanteste was man erleben kann

CO-Küchler
05.09.2001, 22:34
Du musst auch an das Geld denken, das du später verdienst. Forschung ist ja auch wichtig, aber ich bin son kleiner Egoist und will möglichst schnell weg von der Uni.

Liegt aber auch daran, daß in meinem Gebiet (Lebensmittelchemie) immer gerade da die Forschungsgelder vorhanden sind, worüber die Medien berichten und nicht da, wo sie nötig sind (siehe BSE)...

nobody
05.09.2001, 22:39
@CO-Küchler
Also ich bin nicht so auf das Geld aus. Sicher ich will wenn ich ne Failie hab die auch ernähren können, aber ich bin eher der ansicht ich lerne um zu lernen, Also quasi "Der Weg ist das Ziel"

Das wär doch mal ne interresante Umfrage wer was aus welchen gründen(Geld vs. Wissen) Studiert hat. Oder nicht :)

Blue Crystal
06.09.2001, 02:07
Das wär doch mal ne interresante Umfrage wer was aus welchen gründen(Geld vs. Wissen) Studiert hat.
stimmt!
wer eröffnet die umfrage?

nobody
06.09.2001, 02:40
@Blue Cristal
Noch so spät online? :eek: :D
wer eröffnet die umfrage?
Würde mich auch interresieren wer für sowas zuständig ist!

nobody
06.09.2001, 04:36
Natuerlich ist es "trendy", da die Branche im Wachsen begriffen ist und sich auf einmal viele fuer Dinge wie Gaehntechnik, molekulare Diagnostik, molekulare Medizin etc. interessieren. Ist ja auch gut so.

Aber ich finde das Fachgebiet einfach unheimlich spannend. Je mehr man gemacht hat und je breiter der Horizont wird, desto spannender wird es. Und wenn es in die biomedizinische Forschung geht, kann man auch selber davon profitieren.

Wo

nobody
06.09.2001, 17:19
Originalnachricht erstellt von MagicD
Betonung liegt auf will.
Ist in meinen Augen halt das interresanteste was man erleben kann
Aber nach oben hin wird die Luft halt dünner. :rolleyes:
Und ich glaube dass Biochemie total trendy ist. Ok, noch ist die Branche vielleicht im Wachstum, aber ich schätze mal es wird nicht mehr lange dauern, bis der Arbeitsmarkt übersättigt ist mit Biochemikern, wie es mit Biologen jetzt schon der Fall ist.

buba
06.09.2001, 21:51
wer eröffnet die umfrage?Würde mich auch interresieren wer für sowas zuständig ist!

Sagt bloß, ihr habt das Umfragen-Forum (http://www.studenten-city.de/forum/forumdisplay.php?s=&forumid=31) nicht gesehen, mit der "Ankündigung (http://www.studenten-city.de/forum/showthread.php?s=&threadid=2826)"?!
:rolleyes:

nobody
07.09.2001, 01:49
@Last of the Sane
Aber nach oben hin wird die Luft halt dünner. dass ist mir auch klar aber lass mir doch meine Träume :sad: :D
Nein mal im ernst. Natürlich ist mir bewusst dass ich nur geringe Chancen habe nachher tatsächlich in der Forschung zu arbeiten, aber in der Biochemie sind die Chancen schon höher wie in anderen Bereichen, da in der Biochemie halt immernoch sehr viel erforscht werden muss.

MfG MagicD

nobody
07.09.2001, 04:48
letztendlich kann Dir das in jedem fachgebiet passieren. siehe die 'schweinezyklen' bei informatikern, lehramtlern, chemikern, etc. entweder es sind zuviele oder zuwenige. und wenn es gerade zueviele sind, dann faengt keiner mehr an und wenn es dann zuwenig absolventen gibt, fangen wieder viele an etc pp und wie die arbeitsmarktlage konkret aussieht, wenn Du fertig bist, kann man sowieso schlecht prognostizieren.
Im moment versucht man jedenfalls, sogar leute aus dem ausland nach Deutschland zu ziehen. Das Institut fuer Genetik der Uni Koeln hat ein International PhD Program aufgesetzt (keine deutschkenntisse vorausgesetzt, kurssprache is english), in zusammenarbeit mit den lokalen biotechfirman (> 100 bewerber, 10 oder 11 wurden genommen. So tun das auch die Unis in Tuebingen und Goettingen, weiss ich, weil da kollegen aus meinem institut teilnehemn, es gibt sicher mehr unis). bedarf ist wohl also da.

drum wuerde ich mir mir mein studienfach auf jeden fall nach interessenslage aussuchen. wie die berufschanchen letztendlich aussehen, weiss keiner. und das die studienplaetze in bc doch begrenzt sind, kann es ja gar nicht so schlecht aussehen. und man muss nicht unbedingt spaeter als biochemiker im lab arbeiten. die fundierte naturwissenschaftliche ausbildung hast hast Du auf jeden fall. und das wissen auch. an guten naturwissenschaftlern sind viele firmen interessiert.
schaut mal die statistiken an, in welche berufe/taetigkeitsfelder die biochemiker von heute gehen (quellen hoechtswahrscheinlich unter http://www.chemie.de).

viel spass,
wo

nobody
07.09.2001, 16:48
Ich glaube, dass mit den ausländischen Arbeitskräften hat seinen wirklichen Grund nicht darin, dass es in Deutschland nicht genügend gute Leute gibt, sondern das ist viel mehr eine Modeerscheinung bzw. Politik.

hippie
07.09.2001, 17:29
Originalnachricht erstellt von Last of the Sane
Ich glaube, dass mit den ausländischen Arbeitskräften hat seinen wirklichen Grund nicht darin, dass es in Deutschland nicht genügend gute Leute gibt, sondern das ist viel mehr eine Modeerscheinung bzw. Politik.

das stimmt nicht!
mein vater ist einer der führenden wissenschaftler in diesem gebiet in deutschland. ohne zuwanderer und ausländische arbeitskräfte, würde das deutsche sozialsystem-so wie es heute aussieht-zusammenbrechen!

btw: ich finde diese greencard diskussion in deutschland ziemlich lächerlich, wenn man in einen burger king geht, und das erste was man sieht sind die greencard-lotterie-plakate der amis...
aber das ist jetzt offtopic.

nobody
07.09.2001, 17:47
@hippie: Ich sehs anders, halte das alles nur für gezielte Politik.

Tomboy
07.09.2001, 18:48
Ich weiß jetzt nicht, ob die Frage noch aktuell ist, da ich gerade nicht die Zeit habe, mir alle Posts durchzulesen (ich flehe um Verzeihung ;) ). Jedenfalls haben wir in der Schulediese Woche einen Studienführer bekommen und da stehen folgende Unis, an denen ein Studium der Biochemie angeboten wird:
Bayreuth U
Berlin FU
Bielefeld U
Bochum U
Bremen IU
Dresden TU
Erlangen-Nürnerg U (Erlangen)
Frankfurt am Main U
Greifswald U
Halle-Wittenberg U
Hamburg U
Hannover U
Heidelberg U
Jena U
Kiel U
Köln U
Leipzig U
Lübeck MedU
München TU (Freising)
München TU (Garching)
Potsdam U
Regensburg U
Tübingen U
Witten/Herdecke U (Witten)
Würzburg U

Da steht auch noch was zum genauen Studiengang, aber das war erstmal das gröbste.
A propos, kann mir jemand erklären, wo der Unterschied zwischen Diplomabschluss, Bachelor- und Masterabschluss ist? Und wofür steht in diesem Studienführer WS?

Tomboy
07.09.2001, 18:57
Ach ja, zu Beschäftigungsmöglichkeiten steht da auch was:

"Beschäftigungsmöglichkeiten für Biochemiker gibt es überwiegend an Hochschulen und Forschungsinstituten. Daneben bestehen auch Arbeitsmöglichkeiten in der Industrie, insbesondere in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, bei Arzneimittelherstellern, Herstellern von Wasch- und Reinigungsmitteln sowie in der Dünge- und Pflanzenschutzmittelindustrie."

Hoffe, ich konnte trotz fortgeschrittener Diskussion noch ein wenig helfen. :cool:

nobody
07.09.2001, 22:49
@Tomboy
Hoffe, ich konnte trotz fortgeschrittener Diskussion noch ein wenig helfen.
Schaden kanns nicht.

Aber diesen Studienführer hab ich glaube ich auch daheim( so ein grüner dicker?). Aber da die Unis ja ziemlich verschiedene Lehrmethoden haben und auch einen unterschiedlichen ruf dachte ich ich frag mal nach... ;)

Zu deiner Frage, WS bedeutet so viel ich weis Winter Semester. Zu den verschieden abschlüssen kann ich dir nur insoweit helfen dass der Diplomabschluss gleichzusetzten ist mit dem Bachelor, nur International anerkannt und der Master ist irgendwo weiter unten anzusiedeln. Meine Angaben sind aber ohne Gewähr. :cool:

@All
Also ich werde dass studieren was mich interresiert und nicht dass womit ich nachher am meisten Geld verdiene und den sichersten Job hab.

MfG MagicD

Tomboy
07.09.2001, 22:57
Ja, das is der selbe Studienführer. :)

Na, wenn das mit den Abschlüssen so ist...
Und ich bange, dass ich mich auch noch auf der Uni zwischen verschiedenen Abschlüssen entscheiden muss. Ich denke mal, Diplomis schon besser. Na dann is ja OK.

Kutti
09.09.2001, 11:08
Originalnachricht erstellt von MagicD

Zu den verschieden abschlüssen kann ich dir nur insoweit helfen dass der Diplomabschluss gleichzusetzten ist mit dem Bachelor, nur International anerkannt und der Master ist irgendwo weiter unten anzusiedeln. Meine Angaben sind aber ohne Gewähr. :cool:


Leider muss ich dich korrigieren. Der Diplomabschluss ist gleichzusetzen mit dem Master-Abschluss. In Deutschland bist du eben (im Moment jedefalls) Diplom-Chemiker, in England hingegen Master of science Chemistry. Inzwischen hat aber z.B. auch die Uni München (http://www.cup.uni-muenchen.de) ihren Studiengang Chemie ebenfalls europäischen Standards angepasst.

http://www.cup.uni-muenchen.de/Studienplan2.jpg

Tomboy
09.09.2001, 13:12
OK, wenn nun Master mit Diplom zu vergleichen ist, ist dann nach der Abbildung Bachelor so was wie das Vordiplom? :silly:

buba
09.09.2001, 13:20
Richtig. Man kann sowohl beim Bachelor als auch beim Master eine Art Gleichberechtigungsbestätigung als Vordiplom bzw. Diplom beantragen.

Kutti, fandest du die Vorlesungen an der LMU doch nicht so langweilig? :D ;)

Kutti
09.09.2001, 13:41
nicht alle ! :D ;)

nobody
10.09.2001, 05:21
Das Studium nach deutschem Standard endet mit einem Diplom (in manchen Fakultaeten uach Magister) oder der Staatspruefung (Staatsexamen).
Normalerweise leistet man in Form einer Diplom- oder Magisterarbeit einen Betrag zur allgemeinen Bewusstseinserweiterung bzw. zum Fortschritt der Wissenschaften.

Wenn ich den Leuten hier in Taiwan erklaern will, dass ich ein Diplom in Chemie habe, sage ich ihnen ich haette einen Master in Chemistry. Das stimmt moeglicherweise nicht ganz, trifft den Kern aber ganz gut und sie koennen mich in eine Schublade stecken.

Das Vordiplom (oder Zwischenpruefung) macht man nach etwa 2 Jahren.

Das Vordiplom an sich ist in Deutschland kein Studienabschluss.

In z.B. den USA oder hier in Taiwan, das Vieles aus den USA nachmacht, erhaelt man nach zwei Jahren ein Bachelors Degree, das schon einen Studienabschluss darstellt. Wer will (das heisst aufgrund guter Noten darf) kann einen Masterstudiengang belegen (nochmal zwei Jahre und kann auch eine Art Diplomarbeit beinhalten). Man muss den Master nicht im selben Studienfach gemacht haben wie den Bachelor: Eine Kollegin hier hat einen Bachelor in Nursing (so eine Art Krankenschwester) und einen Master in Physiology und wird demnaechst eine Doktorabeit in Genetik beginnen. (Bin gespannt, ob sowas in D auch moeglich sein wird?)
<p>Mit dem Master kann man dann (in vom US-amerikanischen System beeinflussten Laendern) als Technician arbeiten, ungefaehr vergleichbar mit technische(r) Assistent(in), man trifft hier deutlich mehr Maenner, die diesen Job ausueben als in Deutschland, wo Med./Chem. etc. technische Assistentin (MT(L)A/BTA/CTA) ein fast reiner Frauenberuf ist, aber ausserhalb Deutschlands nahezu unbekannt.
Da man mittlerweile auch in Deutschland gerne alles amerikanisiert, moechte man einen Bachelor- Studiengang einfuehren, den man nach 2-3 Jahren abschliesst um damit einen weiteren berufsqualifizierenden Abschluss anzubieten.

(<<>polemik>Warum einfach, wenn es umstaendlich auch geht: Ich frage mich, ob es nicht einfach genuegen wuerde wenn Firmen Interesse an Berwerbern mit Vordiplom zeigen wuerden. Wuerden sie?<<>/polemik>)

Alle Klarheiten beseitigt?
Wo

nobody
10.09.2001, 05:27
Hallo buba,

Wofuer soll diese Gleichberchtigungsbestaetigung denn gut sein? Ich hoffen doch, das man das Ding nur braucht, wenn man sich bei einer deutschen Behoerde bewirbt....

Man sollte aber doch davon ausgehen koennten, dass in Personalabteilungen, da in der Regel von hochbezahlten Akademikern besetzt, Bescheid gewusst wird, oder?

Wo

nobody
10.09.2001, 13:10
@Kutti
Ich dachte es wäre andersherum aber ich hab ja geschrieben dass ich das nicht so genau weis. Aber ist mal interresant zu erfahren:rolleyes: Kutti, fandest du die Vorlesungen an der LMU doch nicht so langweilig? Habe ich das richtig verstanden dass du an der Uni in München studierst? Ich spiele nämlich gerade mit dem gedanken auch dort zu studieren, und wollt dich dann mal fragen wie es da so ist.

Ach ja was heist eigentlich LMU? :confused:

MfG MagicD

buba
10.09.2001, 13:23
@MagicD:
LMU = Ludwig-Maximilians-Universität (München)
Kutti und ich waren bei dieser Veranstaltung (http://cicum200.cup.uni-muenchen.de/schnupper/index.php). :D

@marsupilami:
Das weiß ich auch nicht so ganz, jedenfalls wird die Bescheinigung auf Wunsch angefertigt und ausgehändigt.

nobody
10.09.2001, 13:35
@Buba
und wie wars da so? Ich wollte da ja eigentlich auch hin musste aber arbeiten.

nobody
10.09.2001, 13:48
Originalnachricht erstellt von Tomboy

"Beschäftigungsmöglichkeiten für Biochemiker gibt es überwiegend an Hochschulen und Forschungsinstituten. Daneben bestehen auch Arbeitsmöglichkeiten in der Industrie, insbesondere in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, bei Arzneimittelherstellern, Herstellern von Wasch- und Reinigungsmitteln sowie in der Dünge- und Pflanzenschutzmittelindustrie."



Das wuerde ich so nicht stehen lassen. Der Text im Studienfuerer ist wohl seit Jahren nicht mehr ueberarbeitet worden.

Das mit den Hochschulen und Forschungsinstituten stimmt, wuerde ich aber nicht mehr als hauptsaechliches Beschaeftigungsfeld ansehen (wenn die Mittel weiter so gekuerzt werden und die Gehaeltsschere im akademischen Mittelbau relativ zu den Jobs draussen weiter so auseinander geht...).
Den Rest schreibe man besser um und zwar schnellstens. Das schreckt ja total ab. <p>
Besser so: Chemische und biotechnologische Industrie (wobei ich bezweifle, dass eine Brauerei oder CocaCola einen Biochemiker einstellt, wenn er keinen Braumeisterbrief hat, vielmehr schon einen Mikrobiolgen), Agrobiotechnologie (Entwicklung von x-iziden und Duengemitteln aller Art, gentechnisch veraenderte Nutz- und Zierpflanzen und -Tiere), industrielle biomedizinische Forschung, pharmazeutische Industrie, biochemisch- molekularbiologische Dienstleistung (Klonieren, Sequenzieren, Outsourcing von (Teil)- Projekten), medizinische und gentechnische Diagnostik in Laborarztpraxen, klinisch labormedizinischen Instituten/Abteilungen, in der Forensik (Gerichtsmedizin, wobei das eher was fuer Genetiker ist), zuliefernde Industrie (Forschung&Entwicklung, Vertrieb und Technische Beratung/Service bei Herstellern von Reagenzien und Geraeten). Nischen finden sich auch im Journalismus und im Verlagswesen.
Ausserdem Unternehmensberatungen, Behoerden wie Patentaemter und Ministerien, Patentanwaelte, Versicherungen, Banken, weil diese mit der biochemischen Industrie (BI) zu tun haben, das heisst: diese beraten oder wissen wollen, welches Risiko sie eingehen, wenn sie mit der BI Geschaeftsbeziehungen eingehen.<br>
<p>
Oder man macht sich in einem dieser Bereiche selbstaendig.
<p>
Dabenen auch die Jobs, in denen nicht unbedingt der Biochemiker gefragt ist, aber jemand mit Hochschulabschluss und Promotion oder ein Naturwissenschaftler, also z.B. Aufgaben im Management.
<p>
Und als Notloesung wird es wohl immer den Pharmaeferenten geben.
<p>
Macht nun doch deutlich mehr Lust auf Biochemie, oder?

Das Berufsfeld fuer Biochemiker ueberschneidet sich meiner Erfarung nach sehr mit dem entspechend spezialisierter Chemiker, Biologen, Biotechnologen, Pharmazeuten und Mediziner.

Entscheidend fuer die konkreten Moeglichkeiten und Jobaussichten ist oft, welches Spezialwissen man hat. Wenn man z.B. drei Jahre in der Krebsforschung promoviert hat ist es sehr unwahrscheinlich, z.B. bei der BASF in der Pflanzengentechnik zu landen, weil man einfach zu wenig Erfahrung im Genetic Engineering von Gruenzeug hat (und umgekehrt), wobei das aber letztendlich auch nicht ausgeschlossen werden kann, wenn die gerade keine geeigneteren Leute finden koennen.

Wo

Tomboy
10.09.2001, 21:15
Na ja, der Studienführer ist offiziell für 2001/2002 ausgelegt, wir haben ihn nur aufgedrückt bekommen ;) , ich kann also wenig dafür, was da drin steht. :)

nobody
11.09.2001, 04:36
Hallo Tomboy,

Originalnachricht erstellt von Tomboy
Na ja, der Studienführer ist offiziell für 2001/2002 ausgelegt, wir haben ihn nur aufgedrückt bekommen ;) , ich kann also wenig dafür, was da drin steht. :)

Das war auch nicht gegen Dich gerichtet; solltest Du mein Posting missverstanden haben, bitte ich um Entschuldigung!
<p>
Als ich mich 1985/86 aus ahehnlich 'offiziellen' Quellen uebers Chemiestudium informieren wollte, war die Beschreibung aehnlich doof. Das liegt wahrscheinlich einfach daran, dass die Informationen in diesen Broschueren zwar gut gemeint sind, letztendlich aber durch die Haende von zuvielen Nichtfachleuten gehen, bis sie beim ratlosen Studienanfaenger landen.<p>
Das Beste ist, informiert Euch aus moeglichst vielen 'ersthaendigen' Quellen: <p>
<p>
Ausserdem:
Fragt Leute die Ihr kennt, vielleicht gibt es sogar 'Versuchskaninchen' in Eurem Bekanntenkreis, die nicht zum Militaer- oder Ersatzdienst muessen oder schon laenger 'dabei' sind. (Konnten mich schliesslich dennoch nicht davon abbringen, mich fuer Chemie einzuschreiben). <br>Oder geht einfach mal in die eine oder ander Vorlesung fuer die unteren Semester. Und wenn Ihr daran interessiert seid, wie der wissenschaftliche Alltag aussieht, geht in die Kolloquien der Institute, bei denen Forscher aus der Uni selbst oder Gaeste von anderen (weltweit!) Einrichtugnen ihre Forschungsergebnisse praesentieren. Die Kolloquien sind normalerweise oeffentlich, meisetens spaetnachmittags und in der Regel an den schwarzen Brettern der jeweiligen Fakultaeten angekuendigt. Auch wenn Ihr Euch mit der Materie vielleicht eher schwer tut, weil Euch noch das Wissen fehlt - man kann trotzdem einen guten Eindruck bekommen, denke ich.<p>

Wo

Tomboy
11.09.2001, 14:31
Keine Bange, so schnell bekomm ich nichts in den falschen Hals. :D :D :D

buba
11.09.2001, 15:04
Originalnachricht erstellt von MagicD
@Buba
und wie wars da so? Ich wollte da ja eigentlich auch hin musste aber arbeiten.

Die Vorlesungen waren interessant, gut illustriert, alles mit modernster Technik. Die Praktika dagegen waren ziemlich langweilig.

nobody
12.09.2001, 13:13
ich weis das könnte jetzt irgendwie Offtopic sein aber egal. Diese "Diskussion" hat sich sowieso irgendwie weiterentwickelt als gedacht;)

@Buba
Also alles in allem ne moderne Uni mit schönem "Ambiente"?

nobody
12.09.2001, 19:23
Hier wird ja ziemlich oft die Atmosphäre und die Qualität der Unis angesprochen.
Bei der Wahl meines Studiumsfachs ist aber auch die Zeit nach dem Studium von Bedeutung. Wie sieht der Arbeitsablauf als Biochemiker aus? Z.B. Forschung: Die Zeiten und Mittel, die man für einzelne Projekte in der Forschung zur Verfügung bekommen hat, sind doch meist sehr begrenzt. Wie stressig ist der Job als Forscher also später? Unter welchem Druck steht man? Überstunden sind an der Tagesordung? Wie abwechslungsreich ist die Arbeit in anderen Einsatzgebieten? Führe ich X mal immer wieder die selben monotonen Analysen durch? Es stellt sich die Frage: Wieviel kann mir dieses Fach bieten, wie viel Opferbereitschaft muß ich aufbringen, damit mein Leben einigermaßen erfüllt verlaufen kann - Ja, das kann ich mir nur selbst beantworten. Wieviel Freizeit steht einem also später zur Verfügung? Wie sieht ein Arbeitsalltag aus?
Ich interessiere mich für Naturwissenschaften und Technik. Möchte mein Leben aber später so gestalten, daß ich etwas von meiner Familie habe und die Freizeit besitze, meinen Hobbies nachzugehen und mich zu entfalten. Jemnand eine Idee, was ich studieren kann *g*

nobody
12.09.2001, 19:32
@Nepo
Diese frage stellt sich glaube ich jeder bevor er studiert. Mach dir also keine sorgen dass ist normal :D
MfG MagicD

Markus H.
22.09.2001, 18:00
Hi,

als ich dieses Thema im Biochemieforum fand, stand für mich fest: du musst dich anmelden. Da ich erst 15 bin, habe ich Gott sei dank noch einige Zeit (immerhin 3 Jahre) habe, mir zu überlegen, wo ich studiere. Was ich studieren werde, glaube ich jetzt schon zu wissen. Seit meinem 9ten Lebensjahr will ich etwas in Richtung Chemie machen, mit 12 habe ich mich auf Biochemie eingeschossen, innerhalb des letzten Jahres bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich Genetiker werden will. Auch steht für mich fest, dass ich die Dissertation machen werde (sicher).

Wo aber studieren. Ein Thema, über das ich mir in den Sommerferien viele Gedanken gemacht habe.

In erster Linie habe ich selbstverständlich Wien in Erwägung gezogen, weil ich hier geboren bin, hier aufwachse und lebe, wodurch ich eine gewisse Bindung an diese Stadt habe. Weiters bin ich über Studieren im Ausland (innhalb der EU) weniger als mäßig informiert (könnte mir vielleicht jemand einen Tipp geben, wo ich mehr Informationen kriegen könnte).

So kommt mir dieses Thema also sehr gelegen. Toll, dass auf diese Frage so sehr eingegangen wird!

Der langen Rede kurzer Sinn:

Es ist toll hier, das Thema ist großartig, ich bin durch die vielen Informationen übers Wochenende beschäftigt. Und: ich habe dieses Thema missbraucht um mich vorzustellen, und um nach EU Regelungen das Studium betreffend zu fragen.

Schönen Samstag noch!

Kutti
23.09.2001, 11:46
Originalnachricht erstellt von MagicD
ich weis das könnte jetzt irgendwie Offtopic sein aber egal. Diese "Diskussion" hat sich sowieso irgendwie weiterentwickelt als gedacht;)

@Buba
Also alles in allem ne moderne Uni mit schönem "Ambiente"?

Ich bin zwar nicht Buba :D aber egal:

Genau richtig, zumindest der High-Tech Campus ist sehr gelungen. Und da studierst du ja auch, wenn´s die Chemie sein soll.

JJFox
23.09.2001, 12:13
@MarkusH
Genektik kannst du an der Hauptuni in Wien studieren. Zuerst mußt du aber 4 Semester Biologie studieren (erster Abschnitt) und kannst dich erst im 2. Abschnitt (6 Semester) auf Genektik spezialisieren.
Biologie (http://www.univie.ac.at/nawi/biologie.htm)


@Nepo
Die Frage kann man so eigentlich nicht beantworten da es darauf ankommt wo du nach dem Studium beschäftigt bist. Da kommt es weniger auf die Studienrichtung als auf den anschließenden Arbeitsplatz an da es dir in jeder Firma passieren kann, daß du viele Überstunden machen mußt und kaum Zeit für dich hast.

Markus H.
23.09.2001, 13:09
Danke für diesen Tipp!

Eines würde mich noch interessieren: Wie sieht es mit dem Zugang über Diplomstudium Biochemie aus? Kann ich mich dann auch noch auf Genetik / Gentechnik spezialisieren? Ich bin nämlich eher an Chemie als an Biologie interessiert. Weisst du da was? Ich finde mich auf der Seite der Univie nämlich nur mäßig gut zurecht (immerhin Studienplan Chemie gefunden :)).

danke nochmal

JJFox
23.09.2001, 16:50
Biochemie in Wien:

1. Hauptuni (http://www.univie.ac.at/chemie/stuko/) zuert mußt du Chemie studieren (erster Abschnitt 6 Semester) und kannst dich dann erst im 2. Abschnitt (4 Semester) auf Biochemie spezialisieren

2. BOKU (http://oeh.boku.ac.at/strv/lbt/)
zuerst Lebensmittel und Biotechnologie (erster Abschnitt 4 Semester) und dann Biochemie/Lebensmittelchemie (6 Semester)


3. TU Wien (http://info.tuwien.ac.at/ud/stpl/E800.html?) zuerst Technische Chemie studieren (erster Abschnitt 5 Semester) und dann Biotechnologie, Biochemie und Lebensmittelchemie spezialisieren

Markus H.
23.09.2001, 17:00
danke, das weiß ich schon, vielmehr wollte ich wissen, wie ich nach biochemie diplom weitermachen kann (über die diss hab ich nur wenig gefunden auf der hptuni seite :( )

danke... und schönen sonntag

donjon
23.09.2001, 17:24
Nach dem was ich bereits von Biologie-/Chemielehrern, die an der Uni Regensburg als Zweitprüfer tätig sind, gehört habe ist die chemische Fakultät dort zu empfehlen - zumindest wenn es um den groben Raum Bayern geht. (ich schätze das liegt hauptsächlich an den Professoren)

Ob dem so ist mag ein Studierender aus Regensburg wohl besser wissen. :)

daniela
04.01.2002, 13:04
verstehe ich das richtig, dass wenn ich einen naturwissenschaftlichen studiengang wähle, z.b. bio, ich durch eine diplomarbeit im biochemie fachbereich zum biochemiker werde? welcher titel wird mir dann verliehen? dipl.biologe oder dipl.biochemiker?

ich hoffe, daß ihr mir antwortet, obwohl diese diskussion schon länger beendet ist!
:)

nobody
04.01.2002, 13:13
Hallo Daniela,

meines Wissens bekommt man den Abschluß in dem Fach, das man studiert hat, egal welche Spezialisierung man im Hauptstudium gewählt hat bzw. in welchem Bereich man seine Diplomarbeit gemacht hat. Wer im Diplomstudiengang Biologie eingeschrieben ist, bekommt auch ein Biologie-Diplom (das soll jetzt keine Garantie sein, daß jeder Immatrikulierte auch wirklich eins bekommt, egal was er verbockt :D ). Ich habe Biochemie studiert, bin folglich auch Diplom-Biokomiker.

Tschö, Felix

daniela
04.01.2002, 15:07
hi,
ja so wie du das sagst war es mir auch bekannt, doch die antwort von einem anderen mitglied (weiter oben)hatte mich etwas irritiert. ich habe sie mal für dich kopiert:
Eine andere Möglichkeit ist aber auch, Biologie zu studieren und biochem. Diplom und Dr. arbeit schreiben - so wirst Du auch zu Biochemiker

wie verstehst du das?

nobody
04.01.2002, 15:21
:rolleyes: Dann biste auf dem Papier trotzdem Diplom-Biologe, wie Du Dich selber nennst ist ja Deine Sache.
Anderes Beispiel: Wenn Du Chemie studiert hast und Deine Diplomarbeit und Dissertation in einem biochemischen Arbeitskreis anfertigst, bleibst Du trotzdem Diplom-Chemiker.

nobody
04.01.2002, 17:41
Wenn's um die Ausbildung geht, mit der man später biochemisch arbeiten kann, dann gibt's mehrere Wege, die natürlich nicht völlig äquivalent sind, aber alle ans Ziel führen (ich werde mich hüten, mich zu einer Bewertung hinreißen zu lassen :D ):
1. Biochemie
2. Chemie
3. Biologie
4. Medizin
(bei den letzteren dreien mit entsprechender Spezialisierung auf Biochemie)
Für's (geduldige) Papier und falls jemand so auf Titel steht, gibt's nur einen. Die Promotion hat damit wieder nichts zu tun, da wird man meist Dr. rer. nat., egal durch welche Fakultät. Die Promotionsordnungen sind natürlich von Fakultät zu Fakultät und Uni zu Uni verschieden.

nobody
08.01.2002, 10:35
Originalnachricht erstellt von daniela
verstehe ich das richtig, dass wenn ich einen naturwissenschaftlichen studiengang wähle, z.b. bio, ich durch eine diplomarbeit im biochemie fachbereich zum biochemiker werde? welcher titel wird mir dann verliehen? dipl.biologe oder dipl.biochemiker?


Daniela,

meiner Meinung (und Erfahrung) nach ist der genaue Titel, den man auf dem Diplom stehen hat, ziemlich unwichtig (ausser dass Diplomchemiker von der Industrie angeblich tendenziell besser bezahlt werden als Diplombiologen).

Worauf es letztlich ankommt (bei der Jobsuche nach der Uni und beim spaeteren Taetigkeitsfeld) ist, was man waehrend des Studiums gemacht hat (z.B. Entwicklungsbiologie, Pflanzengenetik oder organische Chemie und welche Zusatzqualifikationen und welche Soft Skills man hat).
Die Fachgebiete haben zum Teil aber durchaus grosse Ueberschneidungsbereiche.

Meine Empfehlung: Solides Grundwissen aneignen und nach Herzenslust erweitern. Chemie ist da aus studentischer Sicht nicht schlecht und die Empfehlung Regensburg auch nicht. Es ist wohl sinnvoll, sich nicht zu frueh und nichr zu einseitig zu spezialisieren und moegliche Arbeitsmarktlagen mit den eigenen Interessen zu verknuepfen - sei neugierig und flexibel!

Siehe auch meine frueheren Postings zum Thema.

Gruesse und viel Spass,
Wo

Nelli90
06.10.2008, 17:19
Hallo,
wollte mal fragen welche Uni sich eignet wenn man in die Richtung der medizinischen Biochemie möchte... ich möchte Biochemie studieren und dann später in der Labordiagnostik tätig sein.
und wieviele Wartesemester kann man rechnen bei einem Abischnitt von 2,3:confused:^^
Liebe Grüße:)

bioinf
07.10.2008, 15:15
Hallo !

In Braunschweig kannst du Biotechnologie studieren:

http://www.tu-braunschweig.de/studieninteressierte/studienangebot/biotechnologie

Es gibt hier in Braunschweig auch einige Institute auf dem Bereich Biochemie, so daß du die Masterarbeit in Biochemie machen kannst.


"In einer Verknüpfung der Biologie mit der Chemie und der Verfahrenstechnik aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften ist ein stark nachgefragter Studiengang mit NC entstanden.

Unter Biotechnologie versteht man heute die integrierte Anwendung des Wissens aus Biologie, Chemie und Verfahrenstechnik mit dem Ziel, Zellkulturen oder deren Bestandteile bei technischen Verfahren einzusetzen."