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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : pH-Abhängigkeit des Phosphatnachweises


Godwael
17.07.2001, 13:23
Hat jemand praktische Erfahrung mit der quantitativen Bestimmung von Phosphat in Lebensmitteln, speziell Kaffee, mit Molybdat? Welche Bedeutung hat die Zugabe der verd. Schwefelsäure im Standardverfahren für Fruchtsäfte (wird für Phosphat in Wasser nicht gemacht)? Wird dadurch gebundenes Phosphat freigesetzt oder geht es um eventuelle Pufferwirkungen? Ich bin für jede Spekulation dankbar.

nobody
17.07.2001, 13:45
Also spezielle Erfahrungen mit Kaffee hab ich leider nicht. Aber warum willst Du Schwefelsäure verwenden? Man nimmt doch normalerweise 14 mol/l HNO3 und erwärmt, damit eventuell vorhandene reduzierende Ionen, die den Nachweis stören, oxidiert werden.

Godwael
17.07.2001, 21:29
Ich zitiere nur die Standardmethode nach DIN. Wegen so was frag ich ja...

nobody
25.07.2001, 14:26
wieso nimmt man denn normalerwese HNO3 ?
Man kann auch mit 5 mol/l HCl ansäuen und mit Zirconylchlorid vrsetzen. Der entstehende weiße Nds. von Zr3(PO4)4 ist in sofern charakteristisch, da die Phosphate aller anderen Elemente nicht im stark saurem ausfallen.

Ob es jedoch quantitativ ist ?

nobody
25.07.2001, 14:59
Warum man HNO3 nimmt, steht doch oben.

CO-Küchler
25.07.2001, 15:12
@Godwael: Ich denke mal, du machst das ganze photometrisch? Dann hätte 14 M HNO3 ja noch den guten Nebeneffekt, daß Farbstoffe zerstört werden, gerade bei Kaffee...?

Godwael
25.07.2001, 19:06
Das mit der HNO3 hat ja in jeder Hinsicht Hand und Fuß, aber warum steht im DIN-Verfahren was anderes?
:confused: