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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ungewöhnliche Wetterphänomäne


nobody
01.08.2001, 22:42
Hi,

heute war mal wieder ein genialer Tag um sich in Waldseen Abkühlung zu verschaffen. Im Langener Waldsee (nahe Frankfurt/Main) fanden das heute sicher nicht alle Leute.

Ich beobachtete eine für diese Gebiete relativ große Windhose, die Handtücher und Luftmatratzen mehrere hundert Meter hoch in die Luft wirbelte und als sie oben waren flogen sie über die ganze Kiesgrube (Wegstrecke mind. 1 km!)

1. Frage: Wie entsteht eigentlich so eine Windhose und warum hat sie so viel Kraft?
Ps: Außerhalb der Windhose war es ganz windstill.

Noch ein Phänomän: Etwa zur selben Zeit beobachtete ich am Himmel einen "schwarzen Regenbogen". Es gab keine Bedingungen für einen normalen Regenbogen (es war ca. 25°C heiß und absolut trocken. Was war denn das?

Grüße H2O

nobody
01.08.2001, 23:06
ich Depp!

jetzt ist es mir schon wieder passiert, dass ich ein neues Thema in eine falsche Kategorie gestellt habe. Ich wusste leider nicht, dass die Frage nicht direkt unter verschiedenes stehen kann. Jetzt steht sie unter "Bücher". Da gehört sie wohl kaum hin.

Moderatoren helft mir - und setzt die Frage an irgend eine sinnvolle stelle.

Danke - H2O

minutemen
02.08.2001, 10:03
windhosen/tornados sind so selten nicht in D - schau dir dazu mal diese (http://www.saevert.de/tornlist.htm) aufstellung an - das steht zwar kaum im wettbewerb zum tornado alley, heisst aber immerhin, das jeder eine reale chance hat, so'n ding mal real zu erleben. empfehlenswerte europäische lektüre bietet auch die torDACH (http://www.op.dlr.de/~pa4p/TorDACH/)-page. neben den aufstellung findest du auf diesen seiten auch allerhand mehr über tornados in D, enstehung, links etc.

FK
02.08.2001, 20:05
Hi!

Im Prinzip entstehen Windhosen, wenn sich zwei entgegengesetzte Luftströmungen zu nahe kommen, wodurch die Luftmassen an der Berührungsfläche in Rotation versetzt werden......so etwa.

Ich habe selbst vor einigen Jahren so ein Ding gesehen - übrigens auch in Südhessen - ein trichterförmiges, dunkles Gebilde, das allerdings nicht bis zum Boden reichte.


Der Tornado vom 21.08.1889 (siehe Aufstellung oben) hat übrigens meinen jetzigen Wohnort (liegt genau zwischen Viersen und Krefeld) zu einem großen Teil zerstört.


Gruß,
Franz