bildet Fe3+ mit Kaliumchromat einen schwerlöslichen NS?
Finde dazu leider im Jander-Blasius nichts.
Gruß Easyquantum
FK
02.06.2003, 20:23
Originalnachricht erstellt von Easyquantum
bildet Fe3+ mit Kaliumchromat einen schwerlöslichen NS?
Nein, denn ich hatte mal eine Lösung zu analysieren, die gleichzeitig beide Ionen enthielt.
Falls Du Zugriff auf beides hast, probiers gern mal aus.
Gruß,
Franz
Easyquantum
02.06.2003, 20:31
Hab ich gemacht.
Das Ergebnis war:
Es bildete sich zunächst ein rotbrauner NS, der aber nach leichtem Schwenken wieder verschwand.
Gruß
Lia83
02.06.2003, 20:36
Die einzige schwerlösliche Verbindung mit Fe und Cr, die mir jetzt spontan einfällt, ist FeCr2O4 (Chromeisenstein).
FK
02.06.2003, 20:47
Originalnachricht erstellt von Easyquantum
Hab ich gemacht.
Das Ergebnis war:
Es bildete sich zunächst ein rotbrauner NS, der aber nach leichtem Schwenken wieder verschwand.
Gruß
Fällt also nur bei höheren Konzentrationen aus.
Bist Du etwa jetzt noch im Labor? :eek:
Gruß,
Franz
Easyquantum
02.06.2003, 21:06
Nein, um Gottes willen :eek:
Ich hatte das heute nachmittag mal ausprobiert.
Versuch bei meinen Quantis immernoch nebenbei Eisen zu bestimmen.
Da komischerweise bei der grav. Best. von Eisen der Schwarzbandfilter nicht vollständig verglüht(bei 550 Grad), bin ich noch als dabei, irgendwie eine andere Methode zur quantitativen Bestimmung zu finden.
Mein Versuch mit Thiocyanat und EDTA hat leider nicht funktioniert, denn man hat irgendwie keinen scharfen Endpunkt erkennen können.
Da ich Eisen(III)chlorid in Lösung habe, dachte ich mir, das ich das ganze doch auch argentometrisch nach Mohr bestimmen könnte (natürlich mit anschließender Rückrechnung auf Eisen).
Hab das dann auch probiert, hat aber leider nicht geklappt.
So langsam wird mir auch bewußt wieso. Denn ich habe nicht berücksichtigt, das meine Eisenlösung mit sehr großer Sicherheit sauer ist, und da unter diesen Bedingungen Dichromat entsteht, konnte das ja eigentlich nur in die Hose gehen :sad:
Naja aus Fehlern lernt man!!
buba
02.06.2003, 21:24
Mach doch Fe-Bestimmung nach Zimmermann-Reinhardt ;)
http://www.cup.uni-muenchen.de/studium/chemgrundprak/Grundpraktikum_20n.html
Easyquantum
02.06.2003, 21:29
Hört sich interessant an.
Problem: "Zimmermann-Reinhardt-Lösung: Steht im Saal aus."
Bei uns soweit ich weiß nicht. Kann man sich das vielleicht problemlos selber "brauen"?
FK
02.06.2003, 21:31
Weiterhin sollte man beachten, dass FeCl3-Lösungen oft zusätzlich mit HCl angesäuert werden, um die Hydrolyse zu unterdrücken.
Man kann Fe(III) auch mit TiCl3 titrieren, aber das habt Ihr bestimmt auch nicht da...
Gruß,
Franz
buba
02.06.2003, 21:33
Originalnachricht erstellt von Easyquantum
Bei uns soweit ich weiß nicht. Kann man sich das vielleicht problemlos selber "brauen"?
Sicher kann man das.
http://www.tu-chemnitz.de/chemie/anorg/files/praktika/Praktikum_AnalytikIQuant.pdf S. 8
Easyquantum
02.06.2003, 21:39
Reinhardt-Zimmermann-Lösung (bestehend aus 65_g MnSO4·4H2O, 140_ml 85%ige Orthophosphorsäure u. 130_ml konz. Schwefelsäure in 1_l Lsg.)
Oki,werd morgen mal schauen, was sich da machen läßt (auch bezüglich TiCl3.
Vielleicht mach ich auch nochmal die gravimetr. Bestimmung und laß meinen Porzellantiegel mit angeblich aschefreien Filter über Nacht stehen :rolleyes: