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nobody
17.05.2001, 08:55
I
Man sagt, daß sich der Mond in geologischen Zeiträumen von der Erde entfernt!
Jedoch wird aus dem System Erde - Mond Energie entnommen und über
die Gezeiten als Brandung und Reibung der Meeresströmung am Meeresboden
dissipiert. Damit müßte sich auch die potentielle Energie des Mondes verringern,
der ja mit seiner kinetischen Energie im Gleichgewicht steht (zu jedem Abstand
gehört eine bestimmte Geschwindigkeit, damit Anziehungskraft und Fliehkraft im
Gleichgewicht stehen). Die FFolge davon ist, daß sich der Bahnradius des Mondes
abnehmen muß. Das Problem wird aber erschwert durch die Tatsache, daß auch
( oder nur ? ) Gezeitenenergie aus der Rotationsenergie der Erde entnommen wird.
Warum also sollte der Mond-Bahnradius sich vergrößern?

II
Um dem Problem der Entstehung von Eiszeiten näher zu kommen, sollte man
den Zeitraum, in dem man die Temperaturen auf der Erde kennt, in genau
zwei Teile teilen und für jeden Teil eine Fourier-Analyse durchführen.
Man vergleicht dann, ob in beiden Zeitepochen gleiche Frequenzen auftauchen.
Wenn ja, soll man nach den Ursachen dieser Frequenzen suchenh; wenn nein,
entstehen Eiszeiten statistisch, weil das Temperaturgleichgewicht auf der Erde metastabil ist.


III
Was spricht dagegen, daß das Universum in Raum und Zeit unendlich ist und die
Materiedichte für ein Expandieren uder Kollabieren in der Zeit um einen Neutralwert
schwankt - Schwankungsperiode für ein Volumen (Kugel) mit dem Radius 20 Milliarden Lichtjahre
z.B. 100 Milliarden Jahre. Daß sich die Galaxien in dem uns bekannten Gebiet von uns fortbewegen,
ist reiner Zufall, der in einem unendlichen Raum in unendlicher Zeit unendlich oft auftritt.
In anderen Zeitepochen und anderen Raumbereichen bewegen sich Materiekonzentrationen
aufeinander zu?!


IV
Kann man theoretisch eine Maschine bauen, die sich selbst reproduziert? Als "Nahrungsmittel"
steht ihr Energie in jeder Form und genormte Teile ( Schrauben, Muttern, Bleche, Bohrer u.s.w.)
zur Verfügung.


V
Welches bekannte, synthetisch hergestellte Molekül hat den größten Bereich des Diamantgitters?

VI
Kann man einen einigermaßen gebündelten Neutrinostrahl erzeugen, diesen auf die Sonne richten
und ihn auf dem Mars detektieren?

Warte dringend auf Antwort ?!

bastml
17.05.2001, 12:18
Klar geht das mit der Maschine. Gib ihr ein Programm mit ihren Schaltplänen und ihren Konstruktionsplänen und das Teil baut sich selber. So oft du willst?!?
:jump_mirror: :jump_mirror:

zu VI:
kann man neutrinos überhaupt detektieren?!
wenn sie durch materie dringen wäre dies doch nur sehr schwierig, oder?!

zu III:
Wahrscheinlich hast du recht. Unsere Meßzeit über die Veränderungen ist im Gegensatz zur Existenz des Universums viel zu klein.

nobody
17.05.2001, 14:39
Ja es ist nicht einfach Neutrinos zu detektieren! Aber es geht!
mit einigen 1000 m3 Perchlorsäure! Dabei werden Lichtblitze detektiert!

Den Big Bang gab es vielleicht garnicht!

Wahrscheinlichkeit für den Urknall ungleich null!
Die Zeit unendlich!
daraus folgt: unendlich mal einer Zahl größer null bleibt unendlich!
also ist der Urknall vor unendlicher Zeit passiert! und nicht vor 15-20 Mrd Jahren.
Und dann die Rechnung über die Abkühlung! in 15-20 Mrd. hat sich das UAll auf ca. 3 Kelvin abgekühlt! Was ist wenn die Hintergrundstrahlung von viel weiter kommt, als "unsere" Materie!

nobody
18.05.2001, 15:42
hmmmmmm, naja, gute Argumente, aber das werden wir wahrscheinlich erst genau wissen, wenn die ganze Größe das Universums erfassbar ist.
wie stehst du dazu, dass stets neue Materie gebildet wird (also sehr kleine Urknalle) irgendwo im Universum..............
Außerdem, was hältst du (natürlich auch alle anderen) von der Theorie, dass es unentlich viele Universen gibt, die hin und wieder sich vereinigen, durchdringen.....

minutemen
18.05.2001, 23:21
nur ein paar zusätzliche denkansätze:

zu I: das system erde-mond ist kein abgeschlossenes.

zu II: wie lächerlich gering sind doch die zeiträume, für die man halbswegs exakt die temperaturen bestimmen kann. in geologischen zeiträumen gesprochen: nichtig! andere bereits beschriebene periodizitäten liegen im bereich von ~150 Mio a (oder waren's 120?). der gebrauch der worte "gleichgewicht" & "metastabil" bekommt so andere dimensionen. ursache mögen andere, noch unbekannte zyklen seien.

zu III. dagegen spricht die herrschende meinung der momentan anerkannten strömungen der kosmogologie.

zu IV: ja.

zu V: keine ahnung, was du meinst. auch stinknormales eis hat eine dem diamanten ähnliche struktur. oder zinkblende, cristobalit, silberiodid, galliumphosphid, bornitrid ...

zu VI: momentan (und auch noch für einige zeit) nein, wenn es um den strahl geht. die detektion ist auch hinreichend schwer. und ehe wir die sonne mit neutrinos beschiessen, die wir auf unserem mars-neutrino-detektor rezipieren, stehen allerhand wichtigere dinge an. warum sollte man das tun?

nobody
21.05.2001, 09:56
Zu I:
Warum sollte es nicht abgeschlossen sein! Du meinst die Energie kommt von der Sonne?? oder wie ist das gemeint?

Zu II:
gebe ich dir Recht! aber nur so bekommt man "vielleicht" wirklich brauchbare Daten!

Zu III
auch wenn 100% einer Meinung sind, könnensie falsch liegen!
(siehe auch meine andere Beitrag dazu/ "hinbiegen")

Zu V:
Anzahl der Atome!
z.B.: C-Cl4 + C-Cl4 - Cl2 und das immer öfter

Zu VI:
Warum sollte der Strahl den nicht durch gehen?
Durchs All (dichte ungleich null und durch die Erde geht er auch)

Dann kann man also damit die Sonne und ihren Kern "vermessen"?

minutemen
21.05.2001, 11:19
hi timok!

zu 1) so isses: die sonne. dazu kommen noch WW mit unserem planetensystem, der eventuell existierende begleiter unserer sonne, gravitative wechselwirkungen mit unserer galaxie usw. alles in allen mögen insbesondere letztere einflüsse über kurze zeiträume gering sein, langfristig siehts aber anders aus. aber ich bin sicher kein experte des systems mond-erde. was ich damit sagen wollte, war nur genau das: das system erde mond ist nicht abgeschlossen.

zu 3) sicher, aber ich (als hobby-kosmogologe :D) masse mir nicht an, eine andere als die bisher anerkannte meinung vertreten zu können. es ist zwar schade, aber eine tatsache: ich werde es nicht sein, der die weltformel findet. ;)

zu 4) hmm, ich weiss immer noch nicht, was du damit meinst. eventuell, das ein diamantkristall ein einziges riesiges makromolekül ist?

zu 5) sicher wird der strahl durchgehen. dein erkenntniszuwachs ist aber trotzdem gleich null, schon allein, weil dein detektor mit grosser wahrscheinlichkeit kaum auch nur ein ereignis der WW eines von dir entsandten neutrinos detektieren wird. ausserdem ist in unserem sonnensystem die sonne selbst die grösste neutrinoquelle, so dass dein signal im sonnen-neutrino-rauschen völlig untergeht. um eine signifikant höhere neutrinodichte hinzubekommen, müsstest du schon eine supernova "zünden" (in ein paar ly entfernung, macht man ja mal eben so :)), damit könntest du sicher auch die sonne "durchleuchten". der nötige detektor, der das durchleuchtete abbild der sonne aufnimmt, wäre aber grösser als die sonne selbst. die, sagen wir mal gradation des detektors wäre aber sehr, sehr flach, das bild der sonne aber allein hat schon nur geringe kontraste & all der aufwand bringt letztlich ein sehr fades bild zu stande. ich denke mal, dass das aufwand-nutzen-verhältnis nicht sehr günstig liegt :D. ausserdem müssen wir wohl noch das ein oder andere jahrhundert warten, bis die menschheit sich supernovas als neutrinoblitzlicher bauen kann etc. etc.