Hallo,
ich habe mir mal über das Ende der Menschheit Gedanken gemacht. Werden wir uns selbst zerstören, wird die Menschheit durch ein Meteorit oder vielleicht sogar durch Außerirdische ausgelöscht? Wie lange gibt es uns überhaupt noch? Und wenn wir ausgelöscht wurden, wer übernimmt die Erde dann?
Ich wollte einfach mal wissen, was ihr davon haltet.
buba
03.07.2001, 23:55
ich stimme mit folgendem zitat eines bekannten voll und ganz überein (er drückt es rhetorisch viel besser aus als ich es könnte, daher zitiere ich :D):
<hr height=5>
(...)
Aber auch in anderen Diskussionen wird zum Beispiel oft von "Naturschutz" gesprochen, womit tatsächlich aber egoistisch "Menschenschutz" gemeint ist.
<font color=orange>Denn die Natur braucht uns Menschen nicht. Im Gegenteil: So bald wir wieder von diesem Planeten verschwunden sind, wird sie sich wieder regenerieren. Wer also wirklich für die Natur ist, sollte das auch ganz klar zum Ausdruck bringen und dabei bedenken, daß er sich damit indirekt gegen den Menschen ausspricht.</font>
(...) Aber auch das Posting von (...) ging in diese Richtung: "Aber vielleicht", hat er gesagt, "will die Natur auch solche Störenfriede, wie wir es sind, auch gar nicht haben und wehrt sich dagegen."
Ich persönlich habe solche Ansichten immer vertreten. Denn im Gegensatz zu vielen Tierarten ist der Mensch im übertragenen Sinn erst wenige Minuten auf dieser Welt. <font color=orange>Und wenn man bedenkt, was er in dieser Zeit alles angerichtet hat, ist es fraglich, ob man ihm überhaupt noch eine weitere "Aufenthaltsgenehmigung" geben sollte.</font> Es gibt sogar Leute, die radikal behaupten, man sollte - nach amerikanischem Vorbild - überhaupt nichts mehr in Sachen Umwelt- oder Naturschutz unternehmen, damit dieser Prozeß noch schneller abläuft. Es klingt hart: Aber wenn wir wirklich etwas für die Umwelt, für die Natur, also für die Erde tun möchten, müssen wir uns fragen, wie wichtig die Menschheit überhaupt ist. Und wenn wir die Frage - ohne Rücksicht auf unsere Kinder und späteren Enkel - ganz ehrlich und unsentimental beantworten wollen, <font color=orange>können wir nur zu der Erkenntnis kommen, daß der Mensch lieber heute als morgen die Erde wieder verlassen sollte.
Wir haben, von wem auch immer, unsere Chance erhalten, sie aber nun mal leider nicht genutzt.</font>
(...)
... endlich wird die Diskussion interessant. Denn natürlich ist es eine sehr provokative These, die ich aufgestellt habe. <font color=orange>Aber ich gehe nun mal davon aus, daß die Menschheit keine Chance hat zu überleben. Ob der letzte unserer Artgenossen nun in 500 Jahren dahinsiecht oder erst in 1000, spielt dabei keine Rolle. Denn wir haben schon jetzt verloren.</font>
Vor allem, weil wir zu leichtsinnig mit der Definition des Wortes "intelligent" umgehen. Klar, wenn es darum geht, die besten Werkzeuge herzustellen, ist sicherlich der Mensch das intelligenteste Wesen dieser Erde. So etwas können zum Beispiel Ameisen und Schildkröten nicht. Dafür haben sie aber eine andere Art von "Intelligenz" entwickelt, die unserer ganz klar überlegen ist. Sie wissen aus irgendeinem Grunde, wie man es schafft, seine Art im Einklang mit der Natur auch noch weitere Millionen Jahre zu erhalten.
Und nun frage ich Dich: Welche dieser beiden Arten von "Intelligenz" ist lebenswichtiger?
(...)
... Du hast geschrieben: "Auch handelt jedes Tier 100%ig egoistisch und nicht unter dem Leitgedanken, seine Art zu erhalten."
Ich würde Dir dringend empfehlen, die neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen zum Beispiel über Ameisen nachzulesen, dann wirst Du schnell feststellen, daß Deine Aussage zu 100 Prozent falsch ist. Denn man hat inzwischen herausgefunden, daß jede Ameise, ohne jemals dafür einen Befehl erhalten zu haben, in jeder Sekunde ihres Leben intuitiv immer das Richtige für alle tut. Das ist so genial, daß wir Menschen nur davon träumen können. Ein praktisches Beispiel: Wenn eine einzelne Ameise, fernab von ihrem Staat, von feindlichen Arten angegriffen wird, entscheidet sie sich in bewußt selbstmörderischer Absicht zu einem aussichtslosen Kampf, von dem sie aber weiß, daß durch das Gemetzel Signale an die anderen übertragen werden, die dadurch gewarnt sind.
Es gibt noch mehr solcher faszinierenden Beispiele. Auch wenn wir heute imstande sind, sogar das winzige Gehirn einer Ameise zu erforschen, wissen wir noch immer nicht, auf welche Art die Kommunikation erfolgt. Aber man mutmaßt, daß es wohl auf ähnlichen Wegen wie die Fütterung der Ameisenkönigin erfolgt. Wie man weiß, teilt sich das Ameisenvolk in ganz bestimmte "Berufsgruppen" auf: Es gibt zum Beispiel eine Art "Soldaten" unter ihnen und reine "Arbeiter"-Ameisen. Andere sind wiederum nur zur Brut-Pflege oder Versorgung der Königin "abkommandiert". Tritt jetzt zum Beispiel ein Mensch mutwillig gegen einen Ameisen-Haufen oder will ein Tier mit Gewalt eindringen, werden dabei Hunderte von "Arbeiter"-Ameisen getötet. Aber schon wenige Stunden später produziert die Königin dann nur noch Eier, aus denen ausschließlich "Arbeiter"-Ameisen hervorgehen, und zwar so lange, bis der Verlust wieder ersetzt ist. Wie schon gesagt: Man mutmaßt, daß der Königin die Informationen über die Art des Futters gegeben werden. Mehr weiß man bis heute nicht.
Aber soviel ist schon mal klar: Jede Ameise fühlt sich schon von der Geburt her als Teil eines Ganzen, für das sie stets die Verantwortung trägt, und zwar ohne daß ihr das irgendwann jemand mitgeteilt hat. Ein perfektes System also, auf daß wir Menschen nur neidisch sein können. Und im Gegensatz zu uns würde der Natur schwerster Schaden zugefügt werden, wenn es die Ameisen irgendwann nicht mehr gäbe, weil sie sich auf diesem Planeten in Millionen von Jahren auf verschiedensten Gebieten unentbehrlich gemacht haben.
Es ist die Dummheit des Menschen, daß wir viele Dinge nur nach ihrer Größe beurteilen. Übrigens steht auch fest, daß nach uns nicht etwa die Affen oder Elefanten, sondern bestimmte Arten von Insekten die Welt "regieren" werden, mit deren "Intelligenz", wenn wir den Begriff nur richtig verstehen, wir auch heute schon kaum noch konkurrieren können.
<font color=orange>Und ich bleibe dabei: Der Mensch ist viel zu dumm, egoistisch und machtgeil, um diese Dinge noch rechtzeitig für sich zu deuten.</font>
<hr height=5>
Das Problem ist doch, dass sich der Mensch weitgehend von der Natur "abgenabelt" hat, was ihn der Natur entbehrlich macht.
minutemen
04.07.2001, 09:31
nee, abgenabelt hat sich niemand. und das problem ist wie immer jenes: dass sich der mensch für etwas höheres hält & sich eben schon ausserhalb der natur sieht. dabei sind er und seine taten jetzt bis in alle ewigkeit genauso bestandteil des evolutionären werdens. wenn er aus der hiesigen welt getilgt wird, hat er sich als modell nicht bewährt. hierbei ist es nicht ausschlaggebend, ob ein eigenes verschulden vorliegt. es ist falsch zu behaupten, der mensch sei böse & destruktiv - diese einschätzung obliegt uns nicht. eine supernova ist auch ids. auch böse und destruktiv - und zerstört ihre umgebung in etlichen tausenden kubiklichtjahren. es ist falsch zu behaupten, wir machen die natur kaputt (als gutes beispiel könnte man lokale überpopulationen nehmen, die auch lokal zur zertörung eines lebensraumes führen). es ist egal, ob 50% alles anderen arten ebenfalls dran glauben müssen - am ende des perms starben ohne menschliches zutun 95% aller lebewesen aus. so wie sich der mensch in seiner umgebung benimmt, ist seine ureigentste veranlagung und per se natürlich. es gibt nichts unnatürliches, selbst die stinkenste chemiekloake ist natur. und wenn alles summa summarum dazu führt, das er, der mensch, von der bildfläche verschwindet - sein pech.
Adam
04.07.2001, 17:39
@@@
*Der Mensch ist das einzige Ungeziefer, das sich selbst Fallen stellt, sie mit einem Köder versieht und dann hineintappt.*
John Ernst Steinbeck (1902 - 1968), US-amerikanischer Schriftsteller, 1965 Nobelpreis für Literatur
A.N.
nobody
04.07.2001, 20:08
AAAARRGH, wir werden alle sterben, vielleicht ;) .Soviel dazu.
Für mich gibt es drei Möglichkeiten.Entweder wir rotten uns selbst aus sei es durch irgendwelche gezüchteten Mega-Viren, Kriege, oder sonst irgendetwas.Oder die Evolution wird mal wieder zuschlagen, so in Richtung homo-futuris oder so :D .Und meine letzte Idee dazu sind extra terristrische Einflüsse, böse Meteoriten, böse Aliens;) oder `ne üble Planetenkonstellation (falls dies wirklich so starke Auswirkungen auf uns haben sollte).
Tomboy
04.07.2001, 21:25
das problem ist wie immer jenes: dass sich der mensch für etwas höheres hält & sich eben schon ausserhalb der natur sieht.
das mein ich doch. der Mensch sieht sich außerhalb der Natur, also hat er sich gewissermaßen "abgenabelt" von Mutter Natur. Es ist natürlich wie immer eine Frage der Interpretation, was man unter dem Begriff versteht.
Ich denke, die Theorie von der Selbstzerstörung als ureigenster Instinkt und der, dass er gewissermaßen ohne Absicht aber in vollstem Bewusstsein sich selbst seine Fallen stellt kann man etwas vereinen, da der Mensch sich ja nun für so intelligent hält, dass er niemals zugeben würde, dass derartige Instinkte überhaupt existieren. Er denkt sich sozusagen erst eine Möglichkeit der Vereinfachung seines Lebens aus, aber über die Probleme derer erst danach nach.
nobody
04.07.2001, 21:45
Der TOD wird uns alle holen ;)
Adam
05.07.2001, 10:05
@All
Der Tod ist zwar das Letzte, aber nicht das Letztgültige. (Leben nach dem Tod?)
Aber das ist ein anderes Thema...
Cu
Adam
Lunaris
01.09.2002, 22:19
Ist zwar schon ein wenig länger her, dieser Thread, aber im Zuge des Weltgipfels der UN zum Thema Nachhaltigkeit, hat er eigentlich wenig von seiner Brisanz verloren.
Über die Konferenz, die als große Nachfolgekonferenz von Rio gezählt wird, kann man sich sicherlich streiten (und das sogar sehr lang und ausführlich... was da nicht alles fehlt und inwiefern das irgendwas bringen soll... :rolleyes: ). Aber das will ich (eigentlich) nicht anstossen.
Nur ein Witz:
Two planets meet. "Oh, how are you?" "Bad, I´ve got homo sapiens!" "Don´t worry - I´ll pass."
Makaber, aber paßt!
die
Luni
nobody
02.09.2002, 21:47
Am wahrscheinlichsten halte ich es das die Menschheit durch einen Virus, einen Krieg oder ein Nahrungsmitteldefizit aufgrund von Überbevölkerung und/oder Naturzerstörung vollkommen ausgerottet wird.
Neue Viren entwickeln sich fast überall...ist nur eine Frage der zeit bis sich ein Virus entwickelt der sich so rasend schnell verbreitet das keine zeit für Gegenmassnahmen bleibt. Die Tatsache das man für viele Viren auch nach jahrelanger Forschung immer noch kein Heilmittel gefunden hat gibt zu denken.
Es gibt ja bereits Viren die sich durch Luft verbreiten...Isolation ist somit zwecklos.
Der Mensch ist und bleibt agressiv...solange es etwas zu besitzen gibt wird es Kriege geben. Das der Mensch selbst durch grosse Kriege nicht dazu lernt zeigt der 2. Weltkrieg. Da der 1. weltkrieg nicht abschreckend genug war wird es der 2. weltkrieg auf die dauer auch nicht sein. Irgendein grosser krieg mit der beteiligung von Superwaffen könnte die gesamte menschheit ausrotten. Ich denke hier besonders an biologische die schwer zu bekämpfen sind. Mit den heutigen Waffen ist eine vollständige ausrottung jedoch nicht möglich. Wir werden jedoch noch technologien entwickeln die verhängnisvoller als die Atombombe sind...die steigenden rüstungsausgaben (839 Mrd. $ im letzten jahr !)der Länder sprechen dafür.
Äusserst bedrohlich ist jedoch die Überbevölkerung...nahrungsmittel- und wasserdefizite sind zwar bedrohlich aber können meiner meinung nach nicht alle menschan ausrotten -->
das das trinkwasser immer knapper wird ist eine oft erwähnte Gefahr, die ich jedoch nicht ganz nachvollziehen kann...sobald das trinkwasser auch in den industrienationen knapp wird wird man damit beginnen trinkwasser aus dem meerwasser zu gewinnen.
Nahrungsmittel können auch künstlich hergestellt werden so das zumindest ein teil der menschheit die über höhere technologie verfügt nicht verhungern muss.
Das grösste problem das sich aus der Überbevölkerung ergibt ist jedoch die Differenz zwischen Armen und Reichen die letzlich zum "Megakrieg" führt.
Der Prozentanteil der Armen wird immens steigen und der anteil der reichen geht immer mehr zurück. Dieser trend zeigt sich bereits allzu deutlich im bevölkerungswachstum der entwicklungs- und industrieländer.
Irgendwann werden die armen menschen dieses planeten vereint gegen die systeme der reichen kriegerisch rebellieren, da ihre natürlichen resourcen vollständig aufgebraucht sind.
Zu beginn werden die wenigen reichen die armen aufgrund ihrer höheren technologie durch abschreckung in schach halten können...doch die steigende anzahl der armenbevölkerung muss irgendwann zur akuten gefahr werden so das die reichen Bewohner dieses Planeten gezwungen sind die armenbevölkerung in Kriegen zu dezimieren.
Gluecki
29.10.2002, 19:52
Zuerst möchte ich mal voll und ganz die Ansicht von minutemen unterstützen.
Ich finde auch, daß jede Entwicklung, und scheint sie uns noch so selbstzerstörerisch, letztenendes ein Teil des natürlichen Laufes der Dinge ist.
Zum Ende der Menschheit:
Ich denke, uns werden langsam aber todsicher die Energiereserven flöten gehen. Es ist allgemein bekannt, daß die Vorräte an fossilen Brennstoffen in absehbarer Zeit ausgebeutet und leer sein werden. Gut, die regenerative und solare Energiegewinnung schreitet voran, aber ob sie unseren Energiebedarf langfristig decken wird?
Dazu kommt noch die Diskrepanz zwischen reichen und armen Gebieten unseres Planeten. Der Energiebedarf steigt meines Wissens überall. Und da wollen wir auch noch die dritte Welt aufpäppeln? Damit beißen wir uns doch selbst ins Bein. Oder die Armen beißen uns (sie versuchen's ja schon), um an ihren Teil zu kommen. Aber keine Angst, die Entscheidungsträger werden schon dafür sorgen, daß wir nicht allzu heftig gebissen werden und WIR am längsten überleben können...
So seh ich das.
nobody
30.10.2002, 20:53
Was mich im Moment noch eher beschäftigt, bzw. besorgt, ist das Klonen. Therapeutisches Klonen ok ("Züchtung" von Zellen, um ggf. Organe "nachzuzüchten", bei schwerer Krankheit oder Unfall), aber das reproduktive Klonen, also das Klonen eines komplett lebensfähigen Menschen, der u.U. als "Ersatzteillager" für den eigenen Körper dienen kann oder aber einfach weiter lebt... ich frage mich, wann die Wissenschaftler wirklich so weit sind, Menschen (zumindest nahezu) unsterblich zu machen... ich hoffe, dass ich diesen Zeitpunkt nicht mehr miterleben (sagen wir mal, ich lebe noch 60 Jahre) muss, denn das würde, meiner Meinung nach, zu nur wenig Gutem führen.. und denkst erst mal an das Bevölkerungswachstum, uahr... und wenn's dann 20 Milliarden Menschen auf der Welt gibt und sich alle die Köpfe einhauen, die Rohstoffe und Lebensmittel eng werden... :rolleyes:
nobody
30.10.2002, 23:21
Ich glaub, das Modell Mensch macht's noch ne ganze Weile. Damits 6 Milliarden Individuen dahinrafft, bedarfs schon echt viel, zudem ist der Mensch ja erstaunlich anpassungsfähig, so dass er auch die nächste Eiszeit locker überstehen wird (werden halt wieder mehr Pelzfarmen aufgemacht ;)).
Interessant (nicht wertend gemeint) finde ich immer wieder die Idee, dass der Mensch seine Evolution in die eigene Hand nehmen könnte. Der von DocMat angesprochene homo-futuris.
Wie findet ihr den Ansatz von Spielberg in A.I., das die Menschheit durch ein Androiden-Volk bzw. eine Maschinen-Zivilisation mit künstlicher Intelligenz abgelöst wird?
nobody
16.01.2003, 19:58
Ich glaube, dass die Menschen es schaffen werden einen Planeten zu finden auf dem Leben existieren kann.
Die Erde ist noch nicht ganz ausgebeutet.
Sobald die Ressourcen erschöpft sind, wird sich eine Lösung finden.
Aber ich glaube nicht, dass ich es erleben werde.
Wir sehen heute nur die ersten Schritte des Menschen, und wenn die Evolution es erlaubt hat
dass wir uns vom Affen so entfernen,
warum soll es nicht noch einen Schritt geben?
nobody
16.01.2003, 21:48
Originalnachricht erstellt von toto
Die Erde ist noch nicht ganz ausgebeutet.
Sobald die Ressourcen erschöpft sind, wird sich eine Lösung finden.
Aber ich glaube nicht, dass ich es erleben werde.
Ob man sich damit noch soviel Zeit lassen kann. ;)
Immerhin verbrauchen wir 1,2 Erden im Moment.
nobody
17.01.2003, 00:14
Deshalb stelle ich Fragen.
ich glaube schon dass nicht viel zeit da ist.
Aber im prinzip verhindert der mensch sich selbst, mit Gewalt.
Denn Gewalt führt zu ...
Ja wozu führt Gewalt?
Meist wendet sich Gewalt gegen einen selbst.
Die Bindunge unter menschen unterschätzt jeder,
wie den Tod, aber jeder Mensch hat eine Bindung
zum anderen,
denn mensch ist eine Spezies, und vernichtet.
Aber gerade Gewalt löst injedem Menschen etwas aus, töte ich jemanden bin ich auch gegen
mich.
Und das ist das Problem..
Sagte nicht mal jemand die Erde drehe sich um die Sonne?
Sofort tot.
Also frage ich mich nur wer schneller ist,die Intelligenz oder der Trieb?
nobody
03.02.2003, 15:29
Hi Leute,
Ich bin der Meinung, dass sich die Menschheit selbst vernichten wird, und sich unser Planet, wie schon oben geschrieben dann selbst regenerieren wird. Die Menschen versuchen nach Macht zu streben und sind bereit, alles dafür zutun, selbst sich selbst, Menschen, zu vernichten, dies ist nun mal die Geißel der Menschheit.
Ciao.
Mithrandil
Lunaris
03.02.2003, 20:14
Spannend, welche Wege die Evolution dann weiter gehen wird...
Gibt aber wirklich Berichte, dass sich die Natur und damit die ganze Erde wieder auf ein Niveau einpendeln wird, wenn die Menschheit nicht mehr ist.
Interessantes Thema
Luni
nobody
03.02.2003, 21:01
Originalnachricht erstellt von Lunaris
Spannend, welche Wege die Evolution dann weiter gehen wird...
Gibt aber wirklich Berichte, dass sich die Natur und damit die ganze Erde wieder auf ein Niveau einpendeln wird, wenn die Menschheit nicht mehr ist.
Wie will man davon berichten, wenn keiner mehr da ist um zu berichten! ;)
Lunaris
04.02.2003, 08:55
So meinte ich das nicht. Es gibt Mutmaßungen darüber, wie es sein könnte, wenn Tag X eintrifft... Besser? ;) :D
bitterlemon
04.02.2003, 10:32
eine andere gefahr könnte auch im mikrokosmos lauern;). zb ein virus tödlich wie HIV, jedoch wesentlich leichter zu übertragen. also ne mischung aus HIV und Grippevirus zb. wenn der virus komplex genug ist, wird die zeit einfach nicht reichen um auf evolutionstechnischem weg ein resistentes individuum zu schaffen.
nobody
04.02.2003, 20:44
Muss nicht sein. Ein paar könnten überleben, wie auch nicht alle Infizierten an AIDS erkranken (sehr wenige).
nobody
07.02.2003, 02:56
Das sich die Menschheit selbst früher oder später (eher früher) ausrottet, wenn ihr nicht irgendeine Naturkatastrophe oder Virus zuvor kommt, darüber sind sich ja schon fast alle einig.
Was ich mich dabei jedoch frage ist, wieso niemand etwas dagegen tun will?
Aber um erlich zu sein, ich bin nichts besonders traurig bei der Vorstellung, dass wir Menschen einmal anderen Lebensformen Platz machen werden müssen. Ich hoffe nur, dass bis dahin noch genug von der Erde übrig ist, damit diese WEiterentwicklungen genugend Chancen haben!
Obwohl wahrscheinlich wird die nächste Generation an weltbeherrschenden Lebewesen so gut angepasst sein, dass sie mit den widrigsten Umständen zu recht kommen kann. Irgendwann werden sie dann auf uns Säugetiere zurückschauen, wie wir auf die Dinosäurier.
Lunaris
07.02.2003, 19:43
Originalnachricht erstellt von Marie
Irgendwann werden sie dann auf uns Säugetiere zurückschauen, wie wir auf die Dinosäurier.
... und wahrscheinlich ebenso rätseln, warum sie ausgestorben sind, wie wir es bei den Dinos tun... Nette Vorstellung :) :yes:!
Luni
Peter Thomassen
08.02.2003, 18:29
Hallo,
jemand hat geschrieben, wir wären uns alle einig, dass der Mensch sich irgendwann selbst zerstören würde. Dies gilt jedoch nur unter Ausschluss von extraterristischen Umständen wie z.B. Meteoriten und so weiter.
Gehen wir also mal davon aus, solche Umstände werden nicht passieren, oder erst, wenn wir uns ins Weltall geflüchtet haben - oh, da wären wir schon bei meiner Meinung.
Ich denke, der Mensch wird es schaffen, sich im Weltall "niederzulassen". Es wäre (außer für den Tourismus) wohl nicht wirklich sinnvoll, sich gegenseitig zu besuchen, sodass ich auch die Variante irgendwelcher Viren etc. ausschließe.
Der Mensch wird sich im Weltall ausbreiten, wie ein Ölteppich im Meer.
Menschen auf einem Planeten werden sich gegenseitig durch Kriege auf Grund von Überbevölkerung etc. ausrotten. Wenn das Problem auf einem anderen Planeten auftritt, können die dortigen Bewohner teilweise auf den menschenleeren Planeten umziehen (was wieder im Widerspruch zu den Infektionen und zu der Grundlage, dass man sich im Weltall nicht über das Eigentum über Planeten streiten wird, steht, aber da müsste man mal genauer drüber nachdenken).
Der Mensch wird genauso schwer auch wieder auszulöschen sein, wie der Ölteppich von oben.
Ich weiß wirklich nicht, wie es sein wird, und ich denke, das kann niemand mit Gewissheit sagen - aber eines halte ich doch für sehr, sehr unwahrscheinlich: Der Menschenersatz durch selbsterhaltende, intelligente Maschinen.
Peter
Lunaris
09.02.2003, 11:10
Hehehe... :D - da könnte man ja glatt mal beobachten, wie Artbildung vor sich geht. Ein dringendes Problem der Evolutionsbiologie! Das wäre doch mal was - gucken, ob und wie sich die Menschen aufgrund unterschiedlicher Lebensverhältnisse auf verschiedenen Planeten auch unterschiedlich weiter entwickeln... :cool:!
Lunaris, die mal wieder Biologin spielt! :p
Godwael
14.02.2003, 20:45
Luni plant wohl schon das Zuchtprogramm... :D
Lunaris
14.02.2003, 22:59
Originalnachricht erstellt von Godwael
Luni plant wohl schon das Zuchtprogramm... :D
Aber immer doch ;) :D ... ... nein, ist nicht ganz mein Gebiet, glaube ich...
nobody
23.06.2004, 14:10
uiuiuiuiiii....leut...ihr habt echt probleme! :P =/
i waß zwar net was die zukunft bringt...aber wenn wir alles überleben sollten, wird uns letztenendes doch die sonne zerstören wenn sie zum zwerg wird ;) aber bis dahin werden sicher einige länderteile verhungern oder ausgerottet werden. btw, wenn man zb in china jedem ein essensstäbchen wegnimmt, muss dann die hälfte verhungern? löl ;) :p
cya-dave
Pytrono
23.06.2004, 15:40
Also, ich glaube, dass der Big Crunch das Ende bringen wird. :)
Rolando
23.06.2004, 17:10
Also, ich glaube, dass der Big Crunch das Ende bringen wird. :)
So der denn kommt, im Moment tendieren die Kosmologen mehr zum "ewigen" Universum.
Godwael
23.06.2004, 17:21
Ich persönlich tendiere dazu, die Menschheit vorher zu beseitigen, damit von unserem schönen Planeten auch noch was übrig bleibt.
Einen Plan hab ich auch schon.
Pytrono
23.06.2004, 17:44
So der denn kommt, im Moment tendieren die Kosmologen mehr zum "ewigen" Universum.
Das habe ich auch schon gehört...Aber alles ist noch offen. :)
Godwael
24.06.2004, 12:32
Aber alles ist noch offen.
Najaaa, nach dem Big Crunch sieht es ja nun überhaupt nicht mehr aus, so mit beschleunigter Expansion des Universums... Ich glaub das kann man im Licht der neueren Ergebnisse getrost in die Tonne treten.
nobody
02.09.2004, 21:43
Naja, ich hab noch nciht alles gelesen, aber trotzdem:
Ich finde es fies das wegen uns hochwarscheinlich auch sehr viele Tier-und Pflanzenarten mitdraufgehen werden...
Kann mir mal jemand nen Virus geben der nur den Menschen befällt gegen den es kein Heulmittel gibt welches das gehirn zersetzt oder so? :D
Greetz, Uber-Pea
Godwael
02.09.2004, 22:29
Kann mir mal jemand nen Virus geben der nur den Menschen befällt gegen den es kein Heilmittel gibt welches das gehirn zersetzt oder so?
Das würde bei den meisten Leuten gar keinen Unterschied machen. :D
Zur Info: Bei diesem Thread geht es primär um die Auslöschung der Menschheit durch natürliche Ursachen. :rolleyes:
Wenn du der liebenden Mutter Natur da tatsächlich zuvorkommen willst, kann ich dir gerne das eine oder andere aussichtsreiche Konzept zukommen lassen (und vor allem erläutern, was mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren wird).
Ich hab mich mit dem Thema ausgiebig beschäftigt. Bei Interesse --> pn an mich
Mc Gyver
03.09.2004, 12:23
......
Ich hab mich mit dem Thema ausgiebig beschäftigt. Bei Interesse --> pn an mich
Du machst mir Angst ;)
Hoffentlich ließt der Verfassungsschutz diese Beiträge nicht......
Godwael
03.09.2004, 20:08
Hoffentlich ließt der Verfassungsschutz diese Beiträge nicht...
Na und wenn schon... Die nehmen das eh nicht ernst.
Was die Leute nicht glauben wollen, glauben sie auch nicht. :D
nobody
03.09.2004, 20:59
na schiess mal los, ich hör zu^^
greetz, uber-Pea
Lupovsky
03.09.2004, 21:16
Mathematisch gesehen gibt es uns ja sowieso nicht:
Wenn man die technologische Entwicklung der letzten Jahre im Bereich der Computer betrachtet wird man feststellen, daß es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die Rechenleistung und Hardware ausreicht, um eine komplette virtuelle Welt zu generieren. Da dies als nahezu wahrscheinlich angesehen werden kann, wird eine wichtiges Gebiet der Forschung in unbestimmter Zukunft Modelle der erdlichen Entwicklung im Computer virtuell erzeugen. Das bedeutet, daß sowohl geschichtliche als auch entwicklungstechnische Forschung nicht mehr rein theoretisch auf Papier erfolgt, sondern daß diese, weil es die Möglichkeiten gibt, virtuell simuliert werden.
In (ferner) Zukunft werden also Unmengen an perfekten virtuellen Welten auf Festplatten simuliert, dessen Natur und Bewohner so perfekt simuliert sind, daß sie denken, sie wären real.
Rein mathematisch betrachtet, liegt die Wahrscheinlichkeit, daß wir gerade so eine virtuelle Welt sind sehr nahe an 100%! Sprich die Wahrscheinlichkeit, daß wir real sind ist verschwindend klein!
Diese These stammt nicht von mir, sondern von renommierten Mathematikern und beschreibt einfach ein Paradoxon welches sich durch die technologische Entwicklung ergibt.
Ist schon faszinierend mal darüber nachzudenken ;)
Godwael
03.09.2004, 21:57
:D :D
Keine schlechte Argumentation.
Aber im Grunde wie beim Fermi-Paradoxon: Zu viele Annahmen, zu viele Unbekannte...
Rolando
04.09.2004, 17:10
Ehrlich gesagt sehe ich gar keinen Unterschied darin, ob ich denke, dass ich real bin, oder ob ich wirklich real bin.
Ist aber trotzdem ein interessanter Ansatz, erinnert mich in gewisser Weise an "Matrix".
Godwael
05.09.2004, 14:28
Ehrlich gesagt sehe ich gar keinen Unterschied darin, ob ich denke, dass ich real bin, oder ob ich wirklich real bin.
Zustimmung: Cogito ergo sum.
sakk
05.09.2004, 22:55
Mathematisch gesehen gibt es uns ja sowieso nicht:
Wenn man die technologische Entwicklung der letzten Jahre im Bereich der Computer betrachtet wird man feststellen, daß es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die Rechenleistung und Hardware ausreicht, um eine komplette virtuelle Welt zu generieren. Da dies als nahezu wahrscheinlich angesehen werden kann, wird eine wichtiges Gebiet der Forschung in unbestimmter Zukunft Modelle der erdlichen Entwicklung im Computer virtuell erzeugen. Das bedeutet, daß sowohl geschichtliche als auch entwicklungstechnische Forschung nicht mehr rein theoretisch auf Papier erfolgt, sondern daß diese, weil es die Möglichkeiten gibt, virtuell simuliert werden.
In (ferner) Zukunft werden also Unmengen an perfekten virtuellen Welten auf Festplatten simuliert, dessen Natur und Bewohner so perfekt simuliert sind, daß sie denken, sie wären real.
Rein mathematisch betrachtet, liegt die Wahrscheinlichkeit, daß wir gerade so eine virtuelle Welt sind sehr nahe an 100%! Sprich die Wahrscheinlichkeit, daß wir real sind ist verschwindend klein!
Diese These stammt nicht von mir, sondern von renommierten Mathematikern und beschreibt einfach ein Paradoxon welches sich durch die technologische Entwicklung ergibt.
Ist schon faszinierend mal darüber nachzudenken ;)
naja du sagst es ja selber... die wahrscheinlichkeit ist relativ klein, aber warum nicht....von diesem satandpunkt steht ja im prinzip nichts im wege....außerdem macht es ja auch keinen unterschied....
sakk :)
abiturient
06.09.2004, 20:58
das ist natürlich eine möglichkeit. viel interessanter find ich allerdings die theorie von parallelen universen.
es ist nämlich so, dass die elektrostatische kraft ein naturgesetz ist, ohne dem kein intelligentes leben in unserem universum möglich wäre. denn wäre diese kraft nur ein wenig anders stark, hätten sich die großen sterne nicht bilden können, die wiederum nicht die notwendigen elemente für intelligentes leben produziert hätten können. manche sagen, dass sei von einem gott so gewollt gewesen. andere sagen jedoch, dass unser universum ein teil eines multiversums ist. in diesem sind nämlich unendlich vielen anderen universen mit teilweise gleichen aber auch völlig anderen naturgesetzen vorhanden. in unendlich vieler dieser universen kann sich kein intelligentes leben entwickeln. unser universum ist ein unter unendlich anderen, worin sich doch intelligentes leben entwickeln kann. es ist alles eine frage der wahrscheinlichkeit, denn es müssen auch universen in diesem muiltiversum geben, die intelligentes leben beinhalten können, und wir leben eben (auf grund unserer anwesenheit) in einem solchen.
weiterhin müssen es auf grund der wahrscheinlichkeit universen geben die praktisch gleich sind wie unser universum, sich jedoch nur in einem oder sehr wenigen aspekten unterscheiden. folglich gibt es unendlich vielen von jeder von uns in unendlich anderen universen. ich könnte z.b. in diesem universum eine erfahrung gemacht haben, die mich sehr geprägt hat. in einem anderen universum ist die geschichte des universums exakt so gelaufen, nur ich habe eben diese erfahrung nicht gemacht und ich bin ein anderer mensch. man könnte es sogar auf die triviale ebene betrachten. ich esse jetzt einen apfel, in einem anderen universum ist alles exakt so geschehen wie in unserem jetztigen, nur zu diesem zeitpunkt esse ich keinen apfel.
bescheuert, aber verdammt lustig und interessant --> und wieso nicht?
viele wissenschaftler sind der meinung, dass in den fällen, wo das verhalten von teilchen so unterschiedlich ist und ihr verhalten nur dadurch erklärbar ist, dass sie mehrere zustände gleichzeitig aufnehmen müssten (obwohl das in unserem universum gar nicht möglich ist), eine interaktion zwischen unserem universum und anderen parallelen universen stattfindet.
beispiel: licht. licht verhält sich wellenförmig, besteht jedoch aus vielen kleinen quanten (photonen). viele wissenschaftler erklären dies dadurch, dass das licht in parallelen universen eine andere eigenschaft hat. es findet dann eine interaktion zwischen unserem universum und den anderen parallelen universen.
auf grund dieser theorie wird auch am 'quantencomputer' gearbeitet, ein computer, der seine leistung dadurch erhöht, dass er in anderen parallelen universen parallel rechenprozesse durchführt.
bescheuert, aber geil. mal kucken, ob es den wissenschaftlern gelingen wird, diesen zu entwickeln.