nobody
14.06.2001, 11:12
Hallo -
Ebenfalls in der Schwäbischen Alb, und zwar 40 km SW vom Zentrum des Nördlinger Rieses entfernt, findet sich bei Heidesheim ein weiterer kreisrunder Einschnitt in der Landschaft - das Steinheimer Becken.
Sein Durchmesser beträgt rd. 3,5 km, seine Tiefe 120 m.
Die geologischen Untersuchungen brachten auch hier ähnliche Gesteinsverhältnisse zutage, so daß mit Recht auf die gleiche Entstehungsweise wie beim Ries geschlossen werden kann.
Charakteristisch sind vor allem die sog. Strahlenkalke (shatter cones) und die zahlreichen zerbrochenen, aber wieder verheilten Fossilien (insbesondere Belemniten), die durch die Stoßwellen beim Einschlag entstanden sind und daher diese Annahme rechtfertigen..
Allerdings fiel der größte Teil des durch Einschlag ausgeschleuderten Materials - soweit nicht mit dem Meteorit zusammen verdampft - wieder in den Kessel zurück, woraus die sog. 'Rückfallbreccien' entstanden sind (Breccie = eine Art scharfkantiges klastisches ('verbackenes' Gestein)...
Gruß Peter
;)
Ebenfalls in der Schwäbischen Alb, und zwar 40 km SW vom Zentrum des Nördlinger Rieses entfernt, findet sich bei Heidesheim ein weiterer kreisrunder Einschnitt in der Landschaft - das Steinheimer Becken.
Sein Durchmesser beträgt rd. 3,5 km, seine Tiefe 120 m.
Die geologischen Untersuchungen brachten auch hier ähnliche Gesteinsverhältnisse zutage, so daß mit Recht auf die gleiche Entstehungsweise wie beim Ries geschlossen werden kann.
Charakteristisch sind vor allem die sog. Strahlenkalke (shatter cones) und die zahlreichen zerbrochenen, aber wieder verheilten Fossilien (insbesondere Belemniten), die durch die Stoßwellen beim Einschlag entstanden sind und daher diese Annahme rechtfertigen..
Allerdings fiel der größte Teil des durch Einschlag ausgeschleuderten Materials - soweit nicht mit dem Meteorit zusammen verdampft - wieder in den Kessel zurück, woraus die sog. 'Rückfallbreccien' entstanden sind (Breccie = eine Art scharfkantiges klastisches ('verbackenes' Gestein)...
Gruß Peter
;)