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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : fachochschulreife nacholen!


nobody
24.09.2003, 12:39
hallo,

meine fraundin möchte grene die fachochschulreife nachhole, leider ist Sie aber mit einem HS-abschluss Note 2 Abgegenagen und hat ne ausbildung als verkäuferin gemacht und hat jetzt keine chemie kenntnisse oder über chmierechnen hat Sie auch nicht geht das trotzdem? Sie hat mit der ausbildung den ralschulabschuss bekommen, aber woher bekommt sie die fehlenden kentnisse oder wiederholt man bei so schulen alles? ( abendschule)

Mc Gyver
24.09.2003, 12:49
An speziellen Schulen, werden Jahrgänge für spezielle Fachrichtungen angeboten. Du kannst mit diesem Abschluß aber nur diese eine Fachrichtung studieren und das auch nur an einer FH. Ansonsten kann Sie ja auch für 2 Jahre an ein normales Gymnasium gehen.

Aber in ihrem Fall würde ich die Höhere Handelschule besuchen, da hat Sie mehr von.

P.S. Kann es sein das Deutsch nicht deine Muttersprache ist?

nobody
24.09.2003, 13:05
Ohne Lehre in einem chemischen Betrieb muss sie zwingend ein Jahr Praktikum absolvieren.

Hoffe, das ist in D identisch wie in CH.


Ich frage mich eh ein wenig wegen Deinen letzten 10 Postings, die eigentlich immer davon handeln, dass Leute mit ihrer jetzigen Situation unzufrieden sind, und etwas Neues beginnen wollen.

Da muss man sich halt besser mit den Berufswünschen auseinandersetzen. Nicht nur einfach warme Luft hier ins Forum posten. Geht in die Physik und Chemie-Vorlesungen. Deine Freundin muss sich selbst mit der FH auseinandersetzen (was wird vorrausgesetzt u.s.w.).

Wenn man sich hier alles vorkauen lässt, dann will man je eigentlich gar nicht selbst aktiv etwas ändern !

Matzi
24.09.2003, 13:11
... ansonsten einfach mal zur Berufsberatung gehen.

nobody
24.09.2003, 13:20
HIER GEHT NICHTS um ein studium sondern um die allgemeine fachochschulreife, sie wollte wissen auch wennsie keine kenntnisse in chemie hat on sie cie FH-REIFE nacholenkann und ob man das in der abenschule alles weiderholt weil sie ja keine kenntnisse in chemie oder chemierechnen hat.

buba
24.09.2003, 13:25
Ja, kann sie bei entsprechendem Engagement...

Langfingerli
24.09.2003, 13:26
Ich will ja keinen Stein ins Rollen bringen, aber ich finde es einfach unglaublich, auf welche Weise man an eine Fachhochschulreife kommen kann :rolleyes: Ist ein Hauptschüler zum Studieren bestimmt?(Ganz) Früher konnte man nur über Gymnasium an eine Hochschulreife kommen, heute darf sogar ein Hauptschüler studieren, weil einem diese Qualifikation hinterhergeschmissen wird. In Australien haben 42% eine Hochschulabschluss, in D sind es 18%(Ziel 100% :rolleyes: ). Sind die Australier nun doppelt so schlau, wie wir es sind?
Das Niveau sinkt zunehmend, was ich natürlich mit mit Angst betrachte. Es soll niemand mehr durchfallen und 100% Abitur machen.
Firmen stellen z.T. nur noch Abiturienten für ihre Lehrstellen ein, was ja eigentlich für Haupt/Realschule gedacht ist.
Die Einteilung ist doch ganz einfach. Ein Hauptschüler ist für eine handwerkliche Aufgabe gedacht, ein Realschüler für gehobenere Arbeiten und ein Abiturient für den Akademikerberuf.
Sehr, sehr bedenklich :rolleyes:

Mc Gyver
24.09.2003, 13:28
Ja, aber wofür brauch ich ein Fachabi mit dem Schwerpunkt Chemie - als Verkäuferin, wenn ich dann doch nicht studieren will?

Also ich komme da irgendwie nicht mit!

Warum will denn deine Freundin FA machen?

@ Langfingerli: Meinst du das Ernst? wenn jemand den Hauptschulabschluss hat muss er doch nicht zwangsläufig nur für einfache handwerkliche Berufe geeignet sein - wenn man sich mehr zutraut warum sollte man es nicht auf den 2 Bildungsweg versuchen?

Meiner Meinung nach ist das FA reine Schikane, wenn ich die ausbildung zum Chemielaboranten bestanden habe warum sollte ich dann nicht studieren dürfen (FH)? Wers nicht drauf hat wird schon rechtzeitig ausgesiebt.

nobody
24.09.2003, 13:35
ALSO,

zum 1 punkt man bekommt einen abschluss nicht hinterher geworfen, wenn eine Z.b einen beruf mit dem Hs abschluss lernt indem aber auch sachen aus der realschule dran kommen z.b potenzen algebta etc. dann hat man den realschlabschluss auch verdient. und dann kann man auch noch auf eine weiterführende schule gehen um das fachabi nachzuholen und nicht um das fachabi hinterher geschmissen zu bekommen.

2.

meine freundin will die FH reife nacholen weill Sie darmals schon was mir chemie machen wollte aber keine andere lehrstelle bekommen hat.. und wenn Sie die FH hat kann Sie auch studieren weil Sie die Kentnisse dazu hat und die besten Diplomanden kommen ja meistens von der FH, die Uni Diplomanden haben viel mir theorie aber im praktisxchen sind sie eine null.

buba
24.09.2003, 13:38
Originalnachricht erstellt von Otto
2.

meine freundin will die FH reife nacholen weill Sie darmals schon was mir chemie machen wollte aber keine andere lehrstelle bekommen hat.. und wenn Sie die FH hat kann Sie auch studieren weil Sie die Kentnisse dazu hat und die besten Diplomanden kommen ja meistens von der FH, die Uni Diplomanden haben viel mir theorie aber im praktisxchen sind sie eine null.
:uh:

nobody
24.09.2003, 13:40
naja manche!

Vic Tim
24.09.2003, 13:51
...ich sehe auch keinen Grund, warum man es nicht über den zweiten Bildungsweg probieren sollte... :eek:

...viele werden ja auf eine Hauptschule geschickt, ohne Einfluss darauf zu haben...

...denke mal, zu fast 100% bestimmen die Eltern, wo es langgeht

...ich kenne einige, die von der Hauptschule kommen (mit Realschulabschluss) und danach noch sehr erfolgreich studiert haben.

...manche kriegen halt erst spät die Kurve.

...allerdings ist da was wahres dran, dass der zweite Bildungsweg meistens viel einfacher ist.

...im meinem Semester ist einer, der hat sein Abi in Abendform nachgeholt und hatte Mathe LK. In der Matheklausur an der Uni hat er dann beim differenzieren das "d" bei dx/dt "herausgekürzt" :rolleyes:

Originalnachricht erstellt von Mc Gyver


P.S. Kann es sein das Deutsch nicht deine Muttersprache ist?

...das fragen sich fast alle hier... ;)

kat1
24.09.2003, 13:56
Woher schöpfst Du nur Deine Weisheiten? :rolleyes:

nobody
24.09.2003, 14:01
@Matzi: Das mit der Berufsberatung finde ich sehr weise.

Besser als uns zu fragen ! (Ich nehme an, niemand von uns wird je schlecht von Chemie reden ! Ausser von Furanen, und Mercaptanen ;-) )

Matzi
24.09.2003, 14:27
@REM: Danke für die Blumen... :D

@lf: Das habe ich mich auch schon oft gefragt. Ich glaube ich hätte mir einige Mühe erspart, wenn ich den Weg zu meinem Abi nicht über das normale Gymnasium gewählt hätte. Aber was soll's.

buba
24.09.2003, 14:38
Originalnachricht erstellt von Tim Tom
...im meinem Semester ist einer, der hat sein Abi in Abendform nachgeholt und hatte Mathe LK. In der Matheklausur an der Uni hat er dann beim differenzieren das "d" bei dx/dt "herausgekürzt" :rolleyes:
Solche Experten gibt es bei uns auch... weiß nicht, wie/welches Abi der bekommen hat...

Vic Tim
24.09.2003, 14:40
Originalnachricht erstellt von kat1
Woher schöpfst Du nur Deine Weisheiten? :rolleyes:

...das sind keine Weisheiten, sondern Meinugen... bzw. Erfahrungen.

Mc Gyver
24.09.2003, 14:42
Originalnachricht erstellt von Matzi
@REM: Danke für die Blumen... :D

@lf: Das habe ich mich auch schon oft gefragt. Ich glaube ich hätte mir einige Mühe erspart, wenn ich den Weg zu meinem Abi nicht über das normale Gymnasium gewählt hätte. Aber was soll's.

Wieso? Bisher bist du doch nur zur Schule gegangen! Du musst bedenken das die, die den 2 Bildungsweg machen bei Studienantritt viel älter sind als du! Und in Abendform das FA oder Abi zu machen ist anstrengender als wenn dein einziger Beruf Schüler ist.

Wenn du wirklich vorhast an einer Uni zu studieren, haste bisher doch alles richtig gemacht!?

mantis
24.09.2003, 15:01
@otto, nun mal Butter bei die Fische...
Mc Gyver hat dich doch etwas gefragt und mich würde es ebenso interessieren,
P.S. Kann es sein das Deutsch nicht deine Muttersprache ist?

Matzi
24.09.2003, 15:05
Nee, ich meine im Vergleich zu Leuten, die den Weg Real und dann Fachgymnasium wählen. Die sind nicht älter als ich, wenn sie ihr Abi machen.

Mc Gyver
24.09.2003, 15:14
Achso! Gibt es denn Fachgymnasien wo man "richtiges" Abitur machen kann, z.B. Ein "Chemieabitur" womit man dann an einer Universität studieren kann? Ich kenne nur diese Berufkollegs wo man dann ein Fachabi machen kann!

nobody
24.09.2003, 15:17
Kann es sein, dass uns Otto an der Nase rumführt ?

Morgen will sich seine Oma als Hörerin in Organischer Chemie einschreiben...
Übermorgen interessiert sich die kleine Schwester für ein Kernenergie-Studium (kann man das ?) und
ÜberÜbermorgen hat er wieder eine Frage "für einen Freund", der mit der FH-Reife...

Das wäre Butter bei den Fischen !

Langfingerli
24.09.2003, 16:17
@REM
wachsames Auge ;)
Irgendwie ist es ja offensichtlich, dass die Frage IHN interessiert und nicht irgendwelche Bekannten/Verwandten. So muss man sich nicht "outen" :D

Vic Tim
24.09.2003, 17:51
Originalnachricht erstellt von Mc Gyver
Achso! Gibt es denn Fachgymnasien wo man "richtiges" Abitur machen kann, z.B. Ein "Chemieabitur" womit man dann an einer Universität studieren kann? Ich kenne nur diese Berufkollegs wo man dann ein Fachabi machen kann!

...Fachabi ist doch wieder was anderes. Bekommt man das nicht nach der 12 hier in Deutschland ?

...man kann wohl die fachgebundene Hochschulreife machen. Dann kann man nur das "Fach" studieren.. aber genau kenne ich mich da auch nicht aus.

Vic Tim
24.09.2003, 17:53
Originalnachricht erstellt von Langfingerli
@REM
wachsames Auge ;)
Irgendwie ist es ja offensichtlich, dass die Frage IHN interessiert und nicht irgendwelche Bekannten/Verwandten. So muss man sich nicht "outen" :D

...manche Dinge bleiben besser im Verborgenen...

buba
24.09.2003, 18:08
Originalnachricht erstellt von Tim Tom
...Fachabi ist doch wieder was anderes. Bekommt man das nicht nach der 12 hier in Deutschland ?

...man kann wohl die <u>fachgebundene Hochschulreife</u> machen.
Das ist das "Fachabi"!

theplaya
24.09.2003, 19:32
allerdings ist da was wahres dran, dass der zweite Bildungsweg meistens viel einfacher ist.

Das kann ich nur bestätigen. Ich gebe einer Nachhilfe, die ein Jahrgang weiter ist als ich und die Fachabi machen will.

Soll ich mal Beispiele nennen, was die für Aufgaben machen? Z.B. "Berechnen Sie, wieviel schwarzes Kupferoxid aus 1 kg Kupfer entsteht". Oder in Mathe lernen die gerade, wie man quadratische Gleichungen löst und Scheitelpunkte von Parabeln ausrechnet..... In Physik wandeln die - ernsthaft - gerade Kilogramm in Tonnen und Milliliter in Liter um usw......... Dafür kann sie (die Nachhilfeschülerin) natürlich nichts, aber tut mir leid, diese Aufgaben kamen bei uns in der 8. Klasse dran, und nicht als Vorbereitung fürs Fachabi.

Wenn ich dann denke, was wir fürs Abi alles machen und können müssen, ist das irgendwie ein wenig ungerecht......... aber dafür können wir (zukünftige) Abiturieten alles studieren, was wir wollen.


viele werden ja auf eine Hauptschule geschickt, ohne Einfluss darauf zu haben...denke mal, zu fast 100% bestimmen die Eltern, wo es langgeht

Zwar vielleicht nicht ganz 100%, aber da gebe ich dir recht. Entweder sind die Eltern total ehrgeizig und wollen ihr Kind unbedingt aufm Gymmi sehen (auch wenn das Kind objektiv gar nicht die Fähigkeiten dazu hat) oder denen ist das alles egal.

Neulich habe ich etwas anderes Schockierendes gehört. Zur Information: "Der" hat Elektriker gelernt, hat jetzt Fachabi gemacht und studiert Elektrotechnik, was ich ja gut finde. Aber der Vater meinte doch tatsächlich: "Ach dieses ganze Studieren, der soll mal endlich ans Geld verdienen kommen!"

:eek: Wenn "der" jetzt jahrelang rumgelungert und nix gemacht hätte, könnte ich das ja verstehen, aber immerhin hat er ne Lehre und ein gutes Fachabi gemacht, war beim Bund und hat schon ne ganze Zeit lang gearbeitet! Außerdem ist er gerade mal 23 (?) und nach dem Studium wird er schon noch viel "Geld verdienen". Wenn Eltern ihre Kinder nicht unterstützen, finde ich das echt schlimm. Vielleicht ist das ein Grund für die vielen Studienabbrüche.......

glimpse
24.09.2003, 19:50
Originalnachricht erstellt von theplaya
Wenn ich dann denke, was wir fürs Abi alles machen und können müssen, ist das irgendwie ein wenig ungerecht......... aber dafür können wir (zukünftige) Abiturieten alles studieren, was wir wollen.

Also so im Nachhinein betrachtet bin ich eigentlich ganz froh mehr Allgemeinbildung aus der Schule mitgenommen zu haben als wie man Kilogramm in Tonnen umrechnet :rolleyes: Und mal ehrlich... sich anstrengen zu müssen ist nicht das schlimmste was passieren kann. "Förderung durch Forderung" nannte man das bei uns in Bayern ;) (mal ganz abgesehen davon dass einem das Studium wirklich leichter fällt wenn man gewisse Grundlagen schon hat)

Was den zweiten Bildungsweg betrifft: ginge es nach meiner Grundschullehrerin und meinem Vater wäre ich bestimmt nicht auf dem Gymmi gelandet, das war eigentlich mehr Glück dass das geklappt hat. Ich fände es schlimm wenn eine Entscheidung die getroffen wird wenn das Kind 10 Jahre alt ist Chancen für den Rest des Lebens verbauen könnte. Jeder sollte die Möglichkeit haben sich zum Studium durchzubeissen wenn er es will und geeignet dafür ist.

nobody
24.09.2003, 20:19
ich dachte nach der 4 klasse etnscheidet der lehrer/imn auf was für ne schule man geht.

@Theplay: ich gebe einem nachilfe in mathe quadratische gleichungen das ist total falsch das ist stoff aus der 8 klasse realschule, auf der Abendschule meine fraundin fangen die such an mit wiederholungen,aber danbn kommt Funktionen,Integralrechnung.......Differentalrechnung.........

rettich
24.09.2003, 22:06
Hoffentlich sind Deine Mathe-Kenntnisse besser als die
die im Deutschen.
Das ist ja kaum noch anzusehen.
Entschuldigung, aber das wollte ich mal loswerden.
mfg : rettich

buba
24.09.2003, 22:18
Na dann guck dir lieber mal seine Threads im Matheforum an.

nobody
25.09.2003, 00:43
Ich muss hier Buba recht geben.

Es ist anzufügen, dass Mathe und Physik in der FH auf einem guten Niveau unterrichtet werden (vergleichbar mit "Mathe für Naturwissenschaftler" und 1+2 Semester Physik an einer Uni).
Man hat an einer FH vielleicht eher die Möglichkeit, sich mit Tests unter dem Semester ein Polster zu verschaffen, was helfen kann, durchs Vordiplom und das Diplom zu kommen. Aber ein Zuckerschlecken ist das nicht !

Vic Tim
25.09.2003, 08:32
Originalnachricht erstellt von buba
Das ist das "Fachabi"!

...Irrtum... Das Fachabi, bzw. Fachabitur ist nicht das gleiche (das selbe ?) wie die fachgebundene Hochschulreife ! ...guckst Du hier: ;)

http://www.ba-berlin.de/faq/faq05.htm

oder hier:

http://www.studentenseite.de/studieninfos/diskussionsforen/frameindex.html?http://www.studentenseite.de/studieninfos/diskussionsforen/showthread.php?threadid=365

...wird aber gerne verwechselt :p

Langfingerli
25.09.2003, 14:11
Ich werde immer noch neugieriger, was für ein Mensch hinter Otto steht. :rolleyes:

theplaya
25.09.2003, 17:20
Also so im Nachhinein betrachtet bin ich eigentlich ganz froh mehr Allgemeinbildung aus der Schule mitgenommen zu haben als wie man Kilogramm in Tonnen umrechnet

Ich auch!! Man bekommt Wissen nie wieder so kostengünstig und schön aufbereitet vorgesetzt wie in der Schule. Und man sagt ja auch: Wissen ist Macht.

Und mal ehrlich... sich anstrengen zu müssen ist nicht das schlimmste was passieren kann

Genau, ich mache ja auch das meiste gerne (außer so komische Fächer wie Musik oder so ;)), aber trotzdem ist es ungerecht, dass in einigen Fachoberschulen (zumindest in denen, die ich kenne, man soll ja nicht immer generalisieren) Stoff aus der 8. Klasse unterrichtet wird und später noch ein wenig mehr, dann hat man die Fachhochschulreife. So meine ich das. Ich glaube viele wissen das auch, weshalb Leute von der FH (leider) immer noch nicht so anerkannt werden wie Abiturienten mit Universitätsstudium. Das zeigt sich ja alleine schon an den Gehaltsunterschieden, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

nobody
25.09.2003, 17:47
in mathe machen die bestimmt mehr siehe http://www.schure.de/bbs/2241001/8250002a.htm

theplaya
25.09.2003, 20:29
Also bis jetzt haben die nur das gemacht, was ich gesagt habe, und wenn die wirklich das alles, was in dem Link steht (Differential/Integral usw....) machen wollen, müssen die sich aber ranhalten!

Die genauen Themen sind wahrscheinlich auch je nach Bundesland etwas unterschiedlich. Vielleicht halten die Mathe und die Naturwissenschaften auf der Fachoberschule für Sozialwesen nicht so wichtig wie z.B. Pädagogik usw.......

Die sind da echt nicht soweit, oder die Nachhilfeschülerin hinkt noch weiter hinterher, als ich dachte. Neulich musste ich ihr erstmal erklären, was ein Mol ist, damit sie (bzw. ich habs vorgerechnet) ausrechnen konnte, wieviel CuO aus einem kg Kupfer entsteht.

Und in Englisch musste ich die indirekte Rede erklären (backshift of tenses usw).


Die haben da auch echt immer komische Aufgaben. Wer nimmt denn 1 kg Kupfer und verbrennt das zu CuO?

nobody
26.09.2003, 13:57
ja, das ist bei jedem bundesland verschieden.

Thorsten
19.10.2003, 16:26
Ja ja ... das ist alles so eine Sache :rolleyes:

Zum Thema Hauptschulabschluss + Studieren
Es ist sicher nicht einfach, für ein Kind in der
4. Klasse zu entscheiden, wie der Rest des Leben's
aussehen soll. Also für Lehrer + Eltern...

Mich haben die nach der 3. Klasse (!) auf eine
Sonderschule gesteckt. Die Lehrerin war der Meinung,
ich könne nicht richtig lesen und schreiben ... :rolleyes:

Tja ... heute studiere ich Informatik :D
Ich würde die Lehrerin nochmal gerne treffen, und
mit ihr persönlich die Entscheidung diskutieren :)

Zum Thema Fachhochschulreife
Ich sehe das jetzt im Studium, wie verschieden die
einzelnen Fachoberschulen sind. Da sitzen Leute
in der Vorlesung, die haben noch nie was von
Vektoren oder von der Integralrechnung gehört :eek:

Die haben jetzt ein grosses Problem :rolleyes:

Es gibt sogar welche, die haben noch nie was von
dem Sinus gehört ... da war Dr. Carstens wirklich
erschrocken in der Mathevorlesung :rolleyes:

Und das direkte Gegenbeispiel in meinem Fall:
Wir haben an der Fachoberschule alles gemacht, bis
auf die komplexen Zahlen. Dafür war das eine Jahr
dort sehr schwer - was mir jetzt aber zu gute kommt.

Also ... zur Frage, die Eingangs gestellt wurde:
Bei uns in der Fachoberschule wurde alles wiederholt.
Chemie war natürlich nur ein kleines Nebenfach.
Sachen, die man schon wissen sollte, wurden eben
nur kurz angesprochen, andere Sachen wurden ausführlicher
Wiederholt.

Der eine Lehrer an der Fachoberschule sagte eins:
"Wer hier richtig zuhört, der sollte das Grundstudium
zumindest zum grössten Teil in der Tasche haben."

Jetzt, in der Hochschule, wird wieder alles wiederholt :rolleyes:
In Elektrotechnik werde ich sicherlich nichs Neues
mehr hören, im Grundstudium. In Physik erst im 2.
Semester. Mathe ist 50 / 50 ...

Somit hatte mein Lehrer von der Fachoberschule
Recht :D

Aber erst hier in der Hochschule kommt der Stoff
richtig rüber. Beispiel gefällig?

**Beispiel Physik.**
Fachoberschule: Wir haben 1000 Formeln gelernt,
was die Kinematik angeht. Da kann man natürlich
sehr schnell den Überblick verlieren. Wenn ich
bedenke, wieviel Formel alleine für die Bewegungen
von Nöten waren :rolleyes:

In der Hochschule: Hier wird ganz einfach gesagt,
dass die Geschwindigkeit die erste Ableitung der
Weg-Zeit Funktion ist - Punkt. Das ist allemal
leichert, als 1000 Formeln zu behalten.

So ist es auch in Mathe und Elektrotechnik an der
Hochschule. Denn hier ist ja die Vorraussetzung
gegeben (theoretisch), dass alle Studenten die
nötige Mathematik kennen und können. Deshalb
lassen sich hier "die Dinge" verständlicher
ausdrücken - finde ich.

Im Studium haben wir in Chemie an dem Punkt
angefangen, an dem wir auch in der Fachoberschule
angefangen haben ;) Das Atommodell :rolleyes:
Aber ich studiere ja auch kein Chemie (Gott sei
dank :D )


Ich kann mit meiner Fachhochschulreife alles
studieren, was an einer FH angeboten wird.
Das Andere wäre die fachgebundene Fachhoch-
schulreife - wenn man also nur Chemie oder
nur Informatik studieren darf.

Wenn ich mein erstes Diplom habe, kann ich
auch an einer Uni studieren, und dort sogar
meinen Dr. oder Prof. machen .... Es sind
also immer alle Möglicheiten offen ;)

nobody
19.10.2003, 19:01
naja ich kenne ottos vorstellungen ein ehemalige freund von mir hat nach der ausbildung zum stuckatuer eine umschulung zum cta gemacht mit zusatzkurs zur fachochschulreife,er hat in mathe und englich zusatzuntericht gemacht in der ausbildung, naja das das gut ist kann man streiten ob er mit der FH-reife mehr kenntnisse oder weniger als einer der nochmal auf die abendschule geht? in mathe hatten die bei den zusatzkursen auch einführung in die integralrechnung,vektoren... aber den vergleich mit der abendschule würde mich schon Inter.., in chemie haben die alles möglich gemacht von der einführung bis zum stoff der 12 klasse. man hatt das etwa bio,physik oder chemie wählen können, aber auch bio oder physik als wahlfach ausser informatik,das ist der stoff bis 12 klasse GK dran gekommen,naja er studiert chemie an der FH rechklinghausen oder wie die stadt heisst?

Langfingerli
19.10.2003, 19:09
Mich haben die nach der 3. Klasse (!) auf eine
Sonderschule gesteckt. Die Lehrerin war der Meinung,
ich könne nicht richtig lesen und schreiben ...

Das ist ja interessant! Wie war dann Dein weiterer Schulweg, wie bist Du dem Sumpf der Sonderschule entkommen?
Achja, an Deiner "Rechtschreibschwäche" :D können sich hier ein paar Leute ein Scheibchen abschneiden :p Also infizier sie mal!

Thorsten
19.10.2003, 20:16
Nun ... es gibt zwei mögliche Enden der Sonderschule:
- ohne Abschluss
- mit Hauptschulabschluss

So war es zumindest zu meiner Zeit.

Meine Laufbahn:
Grundschule (1. - 3. Klasse)
[kein Abschluss]

Sonderschule (3. - 10. Klasse)
[Hauptschulabschluss]

Berufsfachschule Wirtschaft (1 Jahr)
[Hauptschulabschluss]

Ausbildung zum Elektroinstallateur (3,5 Jahre)
[Berufsschulabschluss]
[Realschulabschluss]

Fachoberschule Technik (1 Jahr)
[Fachhochschulreife]

Hochschule (n Jahre) ;)
...

nobody
19.10.2003, 20:27
nach 10 jahren den HSA da gibts doch normalerweisse mittlere reife?

und da kommt zwei mal ein HSA -abschluss vor ?

Thorsten
19.10.2003, 21:24
Warum nicht 2x? Ich hab halt dieses eine Jahr dazwischen geschoben,
da ich keinen Ausbildungsplatz gefunden hatte. Das eine Jahr kann
auf eine Ausbildung im Bereich Wirtschaft angerechnet werden. Tja ...
den HSA hat man dann eben doppelt - tut ja nicht weh ;)

Winas
19.10.2003, 22:01
er studiert chemie an der FH rechklinghausen oder wie die stadt heisst?
*zitter*

da komme ich her und die FH ist ca. 4 km entfernt...
die Stadt heißt Recklinghausen :)

Thorsten
19.10.2003, 22:05
Nur 4 km von der FH entfernt? Wow - so nahe würde ich auch
gerne wohnen :)

Winas
19.10.2003, 22:21
man sagt die soll sogar nicht schlecht sein...ziemlich neu alles!
Wenn du aber an der Fh schonmal ein Praktikum gemacht hast, die Leute immer in die Schule kommen und werben und du schon 10 Jahr hier wohnst...
willst du da nicht mehr studieren ;)

grüße,
Winas

Thorsten
19.10.2003, 22:25
Kann ich verstehen :)

nobody
20.10.2003, 10:03
@ thorsten und du studierst jetzt informatik darf man fragen wo?Informatik ist ja ein ganz schöner mathe bunker:)

Thorsten
20.10.2003, 17:22
In Göttingen :)

Mathe ist kein Problem, schon eher Chemie ;)
Ist halt alles nur abhängig davon, wie gut
der Stoff in der Fachoberschule vorbereitet
wurde - und wie gut man selbst gelernt hat ...

nobody
20.10.2003, 17:27
chemie finde ich nicht schlimm!!,chemie im informatik studium?Ich frage mich imemr noch wa rum bis zur 13 klasse durchmachen,nach der 12 raus gehen mit fachabi und dann auch studieren.

buba
20.10.2003, 17:28
Informatiker und Chemie?

Das kann ich mir bei den Bioinformatikern vorstellen, aber bei den "klassischen"?!

Thorsten
20.10.2003, 17:39
Oh ... Dr. Gräfe ist der Meinung, dass man als Ingenieur in
allen Bereichen mitreden können muss. Es könnte ja mal sein,
dass man als Informatiker eine Datenbank für einen Chemiker
entwickelt - dann soll man auch wissen, WAS man da macht ...

So die Begründung :rolleyes:

Wir müssen ja auch in Physik Quantenphysik machen, und
Thermodynamik, Elektrotechnik usw. - obwohl man das als
Informatiker wohl kaum braucht ;) Ich finde es gut so,
denn das ist alles sehr interessant :)

Am Anfang hat man kaum Informatik relevante Vorlesungen.
Deshalb könnte man fast sagen: Wir werden erst zu Mathe-
matikern und Physikern ausgebildet, die Informatik kommt
dann später ;) Etwas übertrieben, aber es geht in die
Richtung ...

nobody
20.10.2003, 17:53
aha gute begründung , ein chemiker muss sich ja auch etwas mit informatik auskennen.