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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Matrizen und Eigenvektoren


glimpse
25.09.2003, 01:49
Hi,

ich habe das Problem dass ich keine Ahnung von Matrizenrechnung habe aber statistische Verfahren verstehen soll die darauf aufbauen... also ich habe mir hier eine Theorie zurechtgelegt wie es denn funktionieren könnte, es wäre nett wenn jemand der etwas von Mathe versteht Anmerkungen macht oder Widerspruch einlegt wenn etwas so falsch ist:

Also, wenn ich n Variablen habe kann ich eine n x n Varianz-Kovarianz-Matrix der Daten aufstellen, z.B:


Variable 1 Variable 2 Variable 3

Variable 1 Var(X1) Kov(X1,X2) Kov(X1,X3)
Variable 2 Kov(X1,X2) Var(X2) Kov(X2,X3)
Variable 3 Kov(X1,X3) Kov(X1,X3) Var(X3)




Diese Matrix ist quadratisch und hat somit auch n Eigenwerte, also genausoviele wie ich ursprüngliche Variablen habe. Zu jedem Eigenwert gehört ein Eigenvektor, alle Eigenvektoren sind orthogonal zueinander (und damit unkorreliert).

Multipliziere ich diese Spaltenvektoren mit einem Zeilenvektor der Form ( 1 X1 X2 X3) (warum die 1? :confused: ) erhalte ich eine Gleichung die einer gewichteten Linearkombination der ursprünglichen Variablen entspricht und damit eine neue Variable auf der jeder Beobachtungseinheit ein Wert zugewiesen werden kann.

Die Linearkombination zu dem größten Eigenwert "gehört" bildet die Unterschiede zwischen den Beobachtungseinheiten (entspricht Gesamtvarianz?) am deutlichsten ab, ist also räumlich gesehen eine Gerade durch die breiteste Stelle des Punkteschwarms (warum eigentlich? :confused: )

Rotieren ich das neu aufgespannte Koordinatensystem, so ändern sich die Eigenwerte obwohl es eine Ähnlichkeitstransformation ist? Warum darf ich das einfach machen ohne dass sich der Anteil der Varianz die auf den Linearkombinationen abgebildet wird ändert??

:help:

glimpse
29.09.2003, 12:26
Danke nochmal an alle die mir per pn und im Chat geholfen haben das auseinanderzudividieren, VD ist bestanden und ihr werdet in Zukunft von so konfusen Fragen verschont bleiben :D

Milamber
29.09.2003, 12:31
Glückwunsch Glimpse! :jump_yellow: :jump_yellow: :jump_yellow:

Und bitte: Verschone uns AUF GAR KEINEN FALL mit Deinen Fragen... :D


VG

buba
29.09.2003, 12:52
Glückwunsch! Poste doch ein paar Worte zu deinem nun gelösten Problem, vielleicht wird's mal jemand anders gebrauchen können. :D

glimpse
30.09.2003, 11:46
Originalnachricht erstellt von buba
Poste doch ein paar Worte zu deinem nun gelösten Problem, vielleicht wird's mal jemand anders gebrauchen können. :D

Ok, ich werde es mal versuchen... ;)

Tatsächlich war das was ich oben geschrieben habe gar nicht so abwegig. Nur bei den Rotationen habe ich einiges durcheinandergebracht...

Die Rotation der Faktorlösung entspricht einem Basiswechsel; Bei der Linearkombination die der Faktoren die die Werte auf der ursprünglichen Variablen reproduzieren soll ändern sich die Faktorwerte und ebenso auch die Faktorladungen (um eine entsprechene Abbildung zu ermöglichen). Die quadrierten aufsummierten Ladungen entsprechen (bei orthogonalen Faktoren) dem Anteil an Varianz die durch alle Faktoren gemeinsam aufgeklärt werden kann, dieser Wert ändert sich bei der Rotation nicht. Die Eigenwerte der Faktoren allerdings schon.