nobody
30.10.2000, 15:43
Laut Spektrum Der Wissenschaft arbeiten Forscher derzeit an neuen Medikamenten, "welche die Neubildung von Blutgefäßen hemmen und Tumoren regelrecht aushungern sollen"!
Hier kurz gerafft das Prinzip des Wirkstoffs:
Blutgefäße, die an Tumoren oder noch kleinen Metastasen anliegen, können in Tumoren einzuwachsen beginnen und ihn so mit Blut versorgen - und damit erst richtig zum Wachsen bringen. Dieser Vorgang, die Angiogenese, ist Ziel der neuen Forschungsansätze: speziell entwickelte ringförmige Peptide greifen am Endothelzellen-Integrin an; einem Stoff, der die Endothelzellen mit dem Matrixprotein Fibronectin verbindet. Die Wirkstoffe erkennen eine kurze Aminosäurensequenz. Durch eine geeignete räumliche Form des Wirkstoffs kann der zu blockierende Rezeptor näher erkannt werden; so sollen Nebenwirkungen ausgeschlossen werden. Prinzipiell ist die Idee, die Tumorzellen so gezielt auszuhungern und das Tumorwachstum zu hemmen oder gar zu stoppen.
http://www.chemieonline.com/forum/smilies/bounce.gif Was meint Ihr dazu?
MfG Amino
Hier kurz gerafft das Prinzip des Wirkstoffs:
Blutgefäße, die an Tumoren oder noch kleinen Metastasen anliegen, können in Tumoren einzuwachsen beginnen und ihn so mit Blut versorgen - und damit erst richtig zum Wachsen bringen. Dieser Vorgang, die Angiogenese, ist Ziel der neuen Forschungsansätze: speziell entwickelte ringförmige Peptide greifen am Endothelzellen-Integrin an; einem Stoff, der die Endothelzellen mit dem Matrixprotein Fibronectin verbindet. Die Wirkstoffe erkennen eine kurze Aminosäurensequenz. Durch eine geeignete räumliche Form des Wirkstoffs kann der zu blockierende Rezeptor näher erkannt werden; so sollen Nebenwirkungen ausgeschlossen werden. Prinzipiell ist die Idee, die Tumorzellen so gezielt auszuhungern und das Tumorwachstum zu hemmen oder gar zu stoppen.
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MfG Amino