Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Elementarteilchen...
Macgyver
10.08.2001, 19:02
Hi,
ich habe gelesen, daß Elementarteilchen wie Elektronen als Punktteilchen angesehen werden. Wie kann man sich ein Teilchen vorstellen das zwar eine Masse, aber kein Volumen, keine Dimension hat? Das kann doch eigentlich nur eine Idealisierung sein nicht die Realität, oder...?
2. Photonen haben soweit ich weiß keine Masse, richtig? Wenn das so ist, haben sie auch keine Energie, Photonen haben aber eine frequenzabhängige Energie...Widerspruch? :confused:
Gruß Mac :)
nobody
10.08.2001, 19:20
Hi!
Zum ersten Punkt würde ich als Laie nicht umbedingt sagen, es wäre eine Idealisierung. Vieleicht spielen da ja noch Higgs-Teilchen eine Rolle, welche den Punktteilchen eine Masse geben.. Nach der recht verwirrenden Stringtheorie könnten wir uns jedoch die Elementarteilchen wie Quarks und Bosonen jedoch auch als zweidimensionale schwingende Saiten vorstellen. Aber ob das besser ist) :confused: :confused:
2. Photonen haben, sollten sie überhaupt eine Masse besitzen eine relativ drollige: 1,863^-19u. Jedoch selbst ohne diese Ruhemasse kann Masse in Form von Energie dieses Paradoxon klären...
MFG
FK
10.08.2001, 19:52
Hi!
Leider liegen die Eigenschaften von Elementarteilchen außerhalb unseres Erfahrungsbereiches. Soll heißen, dass man die Eigenschaften zwar berechnen, die Teilchen sich aber nicht vorstellen bzw. mit irgend etwas, das wir kennen, vergleichen kann.
Wir neigen dazu, Unbekanntes bzw. Neues in uns bekannte Kategorien einzusortieren. Das sollten wir hier bleiben lassen, da vergebliche Mühe.....
Gruß,
Franz
bm
10.08.2001, 22:26
die Lichtgeschwindigkeit erreichen können. Falls die Ruhemasse > Null ist c nur ein theoretisch erreichbarer Grenzwert. Näheres siehe unter Galilleo- (klassisch) und Lorentztransformation (relativistisch).
Godwael
11.08.2001, 04:18
Ruhemasse ist halt nicht gleich Masse. Licht hat zwar keine Ruhemasse, aber trotzdem einen Impuls. Im Zweifelsfall sollte man sich damit abfinden, bis man mit der entsprechenden Physik klarkommt. "Klassische" Analogien kann man einfach vergessen.
Macgyver
11.08.2001, 16:27
Die Photonen Frage konnte ich dank der Hinweise und einigen älteren Beiträgen im Forum befriedigend beantworten. Manchmal fehlt einfach nur ein kleiner Denkanstoß zum Verständnis. :D
Bei Elektronen ist es aber anders die haben auch in „Ruhe“ eine Masse, also sollten die doch auch eine, wenn auch eine noch so kleine, Ausdehnung besitzen. Protonen haben ja auch eine. Hmm, grübel... :confused:
@FK
Du hast ganz recht, aber es ist so schwer... ;)
minutemen
11.08.2001, 18:55
natürlich hat auch ein elektron eine ausdehnung. jedwedes existierendes und uns erscheinendes ding besitzt eine ausdehnung zumindest in 2 dimensionen (wenn ich das wenige, was ich von der stringtheorie verstanden habe, richtig deute). bei solchen dingen aus dem mikrokosmos wie eben elektronen muss allerdings unbedingt beachtet werden, wie herr heissenberg ort & impuls miteinander verband.
MFJ
12.08.2001, 21:49
Ein Mitschüler aus meinem PhysikLK hat rechnerisch sogar nachgewiesen, daß sich die Ausdehnung von Elektronen mit der Geschwindigkeit ändert, mein Lehrer lief zwar die Wände hoch, konnte aber nciht das Gegenteil beweisen!
Bei Interesse reiche ich gerne seine Rechnung nach!
nobody
12.08.2001, 23:37
@MFJ
Tu das mal bitte, das interessiert mich jetzt irgendwie :cool: .
Godwael
13.08.2001, 02:23
Ich nehme mal an, das kommt aus der allgemeinen Relativität (Längenkontraktion). Dabei ändert sich die Länge allerdings nur im Bezugssystem des (stillstehenden) Beobachters. Im Bezugssystem des Elektron ändert sich nichts. Insofern ist dein Mitschüler wahrscheinlich einem Denkfehler aufgesessen. An der Beziehung l = v <font class="serif">·</font> t ändert sich wegen der Zeitdilatation nichts.
nobody
24.08.2001, 16:32
Hallo hier ist Electro
Wenn man sich die Gesetze der Elektrodynamik genau ansieht, dann muß man feststellen, dass alle Effekte, die bei der Relativitätstheorie auftreten mit der Maxwellschen Elektrodynamik zu vereinbaren sind.
Natürlich wird ein Betrachter der mit dem Elektron bei gleicher Geschwindigkeit und gleicher Richtung mitfliegt keine Áusdehnungsaderung beobachten können.
Aber sehrwohl Jemand der sich relativ zum Elektron bewegt.
Vorausgesetzt er vefügt über ein Gerät, dass es ihm ermöglicht den Elektronenradius zu messen.
PS: Ich bin Der, der den Elektronenradius und seine Geschwindigkeitsabhängigkeit herausgefunden hat.
Ich werde eine Homepage einrichten die alle Einzelheiten und Berechnungen enthalten wird.
Bei Fertigstellung werde ich dem Forum die Adresse mitteilen.
bm
24.08.2001, 23:24
Norska Nobelkommittén Oslo, Norge
MFJ
24.09.2001, 16:40
Also, da electro offensichtlich etwas vergesslich ist, gebe ich hier einen Link (http://linda.lauer.bei.t-online.de) zu seiner HP.
nobody
24.09.2001, 17:37
@ electro
Die Sache mit dem (klassischen) Elektronenradius ist aber nicht neu.
Du kannst also nicht behaupten, dass Du der seist, der den Elektronenradius herausgefunden hat.
nobody
24.09.2001, 23:59
Da hast du natürlich Recht ,aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Trotzdem bleibt die Frage offen wieso der Elektronenradius nach meiner Rechnung nur halb so groß ist wie der in Formelsammlungen angegebene.
Ich habe meinen Rechenweg auch von Spezialisten durchkontrollieren lassen, es wurde aber kein Fehler gefunden.
Über Lösungsvorschläge würde ich mich sehr freuen.
:)
nobody
25.09.2001, 15:07
Originalnachricht erstellt von Electro Ich bin Der, der den Elektronenradius und seine Geschwindigkeitsabhängigkeit herausgefunden hat.[/B]
Wat wer bist du denn? :o