Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bestimmung von Eisen
nobody
28.04.2001, 23:56
Tach zusammen.
Ich bin auf der suche nach einer Methode Fe volumetrisch zu bestimmen. Hab gelesen das es Komplexometrisch funktioniert. Leider stand da keine genauere Beschreibung der Methode bei. Kann mir einer weiterhelfen?
Sascha
nobody
29.04.2001, 18:11
Vorschrift aus dem analytischen Praktikum zur kompexometrischen Best. von Eisen:
Man überführt 20ml der Lösung in einen Erlenmeyerkolben und verdünnt mit dest. Wasser auf etwa 100ml. Danach stellt man durch tropfenweise Zugabe von NH4OH den pH-Wert auf 2-3 ein. Anschließend gibt man als Indikator 1ml einer 5%-igen Lösung von 5-Sulfosalicylsäure zu, wobei die Lösung eine schwarzrote Färbung annimmt. Dann titriert man mit 0,01M Komplexon-III-Lösung bis die Lösung farblos (schwach gelbgrün) wird.
1ml 0,01M Komplexon zeigt an: 0,5564mg Fe
Fe2+ kannst Du aber auch oxidimetrisch mit KMnO4 oder Ce(SO4)2 bestimmen, Fe3+ wird mit einer Iodidlösung reduziert und das entstehende I2 mit Na2SO3 rücktitriert. Konkrete Vorschriften kann ich Dir dafür leider nicht bieten.:cry:
zarathustra
29.04.2001, 19:06
Hi!
Vorschriften zur permanganometrischen und dichromatometrischen Bestimung von Eisen finden sich im Jander-Blasius.
[Jander, Blasius - Einführung in das anorganisch-chemische Praktikum]
Gruß
Sebastian
No Regrets
29.04.2001, 19:35
Fe3+ bestimmt man nach Reinhardt Zimmernann :D
Vorschrift findet man auch im Jander Blasius
nobody
02.05.2001, 22:53
Mit der Eisenbestimmung hab ich mich letzte Klasse gequält.
Wenn´s noch von relevanz ist:
mit 5-Sulfosalicy Sre muss man auf leichtgelb titrieren und dann nochmal sre zusetzen, weil der Indikator- Fe komplex so langsam reagiert.
ciao moritz
FK
03.05.2001, 18:25
Wir durften damals auch Fe3*+ komplexometrisch bestimmen. Den Farbumschlag mit Sulfosalicylsäure fanden die Meisten ziemlich undeutlich (rot nach gelb); ich auch...Die Literatur empfiehlt, am Ende der Titration noch mal Indikator zuzugeben. Schlägt die Farbe wieder nach Rot um, muss weiter titriert werden. Mir gefiehl das nicht sehr; ich habe mir etwas Brenzcatechindisulfonsäure hergestellt und damit titriert (grün - gelb). Fand ich besser. Wenn ich mich recht erinnere, wurde der Farbumschlag deutlicher, wenn gegen Ende der Titration etwas Natriumacetat zugegeben wurde (wenn's so war, könnte es auch bei Sulfosalicylsäure funktionieren).