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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Elemente 104-109


buba
26.07.2001, 01:48
104 Rutherfordium - Rf (http://www.chemsoc.org/viselements/pages/data/rutherfordium_data.html)
Discovery: The two different isotopes of Rutherfordium were discovered in 1964 and 1969 by various parties at Dubna, Moscow and Berkeley, California respectively.
Source: Created by bombarding 249Cf with 12C nuclei.

105 Dubnium - Db (http://www.chemsoc.org/viselements/pages/data/dubnium_data.html)
Discovery: Dubnium was discovered in 1970 by various parties at both Berkeley, California and Dubna, Moscow.
Source: 249Cf + 15N → 260Db + 4 n

106 Seaborgium - Sg (http://www.chemsoc.org/viselements/pages/data/seaborgium_data.html)
Discovery: Seaborgium was discovered in 1974 by American scientists led by Albert Ghiorso at both Berkeley, California and Livermore National Labs, USA.
Source: 249Cf + 18O → 263Sg + 4 n

107 Bohrium - Bh (http://www.chemsoc.org/viselements/pages/data/bohrium_data.html)
Discovery: Bohrium was first made in 1981 by Peter Armbruster, Gottfried Munzenberg and co-workers at the GSI in Darmstadt, Germany.
Source: 209Bi + 54Cr → 262Bh + n

108 Hassium - Hs (http://www.chemsoc.org/viselements/pages/data/hassium_data.html)
Discovery: Hassium was first made in 1984 by Peter Armbruster, Gottfried Munzenberg and co-workers at the GSI in Darmstadt, Germany.
Source: 208Pb + 58Fe → 265Hs + n
Density: 41000 kg/m3 (estimated)

109 Meitnerium - Mt (http://www.chemsoc.org/viselements/pages/data/meitnerium_data.html)
Meitnurium was first made in 1982 by Peter Armbruster, Gottfried Munzenberg and co-workers at the GSI in Darmstadt, Germany.
A transuranium element, less than 10 atoms of Meitnerium have ever been made, and it will probably never be isolated in observable quantities. Created by a so-called cold fusion method, in which a target of bismuth is bombarded with atoms of iron:
209Bi + 58Fe → 266Mt + n



Wann, meint ihr, werden Elemente ab OZ 110 "entdeckt" werden? Ob es wohl eine physikalische Obergrenze gibt...?

CO-Küchler
26.07.2001, 02:02
London (GUFORC) - Mit einem neuen chemischen Element 114 ist einem internationalen Forscherteam ein weiterer Schritt zu stabilen superschweren Atomen gelungen. Das Element mit einer Halbwertszeit von fünf Sekunden liege schon auf der sogenannten Insel der Stabilität, aber noch nicht in ihrem Zentrum, sagte der Mitautor der Studie Sigurd Hofmann von der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt. Die neuen Daten müßten jedoch noch verifiziert werden. Viele der stets künstlich hergestellten Elemente ähnlicher Größenordnung zerfallen innerhalb von tausendstel Sekunden.

Nach Angaben des britischen Fachjournals "Nature" (Bd. 400, S. 242) hatten die Wissenschaftler um Alexander Jeremin vom Atomforschungszentrum in Dubna bei Moskau Calcium-Ionen auf Plutonium-Atome geschossen. Daraufhin entstand der Kern des Elements 114 mit dem Atomgewicht 287. Bei einem Isotop des Elementes 114 mit dem Atomgewicht 298 vermuten viele Physiker das Zentrum der Insel der Stabilität. Dieses Isotop soll erst innerhalb von mehreren Jahren zerfallen.

In diesem Jahr hatten die Forscher in Dubna bereits ein Isotop des Elementes 114 mit einem Atomgewicht von 289 geschaffen. US-Forscher hatten die Elemente 116 und 118 hergestellt. In Darmstadt waren zuvor schon die Elemente 107 bis 112 produziert worden.

buba
26.07.2001, 02:17
hmm.... Wieso steht das dann noch nicht im PSE von chemsoc.org? :suspect:

CO-Küchler
26.07.2001, 11:26
Wahrscheinlich haben die einen faulen webmaster ;-)

nobody
26.07.2001, 13:09
Es ist bereits das Element mit der Ordnungszahl 118 hergestellt worden.:cool:

nobody
26.07.2001, 18:26
Element 118:
Habt ihr noch nie was von Ununoctium [Uuo] gehört?
Alle Elemente mit einer OZ über 109 sind die Elemente deren Name mit U anfängt (zB. Uuo oder Uuh)

buba
26.07.2001, 18:34
Und das nur als Übergangslösung, bis die IUPAC sich auf einen Namen geeinigt hat... :rolleyes:

CO-Mertens
26.07.2001, 23:26
Schaut mal bei www.webelements.com vorbei. Die haben sehr gute Infos.

nobody
27.07.2001, 13:42
Habe mal bei webelements.com vorbeigeschaut.
Übrigens nette Grafiken bei den Fusionsabläufen ;)
Jetzt meine Frage, wie kann man eigentlich einen
86Kr-Kern mit einem 208Pb-Kern fusionieren. Woher kommen den die Kryptonkerne?

CO-Küchler
27.07.2001, 14:24
Solche Fusionsreaktionen sind sehr Komplex, Blei und Krypton sind sicherlich auch nur die letzten Zwischenprodukte von einer Reihe von Kernreaktionen, die in dem Fusionsreaktor stattfinden. Bei diesen Reaktionen kann man ja auch nie wirklich die entstandenen Elemente, sondern immer nur deren Zerfallsprodukte nachweisen...

minutemen
27.07.2001, 20:00
ich weiss jetzt nicht, was ihr unter fusionsreaktoren versteht... aber elemente jenseits des 56iger eisens bilden sich auch in der natur nicht durch normale fusionsprozesse, da ihre bildung endotherm wird. und hier auf erden gibt es keinen fusionsreaktor, der dauerhaft das wasserstoffbrennen navhbilden kann, geschweige denn die helium- kohlenstoff- oder noch heftigere fusionen.

im labor beschiesst im fall eine bleifolie mit krypton-kernen, deren kin. energie für eine fusion jedoch nur einen sehr engen bereich umfasst.