nobody
09.11.2003, 17:16
Hallo Leute!
Mir is da eine Idee gekommen, könnt Ihr mal gucken, ob ich irgendwo einen Fehler gemacht habe.
Bau einer Asteroidenkolonie
Zunächst muß man natürlich einen geeigneten Kandidaten finden. Er muß ausreichend groß sein, und seine Umlaufbahn sollte ihn hinreichend nah an die Erde bringen, um die Flugzeit zu ihm möglichst gering zu halten. Beispielhaft nehme ich nun einen Asteroiden mit einer Längsachse von ca. 3 km und einer Querachse von ca. 1,5 km, also quasi eine langgestreckte Kartoffel. Diese besteht größtenteils aus Eisen mit Anteilen von verschiedenen anderen Elementen, wie Nickel, Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff usw.. Man fliegt also zu diesem beispielhaften Asteroiden. Die ersten Schritte könnten vielleicht automatisch erfolgen, z. B. mit Hilfe von Robotern. Nach der Landung, die übrigens mit das einfachste an dem ganzen Unternehmen wäre, wie die NEAR-Shoemaker-Mission aus dem Jahre 2000 gezeigt hat, fängt man damit an, in den Asteroiden hineinzubohren. Dafür hat man verschiedene Möglichkeiten: Man könnte konventionelle Bohrtechnik verwenden, verbunden mit einem Magnetbeschleuniger, oder einen Nuklearbohrer, der das Material erhitzt, verbunden mit einer schwenkbaren Auslassdüse. Auf jeden Fall müsste das ausgebohrte Material von dem Asteroiden weggeschleudert werden, um seinen Kurs verändern zu können. Eine andere Möglichkeit wäre, einen großen Spiegel in die Nähe des Asteroiden zu bringen, um damit die Oberfläche zu erhitzen, die dann in den Raum entweicht und auch den Kurs ändern würde, aber da gibt es ein Problem mit der Steuerung, da man den Asteroiden ja in eine Erdumlaufbahn bringen möchte (oder an einen Librationspunkt des Erde-Mond-Systems). Ist das geschafft, tritt das Projekt in die Ausbauphase. Das entstandene Loch wird tiefer gebohrt. Das dabei anfallende Abraummaterial wird aber nun industriell genutzt. Dabei läuft es in eine Art Hochofen, der mit irdischen Modellen eigentlich nur das Prinzip gemein hat. Die Energie für diesen Hochofen liefert die Sonne, deren Energie pro Fläche außerhalb der Erdatmosphäre netterweise wesentlich größer ist. (Oder vielleicht ein Kernreaktor.) In dem Hochofen wird das Gestein, aus dem der Asteroid besteht, aufgeschlossen, das heißt, es wird in seine elementaren Bestandteile zerlegt. Dadurch kann man das Material besser nutzen, z. B. für den Bau von Strukturen, Schiffen oder was man in der Umlaufbahn zusammenbauen möchte. Es ist auch möglich, das Material für die Versorgung der im Bau befindlichen Kolonie zu nutzen. Auf jeden Fall fallen Milliarden Tonnen an nutzbarem Material an, da man den Asteroiden aushöhlt. Damit das erreicht werden kann, muß man natürlich auch Querstreben bauen, da der Asteroid sonst in sich zusammenbricht. Auch sollte man die Außenhaut verstärken. Am Ende steht dann eine zylindrische „Höhle“ mit einer Querachse von ca. 2,5 km und einem Radius von ca. 500 m. Dadurch hat man eine Außenhülle mit einer Dicke von ca. 250 m, was ausreichend wäre für den Schutz vor der harten kosmischen Strahlung. Dann versetzt man den Asteroiden in eine Rotation entlang der Längsachse. Dadurch wird man, steht man an der Innenseite der „Höhle“, wegen der Zentrifugalkraft an der Innenseite festgehalten. Man hat also künstliche Schwerkraft, wodurch das Problem der Degeneration der Muskeln und Knochen, das bei längerem Aufenthalt im Weltraum momentan noch besteht, gelöst. Bringt man dann entlang der Längsachse im Inneren der „Höhle“ eine Lichtquelle an, entweder eine lange Leuchtröhre oder mittels Spiegeltechnik eingeleitetes Sonnenlicht, hat man an der Innenseite eine Fläche von knapp 8 Quadratkilometern, die besiedelt werden kann.
Mir is da eine Idee gekommen, könnt Ihr mal gucken, ob ich irgendwo einen Fehler gemacht habe.
Bau einer Asteroidenkolonie
Zunächst muß man natürlich einen geeigneten Kandidaten finden. Er muß ausreichend groß sein, und seine Umlaufbahn sollte ihn hinreichend nah an die Erde bringen, um die Flugzeit zu ihm möglichst gering zu halten. Beispielhaft nehme ich nun einen Asteroiden mit einer Längsachse von ca. 3 km und einer Querachse von ca. 1,5 km, also quasi eine langgestreckte Kartoffel. Diese besteht größtenteils aus Eisen mit Anteilen von verschiedenen anderen Elementen, wie Nickel, Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff usw.. Man fliegt also zu diesem beispielhaften Asteroiden. Die ersten Schritte könnten vielleicht automatisch erfolgen, z. B. mit Hilfe von Robotern. Nach der Landung, die übrigens mit das einfachste an dem ganzen Unternehmen wäre, wie die NEAR-Shoemaker-Mission aus dem Jahre 2000 gezeigt hat, fängt man damit an, in den Asteroiden hineinzubohren. Dafür hat man verschiedene Möglichkeiten: Man könnte konventionelle Bohrtechnik verwenden, verbunden mit einem Magnetbeschleuniger, oder einen Nuklearbohrer, der das Material erhitzt, verbunden mit einer schwenkbaren Auslassdüse. Auf jeden Fall müsste das ausgebohrte Material von dem Asteroiden weggeschleudert werden, um seinen Kurs verändern zu können. Eine andere Möglichkeit wäre, einen großen Spiegel in die Nähe des Asteroiden zu bringen, um damit die Oberfläche zu erhitzen, die dann in den Raum entweicht und auch den Kurs ändern würde, aber da gibt es ein Problem mit der Steuerung, da man den Asteroiden ja in eine Erdumlaufbahn bringen möchte (oder an einen Librationspunkt des Erde-Mond-Systems). Ist das geschafft, tritt das Projekt in die Ausbauphase. Das entstandene Loch wird tiefer gebohrt. Das dabei anfallende Abraummaterial wird aber nun industriell genutzt. Dabei läuft es in eine Art Hochofen, der mit irdischen Modellen eigentlich nur das Prinzip gemein hat. Die Energie für diesen Hochofen liefert die Sonne, deren Energie pro Fläche außerhalb der Erdatmosphäre netterweise wesentlich größer ist. (Oder vielleicht ein Kernreaktor.) In dem Hochofen wird das Gestein, aus dem der Asteroid besteht, aufgeschlossen, das heißt, es wird in seine elementaren Bestandteile zerlegt. Dadurch kann man das Material besser nutzen, z. B. für den Bau von Strukturen, Schiffen oder was man in der Umlaufbahn zusammenbauen möchte. Es ist auch möglich, das Material für die Versorgung der im Bau befindlichen Kolonie zu nutzen. Auf jeden Fall fallen Milliarden Tonnen an nutzbarem Material an, da man den Asteroiden aushöhlt. Damit das erreicht werden kann, muß man natürlich auch Querstreben bauen, da der Asteroid sonst in sich zusammenbricht. Auch sollte man die Außenhaut verstärken. Am Ende steht dann eine zylindrische „Höhle“ mit einer Querachse von ca. 2,5 km und einem Radius von ca. 500 m. Dadurch hat man eine Außenhülle mit einer Dicke von ca. 250 m, was ausreichend wäre für den Schutz vor der harten kosmischen Strahlung. Dann versetzt man den Asteroiden in eine Rotation entlang der Längsachse. Dadurch wird man, steht man an der Innenseite der „Höhle“, wegen der Zentrifugalkraft an der Innenseite festgehalten. Man hat also künstliche Schwerkraft, wodurch das Problem der Degeneration der Muskeln und Knochen, das bei längerem Aufenthalt im Weltraum momentan noch besteht, gelöst. Bringt man dann entlang der Längsachse im Inneren der „Höhle“ eine Lichtquelle an, entweder eine lange Leuchtröhre oder mittels Spiegeltechnik eingeleitetes Sonnenlicht, hat man an der Innenseite eine Fläche von knapp 8 Quadratkilometern, die besiedelt werden kann.