ich schreibe am Samstag eine Stöchiometrie-Klausur und habe bei einigen Aufgaben noch Probleme. Ich hoffe, ihr könnt mir Helfen!!
1.
210 mg eines Xenonoxids XeO werden durch erhitzen vollständig in die Elemente zersetzt. Das Gasgemisch besitzt bei 25°C und 321 hPa ein Volumen von 0,25l. Bestimmen sie die Anzahl an Sauerstoff je Formeleinheit.
Ich habe versucht, die Aufgabe mit Idealen Gas Gesetz zu lösen, wobei ich n durch m/M ersetzt habe und nach M aufgelöst habe. Ich erhalte einen Wert von etwa 64 g/mol. Aber schon Xenon alleine hat eine Molare Masse von 131 g/mol.
Was mache ich falsch bzw. was habe ich vergessen?
2.
Welchen pH-Wert hat eine gesättigte Calciumhydroxid-Lösung? Das Löslichkeitsprodukt des Calciumhydroxid ist durchpKL=5,262 gegeben.
Mein Ansatz:
5,262=c(Ca2-)*c(OH-)2
Ich weiß aber nicht, wie ich jetzt auf die OH- Konzentration komme, um dann den pH-Wert zu bestimmen.
Das wars erstmal, aber ich bin mir sicher, da kommt nochn mehr in nächster Zeit.
Danke für eure Hilfe schon im vorraus!!
Alichimist
06.05.2004, 18:08
guck dir 2) nochmal in Ruhe an und formulier mal die Dissoziation
was fällt dir dann auf?
FK
06.05.2004, 19:28
Zu 1:
Du hast die durchschnittliche Molmasse des Xenon-Sauerstoffgemisches ausgerechnet...
Gruß,
Franz
ckgf
06.05.2004, 19:42
Zu 1
Und wie berechne ich, was gefragt ist?
Zu 2
Ich muss wohl ein Brett vorm Kopf haben, aber ich komme nicht auf die Lösung.
FK
06.05.2004, 21:33
Zu 2
Ich muss wohl ein Brett vorm Kopf haben, aber ich komme nicht auf die Lösung
5,262=c(Ca2-)*c(OH-)2 ist falsch.
pKl ist der negative dekadische Logarithmus des Löslichkeitsprodukts.
Muss also heißen:
[Ca2+]*[OH-]2 = 10-5,262 mol2/l2
und es gilt: [OH-] = 2[Ca2+]
Jetzt kann man einsetzen und auflösen.
Gruß,
Franz
ckgf
07.05.2004, 15:34
OK,
die zweite Aufgabe ist klar, aber wie berechne ich die erste?
Alichimist
07.05.2004, 15:37
ich kann weder Eigeninitiative noch irgendeinen Lernfortschritt bei dir erkennen,
ich glaub, WIR müssen das Rechnen hier nicht mehr üben...
nobody
07.05.2004, 17:55
ich bin andere meinung und froh ach mal antworten zu können anstatt nur zu fragen also du musst von jedem atom jeweils so oft wie es vor kommt zu sammen zählen und dann nicht nicht wieder durch die anzahl an atomen teilen (naja es sind in der verbindung keine atome mahr (oder doch will jetzt nicht nachschaun (und edelgasoxide hab ich in der regel nicht im kopf und weis auch das die in meinem tw nicht erwähnt sind))) viel glück am samstag
Alichimist
07.05.2004, 17:56
heiliger Bimmbamm...
FK
07.05.2004, 18:53
OK,
die zweite Aufgabe ist klar, aber wie berechne ich die erste?
Mein (halbmathematischer) Ansatz sieht vor, die zwei bekannten Xononoxide (XeO3 und XeO4) wie folgt zu checken:
XeO3 hat die Molmasse 179 und ergibt bei der Zersetzung 2,5 mol Gas aus einem mol.
Wir teilen die Molmasse durch 2,5 und erhalten 179/2,5 = 71,6 g/mol (Durchschnitt der Xenon-Sauerstoff-Mischung)
XeO4 hat die Molmasse 195 und ergibt pro mol nach der Zersetzung 3 mol Gas.
195/3 = 65 g/mol
Das tatsächliche Gasgemisch laut Aufgabe hat die durchschnittliche Molmasse 64,9 g/mol.
Somit ist entschieden, was für ein Xenonoxid das war.
Für den Fall, dass man keine Xenonoxide kennt, kann man davon ausgehen, dass Xenonoxide die Zusammensetzung XeOn haben mit n = 1 bis 4 (Xenon hat 8 Außenelektronen...).
Vielleicht hat ja jemand eine exakte mathematische Lösung anzubieten.
Gruß,
Franz
nobody
07.05.2004, 19:51
heiliger Bimmbamm...
ups kann das sein das ich dünnes erzählt habe dann sagt mir das !
Rolando
07.05.2004, 20:02
Vielleicht hat ja jemand eine exakte mathematische Lösung anzubieten.Nö, ich denke dass ist der einzig mögliche Weg.
@ urza: Das "heiliger Bimmbamm..." bezieht sich wohl auf deine... ähmmm, ungewöhnliche Satzstruktur ;)
Alichimist
07.05.2004, 20:03
u.a., Rolando:)
nobody
07.05.2004, 20:14
u.a., Rolando:)
du bist wirklich ein tief denkeender mensch, nur kannst du deine gedankne (ähnlich wie ich) nicht so dar stelllen das andere sie auch verstehen. Ich hab zumindest immer probleme deine postes zu deuten.
FK
07.05.2004, 20:24
Nun ja, der mathematische Ansatz muss darauf hinauslaufen:
"Eine Mischung aus Xenon und Sauerstoff hat die durchschnittliche Molmasse von 65 g. In welchem Verhältnis befinden sich Xenon und Sauerstoff in der Mischung?"
Anders gesagt:
"Welche Mischung aus Xenon und Sauerstoff hat die durchschnittliche Molmasse von 65 g?"
Nun?
Gruß,
Franz
FK
07.05.2004, 21:05
Ach, der Samstag rückt bedrohlich nahe...
Im Gasgemisch haben wir Xenon mit der Molmasse 131 und Sauerstoff mit der Molmasse 32.
Der Anteil von Xenon sei 1, der von Sauerstoff sei n. Den Durchschnitt erhalte ich, indem ich durch (n + 1) teile.
Damit ergibt sich für die durchschnittliche Molmasse der Mischung:
(131 + n*32)/(n + 1) = 65
Umstellen, auflösen.
Gruß,
Franz
nobody
07.05.2004, 21:51
gut dasist mathe das kann ich auch wenn ich der meinung bin er sollte es mal selber üben den zur klausur wird er kein forum haben aber zu vergleichen der ergebnisse (wissen ist macht und mann muss mit ihr umgehen können)
(131 + n*32)/(n + 1) = 65 |*(n+1)
131+32n=65n+65 | -65 |-32n
66=33n | /33
2=n
have fun
FK
07.05.2004, 22:04
gut dasist mathe das kann ich auch wenn ich der meinung bin er sollte es mal selber üben den zur klausur wird er kein forum haben aber zu vergleichen der ergebnisse (131 + n*32)/(n + 1) = 65 |*(n+1)
131+32n=65n+65 | -65 |-32n
66=33n | /33
2=n
have fun
Haste gut gemacht...
(wissen ist macht und mann muss mit ihr umgehen können)
Kenne ich anders:
Wissen ist Macht,
und nichts wissen macht auch nichts...
Gruß,
Franz
nobody
07.05.2004, 23:24
Haste gut gemacht...
Gruß,
Franz
uh ein lob von mr. 15000 da bilde ich mir erstmal was drauf einund glaub nicht das der ersteller dieses themas heute und morgen (und danach ist es zu spät) hierrein schaun wird