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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mathematik oder Physik


nobody
28.12.2003, 23:18
Hallöchen. Ich bin in diesem Forum total neu und weiß deshalb nicht ob dieser Thread hier überhaupt rein passt (aber ihr werdet mir das sicherlich früh genug sagen *gg*).

Nagut, also folgendes. Ich möchte studieren, und zwar was naturwissenschaftliches mit viel Mathematik (Logik), Forschungsmöglichkeiten (auch eventuell im Labor) und halbwegs brauchbaren Berufsaussichten.
Die Entscheidung die mir sehr schwer fällt ist jene:

Technische Physik oder Technische Mathematik (beides an der TU Wien).

Mathematik ansich is ja ur interessant, aber hat man da wirklich Chancen in der physikalischen Forschung? Dort möcht ich nämlich auf jedenfall mal tätig werden.

Bei Physik hingegen hab ich die Befürchtung, dass die mathematische Seite eventuell zu kurz kommt, und das möcht ich aber auch nicht.

Falls also dieser Thread hier Berechtigung zur Existenz findet *gg* dann bitte ich euch um eure Tipps, Ratschläge, Hilfen, ....

Lg Take_Five

Jan84
29.12.2003, 11:32
Ich denke, dass da ein Physik-Studium schon das richtige wäre. Allerdings solltest du dir im Klaren sein, dass es nicht ganz einfach ist. Die Schulphysik wird praktisch in den ersten paar Wochen abgehandelt.
Und wenn du dann noch besonders viel Mathematik drin haben möchtest, dann solltest im Hauptstudium als Nebenfach Mathematik wählen. Allerdings weiß ich nicht, was genau du mit "Logik" meinst. Die Mathematik für Physiker besteht zu großen Teilen aus Analysis.

Wie sich das alles bei der technischen Physik verhält, weiß ich nicht, ich weiß nicht, wie sehr sich da der Studienplan von dem der "normalen" Physik unterscheidet.
Wenn du Mathematik studierst, bezweifel ich allerdings, dass du hinterher in die Forschung kommst. Da kommst du eher bei Banken und Versicherungen unter.

Die Berufsaussichten für Physiker waren, sind und werden wahrscheinlich auch immer ganz gut sein, bei Mathematikern sieht es soweit ich weiß ein kleines bisschen schlechter aus, aber immer noch ganz gut.

Marvek
29.12.2003, 11:45
Viele Physiker machen nebenbei Mathematik - also Doppelstudium.

engie
29.12.2003, 12:27
Also ich glaube kaum dass Mathematik beim Physikstudium zu kurz kommt. Ich studiere im 3. Semester Physik und musste in den ersten 2 Semester alle Vorlesungen die ein MAthematiker hören musste auch hören + Physikvorlesungen. Jetzt brauch ich die Scheine für die Mathevorlesungen nicht mehr, aber wenn ich Theoretischephysik nur halbwegs verstehen will muss ich in die Mathevorlesungen rein.
Also ich hab in meinem Studium bisher deutlich mehr Mathe als Physik gemacht.

buba
29.12.2003, 12:34
Originalnachricht erstellt von Take_Five
Falls also dieser Thread hier Berechtigung zur Existenz findet *gg*
Wir haben ein Unterforum über Ausbildungs-/Studienwahl, dort befindet sich dieser Thread nun auch. ;)

Ansonsten Willkommen im Forum.

sakk
29.12.2003, 12:51
habe selber auch vor physik zu studieren und außer der mathematik spielt oft auch die informatik mal noch eine große rolle, was ja auch oft logik ist, was dir vielleicht wieder zusagen würde...
rede vielleicht mal mit einem mathe/physik lehrer und frag einfach mal, was die so für eindrücke hatten..


sakk :)

nobody
29.12.2003, 20:08
Ein Freund von mir studiert technische Physik und meint, dass da fast ein ganzes Mathestudium mit drinnen ist...