Vielleicht etwas ungewöhnlich, aber mich würde interessieren, was etwas versiertere User vom Konzept, Lehrveranstaltungen, Fächerkombination etc.pp. meines Studiengangs halten (Berufschancen lassen sich natürlich immer nur diffus einschätzen).
Wer sich die Zeit nehmen möchte, das mal anzusehen, findet hier mehr:
http://www.molecular-science.de
Matzi
31.03.2004, 21:25
Irgendwie gehen auf der Seite viele Links net...
Ich persönlich bin keineswegs versiert, da ich erst in diesem Jahr anfangen werde zu studieren. Ich möchte aber durchaus auch in den Bereich dieses Studienganges und Erlangen steht u.U. auch auf meiner Liste... mal schauen, was mein Abi zulässt... ;)
Winas
31.03.2004, 21:30
Die neuen Schlagworte sind "Nano" und "interdisziplinär".
Das lese ich irgendwie auf jeder Uniseite, die ihre neuen Studiengänge vorstellt.
Ich denke, das ganze Konzept hört sich ganz gut an. Von diesen interdisziplinären Studiengängen war ich eigentlich auch immer begeistert :)
Nur leider stimmt es nicht ganz, dass dieser Studiengang nur dort existiert, denn woanders hat das Kind nur einen anderen Namen mit einer kleineren Schwerpunktsverschiebung vielleicht.
Ich werden wahrscheinlich sowas ähnliches studieren, also :up:
gruß,
Winas
// Korrekt, mit den Links habe ich auch Probleme. Von der Frontpage aus müsste es aber gehen.
zarathustra
31.03.2004, 22:14
Der Studiengang ähnelt in den ersten 4 Semestern stark einem Chemie-Studium, wobei auffallen wenig Praktikumszeit vorkommt. Gleichzeitig finde ich, dass das Studium schon in den ersten Semestern ziemlich heftig wird, ist für meinen Geschmack zu viel an physikalischer und theoretischer Chemie, sowie Physik auf einmal.
Dagegen finde ich 5. und 6. Semester in Life Science unheimlich reizvoll, irgendwie passen (meiner Meinung nach) die ersten vier Semester aber nicht dazu.
Um in die Life Science tiefer einzusteigen, fehlt aber einiges an Physiologie und Biochemie, Lehrveranstaltungen in pharmazeutischer und medizinischer Chemie, sowie Drug Delivery sind ja super interessant, sollten aber auch auf biochemischen/physiologischen Kenntnissen aufbauen, die - soweit ich sehe - nicht vermittelt werden.
Beispiel:
Wenn man jemandem z.B. Struktur-Wirkungs-Beziehungen von herzaktiven Pharmaka vermittelt will, sollten die Studenten auch was über die Physiologie des Herzens wissen und warum ein Medikament bspw. positiv inotrope Wirkung hat...
Davon abgesehen scheint der Studiengang recht interessant zu sein, über die Nano Science kann ich nicht viel sagen, ist nicht ganz mein Bereich. Insgesamt macht der Studiengang aber einen vergleichsweise guten Eindruck auf mich, obwohl ich allgemein "Misch-Masch"-Studiengängen sehr skeptisch gegenüber stehe.
was etwas versiertere User vom Konzept, Lehrveranstaltungen, Fächerkombination etc.pp. meines Studiengangs halten
Würde mich mal interessieren, was Du für Eindrücke von Deinem Studiengang hast, kenne nämlich kaum Leute, die sich sowohl für theoretisch-physikalische Chemie, als auch für (organische) Synthesechemie begeistern können und beides wird ja umfangreich behandelt.
belsan
31.03.2004, 22:48
Der Studiengang ähnelt in den ersten 4 Semestern stark einem Chemie-Studium, wobei auffallen wenig Praktikumszeit vorkommt. Gleichzeitig finde ich, dass das Studium schon in den ersten Semestern ziemlich heftig wird, ist für meinen Geschmack zu viel an physikalischer und theoretischer Chemie, sowie Physik auf einmal.
Das sehe ich ähnlich, obwohl für einen stärker materialwissenschaftlichen Studiengang Physik und PC nicht schaden kann.
Für den Nano Teil würde ich sagen, dass ich mir nicht ganz sicher bin was ein Bachelor nach diesem Teil beruflich machen sollte.
Richtig interessant wird es eigentlich erst im 7./8. Semester. Da hört sich das Programm sehr gut an.
Die Kombination aus Theorie und Synthese finde ich persönlich sehr gut. Und wenn man an dem Zeug was man gekocht hat auch noch rumrechnen kann - oder umgekehrt - ist das auch was Feines.
Was so ein echter PC'ler und Quantenchemiker ist der denkt ja über Moleküle mit mehr als fünf Atomen nicht gern hinaus ;)
Und ein Organiker wendet sich mit Grauen, wenn er was von einem doppel-Zeta-Basissatz hört.
Insgesammt könnte die Sache Spaß machen, wenn man bis zum 8. Semester durchhält.
R_Frost
31.03.2004, 23:11
Hi, hört sich wirklich sehr interessant an.
Könntet ihr mal diesen mit dem Studiengang Nanostrukturwissenschaften in Kassel vergleichen, welchen findet ihr besser und warum?
Gleich noch eine Frage, kann mam im Laufe des Studiums,wenn man Chemie auf Diplom studiert, sich irgendwo in Richtung Nanowissenschaften spezialisieren?
mfg
R_Frost
31.03.2004, 23:57
Noch etwas, sind die Vorlesungen und Übungen/Praktika komplett in Englisch?
donjon
01.04.2004, 08:13
@zarathustra
Um's vorweg zu nehmen: ich bin dem "Erstistatus" gerade erst entflohen.
> "wenig Praktikumszeit"
Mag sein, dass der Studienplan darüber hinwegtäuscht. In den ersten beiden Semestern haben wir Mo-Mi von nachmittags 4 Stunden Qualitative/Quantitative AC.
Die restlichen Praktika, PC (vorm 3. Semester, VL-freie Zeit), OC, F-Praktika finden dann soweit ich's überblicken kann eher im Block statt.
Vielleicht ist das vergleichsweise wenig - k.A. :)
> ersten 4 Semester
Es ist tatsächlich so, dass die ersten beiden Semester denen eines Chemikers gleichen. Unterschiede: inhaltlich leicht entschärftes Praktikum (allerdings -1 Praktikumstag), Organische Chemie Grundvorlesung bereits in den ersten beiden Semestern. PC beginnt bereits im zweiten Semester.
Fazit: Die ersten beiden Semester sind zweifellos heftigst. Habs soweit halbwegs gut gemeistert, liege noch ganz ok im Durchschnitt. (Aber richtig gute Noten kann zumindest ich - als nicht-Chemie-Crack - bei diesen Lernvolumina nicht bringen).
Der Grundgedanke mag dabei sein, dass die Grundlagen möglichst schnell gelegt sein sollen, um dann gleich im dritten Semester in andere Gebiete einzusteigen. Als das wären Biochemie & Toxi. Von daher mag es durchaus Sinn haben.
Für mich als Studi, der eher an den Life Sciences interessiert ist, ist das problematisch, wenn's erst mit der Vertiefungsphase so richtig losgeht.
Um in die Life Science tiefer einzusteigen, fehlt aber einiges an Physiologie und Biochemie, Lehrveranstaltungen in pharmazeutischer und medizinischer Chemie, sowie Drug Delivery sind ja super interessant, sollten aber auch auf biochemischen/physiologischen Kenntnissen aufbauen, die - soweit ich sehe - nicht vermittelt werden.
Biochemie wird angeboten, medizinische Chemie ebenfalls. Auf Physiologie scheint man, soweit der Studienplan das verrät, verzichtet zu haben. Die Physiologie fehlt mir tatsächlich ein wenig. Evtl. wird deshalb das Biostudium für mich sogar zur Alternative (am Standort hier find ich's gut, dass man im Hauptstudium Bio drei biologische und ein nicht-biologisches Fach kombinieren kann.. Mehr als an den meisten anderen Unis denke ich).
> "Eindrücke"
Da sich meine Eindrücke aufs erste Semester und das belaufen, was ich von den beiden Jahrgängen über mir mitbekommen habe, wird's für dich vermutlich minder interessant sein.
Generell denke ich, dass der Studiengang für Chemieinteressierte durchaus ne gute Wahl ist. Man wird eben noch mehr gedrillt als der Dipl-Chemiker, kann dafür aber auch ne ganze Menge auf diversen Gebieten. Zudem sind die beiden angepeilten Stoffgebiete momentan ziemlich en vogue - vermutlich nicht zu Unrecht.
So. Hoffe, dass ich mich durch meine Zweifel nicht als Uni-Scout disqualifiziert habe ;)
Wenn jemand interesse an Molekularen Wissenschaften (MoWi) oder auch Dipl.-Chemie in Erlangen hat, kann er sich an mich wenden. Ich kann euch dann mit unserer netten und aktiven Fachschaft in Kontakt bringen :)
R_Frost
01.04.2004, 11:05
Könnte sich mal bitte jemand meiner Fragen annehmen? ;)
donjon
01.04.2004, 11:52
@R_Frost
Sorry. War heute morgen _etwas_ unter Zeitdruck :)
Du kannst den MoWi-Masterstudiengang mit Chemikervordiplom beginnen. Sprich in dieser Form auf Nano Science spezialisieren.
Bisher weiss ich nichts von Vorlesungen/Praktika auf Englisch. Vermutlich wirds aber im Hauptstudium einige geben.
R_Frost
01.04.2004, 14:30
Wäre es dann nicht sinnvoll Diplom Dhemie bis zum Vordiplom (Dauer 4 Semester) und danach gleich Master Molecular Science anstatt vorher den Bachelor in Molecular Science zu machen was ja 6 Semester dauert?
Hätte man da nicht satte 2 Semester gespart? Oder funktioniert das nicht so?
mfg
zarathustra
01.04.2004, 14:43
Wäre es dann nicht sinnvoll Diplom Dhemie bis zum Vordiplom (Dauer 4 Semester) und danach gleich Master Molecular Science anstatt vorher den Bachelor in Molecular Science zu machen was ja 6 Semester dauert?
Hätte man da nicht satte 2 Semester gespart? Oder funktioniert das nicht so?
Das wird wohl nicht funktionieren, ich weiß von anderen Studiengängen, dass man mit Chemie-Vordiplom quer einsteigen kann, aber man muss mind. 6 Semester studiert haben, man kann also nicht direkt mit dem Vordiplom wechseln. Ähnlich wird es wahrscheinlich auch hier sein.
R_Frost
01.04.2004, 17:29
Ich hätte da noch eine Frage:
Wenn man nun Wenn man nun promovierter Molekularwissenschaftler ist und habilitieren möchte, wie geht das dann von statten? Es gibt ja nicht ein Fach Molekularwissenschaften, sondern dieses setzt sich aus Chemie/Physik/Biologie zusammen? Welche Möglichkeit besteht nun eine Proffesur anzutreten?
mfg
donjon
01.04.2004, 17:39
@R_Frost
Ich bewundere deine Ziele :D
Vermutlich bist du dann in erster Linie Chemiker. Aber wenn du deinen Doktor z.B an einem pharmazeutischen Institut machst ist wohl auch das möglich. (Du meinstest wohl Chemie/Biologie/Pharmazie; 2 Semester Exp-Physik sind natürlich auch dabei ;))
Kenne z.B. einen Dipl. Biologen, der an der AC Doktorand ist.
Aber so ganz unter uns - die Frage hat sich mir noch nicht gestellt und ich kann sie auch nicht kompetent beantworten. :rolleyes:
R_Frost
01.04.2004, 17:59
Macht nichts, bin ja froh, dass jemand geantwortet hat ;)
upsidedown
01.04.2004, 20:45
Ich hätte da noch eine Frage:
Wenn man nun Wenn man nun promovierter Molekularwissenschaftler ist und habilitieren möchte, wie geht das dann von statten? Es gibt ja nicht ein Fach Molekularwissenschaften, sondern dieses setzt sich aus Chemie/Physik/Biologie zusammen? Welche Möglichkeit besteht nun eine Proffesur anzutreten?
mfg
Das mit der habil vergiss schonmal gleich. Nicht weil ich irgendwas gegen deinen Studiengang hätte sondern einfach weil die Habilitation abgeschafft wird (und auch heute nicht absolut zwingend ist für einen Ruf).
R_Frost
02.04.2004, 14:46
Was würdet ihr denn vorziehen, ein reines Chemie Studium oder den Studiengang Molecular Science (sei es Nano oder Life)?
Ich bitte jeweils um Begründungen (Pros und Contras...).
mfg
zarathustra
02.04.2004, 16:20
Was würdet ihr denn vorziehen, ein reines Chemie Studium oder den Studiengang Molecular Science (sei es Nano oder Life)?
Ich bitte jeweils um Begründungen (Pros und Contras...).
Wenn Du Dir selbst nicht sicher bist, würde ich Diplom-Chemie studieren, schon im Grundstudium einige Veranstaltungen aus der Biologie mitmachen (v.a. Zellbiologie, Molekularbiologie, Biochemie, Physiologie, Mikrobiologie, Genetik) und im Hauptstudium als Wahlpflichtfach Biochemie oder Mirkobiologie machen.
Wenn man es geschickt plant, kann man sich während eines Diplom-Chemie-Studiums neben Chemiekenntnissen auch ordentliche Kentnisse in den Life Science aneignen, ist aber nicht so beschränkt auf ein Gebiet, als wenn man einen so speziellen Studiengang wählt (-> Bessere Chancen, später einen Job zu bekommen).
Problematisch finde ich es aber (solche Leute kenne ich auch), wenn man sich nach 6 Semestern Chemiestudium entschließt, Biochemie als Wahlpflichtfach zunehmen, bestenfalls eine Vorlesung hört und ein Fortgeschrittenenpraktikum macht und das war's dann... :rolleyes:
R_Frost
02.04.2004, 22:11
Ich bin nun aber nicht an Life sondern an Nano Science interessiert. Wie siehts da auch, eher Chemie oder Molecular Science?
mfg
donjon
03.04.2004, 10:06
@R_Frost
Letzlich liegt das ganz allein an deinen Präferenzen. Da kann man dir schwer zu etwas raten, finde ich, denn Chancen wirst du mit beidem haben.
Du wirst dich vermutlich auch als Chemiker in dieser Richtung spezialisieren und damit Erfolg haben können.
Allerdings bist du u.U. besser beraten, nen Studiengang zu wählen, der direkt auf Nano Science abzielt, wenn du bereits darauf hinarbeitest. Dazu musst du eben überlegen, ob dir der Aufbau (Chemiker ist etwas entspannter, aber natürlich auch kein lockerer Studiengang), die Inhalte, die Art des Abschlusses etc. pp. gefallen.
R_Frost
04.04.2004, 10:59
Mal etwas zu der Uni, wo dieser Studiengang angeboten wird: Erlangen. Nun, in den Spiegel Rankings kommt die Uni in den Bereichen Chemie/Physik aber nicht sonderlich gut weg, was meint ihr dazu?
mfg
Godwael
04.04.2004, 13:03
Sooo unglaublich wichtig sind die Rankings nun auch wieder nicht. Solange die allgemeinen Studienbedingungen (Ausstattung etc) OK sind, kannst du fürs Grundstudium drauf scheissen. Später wechselst du wahrscheinlich eh.
R_Frost
04.04.2004, 13:14
Warum wechsel ich wahrscheins eh?
mfg
donjon
04.04.2004, 14:54
Zu dem Ranking habe ich keinen Zugang.
Was du mit Physik willst, ist mir allerdings ein Rätsel. Oder ist das bei diesem Ranking zusammengefasst?! Als Chemiker machst du - soweit ich weiss - deine Vorlesungen zur Experimentalphysik und dein Praktikum dazu und das war's. Der Prof, der das hier gewöhnlich macht, hat übrigens nen relativ guten Draht zu den Studis und hält ne klasse Vorlesung.
Wenn du die Möglichkeit dazu hast - sieh dir die relevanten Unis an, besuch die Fachschaften dort und triff dann eine Entscheidung. Ansonsten schließe ich mich Godwaels Statement an.
R_Frost
04.04.2004, 15:14
Na es geht doch um Molecular Nano Science und da hat man sehrwohl Physik als auch relativ viel physikalische Chemie. Deshalb bezog ich mich auf Chemie und Physik.
R_Frost
04.04.2004, 22:12
Noch eine Frage zu den SWS, bei Mulecular Science hat man eingentlich nie wirklich viele Stunden die Woche, oder ( ich glaub nie über 30)? Und es wurde in diesem Thread schon erwähnt, dass dieser Studiengang etwas "härter" wäre als Diplom Chemie, warum nun das?
mfg
zarathustra
04.04.2004, 22:22
hat man eingentlich nie wirklich viele Stunden die Woche, oder ( ich glaub nie über 30)?
Sehe das etwas anders, 30 Stunden reine Anwesenheitszeit plus Übungszettel und ggf plus Praktikum (wenn es nicht in den 30 SWS mit eingeschlossen sein sollte) ist doch mehr Arbeit, als Du vielleicht denkst... ;)
EDIT:
Habe mal durchgezählt: Mit Praktikum sind es 33 Wochenstunden allein im ersten Semester, wovon 12 Stunden Praktikum ausmachen.
Dabei gibt es Übungen in Mathe, chemischem Rechnen und Physik, d.h. Du hast mit Sicherheit drei Übungszettel pro Woche, zusätzlich solltest Du Dich mit den theoretischen Inhalten Deines Praktikums auseinandersetzen und die übrigen Vorlesungen durcharbeiten, ist einiges zu tun!
R_Frost
04.04.2004, 23:16
Was sind denn Übungszettel?
mfg
belsan
04.04.2004, 23:21
Was sind denn Übungszettel?
mfg
Zettel mit Aufgaben zum üben (vertiefen, wie man auch sagt). :D
Man kann auch Hausaufgaben dazu sagen.
Sollte man nicht unterschätzen. Wenn dann noch Protokolle fürs Praktikum gefragt sind, wäre ein gutes Zeitmanagement sinnvoll. :rolleyes:
upsidedown
04.04.2004, 23:30
Japp.. So Sätze wie "wie, nur 30 SWS?" können auch nur von einem Nicht-Studenten kommen.. Das ist happig viel an Arbeit und auch einfach an Zeugs das man parallel geistig verarbeiten muss. Klar geht das mal ein Semester, aber fünf Jahre lang muss das echt nicht sein :no: Hat man auch selber nichts von wenn das alles nur noch Stress und Hektik wird.
donjon
05.04.2004, 08:26
Na es geht doch um Molecular Nano Science und da hat man sehrwohl Physik als auch relativ viel physikalische Chemie. Deshalb bezog ich mich auf Chemie und Physik
Die PC ist nicht am Physikalischen Institut. ist also in der Bewertung vermutlich nicht mit "Physik" gemeint. Wieviel Physik in Nano Science steckt, k.a. da mich im Prinzip nur Life Science interessiert (-> Infos auf der Website einsehen).
Noch eine Frage zu den SWS, bei Mulecular Science hat man eingentlich nie wirklich viele Stunden die Woche, oder ( ich glaub nie über 30)? Und es wurde in diesem Thread schon erwähnt, dass dieser Studiengang etwas "härter" wäre als Diplom Chemie, warum nun das?
mfg
*hust* Sei mir nicht böse, Junge, aber ich konnte das wort "Freizeit" teilweise nichtmal mehr buchstabieren. Reicht das? :rolleyes:
Meine Vorredner haben das schon relativ gut rausgestellt. Zu den Übungszetteln: im ersten hast du Physik, Chemisches Rechnen (sollte man _eigentlich_ alle machen, um auf die Klausuren vorbereitet zu sein) und Mathe. Die Matheübungen musste man in ihrer Gesamtheit zu 50% richtig haben. Da saß man meistens bis zu 5 Stunden mit Gleichgesinnten an einem Übungszettel...
Das Praktikum ist auch sehr arbeitsintensiv, da man seine Versuche/Nachweise vor- und nachbereiten muss - da kann sich auch ein gewisser Frustfaktor einstellen.
Daneben sollte man sich Abends hinsetzen und zumindest ein wenig lernen. In den Wochen vor den Klausuren ist das unerlässlich.
Wenn du dann 5 Klausuren schreiben musst, Anorganische und Organische Chemie zusammen im ersten Semester hast und dir das noch nicht "hart" genug ist, sind das die besten Voraussetzungen. :D