Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Job bei Konzernen?
theplaya
12.06.2003, 20:20
Ich habe heute irgendwo gehört, dass viele Chemiker gerne bei Großkonzernen arbeiten würden, wie z.B. BASF oder Bayer. (Darf ich die Namen hier nennen?, sonst muss ein Moderator die eben löschen oder etwas verändern)
Warum eigentlich?? Bessere Aufstiegschancen? Bezahlen die besser als andere Firmen? Gibt es dort bessere Arbeitsbedingungen wie z.B. besser ausgestattete Labore usw.? Oder woran liegt das? :confused:
No Regrets
12.06.2003, 20:50
ich möchte nicht gerne bei B oder B arbeiten ;)
FK
12.06.2003, 21:01
Originalnachricht erstellt von theplaya
Bessere Aufstiegschancen? Bezahlen die besser als andere Firmen? Gibt es dort bessere Arbeitsbedingungen wie z.B. besser ausgestattete Labore usw.? Oder woran liegt das? :confused:
Dürfte wohl so etwa zutreffen.
Allerdings haben solche Konzerne die Tendenz, mal schnell diese oder jene Abteilung oder Fabrik zu schließen oder sonstwohin zu verlagern.
Sollte man berücksichtigen...
Gruß,
Franz
buba
12.06.2003, 21:29
Originalnachricht erstellt von theplaya
Ich habe heute irgendwo gehört, dass viele Chemiker gerne bei Großkonzernen arbeiten würden, wie z.B. BASF oder Bayer. (Darf ich die Namen hier nennen?, sonst muss ein Moderator die eben löschen oder etwas verändern)
Äh, wieso sollte man es nicht dürfen?
Kithara
12.06.2003, 22:06
Hm dachte ich geb auch mal (zum ersten mal) hier meinen Senf dazu! :-)
Habe vor mehreren Jahren mal ein Praktikum bei B... gemacht :-) und kann nur sagen das es mir dort super gut gefallen hat und ich dort auch liebend gerne arbeiten würde (wenn ich mit studieren fertig bin :-)), da es sehr interessant für mich war (obwohl ich damals zugegeben absolut keine Ahnung von Chemie hatte)
Das viele gerne bei großen Konzernen arbeiten würden erkläre ich mir damit das man aufgrund der Größe und popularität schnell vermutet das man einen sicheren Arbeitsplatz hat... (aber wann kann man das heutzutage schon noch ohne bedenken sagen )
LB Kithara
bm
12.06.2003, 22:22
Originalnachricht erstellt von Kithara
Das viele gerne bei großen Konzernen arbeiten würden erkläre ich mir damit das man aufgrund der Größe und popularität schnell vermutet das man einen sicheren Arbeitsplatz hat... (aber wann kann man das heutzutage schon noch ohne bedenken sagen )
LB Kithara
1.) richtig, bei der heutigen Fusionitis, splitt off "initis" etc.. kann sich das sehr schnell ändern.
2.) ein grosser Konzern kann schlimmer sein als eine Behörde (Bürokratismus pur).
3.) Bezahlung : ist nicht das Einzige, worauf es ankommt (zumal von jedem zusätzlichen € Herr Dr. Eichel recht viel will).
Also : ohne Vorbehalte umsehen.
hippie
12.06.2003, 23:53
In den Konzernen ist auch nicht mehr viel von "freier Wissenschaft" oder "freiem Forschen" übrig. Bei der BASF hat man oft den Eindruck, jeder Besucher werde als potentieller Industriespion betrachtet...
cdschredder
13.06.2003, 06:43
Bei der BASF hat man oft den Eindruck, jeder Besucher werde als potentieller Industriespion betrachtet...
bei böringer ingelheim auch. Nur weil man sich ein bischen auf dem gelände verläuft :rolleyes:
schlumpf
13.06.2003, 08:24
eine Untersuchung darüber wurde gerade von der GDCh veröffentlicht. Ich würde sagen, das korreliert recht gut mit dem Bekanntheitsgrad der entsprechenden Firmen, mehr nicht .... da ist es kein Wunder, wenn die 'großen 3' und ihre Nachfolger ganz oben stehen und kleine Biotechfirmen ganz unten.
Wenn man die Umfragen zur Zufriedenheit der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen sieht (also sozusagen der Zustand nach Berufsantritt), ergibt sich ein ganz anderes Bild ... da steht z.B. Boehringer recht weit vorne, weit vor B und B.
Übrigens werben viele US-Firmen bei Stellenanzeigen mit diesem Argument ('according to XX one of the best companies to work for'), aber hierzulande hat man das wohl nicht nötig.
upsidedown
13.06.2003, 08:54
Bei der BASF hat man oft den Eindruck, jeder Besucher werde als potentieller Industriespion betrachtet...
Seltsam - ich kenn die Firma als nach innen mitunter schon etwas seltsam anmutend offen. Das man da auf Besucher ein wenig ein Auge hat ist schon verständlich meiner Meinung nach. Dazu kommt man auf dem Gelände an sehr vieles viel zu leicht ran, als dass man da noch Betriebsfremde drin rumdiffundieren haben will.
Ach ja - wenn ich schon erzähl, dass ich die Firma etwas kenne: Ein schlechter Job ist das bestimmt nicht - nur solche Vorstellungen wie 15:30 Feierabend kann man da getrost vergessen wenn man in der F&E ist (im Produktionsbereich sieht das etwas anders aus). Die Leute haben gut zu tun und eigentlich immer mehrere Sachen gleichzeitig um die Ohren. Auf der anderen Seite hab ich das Arbeitsklima als wirklich sehr angenehm empfunden.
Und das "Geld" einfach da ist wenns gebraucht wird und das benötigte Gerät nicht erst beantragt werden muss und vielleicht(!) in nem halben Jahr das Geld für die Anschaffung bewilligt wird hat auch was für sich wenn man in relativ kurzer Zeit was schaffen will. Ist halt ein bischen das Gegenteil zur Uni - da haben die Leute Resourcen, aber keine Zeit, hier haben die Leute Zeit aber (weil?) kriegen den Kram den sie brauchen einfach nicht ran weil das Geld fehlt.
Aber den Job wo man Zeit und Geld hat (und auch selber welches kriegt) muss man erstmal finden..
theplaya
13.06.2003, 15:32
Aha. Stimmt es denn, dass die Konzerne besser bezahlen? Und wenn, in welchen Größenordnungen spielt sich das denn ab?
Vielleicht hat es auch mit Prestigedenken zu tun, dass viele gerne bei B oder B oder B :D arbeiten wollen? Nach dem Motto: "Ich bin Laborleiter (oder Projektmanager oder was auch immer.....) bei Bayer!" :rolleyes:
theplaya
14.06.2003, 21:29
Achja, arbeitet hier vielleicht jemand bei einem der Großkonzerne und kann was zum Thema sagen?
FK
14.06.2003, 21:47
Originalnachricht erstellt von theplaya
Achja, arbeitet hier vielleicht jemand bei einem der Großkonzerne und kann was zum Thema sagen?