nobody
07.05.2001, 21:18
Langsam bin ich es leid, als männliches Wesen in meiner Rhetorikgruppe gemeinsam mit ein paar wenigen Mitleidenden in der Minderzahl zu sein.
Zuletzt wurden ich und mein Kollege wieder einmal vor uns selbst bloßgestellt. Das ganze begann mit einem plötzlichen Wechsel von unserem eigentlichen Thema (irgendeiner KlavierGeschichte) zu jenem der Körpersprache, von da aus zur Körpergröße, und von da aus zu folgender Frage, die uns beiden gestellt wurde:
Ob wir denn eine Frau (besondere Kennzeichen: "sie ist perfekt!" auch heiraten, sprich mit ihr in der Gesellschaft ein offizielles Paar bilden würden, wenn die Holde 20 cm größer wäre, als wir.
Sehr zu unserem späteren Leidwesen antworteten wir beiden nicht gleich selbstverleugnend mit einem "ja". Ich versuchte verzweifelt den Damen klar zu machen, dass man hier meiner Meinung nach nicht generalisieren dürfe, was jedoch ignoriert wurde - danke!
Anschließend debattierten die weiblichen Teilnehmer eine Viertelstunde erregt darüber, dass das doch wieder einmal aufzeige, wie kaputt und dekadent unsere Gesellschaft nicht sei...
Soviel zu den Fakten.
Aber was soll man hierauf wirklich antworten... ich habe bisher noch keine Frau von 2 Metern gesehen, auch wenn es sie sicherlich gibt.
Und selbst wenn ich eine träfe, und selbst wenn sie "perfekt" wäre, gebe ich zu, dass ich sie nicht bedenkenlos im Geiste der Moderne ehelichen würde.
Es tut mir leid, so als Schandfleck der Gesellschaft zu fungieren, aber ich würde da schon länger überlegen...
Vielleicht fallen euch unbefangenen ja noch ein paar Argumente ein, die ich in zwei Wochen ins Rennen schicken kann.
Möglich, dass ich einmal die Gegenfrage wagen sollte, ob sie einen 20 cm kleineren Mann heiraten würden.
Christian
P.S.: Sollte nun irgendjemand meinen, ich hätte etwas gegen große Frauen, Frauen, Gesellschaftskritik oder ähnliches, so möchte ich sagen, dass dem NICHT so ist.
Aber ich bin mir sicher, dass ich in so einem Falle nicht gänzlich unbefangen wäre...
Grüezi
Zuletzt wurden ich und mein Kollege wieder einmal vor uns selbst bloßgestellt. Das ganze begann mit einem plötzlichen Wechsel von unserem eigentlichen Thema (irgendeiner KlavierGeschichte) zu jenem der Körpersprache, von da aus zur Körpergröße, und von da aus zu folgender Frage, die uns beiden gestellt wurde:
Ob wir denn eine Frau (besondere Kennzeichen: "sie ist perfekt!" auch heiraten, sprich mit ihr in der Gesellschaft ein offizielles Paar bilden würden, wenn die Holde 20 cm größer wäre, als wir.
Sehr zu unserem späteren Leidwesen antworteten wir beiden nicht gleich selbstverleugnend mit einem "ja". Ich versuchte verzweifelt den Damen klar zu machen, dass man hier meiner Meinung nach nicht generalisieren dürfe, was jedoch ignoriert wurde - danke!
Anschließend debattierten die weiblichen Teilnehmer eine Viertelstunde erregt darüber, dass das doch wieder einmal aufzeige, wie kaputt und dekadent unsere Gesellschaft nicht sei...
Soviel zu den Fakten.
Aber was soll man hierauf wirklich antworten... ich habe bisher noch keine Frau von 2 Metern gesehen, auch wenn es sie sicherlich gibt.
Und selbst wenn ich eine träfe, und selbst wenn sie "perfekt" wäre, gebe ich zu, dass ich sie nicht bedenkenlos im Geiste der Moderne ehelichen würde.
Es tut mir leid, so als Schandfleck der Gesellschaft zu fungieren, aber ich würde da schon länger überlegen...
Vielleicht fallen euch unbefangenen ja noch ein paar Argumente ein, die ich in zwei Wochen ins Rennen schicken kann.
Möglich, dass ich einmal die Gegenfrage wagen sollte, ob sie einen 20 cm kleineren Mann heiraten würden.
Christian
P.S.: Sollte nun irgendjemand meinen, ich hätte etwas gegen große Frauen, Frauen, Gesellschaftskritik oder ähnliches, so möchte ich sagen, dass dem NICHT so ist.
Aber ich bin mir sicher, dass ich in so einem Falle nicht gänzlich unbefangen wäre...
Grüezi