Leider bekam ich keine Antwort auf mein Topic in Bezug zu Master/Batchler-Studium.Nun, es gibt da noch eine Möglichkeit die mir offerriert wurde.
Zur Vorgeschichte: Ich studiere Chemie an einer Fachhochschule und werde mit dem Dipl.-Ing. abschliessen.Ich bin 26Jahre alt, wenn ich den Studiengang abschliesse.Mein Prof. erklärte mir, dass es möglich ist an Deutschland/Ausland Uni`s innerhalb von ca.3 Jahren zu promovieren.Interesse hätte ich schon an der Sache, aber da sind ein paar Gesichtspunkte welche ich nicht abschätzen kann!
1.Wie steht die Uni zu mir,wenn ich nur einen FH-Abschluss beinhalte?(Bin ich der dumme Student??)
2.Bin ich dann zu alt für die Industrie?
3.Werde ich mehr oder minder gleichberechtigt,wie jemand der vorher an der Uni war?
4.Wie sind die Zukunftchancen ?
5.Wie hoch sind die Erwartungen an solche Personen?
Ich freue mich über jede hilfreiche Antwort!
Tschau
Brutus
P.S.Leider kann ich keine Auslandsaufenthalte vorweisen,welches vermutlich nicht gerade positiv ist.
FK
21.06.2001, 21:43
Hi!
In drei Jahren zum Dr. rer. nat. promovieren....ist wohl möglich, dürfte aber auch noch die Ausnahme sein (wenn sich nichts Gravierendes geändert hat).
Zu alt für die Industrie? Na sicher: die Industrie sucht NUR promovierte Chemiker unter 30, mit mehrjährigem Auslandsaufenthalt und abgeschlossener Lehre... ;-)
Ich habe übrigens tatsächlich mal ein Stellenangebot in dieser Art gesehen (von einer Papierfabrik...).
Das sind so Wunschträume der Personalchefs...die wollen natürlich immer nur den Besten.
Ist eine Promotion für einen Industriejob überhaupt erforderlich?
Bezüglich der Kenntnisse: in den meisten Fällen wohl eher nicht....was ich für meinen Job (Forschung und Entwicklung) an Chemiekenntnissen brauche, hatte ich schon vor dem Vordiplom drauf, wenn nicht schon früher...den allergrößten Teil dessen, was ich hier wissen muss, habe ich erst während meiner Industrietätigkeit gelernt, und so geht es vielen (wohl den meisten) Chemikern.
Bezüglich des Titels: wird als Aushängeschild immer noch gern genommen.
An sich soll die Promotion die Befähigung zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit nachweisen. Den meisten wird's dann aber so gehen, dass sie - nur mal als Beispiel - über Partialsynthesen von Steroiden promoviert haben, danach aber über die Entwicklung von Polyurethanbeschichtungen nachgrübeln müssen......die Überschneidungen beider Arbeitsgebiete sind eher marginal....und wie man an eine solche Entwicklung heran geht, lernt man auch nicht an der Uni.
Über die Chancen: sollen allgemein für Chemiker besser werden wg. geringeren Angebots. Es werden auch Ingenieure gesucht; Bezahlung natürlich unter "Dr.".
Gruß,
Franz
bm
21.06.2001, 23:04
Drei Jahre mehr Berufserfahrung können unter Umständen auch das niederere Einstiegsgehalt wettmachen. mfg bm.
Adam
22.06.2001, 15:53
@Brutus
Du studierst also den HI Studiengang. So weit ich es gehört habe soll es nicht ganz einfach sein vom Dipl.Ing aus zu promovieren. -aber welche Promotion ist schon einfach- Da der HI SG mehr die angewante Chemie im Vordergrung hat, muß man noch zahlreiche Prüfungen aus dem HII SG, der mehr wissenschaftlich orientiert ist, nachholen.
Deshalb ist es immer empfehlenswert, wenn mman eine Promotion anstrebt, den HII SG zu wählen.
Aber wenn man bis zu Dipl.Ing.Dr.rer.nat schafft ist man ein gemachter Mann den diese Variante studieren sehr wenige, da die meisten HI Studenten vor haben nach dem Abschluß in den Beruf zu gehen. Was das Geld angeht ist es wirklich so, wie bereits erwähnt wurde, dass der FH- Abschluß leider benachteidigt wird.
Cu
Adam
nobody
22.06.2001, 16:41
Adam, was meinst du mit Hi SG und HII SG??
Danke für deine Antwort,das gilt auch für die anderen.Also, ihr seit der Meinung es wäre durchaus die Sache wert! Ich werde mal mit meinem Prof. nochmal sprechen.Ich habe eben nur "angst", dass die Industrie mich nur als "FH-Promovierter" ansieht.
Wieviele Klausuren müssen denn dann nachgeschrieben werden? Sind das dann irgendwelche Hammerklausuren?
THX
Brutus
Ach Ja: FG:Eine Ausbildung zum Chemielaboranten habe ich schon hinter mir:-)
zarathustra
23.06.2001, 17:54
Wie wäre es denn mit einem Postdoc Aufenthalt im Ausland, damit hast Du auch Auslandserfahrungen... Nimmt aber auch wieder Zeit in Anspruch...
Adam
23.06.2001, 18:06
@Brutus
Ich studiere an einer Universität Gesamthochschule. Hier kann man zwischen einen kurzen HI ( I = 1) Studiengang und HII wählen. HI wir meistens von jenen bevorzugt ,die schon eine Ausbildung haben, da er sich sehr auf ein Fachgebiet spezialisiert. Deswegen dachte ich, dass Du auch HI machst.
Was Du eventuell nachholen musstest kann ich Dir leider nicht sagen, aber da kann man sich sicher erkündigen.
Cu
Adam
nobody
23.06.2001, 23:56
Danke für die ganzen Antworten!
Datt is ja hier eine richtig nette Gemeinde.
Tschau
brutus
P.S. Jetzt bin ich schon mal schlauer.Mal sehen was mein Prof. sagt.
turko82
02.08.2006, 17:27
tja...ich bin leider noch nicht schlauer :(
erstma kurz über mich...studiere an der fh und würde dann quasi am ende mein Dipl-ing bekommen...jetzt hät ich aber interesse daran zu promovieren...ich würde nämlich gerne im bereich Forschung und Entwicklung arbeiten...und da haben die Uni absolventen bessere karten....als ingenieur würde es da bei mir etwas schwieriger werden...deshalb will ich das machen...nur...wie? ich war heute bei meinem prof...da er heute wenig zeit hatte hat er mir nur wenig infos geben können....
wieviel müßte ich denn zb nachholen, also an scheinen?? könnte ich eventuell nebenbei, quasi während ich die scheine nachhole, auch schon mit der doktorarbeit anfangen?? so das ich nicht zuviel zeit verliere...
und wenn ich ne stelle finden würde, ist man dann eigentlich als student immatrikuliert oder als angestellter..oder wie schaut es da aus...die frage stell ich mir jetzt nur weil ich gerne wissen würde ob ich dann diese studiengebühren dann auch zahlen müßte...
gibt es hier eventuell Ingenieure die nach ihrem abschluss promoviert haben?
hab noch ganz viele fragen :) ich hoff ich nerve jetzt damit nicht zu sehr :)
würde mich sehr freuen wenn ihr mir weiterhelfen könntet
mfg
turko
nobody
02.08.2006, 18:38
könnte ich eventuell nebenbei, quasi während ich die scheine nachhole, auch schon mit der doktorarbeit anfangen?? so das ich nicht zuviel zeit verliere...
Nein, du brauchst eigentlich keine Scheine nachholen etc. Promovieren mußt du ja an einer Uni. Die Regelung bezüglich FH-Absolventen kann sich von Uni zu Uni unterscheiden. Normalerweise ist ein FH-Diplom mit 2 oder sogar 1 gefordert. Mußt in der Promotionsordnung der Uni deiner Wahl nachlesen.
und wenn ich ne stelle finden würde, ist man dann eigentlich als student immatrikuliert oder als angestellter..oder wie schaut es da aus...
Sowohl als auch (eingeschrieben im Promotionsstudium, angestellt als wiss. Hilfskraft/Mitarbeiter), wobei das eine mit dem anderen ja nichts zu tun hat. Regelungen was Studiengebühren betrifft sind wiederum auch nicht einheitlich. Allerdings werden afaik noch nirgends Studiengebühren im Promotionsstudium fällig, wobei die Betonung ganz klar auf noch liegt. :D
Lupovsky
02.08.2006, 20:46
Im Grunde musst Du nur einen Professor finden, der für Dich den Doktorvater macht. Der Promotion an einer Uni steht dann eigentlich nichts mehr im Weg.
wieviel müßte ich denn zb nachholen, also an scheinen?? könnte ich eventuell nebenbei, quasi während ich die scheine nachhole, auch schon mit der doktorarbeit anfangen?? so das ich nicht zuviel zeit verliere... Wenn Dich ein Prof. angenommen hat benötigst Du für das Promotionsstudium in der Regel keine Scheine mehr. Es kann aber sein, dass der Prof. selber das Besuchen der ein oder anderen Vorlesung bzw. Praktikum von Dir verlangt um Dein Wissen und Dein praktisches Geschick an den jeweiligen Arbeitskreis anzupassen.
und wenn ich ne stelle finden würde, ist man dann eigentlich als student immatrikuliert oder als angestellter..oder wie schaut es da aus...die frage stell ich mir jetzt nur weil ich gerne wissen würde ob ich dann diese studiengebühren dann auch zahlen müßte...
Das kommt von Uni zu Uni an. An der TU Darmstadt kann man sich neben der Stelle als wiss. Mitarbeiter, in dessen Rahmen man auch promoviert, als Promotionsstudent einschreiben. Vorteile: Man bekommt das Semesterticket, die verbilligten Preise in der Mensa etc. pp. Nachteile: Man muss den Semesterbeitrag bezahlen und unter Umständen irgendwann vielleicht auch mal Studiengebühren.
gibt es hier eventuell Ingenieure die nach ihrem abschluss promoviert haben? Ich bin Ing. und promoviere (aber Dipl.-Ing. TU ;) ). Aber ein Kollege von mir hat seinen Ing.-Abschluss an einer FH gemacht und promoviert jetzt mit mir im AK. Aufgrund seiner guten Leistungen beim Studium und auch etwas Glück (einer freien Stelle...) bekam er die Möglichkeit vom Prof. an der TUD zu promovieren.
turko82
02.08.2006, 21:10
ja prima...schon soviele leute die geantwortet haben..zunächst einmal danke danke :)
hab mich jetzt so bisschen im netz umgeschaut....bei vielen steht das man eine diplomnote von 2 und besser haben sollte...die meisten gingen sogar von 1,5 und besser aus...falls ich aber einen doktorvater finde der mich sagen wir mal mit einer 2,6 aufnimmt...würde es dann probleme geben? würde das überhaupt geben??die promotionsordnungen der hochschulen sind irgendwie verwirrend...zum einen soll man ne bestimmte note haben..und zum anderen steht da das es davon abweichungen geben kann...also liegt es doch im ermässen der professoren??
da ich eigentlich relativ flexibel bin, ist mir die uni ziemlich egal...das thema müßte mich natürlich interessieren..aber, wie soll ich denn herausfinden ob es an der uni gerade freie doktoranten stellen gibt??
@Lupovsky
du hast geschrieben das man theoretisch keine scheine mehr machen müßte...also hat dein freund auch keine scheine machen mußte??
Lupovsky
02.08.2006, 21:24
jdie promotionsordnungen der hochschulen sind irgendwie verwirrend...zum einen soll man ne bestimmte note haben..und zum anderen steht da das es davon abweichungen geben kann...also liegt es doch im ermässen der professoren??
So siehts aus.
da ich eigentlich relativ flexibel bin, ist mir die uni ziemlich egal...das thema müßte mich natürlich interessieren..aber, wie soll ich denn herausfinden ob es an der uni gerade freie doktoranten stellen gibt?? Schau Dir die AK-Homepages der jeweiligen Unis an, die Dir gefallen und schreibe dort einfach die Professoren an. Quasi wie einer Art Initiativ-Bewerbung.
@Lupovsky
du hast geschrieben das man theoretisch keine scheine mehr machen müßte...also hat dein freund auch keine scheine machen mußte??Richtig, er musste keine Scheine nachmachen. Ein abgeschlossenes FH-Studium und die Annahme durch den Professor reichten aus.
nobody
02.08.2006, 21:26
falls ich aber einen doktorvater finde der mich sagen wir mal mit einer 2,6 aufnimmt...würde es dann probleme geben? würde das überhaupt geben??
Eher nicht, denn auch dein Doktorvater ist an die Promotionsordnung gebunden.
die promotionsordnungen der hochschulen sind irgendwie verwirrend...zum einen soll man ne bestimmte note haben..und zum anderen steht da das es davon abweichungen geben kann...also liegt es doch im ermässen der professoren??
Ne, wenn dann liegt es vermutlich eher im Ermessen des Dekans, falls die Promotionsordnung Ausnahmeregelungen vorsieht. Aber ein Professor vermutlich dann Schwierigkeiten haben dem Dekan zu erklären, warum er unbedingt dich als Doktorand haben will.
aber, wie soll ich denn herausfinden ob es an der uni gerade freie doktoranten stellen gibt??
Einfach so bewerben, also formlos per E-Mail anfragen.
Aber zieh auch in Erwägung dir n richtigen Job zu suchen, bevor du dich da in was verrennst.
upsidedown
03.08.2006, 00:24
Richtig, er musste keine Scheine nachmachen. Ein abgeschlossenes FH-Studium und die Annahme durch den Professor reichten aus.
Aber verrenn dich da nicht rein - das kann auch ganz anders aussehen je nach Promotionsordnung und Dekan.. Und mit FH-Abschluss hast du da erstmal relativ schlechte Karten, sooo furchtbar schwammig sind die Voraussetzungen soweit ich das bislang gesehen hab da nicht formuliert. Und mal ganz ehrlich: Wenn dein Schnitt nicht wirklich 1A ist könnt das wirklich schwierig werden eine Stelle zu finden wo nicht jemand krampfhaft irgendjemanden sucht (was meistens seine Gründe hat...) Von daher find ich ist spekulieren auf irgendwelche Ausnahmen irgendwie müßig..
Teilweise gibts auch noch Aufbaustudiengänge an Unis, die dir da Türen öffnen könnten wenns nicht direkt klappt.
kat1
03.08.2006, 08:08
Seh ich auch so, Schnitt an einer FH sollte für die Promotion deutlich besser als 2,0 sein. Bei uns werden TU-Absolventen mit Note schlechter 2 nicht genommen, unabhängig von Prof. und Dekan, da ist die Promotionsordnung mal eindeutig. Wie upsidedown schon sagte, in so einem Fall wäre ein Aufbaustudium das Richtige. Wobei man mit einer 2,6 anner FH immer noch ein sehr tüchtiger Ingenieur ist, nur halt ohne Promotion. ;)
NilsM
03.08.2006, 08:39
Stehen denn die Chancen für Uni und/oder FH-Absolventen ohne "Dr.rer.nat."-Titel so dermaßen schlecht in gut "gestellte" Positionen zu kommen (bzgl. Bezahlung, Art des Jobs) ?
kat1
03.08.2006, 08:47
Nein, im Sinne des Unternehmens zählt üblicherweise Deine Arbeit bei diesem Unternehmen, wichtig kann sowas eigentlich nur bei externen Bewerbungen werden.
Der Unterschied verwischt zwischen Dipl.-Ing. und Dr.-Ing. noch mehr als beim Chemiker. Einzig das Einstiegsgehalt eines Dr. was.auch.immer ist höher, dafür hat er ja auch ein paar Jährchen an einer Uni weniger verdient und der Dipl. was.auch.immer hat in diesen Jährchen schon so einige Gehaltserhöhungen durch, so dass das wieder aufs Gleiche hinauskommt.
Wie aber Turko82 treffend bemerkte, will er in die Forschung und Entwicklung und dort ist es oftmals so, dass promovierte Leute bevorzugt werden.
turko82
03.08.2006, 10:11
also...derzeit hab ich noch nen durchschnitt von 2,3 aber...das ist ja schon, so wie ich das gesehen hab schlecht..."zum glück" hab ich noch paar Prüfungen vor mir...wenn man das als glück bezeichnen kann :p und hoffe das ich es mindestens noch auf ne glatte 2 bringe....
nur so ne klene frage nebenbei...als dipl-ing mit OC als schwerpunkt, wie schaut es da mit job-chancen aus? Wenn ich mir die ganzen internet angebote anschaue, dann werden doch mehr analytik leute oder technische chemie-leute gesucht....da ich eigentlich örtlich nicht gebunden bin, wär mir das egal wo hier in deutschland die arbeitsstelle wäre...ich hätte auch keine probleme damit in die schweiz oder österreich zu gehen...
kann man eigentlich dann auch im ausland promovieren?? ich mein, wenn ich jetzt hier mein studium zu ende bringe und..sagen wir mal, eventuell in der schweiz sich etwas finden läßt, ginge das überhaupt??
asteriix
03.08.2006, 10:58
vielleicht sollte man aber auch mal ehrlich sagen: ohne Dr.-Titel ist irgendwann der Weg nach oben zu ende. ab gewissen stufen braucht es einfach den dämlichen titel, alleine schon wegen der aussendarstellen. je grösser das unternehmen, desto mehr wird darauf wert gelegt.
asteriix
nobody
03.08.2006, 11:03
@asteriix: Jo, und wenn dich keiner einstellt und du erstmal zwei Jahre arbeitslos warst, dann ist der Weg nach oben zuende, bevor er überhaupt begann. ;)
Nach meiner Einschätzung dürften Chemieingenieure (FH) ohne Promotion (die ja dann auch noch paar Jährchen jünger sind), sogar bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.
kat1
03.08.2006, 11:07
asteriix hat natürlich nicht ganz Unrecht. Aber muss das Ziel denn immer Vorstandsvorsitzender der XY AG mit >10000 Beschäftigten sein. Ich kenne genügend kleinere Firmen, in denen die Geschäftsführer durchaus keine Promotion besitzen.
@turko: das Problem im Ausland ist die Vermittlung Deines FH-Abschlusses. Der ist in Deutschland normal, im Ausland können die Leute u.U. nichts damit anfangen. Aber sonst sind die Jobchancen für Ingenieure, die in Deutschland flexibel sind, gar nicht so schlecht. Zu alt bist Du ja auch noch nicht.
turko82
03.08.2006, 12:01
naja..ich habe erst in einem jahr mein praxissemester und dann gleich dahinter die diplomarbeit...das heißt..erst in 2 jahren bin ich (wenn nix schief läuft fertig)...
@kat1
gibt es eventuell ne seite wo so kleine und mittelständische unternehmen aufgelistet sind???bevor die ganze sache mit der promotion überhaupt losgeht muß ich ja noch eni praxissemester überstehen :)
ach ja..was ich noch sagen wollte...ein klasse forum hier..und wirklich hilfsbereite leute...so...soviel geschleime reicht erstmal :)
vielleicht passt das jetzt nicht so ganz hier rein..aber..nur mal ne klene frage am rande...denkt ihr es ist in ordnung wenn man sein praxissemester und die diplomarbeit im selben betrieb/unternehmen macht? oder würde es sozusagen besser im lebenslauf aussehen wenn man es in unterschiedlichen betrieben macht....
NilsM
03.08.2006, 12:31
ich habe erst in einem jahr mein praxissemester
Vllt. bietet sich in diesem Praxissemester ja auch schon die Möglichkeit Kontakte zu möglichen, späteren Arbeitgebern zu knüpfen.
kat1
03.08.2006, 12:39
Puh, also an Deiner Stelle würde ich mir mal den Bewerbungsratgeber der VDI nachrichten schicken lassen, da sind viele Firmen drin und der is kostenlos. Weiterhin kannst Du auch von Produkten ausgehen und bei http://wlw.de Firmen suchen. Ansonsten einfach mal die Anzeigenteile großer Zeitungen studieren, da findet man viele Firmen. IHK wäre auch noch ne Anlaufstelle.
Zum Thema Praxissemester und DA: Klar macht es sich im Allgemeinen besser, das in verschiedenen Unternehmen zu machen. Wenn einem aber ein Unternehmen und der Branchenbereich gefällt und man die Möglichkeit hat, sich mit der Diplomarbeit für eine spätere Anstellung zu empfehlen, dann würde ich nicht aus Prinzip ne andere Firma suchen. Btw, schonmal über die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes für eine von beiden Sachen nachgedacht? ;)
turko82
03.08.2006, 13:04
hatte mir schon überlegt mein praxissemester im ausland zu machen...und bin gerade dabei ertma paar firmen herauszusuchen...
würd gerne in richtung polymere etwas machen...deshalb suche ich gerade speziell danach :)
dann werd ich ma gleich beim vdi reinschauen......
turko82
03.08.2006, 13:06
puuuh...so wie ich das sehe muß ich ja mitglied beim vdi sein um das büchlein zu bekommen...ist das so richtig? oder hab ich da was falsch verstanden
Weenie
03.08.2006, 13:22
was ist eigentlich der genaue Unterschied zwischen FH und Uni?
Ich schliesse doch beide male als Diplom-Chemiker ab und nach dem Papier bin ich doch dann einem Uniabsolventen gleichwertig. (auch wenn Papier geduldig ist ;) )
turko82
03.08.2006, 13:28
auch wenn man bei beiden mit einem Dipl abschließt ist man nicht gleichwertig...ich glaub da werden sich jetzt paar uni leute aufregen :)
die an der uni sind eher akademisch orientiert würde ich sagen...das studium an der fh ist kürzer gesetzt und man kommt nicht unbedingt so weit wie einer mit einem uni abschluss...die von der uni können theoretisch sich sofort zum promovieren entschließen...bei den fh leuten klappt das auch nicht so gut...
ich war vorher an der uni...und ich muß sagen..vom stoff ist da auch ein riesen unterschied...wenn ich zb den oc bereich vergleiche...das was wir damals an der uni gemacht haben, in einem semester wird hier auf 2 semester getrennt...usw usw
upsidedown
03.08.2006, 13:34
Ich schliesse doch beide male als Diplom-Chemiker ab und nach dem Papier bin ich doch dann einem Uniabsolventen gleichwertig.
Nein, tust du nicht... Das eine schliesst du meistens als
Dipl.Ing. (FH) bzw. als Dipl.Chem. (FH) ab, bei Universitätsabschlüssen hast du den Zusatz nicht dran. Und das Papier kann ziemlich ungeduldig sein, wenn man dieses kleine Anhängsel "vergisst"..
asteriix
03.08.2006, 18:46
@asteriix: Jo, und wenn dich keiner einstellt und du erstmal zwei Jahre arbeitslos warst, dann ist der Weg nach oben zuende, bevor er überhaupt begann. ;)
Nach meiner Einschätzung dürften Chemieingenieure (FH) ohne Promotion (die ja dann auch noch paar Jährchen jünger sind), sogar bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.
nun, ich habe mich nicht zu den aussichten auf dem arbeitsmarkt geäussert. arbeitsmarkt auf der einen und aufstiegsmöglichkeiten auf der anderen seite sind eben manchmal zwei paar schuhe. worin ich allerdings keinen sinn sehe, ist rein aus berechnung und karrieregründen zu promovieren.