zu machen ist eine quantitative Manganbestimmung (photometrisch)
dazu brauchen wir die Reaktionsgleichung
FK
18.09.2003, 16:51
Also; Iodid kann bei der Reaktion nicht rauskommen; das wird im Sauren bekanntlich von Permanganat zu Iod oxidiert...
Gruß,
Franz
Milkaschokolade
15.05.2008, 21:33
Mir geht es gerade auch um diese Reaktion (auch bezogen auf eine Photometrie von Mangan, wozu vorher Mangan(II) mit Kaliumperiodat zu Permanganat oxidiert wird).
Und zwar haben wir eine Kaliumperiodat-Lsg. eingesetzt. Diese bestand aus 4 g KIO4, die in 70 mL Wasser gelöst wurden, 15 mL H3PO4 konz. und 15 mL H2SO4 konz.
In der angegebenen Reaktionsgleichung steht dann nicht, dass IO4- reduziert wird, sondern H3IO62-.
Also müssen sich ja ein Wassermolekül, sowie ein OH- an ein Periodat-Anion angelagert haben, damit man von IO4- auf H3IO62- kommt.
Meine Frage hierzu: Wieso wurde in die Kaliumperiodatlösung Schwefelsäure und Phosphorsäure reingekippt? Da wir die Mn(II)-Lsg. nicht angesäuert haben, ist schon klar, dass die Kaliumperiodatlsg. sauer sein muss, sonst klappt die Reaktion nicht. Aber warum Phosphorsäure und Schwefelsäure? Und woher genau kommen die Hydroxid-Ionen, die sich an das Kaliumperiodat anlagern?
Laut wikipedia ist Kaliumperiodat wasserlöslich, sodass die Säure eigentlich keine Lösungsfunktion hat...
Kann mir da jemand weiterhelfen?
FK
16.05.2008, 15:46
Bei der Oxidation werden Protonen verbraucht, daher muss man ansäuern.
Das IO4--Ion ist zwar im Kristall beständig, in wässriger Lösung wird sofort Wasser angelagert. Außerdem wirds noch protoniert, da die Lösung reichlich sauer ist und Orthoperiodsäure eine relativ schwache Säure ist (schwächer als Phosphorsäure).
Die Phosphorsäure dient als Komplexbildner.
Gruß,
Franz
Milkaschokolade
16.05.2008, 22:56
und Orthoperiodsäure eine relativ schwache Säure ist (schwächer als Phosphorsäure).
Die Phosphorsäure dient als Komplexbildner.
Mit Ortho-, meta-säuren etc. hab ich es nicht so... Was ist denn jetzt die Orthoperiodsäure?