Bilden sich zwischen OH-Gruppen, z.b. denen von Glyzerin oder Glucose stärkere intermolekulare Kräfte (H-Brücken) aus als zwischen Wasser und Hydroxydionen. Ich bin mir gar nicht sicher, ob sich da überhaupt welche ausbilden? Und lösen sich Polyalkohole besser in einer alkalischen Lösung?
Danke für eure Antworten!
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der Fanatiker
minutemen
25.01.2001, 20:15
1. frage: nein.
2. frage: natürlich gibt es im wasser, mit oder ohne OH-, wasserstoffbrückenbindung, gerade auch hin zum OH-. die 'protonen' im wasser sind um größenordnungen beweglicher als in alkoholen.
mehrwertige alkohole mischen sich unbegrenzt im wasser (natürlich darf da kein grosser alkylrest zugegen sein). alkalihydroxide lösen sich in ihnen schlechter als in wasser. daraus ergibt sich die antwort zur 3. frage.
nobody
26.01.2001, 10:43
Ich habe meine Frage etwas falsch vormuliert. Natürlich weiß ich das sich H-Brücken im Wasser ausbilden insbesondere zu polaren Gruppen.
Aber ich habe folgende Problem: Meine Stärkefolie löst sich in Natronlauge (1mol/l) schnell auf. Hydrophobiere ich die Folie mit einem Silan, so ist die Geschwindigkeit und das Außmaß des Lösungsvorganges bei weitem nicht so gravierend wie bei der unhydrophobierten Folie! Es sollte noch dazu gesagt werden, dass die Folie durch das Silan nicht 100%ig wasserdicht wird, denn in einem Wasserbad quillt sie auf jedoch nicht so schnell!
Da liegt der Punkt der mich stutzig gemacht hat: Flüssigkeiten haben also noch "Zugang" in die Folie, d.h auch die Natronlauge! Und trotzdem löst sie sich nicht auf. Es kann also doch nur an der silanisierten Oberfläche liegen( Bei der Hydrophobierung, wird ein leicht flüchtiges Silan bebutzt, das unter Freisetztung von HCl-Gas mit den Hydroxygruppen der Amylose reagiert; vielleicht auch mit den vom Glyzerin!)
Kannst du damit vielleicht mehr anfangen?
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der Fanatiker
minutemen
26.01.2001, 10:53
die hydrophobierung betrifft ja nicht nur die oberfläche, sondern geht auch etwas in die tiefe. das braucht dich nicht stutzig zu machen.
<FONT COLOR="#ffffff" SIZE="1" FACE="Verdana, Arial, Geneva, Helvetica">[Dieser Beitrag wurde von minutemen am 26.01.2001 editiert.]</font>
nobody
26.01.2001, 13:47
Hmm hab ich mir schon gedacht. Ist also so, dass die Hydrohobierung einen Teil der Natronlauge abhält und somit die Auflösung der Folie nur verzögert? ich nehme es mal an, denn, etwas anderes dürfte ja nicht infrage kommen, oder?