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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dampfdruckerniedrigung


nobody
08.03.2001, 12:05
Hallo!

In meinen Lehrüchern steht, dass das Lösen einer nichtflüchtigen Substanz zu einer Dampfdruckerniedrigung des Lösungsmittels führt. Wie das kommt, steht da aber nicht. Ich dachte bislang, dass Moleküle des LSMs als Solvathülle um die gelöste Substanz gebunden werden und so der Dampfdruck sinkt, die Theorie widerspricht sich aber mit den Lehrbüchern, denn da steht auch noch, dass die Dampfdruckerniedrigung spezifisch für das LSM, aber unabhängig von der gelösten, nichtflüchtigen Substanz ist (wohl aber von der Menge).
Was passiert denn da nun zwischen dem LSM und der gelösten Substanz, was zur Dampfdruckerniedrigung führt?

minutemen
08.03.2001, 13:06
lies mal hier (http://barolo.ipc.uni-tuebingen.de/praktikum/Chemiker_Anf/kryoskopie/kryo2_1.html) und nachfolgenden links nach, das dürfte erläuterung genug sein.

oder kurz gesagt: bei hinreichender verdünnung spielt der charakter (sprich die individuellen phys.-chem. eigenschaften) der gelösten substanz u. des lösungsmittels keine rolle mehr und die dampfdruckerniedrigung (als kolligative eigenschaft) wird allein bestimmt durch die anzahl gelöster teilchen (f->1, somit a->x), wie das auch bei allen anderen kolligativen eigenschafte der fall ist. solvathüllen, dipolmomente etcetc. interessieren somit nicht mehr.

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