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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Darf ein FREIWILLIGES Referat sich negativ auswirken?


Robin235
04.05.2009, 14:05
Hallo!

Ich habe heute ein freiwilliges Referat (in Englisch) gehalten um so eine eher schwache Klausurleistung (09Punkte) auszumerzen.
Leider wurde das Referat nur mit 10-11 Punkten bewertet. Diese Bewertung ist an und für sich verständlich jedoch nicht wie sie gewertet wurde. Denn ein Referat zählt ja in die mündliche Note und mündliche stehe ich auf 13-14 Punkten. Das Referat würde mich also (auch insgesamt) runterziehen und meine Lehrerin ist auch der Meinung, dass das nun halt einbezogen werden muss.

Das finde ich nicht fair.
Ich habe schließlich mehr Leistung erbracht als hätte ich wie immer an der Stunde teilgenommen. Dennoch kommt im Endeffekt weniger bei raus. Ich bekomme also für mehr Leistung eine schlechtere Note. Und es war ja nichtmal so, dass ich das Referat als Ersatzleistung/Pflichtleistung halten musste, dann wäre klar, dass das eingeht - aber so.

Ich finde, dass das Referat halt nicht so toll war und daher meine Bewertung nicht nach oben verschieben kann - dafür war es zuwenig.
Aber ich habe immerhin mehr getan (wesentlich mehr, saß da den ganzen Sonntag dran) als ich hätte tun müssen.


Versteht Ihr das? Wie kann ich meine Lehrerin davon überzeugen? Gibt es dafür eine rechtliche Grundlage (Was für ne Frage - es gibt ja zu fast allem ne rechtliche Grundlage hier in Deutschland :D ), also welche rechtliche Grundlage?
Im Niedersächischem Schulgesetz habe ich nichts gefunden.

Danke schon einmal im voraus für Eure Hilfe!

Friedrich Karl Schmidt
04.05.2009, 14:12
Ich finde schon einmal nicht lögisch, dass Sie mit dem Referat eine "schwache Klausurleistung " , eine schriftliche Leistung also, "ausmerzen" wollen und dann aber darauf bestehen, dass das Referat nur als mündliche Note zählen darf.

Gruß FKS

Robin235
04.05.2009, 14:18
Es kann aber auch sein, dass meine Lehrerin, dass nur unverständlich ausgedrückt hat und es eigentlich so gemeint war die mündliche Note zu festigen oder zu verbessern um so indirekt die Klausurleistung auszumerzen.

Aber daran dass ein Referat nun einmal in die mündliche Note zählt lässt sich ja nun auch nichts mehr ändern.

Meine Frage war halt - wie oben genauer gesagt - sich das ganze negativ auswirken darf.

Rosentod
04.05.2009, 14:20
Ich kann die Argumentation nicht nachvollziehen. Du hast ein freiwilliges Referat gehalten. Fall es dergleichen derzeit in Deinem Bundesland gibt, sollte das die Note für Mitarbeit verbessern. Allerdings hast Du nun eine fachliche Leistung erbracht, die selbstverständlich in die fachliche Benotung mit einfließen muss. Das ist halt das Risiko, wenn man sich freiwillig meldet.

Robin235
04.05.2009, 14:24
aber ich habe doch mehr Leistung erbracht als jemand der kein Referat gehalten hat.

Damit ein Bewertungssystem fair ist muss doch gelten:

Je mehr Leistung, desto mehr Bewertungseinheiten

Diese grundlegende Bedingung ist nicht erfüllt also würde ich es unfair nennen.

Rosentod
04.05.2009, 14:25
Es geht bei der fachlichen Note primär um Qualität und nicht um Quantität.

Robin235
04.05.2009, 14:30
aber ich habe doch auch eine bessere Leistung erbracht als die Mitschüler, die 15 min nichts gesagt haben.

Tatsache ist doch: Hätte ich nichts gemacht wäre das besser letztendlich besser bewertet worden.

Auch wenn ich den Unterricht geschwänzt hätte, dann hätte ich als mündliche Note für diese Stunde 00Punkte. Das macht dann 1% meiner Gesamtnote aus oder so. Diese Zusatzleistung aber mal so locker 10%, also letztendlich vielleicht sogar stärker. (Mal ganz davon abgesehen, dass in der Oberstufe ja auch entschuldigtes Schwänzen ganz "in" ist^^)

cineolum
04.05.2009, 14:32
Ob das Referat nun freiwillig war oder nicht - Du hast es gehalten, es wurde benotet, so ist das nun mal. Oder war nicht klar, dass es eine Note gibt?

Wenn etwas benotet wird, ist doch egal, ob man die Leistung freiwillig erbringt oder nicht. Das ist eben das Risiko. Wir sind doch hier nicht bei Wünsch’ Dir was. So nach dem Motto "Ich probiere mal was, falls die Note schlecht ist, will ich sie aber nicht haben".
Falls so etwas bei Euch üblich ist, was ich nicht hoffe, dann hättest Du es mit der Lehrerin absprechen müssen.
Sonst könnte man sich ja ständig melden, auch wenn man die richtige Anwort nicht weiß, dann aber auf eine gute mündliche Note bestehen, da das Melden ja grundsätzlich freiwillig ist.
Nee, nee, wenn man sich auch freiwillig auf eine Sache einlässt, muss man da durch.

Rosentod
04.05.2009, 14:36
aber ich habe doch auch eine bessere Leistung erbracht als die Mitschüler, die 15 min nichts gesagt haben.Diese Argumentation gilt im Notenbereich 5 bis 6. Der Lehrer darf Dir keine 6 geben, da Du Dich ja immerhin bemüht hast.

Tatsache ist doch: Hätte ich nichts gemacht wäre das besser letztendlich besser bewertet worden.Aber Du hast etwas gemacht.

Die Aufgabe der (Halb)Jahresnote für ein Fach ist doch, Deine Kompetenz in diesem Fach widerzuspiegeln. Dazu werden alle Deine Leistungen (egal ob freiwillig oder nicht) hinzugezogen. Aufgabe des Lehrers ist es dabei, sicherzustellen, dass alle Schüler etwa gleich und repräsentativ viele Leistungsnachweise erbringen.

Robin235
04.05.2009, 14:41
Sonst könnte man sich ja ständig melden, auch wenn man die richtige Anwort nicht weiß, dann aber auf eine gute mündliche Note bestehen, da das Melden ja grundsätzlich freiwillig ist.

Also da hast du aber unvollständig gedacht. Es ist doch so, wenn ich melde aber ne falsche Antwort gebe, dann habe ich trotzdem mehr geleistet als jemand der gar nichts sagt. Entsprechend kriege ich dann auch 03 Punkte und er 00 Punkte. Da stimmt die Grundregel für ein faires Bewertungssystem.
Es ist klar, dass ich nicht erwarten kann, dass ich jetzt automatisch 2 Punkte mehr bekomme nur weil ich nen referat gehalten habe, das auch noch schlecht war, aber dennoch ist meine Argumentation doch logisch, oder?

So nach dem Motto "Ich probiere mal was, falls die Note schlecht ist, will ich sie aber nicht haben"

Was ist daran so falsch?

FabianH
04.05.2009, 14:41
Im Berliner Schulgesetz steht etwas wie:

"Nimmt ein Schüler freiwillig an Unterrichtsveranstaltungen teil, so verpflichtet er sich damit sie auch regelmäßig zu besuchen und alle Rechten und Pflichte anzunehmen."

Nach Auffassung meines Hauptseminarleiters gilt das auch für solche freiwilligen Dinge.

Ich weiß ja nicht wieviel Noten es da bei euch so gibt, aber da werden die einmal 11 Punkte auch keinen Unterschied machen.

Ansonsten möchte ich cineolums Aussage unterstreichen:

Sonst könnte man sich ja ständig melden, auch wenn man die richtige Anwort nicht weiß, dann aber auf eine gute mündliche Note bestehen, da das Melden ja grundsätzlich freiwillig ist.

Robin235
04.05.2009, 14:44
Aber Du hast etwas gemacht.

Genau. Darum mehr Leistung. Mehr Leistung --> höhere Bewertung

Die Aufgabe der (Halb)Jahresnote für ein Fach ist doch, Deine Kompetenz in diesem Fach widerzuspiegeln. Dazu werden alle Deine Leistungen (egal ob freiwillig oder nicht) hinzugezogen. Aufgabe des Lehrers ist es dabei, sicherzustellen, dass alle Schüler etwa gleich und repräsentativ viele Leistungsnachweise erbringen.

Das Rote ist ja genau der Punkt. Warum denn auch die freiwilligen? Wo ist denn da noch der zweite Teil deiner Argumentation geben (grün)


@Fabian:

"Nimmt ein Schüler freiwillig an Unterrichtsveranstaltungen teil, so verpflichtet er sich damit sie auch regelmäßig zu besuchen und alle Rechten und Pflichte anzunehmen."

In wie fern kann man das übertragen?

Zum melden hatte ich ja einen post vorher was gesagt.

Wooky
04.05.2009, 14:46
Hast du überhaupt schon mit deiner Lehrerin darüber geredet, dass du es für unfair hälst? Willst du in einem evtl. folgenden Gespräch dann anführen, die Leute aus dem Internet fänden es auch unfair?

Oder willst du eher Bestätigung haben, dass deine Lehrerin unfair benotet und alle, die anderer Meinung sind, sind doof?

Und ein ganzer Tag Vorbereitung.... Mach es das nächste Mal ordentlich und du bekommst auch eine sehr gute Note - das Zeug dazu hast du ja anscheinend, zumindest theoretisch.

Wenn ich richtig rechne, bekommst du sehr wahrscheinlich eh 11 Punkte (50:50) bzw. 11-12 (40 schriftlich : 60 mündlich).
Das ist praktisch kaum ein Unterschied...


Edit:
Ich bin ein 9er Schüler in Englisch. Würde ich jetzt jede 2. Stunde (Extrembeispiel) eine freiwillige Extraleistung in dem Fach bringen, wäre ich dann auf einmal tatsächlich besser in Englisch?
Du hast in deinem Vortrag eher unter Beweis gestellt, dass du anscheinend nicht ganz so gut Vorträge auf Englisch halten kannst. Das ist das Risiko dabei.

TwoHybrid
04.05.2009, 14:46
Nur weil das Referat freiwillig war, bedeutet das ja automatisch nicht, dass es deine Note verbessert. Du gehst nun mal damit auch das Risiko ein, dich auch zu verschlechtern.

Man kann sich nicht immer nur die Rosinen rauspicken!

Rosentod
04.05.2009, 14:48
Warum denn auch die freiwilligen? Wo ist denn da noch der zweite Teil deiner Argumentation geben (grün)Ein Schüler, der (deutlich) weniger freiwillige Leistungsnachweise erbringt, muss halt irgendwann unfreiwillige Leistungsnachweise erbringen. D.h., er wird vom Lehrer irgendwann dran genommen. Der Vorteil freiwilliger Leistungsnachweise ist, dass man sich aussuchen kann, wann man sie erbringt. Also, wenn man besonders gut drauf ist oder zu einem Thema, dass man besonders gut beherrscht.

Robin235
04.05.2009, 14:50
Man kann sich nicht immer nur die Rosinen rauspicken!

Der Spruch heißt ja im Prinzip nichts anderes als: Das Leben ist halt manchmal unfair.
Wenn du das überträgst auf das Referatsproblem heißt es dann: "Bewertungen sind halt manchmal unfair"


Meine Hoffnung mit meinem Post hier war es einfach eine rechtliche Grundlage zu finden, die besagt, dass eine Zusatzleistung sich nicht neg. auswirken darf.
Aber bis jetzt waren das ja von allen Seiten "nur" Meinungen (das ist nicht abwertend gemeint).

TwoHybrid
04.05.2009, 15:00
Der Spruch heißt ja im Prinzip nichts anderes als: Das Leben ist halt manchmal unfair.


Nein, der Spruch bedeutet, dass man auch Dinge hinnehmen können muß, auch wenn sie einem nicht in den Kram passen. Ob fair oder unfair steht hier völlig aussen vor...

Eine rechtliche Grundlage wirst du nicht finden, weil nun mal deine Lehrerin einfach im Recht ist

cineolum
04.05.2009, 15:03
Warum denn auch die freiwilligen?

Wegen der von Dir erwarteten Fairness. Entweder es werden alle Leistungen bewertet oder nicht und eben nicht nur die guten. Was zur Frage führt, was eine gute Leistung ist, mal von der Note "gut" abgesehen.

Ich kann gut nachvollziehen, wenn ein Schüler eine Leistung von vornherein nicht benotet haben möchte, dann ist das aber vorher abgesprochen.

Das hat damit zu tun, dass man auch als Schüler einschätzen können muss, was man sagt. Es ist ja das gleiche, wenn man eine Übung oder Hausaufgabe freiwillig zur Bewertung abgibt. Gerade in der zwölften Klasse sollte man sich einschätzen können.

Der Spruch heißt ja im Prinzip nichts anderes als: Das Leben ist halt manchmal unfair.
Wenn du das überträgst auf das Referatsproblem heißt es dann: "Bewertungen sind halt manchmal unfair"

Das sehe ich anders. Der Spruch heißt eben eher, dass man alles nehmen muss, was kommt. In diesem Fall auch schlechte Noten. Und das ist aber nichts weiter als fair. Auch wenn es nicht positiv (für Dich) ist.


Meine Hoffnung mit meinem Post hier war es einfach eine rechtliche Grundlage zu finden, die besagt, dass eine Zusatzleistung sich nicht neg. auswirken darf.

Vielleicht gibt es diese Grundlage auch gar nicht. Ich wüsste auch nicht warum. Eine Zusatzleistung wirkt sich eben zusätzlich zu den anderen Noten auf die Gesamtnote aus. Ich habe in meinen dreizehn Schuljahren nie erlebt, dass man sich nachher aussuchen konnte, ob man die Note möchte, höchstens vorher.

Robin235
04.05.2009, 15:05
Dann wird es ja aber zumindest dafür, dass sie im Recht ist eine rechtliche Grundlage geben. Von welcher Seite gesehen ist ja egal :D Aber es muss doch einen §xx Schulgesetz "-Zusatzleistungen-" geben.
Danach suche ich halt (im Prinzip hätte ich mir den Hintergrund auch sparen können^^)


Nein, der Spruch bedeutet, dass man auch Dinge hinnehmen können muß, auch wenn sie einem nicht in den Kram passen. Ob fair oder unfair steht hier völlig aussen vor...

Ok - erstmal steht das außen vor. Aber letztendlich soll es doch eine faire Bewertung geben oder verstehe ich das falsch?

Robin235
04.05.2009, 15:10
Ich kann gut nachvollziehen, wenn ein Schüler eine Leistung von vornherein nicht benotet haben möchte, dann ist das aber vorher abgesprochen.

Das hat damit zu tun, dass man auch als Schüler einschätzen können muss, was man sagt. Es ist ja das gleiche, wenn man eine Übung oder Hausaufgabe freiwillig zur Bewertung abgibt. Gerade in der zwölften Klasse sollte man sich einschätzen können.

Nun bei einer Hausaufgabe ist es aber auch so, dass diese Leistung vielmehr eine Pflichtleistung ist, die alle erbringen müssen (sollten^^).
Da ist es ja klar: wenn ich ne gut HA habe, bekomme ich dafür viele Punkte ins Heft geschrieben, sonst halt nichts. Und die zählen dann auch in die Note rein, denn das war ja gar keine freiwillige Zusatzleistung. (Abgeben tut man ja HAs eigentlich nur um daraus etwas zu lernen und Fehler zu erkennen).

Achso und das mit der Einschätzung der eigenen Leistung ist halt so ne Sache. Woher willst du bei nem referat wissen, ob es den Vorstellungen des Lehrers entspricht? Bei ner HA hat man eine EXPLIZITE Aufgabenstellung, die es zu lösen gilt - da kann man das einschätzen.

cineolum
04.05.2009, 15:10
Aber letztendlich soll es doch eine faire Bewertung geben oder verstehe ich das falsch?

Was ist den Deiner Definition nach "fair"? Ich habe das Gefühl, Du verwechselst das mit "positiv" oder so ähnlich.

Robin235
04.05.2009, 15:13
Eine Bewertung ist für mich fair, wenn gilt:

Je mehr Leistung erbracht wurde, desto mehr Punkte gibt es auch.


Oder wie würdest du "fair" definieren?

cineolum
04.05.2009, 15:13
Nun bei einer Hausaufgabe ist es aber auch so, dass diese Leistung vielmehr eine Pflichtleistung ist, die alle erbringen müssen (sollten^^).
Da ist es ja klar: wenn ich ne gut HA habe, bekomme ich dafür viele Punkte ins Heft geschrieben, sonst halt nichts. Und die zählen dann auch in die Note rein, denn das war ja gar keine freiwillige Zusatzleistung. (Abgeben tut man ja HAs eigentlich nur um daraus etwas zu lernen und Fehler zu erkennen).
Die Leistung an sich war nicht freiwillig, die Überprüfung durch den Lehrer kann aber freiwillig sein. Da weiß ich aber vorher auch nicht, ob meine Leistung gut war oder nicht.

FabianH
04.05.2009, 15:14
"Nimmt ein Schüler freiwillig an Unterrichtsveranstaltungen teil, so verpflichtet er sich damit sie auch regelmäßig zu besuchen und alle Rechten und Pflichte anzunehmen."

In wie fern kann man das übertragen?

Die Argumentation meines Hauptseminarleiters war die, dass es sich qusi um einen Teil einer Unterrichtsveranstaltung handelt, der freiwillig ist.

Ansonsten halte ich die Sache auch ganz klar für einen Fall des Erziehungsauftrages:
Nehmen wir mal an du wirst Ingenieur und willst irgendwann freiwillig irgendwas bauen. Wenn du es versaust, hast du nicht nur Ressourcen deines Arbeitgebers gefressen, sondern auch noch Arbeitszeit.
Ähnlich sieht es hier aus: Du hast mit deinem Vortrag eine gewisse Verantwortung übernommen, zu dieser Verantwortung gehört eben ein gewisses Risiko. Das ganzt du jetzt nicht einfach so ablegen.

Zu deiner Argumentation mit dem melden: Meldet sich ständig jemand und erzählt nur Stuss, kann dies durchaus nur 0 Punkte wert sein, weil eben nicht nur Quantität zählt.

Es hat dir jetzt noch jemand anders vorgerechnet: Deine Note wird dadurch doch gar nicht ernsthaft beeinflusst, weiß gar nicht, warum du dich so aufregst. Wenn du wirklich 13/14 Punkte stehst ist das gar kein Probblem. Eine andere Veranschaulichung: Ich bin mal davon ausgegangen, dass du sonst nur 13 Punkt-Noten hast.
Bei 1 mal 13 Punkte und 11 fürs Referet ==> 12 Gesamt
2 13 Punkte und 11 fürs Referat ==> 12,3 Gesamt (kann man auch auf 13 aufrunden)
3 mal 13 Punkte und 11 fürs Referat ==> 12,5 Gesamt (==> 13)

Wenn du also nur ein paar Noten mehr hast, bist du total auf der sicheren Seite und brauchst dich über rein gar nichts aufzuregen.

MfG

Fabian

zarathustra
04.05.2009, 15:21
Eine Bewertung ist für mich fair, wenn gilt:

Je mehr Leistung erbracht wurde, desto mehr Punkte gibt es auch.Der wesentliche Punkt wurde doch schon gebracht. Es geht um die Qulität und nicht die Quantität der Beiträge. Wenn jemand sich im Geschichtsunterricht ständig meldet, um jede Stunde einen Text aus dem Buch vorzulesen, dann ist das quantitativ gesehen "viel Leistung". Wenn sich dafür aber zeigt, dass dieser Schüler sonst nix gescheites beitragen und Fragen nicht beantworten kann, dann ist die Qualität seiner Beiträge etwas mau.

Da Du selbst mit Deiner regulären Leistung nicht zufrieden warst, wolltest Du eine zusätzliche Leistung erbringen. Offenbar hat das qualitativ nicht so überzeugt, also was willst Du machen?

TwoHybrid
04.05.2009, 15:21
Eine Bewertung ist für mich fair, wenn gilt:

Je mehr Leistung erbracht wurde, desto mehr Punkte gibt es auch.


Oder wie würdest du "fair" definieren?


Falsch. Eine Bewertung erfolgt nicht quantitativ, sondern qualitativ.

Jetzt nicht falsch verstehen, möchte das nicht auf Dich übertragen, dient nur als Beispiel:
wenn man einen Haufen Scheiße abgibt, dann bleibt es trotz der riesigen Menge immer noch ein Haufen Scheiße. Wenn hingegen jemand ein einziges kleines Kunstwerk abgibt, dann ist dieses eine kleine Kunstwerk doch höher zu bewerten als der Haufen Käse...

Qualität ist die Bewertungsgrundlage, nicht Quantität

Robin235
04.05.2009, 15:23
Zu deiner Argumentation mit dem melden: Meldet sich ständig jemand und erzählt nur Stuss, kann dies durchaus nur 0 Punkte wert sein, weil eben nicht nur Quantität zählt.

Also das würde ich - aus meiner Erfahrung - nicht so sagen. Es ist doch auch die Bemühung und die Teilnahme am Unterrichtsgespräch zu werten.


Es hat dir jetzt noch jemand anders vorgerechnet: Deine Note wird dadurch doch gar nicht ernsthaft beeinflusst, weiß gar nicht, warum du dich so aufregst. Wenn du wirklich 13/14 Punkte stehst ist das gar kein Probblem. Eine andere Veranschaulichung: Ich bin mal davon ausgegangen, dass du sonst nur 13 Punkt-Noten hast.
Bei 1 mal 13 Punkte und 11 fürs Referet ==> 12 Gesamt
2 13 Punkte und 11 fürs Referat ==> 12,3 Gesamt (kann man auch auf 13 aufrunden)
3 mal 13 Punkte und 11 fürs Referat ==> 12,5 Gesamt (==> 13)

Wenn du also nur ein paar Noten mehr hast, bist du total auf der sicheren Seite und brauchst dich über rein gar nichts aufzuregen.

Ich frage auch, weil ich das gleiche in Deutsch vorhatte und das diesmal gleich im voraus wissen möchte. Sonst muss ich mich nicht einen ganzen tag hinsetzen und so nen Referat machen, wenn es dann meinem lehrer nicht gefällt (und dem gefällt generell eher wenig, von daher ist eine Absicherung, dass es sich nicht negativ auswirken kann).


@ TwoHybrid

Aber nen haufen Käse ist mehr als nichts.

Ein qualitativer verlgleich ist hier gar nicht möglich, da man "keine Leistung" nur quantitativ bewerten kann.

Aber wie definierst du denn "fair"?

cineolum
04.05.2009, 15:26
Je mehr Leistung erbracht wurde, desto mehr Punkte gibt es auch.

Meinst Du mehr Leistung oder mehr Leistungen?

Das Wort ist ja etwas doppeldeutig.

Meine Meinung zu fair, bezogen auf das Problem:

Werden mehr Leistungen erbracht, gibt es mehr Punkte, also Einzelnoten. Erbringt man je einzelner Leistung (z. B. Referat...) eine hohe Leistung, gibt es natürlich je Bewertung höhere Punkte.
Aber nicht:
Werden viele einzelne Leistungen erbracht, bekommt man mehr Punkte (Punkthöhe) als wenn man weniger Einzelleistungen erbringt. Als Ausnahme würde ich hier teilweise die sogenannte Stundennote oder Mitarbeitsnote sehen.

Rosentod
04.05.2009, 15:27
Je mehr Leistung erbracht wurde, desto mehr Punkte gibt es auch.Du scheinst Deine Definitionen durcheinander zu bringen.

Ich habe mich damals im Unterricht eigentlich nur gemeldet, wenn ich die Frage/Aufgabe als anspruchsvoll empfand. Das waren zumeist Fragen, auf die keiner meiner Mitschüler die Antwort wusste. Ich bin der Ansicht, dass ich damit mehr Leistung erbracht habe als jemand, der sich ständig bei den trivialsten Fragen gemeldet hat.

Was ist nun Leistung? Leistung bedeutet eben nicht nur, etwas zu tun, sondern es gut zu tun. Weiterhin darfst Du die Leistung nicht nur über die 15 min Deines Vortrags vergleichen. Es ist klar, dass in dieser Zeit niemand anders eine Leistung erbringen konnte. Deshalb wird ja am Halbjahresende abgerechnet.

TwoHybrid
04.05.2009, 15:30
Ich frage auch, weil dich das gleiche in Deutsch vorhatte und das diesmal gleich im voraus wissen möchte. Sonst muss ich mich nicht einen ganzen tag hinsetzen und so nen Referat machen, wenn es dann meinem lehrer nicht gefällt (und dem gefällt generell eher wenig, von daher ist eine Absicherung, dass es sich nicht negativ auswirken kann).

Ganz klare Ansage: Ja, er kann ich aufgrund der zusätzlichen Leistung runterkorrigieren und ist dabei im Recht. Deswegen überleg es dir wirklich gut, ob du es machst oder nicht...

Btw: sollte ein Lehrer aufgrund einer schlechten zusätzlichen Noten sagen: "Ok, das is blöd gelaufen. Lassen wir unter den Tisch fallen..." Dann ist das reine Kulanz. Rein theoretisch darf er das. Um das Problem also zu einem Abschluß zu bringen: deine Lehrerin ist im Recht, deswegen baue auf ihre Kulanz, wenn du mit ihr redest. Das heißt: komm nicht an mit "Ey, das is voll unfair und doof und laut Gesetz blablabla" sondern eher mit "Liebe Frau xyz, wegen dem Referat: is ja nicht so gut gelaufen wie wir uns das vorgestellt haben, könnten wir aufgrund der Tatsache, dass ich das ja eh freiwillig gemacht hab, das einfach ncihtin die Note eingehen lassen?" Wenn sie nett ist, wird sie darauf eingehen, weil du ja auch nett bist ;) Im Normalfall wollen dir die Lehrer ja nix schlechtes...

TwoHybrid
04.05.2009, 15:34
@ TwoHybrid

Aber nen haufen Käse ist mehr als nichts.

Ein qualitativer verlgleich ist hier gar nicht möglich, da man "keine Leistung" nur quantitativ bewerten kann.

Aber wie definierst du denn "fair"?

Auch das sehe ich anders: ihr habt alle in der Klasse 3 KA´s geschrieben (oder was weiß ich wieviele) und 2 mündliche Noten oder so bekommen. Nur du hast halt noch ein Referat mehr. Es steht also keineswegs nichts gegen Käse

"Fair" ist für mich ein Synonym für "gerecht"

Wenn ich einkaufen gehe und viel Geld für mein Essen zahle, möchte ich auch, dass es qualitativ gut ist und nicht vergammelt, aber dafür viel...

Robin235
04.05.2009, 15:37
Ich habe mich damals im Unterricht eigentlich nur gemeldet, wenn ich die Frage/Aufgabe als anspruchsvoll empfand. Das waren zumeist Fragen, auf die keiner meiner Mitschüler die Antwort wusste. Ich bin der Ansicht, dass ich damit mehr Leistung erbracht habe als jemand, der sich ständig bei den trivialsten Fragen gemeldet hat.

Gewiss hat man damit mehr Leistung erbracht.

Aber jemand der nur auf die trivialsten Fragen antwortet hat mehr Leistung erbracht als jemand, der gar nichts sagt.

Weiterhin darfst Du die Leistung nicht nur über die 15 min Deines Vortrags vergleichen. Es ist klar, dass in dieser Zeit niemand anders eine Leistung erbringen konnte. Deshalb wird ja am Halbjahresende abgerechnet.

Dieses Argument zieht aber nur, wenn auch jeder tatsächlich ein solches Referat halten muss. Das ist nicht der Fall, da es freiwillig war.


Btw: sollte ein Lehrer aufgrund einer schlechten zusätzlichen Noten sagen: "Ok, das is blöd gelaufen. Lassen wir unter den Tisch fallen..." Dann ist das reine Kulanz. Rein theoretisch darf er das. Um das Problem also zu einem Abschluß zu bringen: deine Lehrerin ist im Recht, deswegen baue auf ihre Kulanz, wenn du mit ihr redest. Das heißt: komm nicht an mit "Ey, das is voll unfair und doof und laut Gesetz blablabla" sondern eher mit "Liebe Frau xyz, wegen dem Referat: is ja nicht so gut gelaufen wie wir uns das vorgestellt haben, könnten wir aufgrund der Tatsache, dass ich das ja eh freiwillig gemacht hab, das einfach ncihtin die Note eingehen lassen?" Wenn sie nett ist, wird sie darauf eingehen, weil du ja auch nett bist Im Normalfall wollen dir die Lehrer ja nix schlechtes...

Ja das ist schon klar :) ich hatte auch gar nicht vor nächste stunde da gleich mit nem Gesetzbuch anzukommen, jedoch habe ich das gleich nach dem Referat schon einmal angesprochen und da hat sie sich schon recht stark darauf verfestigt, dass das jetzt halt in die mündliche Note eingeht. Es geht mir halt darum, dass ich - um es einmal deutlich zu formulieren - etwas in der Hand habe wenn es auf die "Bitte, Bitte Tour" nicht klappt. Denn wegen so ner "Kleinigkeit" sich mit dem Lehrer auf Kriegsfuß zu stellen ist sicher auch keine besonnene Idee ;)

Achso und meinen Deutschlehrer kann ich ja noch vorher fragen und habe gleich noch eine Meinung von jemandem, der sich da auskennen sollte^^

TwoHybrid
04.05.2009, 15:42
Denn wegen so ner "Kleinigkeit" sich mit dem Lehrer auf Kriegsfuß zu stellen ist sicher auch keine besonnene Idee ;)

Das seh ich genau so, da hast du vollkommen recht. Das ist es wirklich nicht wert. Aber ich glaub, dieses "etwas in die Hinterhand geben", wenn die Bitte-bitte-Tour nicht zieht, das wird dir niemand geben können.

Noch was: mach das "bitte bitte" nicht öffentlich im Unterricht, sondern davor oder danach in der Pause. So ist es mehr auf der privaten Ebene und zieht erstens besser und zweitens kann so jeder besser "sein Gesicht wahren", egal wie sie sich entscheidet.

Wenn sie sich gegen dich entscheidet, zeig etwas Stolz, nimm es hin und fang nicht das Diskutieren an. Es ist nur eine Note

Tobee
04.05.2009, 15:43
Hallo!

Aber ich habe immerhin mehr getan (wesentlich mehr, saß da den ganzen Sonntag dran) als ich hätte tun müssen.

Hallo!

Doch soo lang? Wie lange hast Du für die Klausur gelernt?
Also wenn ich in der Situation gewesen wäre hätte ich mich so drauf vorbereitet, daß das Ergebnis richtig rockt.

Du wolltest beweisen, daß Du es besser kannst, und warst dann doch schlechter.

Selbst wenn Du rechtsmässig Recht hättest, würde ich mir dreimal überlegen etwas in der Richtung zu unternehmen. Der Lehrer, und die Kollegen könnten Dir noch ganz viel Sand ins Getriebe streuen.

Grüße

nobody
04.05.2009, 15:48
...

Was ist nun Leistung? Leistung bedeutet eben nicht nur, etwas zu tun, sondern es gut zu tun. ...

Absolut korrekt! Es bestand ja kein Zwang diese Mehrleistung zu erbringen - diese Mehrarbeit dafür dann gleich als Entschuldigung für die mangelhafte Ausführung in die Waagschale zu werfen finde ich, ist nicht nicht in Ordnung.

@TES: Kleines Beispiel:
Denk Dir nur Dich plagt gegen 22:00 Uhr der Hunger. Du gehst in ein Restaurant und findest einen Koch der Dir lange nach Küchenschluss noch ein Grillkotelett serviert...

Das Kotelett ist halb roh und schwimmt im Fett, die Pommes frites sind verbrannt und die Saucen fehlen. Auf Deine Reklamation hin meint der Koch, dass er schon seit 21:00 Uhr Dienstschluss habe und Dir nur freiwillig noch etwas ungenießbares serviert hat - Dich genau so gut aber auch hätte wegschicken können...

Bezahlst Du trotzdem anstandslos den Normalpreis?

FabianH
04.05.2009, 15:53
Hallo!

Doch soo lang? Wie lange hast Du für die Klausur gelernt?
Also wenn ich in der Situation gewesen wäre hätte ich mich so drauf vorbereitet, daß das Ergebnis richtig rockt.



Richtig! Eine Schülerin hat mich auch mal gefragt ob sie sowas machen kann. Alles was ich wollte, ist dass sie eine Gleichung aufstellt (aus ihrem persönlichen Handytarif) und damit irgendwas ausrechnen sollte. Also vielleicht ne halbe Seite. Wär ich total zufrieden gewesen.

Was macht sie? Sie bereitet einen Vortrag von 5 Folien vor, wo sie ihren alten und neuen Handytarif vergleicht, Aussagen trifft warum es sinnvoll war zu wechseln und unter welchen Umständen sie nicht hätte wechseln müssen. AUßerdem bezieht sie ihre SMS-Kosten mit ein und kann auf Nachfragen kompetent Antwort geben.

So macht man ein freiwilliges Referat! Sie hat natürlich eine glatte 1 bekommen (es gab ein paar kleine Formfehler, deswegen keine 1+).

MfG

Fabian

Robin235
04.05.2009, 15:59
Hallo!

Doch soo lang? Wie lange hast Du für die Klausur gelernt?
Also wenn ich in der Situation gewesen wäre hätte ich mich so drauf vorbereitet, daß das Ergebnis richtig rockt.

Du wolltest beweisen, daß Du es besser kannst, und warst dann doch schlechter.

Ehm also ich weiß ja nicht was du für ein 10 minütiges Grundkursreferat mit PPP im Hintergrund alles getan hättest, aber 10 Stunden aufwand für 10 Minuten Präsentation sind denke ich mal nicht zu wenig.
Für die Klausur habe ich übrigens 1 Stunde gelernt - völlig ausreichend in einem Laberfach wie Englisch. Die 09Punkte kamen wohl dadurch, das man generell wohl (und das ist nicht nur meine Meinung) 2 Punkte bei schriftlichen Arbeiten abziehen kann (bewertet da halt streng) und daran, dass ich halt einen Aspekt nicht so wirklich aus dem Text herausgestellt habe, was mir lernen aber auch nicht gebracht hätte. Das dazu.
Übrigens war ich mit 10-11 Punkte im Referat wohl nicht schlechter als 09Punkte...


Kleines Beispiel:
Denk Dir nur Dich plagt gegen 22:00 Uhr der Hunger. Du gehst in ein Restaurant und findest einen Koch der Dir lange nach Küchenschluss noch ein Grillkotelett serviert...

Das Kotelett ist halb roh und schwimmt im Fett, die Pommes frites sind verbrannt und die Saucen fehlen. Auf Deine Reklamation hin meint der Koch, dass er schon seit 21:00 Uhr Dienstschluss habe und Dir nur freiwillig noch etwas ungenießbares serviert hat...

Bezahlst Du trotzdem anstandslos den Normalpreis?

Du tust ja geradezu so als hätte ich nen absolut schlechtes Referat gehalten hätte (vgl. absolut ungenießbares Steak) - es waren ja immerhin 10-11 Punkte
Realistischer wäre es in deinem Beispiel wohl zu sagen:
Die Pommes waren nicht gesalzen und das Fleisch war an einer Stelle verbrannt, aber ingesamt "ganz gut" (entspricht 10-11 Punkte). Für ein "ganz gutes" Essen würde ich auch den normalen Preis bezahlen.

Was macht sie? Sie bereitet einen Vortrag von 5 Folien vor, wo sie ihren alten und neuen Handytarif vergleicht, Aussagen trifft warum es sinnvoll war zu wechseln und unter welchen Umständen sie nicht hätte wechseln müssen. AUßerdem bezieht sie ihre SMS-Kosten mit ein und kann auf Nachfragen kompetent Antwort geben.

So macht man ein freiwilliges Referat! Sie hat natürlich eine glatte 1 bekommen (es gab ein paar kleine Formfehler, deswegen keine 1+).

Bewertungskriterien für Referate:

Angemessener Umfang?



Achso und außerdem war's noch ganz nett, dass meine Lehrerin erst das Referat auf 10-15 min begrenzt und danach meint es sei nicht ausführlich genug gewesen. Aber das ist wohl eine Lehrerkrankheit (kl. Bsp: geschichtsklausur, Aufgabe 1: Fassen Sie den Text KNAPP zusammen! - was steht als kommentar zu meiner zusammenfassung darunter: zu knapp! - 08 Punkte ...im Geschichtsabdeckerkurs fand ich es sogar lustig, sind ja eh 13P. geworden^^)

fraggle
04.05.2009, 16:12
also ich verstehe deine aufregung nicht. ich würde zwar auch zum lehrer gehen und mich erkundigen ob man das nicht streichen könnte, aber wenn der lehrkörper das nicht möchte, dann ist es nun mal so. was willst du dagegen machen? dich auflehnen? ich denke, dass du in den nächsten 2 jahren (bis ende der 13.) keinen anderen englischlehrer mehr bekommen wirst und bevor ich mir wegen einem punkt einen kleinen privatkrieg vom zaun breche, würde ich es eher ruhen lassen und einfach mal den sonntag statt einer stunde auf die klausur lernen. du hattest deine faire chance und du hast sie nicht genutzt. später im berufsleben kannst du ab und an froh sein, wenn du überhaupt diese chance bekommst. daher halte ich es auch für ungeheuer dreist, das noch anzumakern.

vielleicht bruachst du die hilfe deines englischlehrers noch mal und kannst ihm aufgrund des gefallens nicht darüber zu meckern, wegen was anderem bitten... immer ein wenig weiter denken ;)

Tobee
04.05.2009, 16:13
Ehm also ich weiß ja nicht was du für ein 10 minütiges Grundkursreferat mit PPP im Hintergrund alles getan hättest, aber 10 Stunden aufwand für 10 Minuten Präsentation sind denke ich mal nicht zu wenig.


Hast Du nicht selbst geschrieben, daß Du nicht gut warst? Nein, dann will ich nichts gesagt haben. ;)

Hast Du vor mal zu studieren? Da ist ein Tagchen lernen, bzw. für ein Fach arbeiten, wie Urlaub :cool:

Grüße

Robin235
04.05.2009, 16:30
Hast Du nicht selbst geschrieben, daß Du nicht gut warst? Nein, dann will ich nichts gesagt haben.

Hast Du vor mal zu studieren? Da ist ein Tagchen lernen, bzw. für ein Fach arbeiten, wie Urlaub

Das ist mir bewusst, aber dir ist wohl nicht so bewusst, dass das ein Englisch-GRUNDKURS ist, den ich besuche.
Meine Leistung fand ich persönlich auch nicht so schlecht wie es mir dann mit 10 Punkte bescheinigt wurde. Ihr hat halt so nen Aspekt gefehlt und nen anderer Punkt war ihr zuviel, aber wie kann man das als Schüler vorher wissen?

ich denke, dass du in den nächsten 2 jahren (bis ende der 13.) keinen anderen englischlehrer mehr bekommen wirst

es ist ein Jahr und ich werde sehr wahrscheinlich einen anderen lehrer nächstes jahr bekommen ;)

du hattest deine faire chance und du hast sie nicht genutzt.

Genau!
Das heißt nun kann ich einfach nur noch meine mündliche Leistung halten, habe aber keine möglichkeit mehr groß was auszumerzen.
Aber warum soll mich dann eine Zusatzleistung noch REAL runterziehen. Indirekt zieht sie mich - und das ist natürlich meine Schuld - ja auch noch runter, weil ich nun keine Chance mehr habe was auszubessern.


vielleicht bruachst du die hilfe deines englischlehrers noch mal und kannst ihm aufgrund des gefallens nicht darüber zu meckern, wegen was anderem bitten... immer ein wenig weiter denken

Tja und ich dachte immer Lehrer sollten objektiv sein und sowas nicht persönlich nehmen. Aber dass das nicht so ist, bestätigt sich halt immer wieder...

Rosentod
04.05.2009, 16:35
Ich verstehe nicht ganz, wie das mit dem Ausbessern funktionieren sollte. Du hast eine Klausur etwas in den Sand gesetzt. Das Referat ist eine mündliche Leistung. Bei den mündlichen Leistungen warst Du Deiner Aussage nach bereits sehr gut, hättest Dich also selbst mit 15 Punkten kaum verbessern können. Und am Ende gehen Klausuren doch eh separat und gewichtet in die Gesamtnote ein.

nobody
04.05.2009, 16:42
Hallo Robin235,

ich kann deine Argumentation schon verstehen: ich ahbe mehr gemacht als die anderen, also will ich was dafür haben oder zumindest keinen Nachteil haben.

Das Problem ist aber, dass du zwei Dinge vermischst: Freiwilligkeit und Bewertung. Du hast die Freiheit, ein Referat zu machen, niemand zwingt dich dazu. Aber wenn du es machts, wird es auch bewertet, selbst, wenn es nachteilig für dich ist. Ich handhabe das auch so bei der letzten schriftlichen Überprüfung im Halbjahr: die Abgabe ist freiwillig, aber wer abgibgt bekommt auch eine Note: ein Vorteil für meien Schüler, die ihre Ausführungen behalten können, und für mich, der ich weniger korrigieren muss. Das ist vollkommen in Ordnung.

Im Übrigen hätte ich an deiner Stelle das Referat gar nicht gehalten, denn da das Referat sowieso in die mündliche Note eingeht, hättetst du wohl 15 Punkte machen müssen, um überhaupt eine Verbesserung zu erzielen. Das würde ich mit vorher überlegen.

Gruß

arrhenius

Robin235
04.05.2009, 16:43
naja das lag zum einen an der (provozierten (?)) Fehlannahme, dass das dann iwie mit der Klausur verrechnet wird.
Außerdem hatte ich halt die Erfahrung gemacht, dass Sie schon ganz gute noten vergeben hat auf referate, etwa einmal 13/14 Punkte für ein 5 min Referat das gestottert mit einer hingeschmierten Folie präsentiert wurde, aber an dem Tag hat sie wohl ne Gehaltserhöhung bekommen :D Im vergleich dazu fand ich mein Referat - ohne arrogant klingen zu wollen - min. doppelt so gut ;)


ich ahbe mehr gemacht als die anderen, also will ich was dafür haben oder zumindest keinen Nachteil haben.

Genau, und ist das nicht der einzig entscheidene Punkt?

Mein Tischnachbar hat auch 9 Punkte geschrieben und steht auch auf 13/14 Punkte -also vergleichbar.
Er hat kein referat gehalten und wird dies auch nicht tun.
Letztendlich steht er also besser da, obwohl er weniger Leistung erbracht hat.

fraggle
04.05.2009, 17:32
klingt für mich nach "operative hektik ersetzt geistige windstille". sry, so krass ist es nicht, aber in die richtung läuft es. du hast eine extraleistung gemacht, du bist das risiko zus cheitern eingegangen und bist gescheitert. leb mit den konsequenzen. dein schulkollege hat dieselbe situation und hat beschlossen genau DAS risiko nicht einzugehen. er lebt jetzt auch mit den konsequenzen. die qualität seiner leistung war im schnitt halt einfach besser. viel hilft meist nicht viel.

ist dieser punkt jetzt soooo wichtig um sich da den ganzen sonnigen nachmittag aufzugeiern? rechne dir mal aus, was dieser eine punkt auf dein abi bringt. am besten in prozent. und ich denke auch nicht, dass es irgendwo sonst so eine unglaubliche relevanz hat.

btw: es gibt genug lehrer, die eine powerpoint als absolut langweilig ansehen, da sollte man zumindest 1 oder 2 weitere möglichkeiten einschliessen.

MartinaKT
05.05.2009, 04:32
Achso und das mit der Einschätzung der eigenen Leistung ist halt so ne Sache. Woher willst du bei nem referat wissen, ob es den Vorstellungen des Lehrers entspricht? Bei ner HA hat man eine EXPLIZITE Aufgabenstellung, die es zu lösen gilt - da kann man das einschätzen.
Ich habe in meinen 13 Jahren Schulzeit viele Referate in den unterschiedlichsten Faechern gehalten; freiwillig und Pflichtreferate. Und egal um welches Fach es sich gehandelt hat und egal welcher Lehrer es war, wenn ich mit einer groben Gliederung fuer das Referat kam und um deren Meinung gefragt habe, dann haben sie immer mit mir durchgesprochen was ich im Referat ansprechen sollte und was nicht.

Wenn ein Lehrer ein Referat zu einem Thema haben will, dann hat er auch gefaelligst mit dem Schueler zu besprechen auf welche Bereiche der Schueler eingehen sollte.



Genau, und ist das nicht der einzig entscheidene Punkt?

Mein Tischnachbar hat auch 9 Punkte geschrieben und steht auch auf 13/14 Punkte -also vergleichbar.
Er hat kein referat gehalten und wird dies auch nicht tun.
Letztendlich steht er also besser da, obwohl er weniger Leistung erbracht hat.
Wenn man deiner Logik folgt, dann willst du folglich 13 Punkte oder mehr, allein aufgrund der Tatsache, dass du dich freiwillig gemeldet hast und dich vor die Klassse gestellt hast und das ist ja wohl albern.
Du hast gepokert und verloren; so ist das mit freiwilligen Leistungen eben. Du bekommst die Chance dich mit einer sehr guten Leistung zu verbessern, gehst gleichzeitig aber das Risiko ein, dich eben nicht zu verbessern oder sogar zu verschlechtern. Wobei du dich in diesem Fall ja nicht wirklich verschlechtert hast. Dieses Referat aendert letztlich nichts an deiner Gesamtnote.


Und diese ganze Diskussion hat doch nicht wirklich etwas mit Fairness zu tun. Es geht doch hier ganz offensichtlich darum, dass du dir mehr Arbeit als andere gemacht hast (freiwillig) und sich das nun nicht ausgezahlt hat, was letztlich jedoch deine Schuld ist, weil das Referat einfach nicht gut genug war und nun versuchst du mit Gewalt die Sache einfach noch fuer dich zum Guten zu wenden.

Akzeptiers endlich und das naechste Mal denkst du besser ueber moegliche Konzequenzen nach und diskutierst mit deinem Lehrer vorher die pros und cons einer freiwilligen Leistung.
In der 12. Klasse sollte man eigentlich schon so weit sein, dass man erkennt, dass mehr erbrachte Arbeit (du redest immer von Leistung, ich denke Arbeit ist der bessere Ausdruck) nicht automatisch in einer besseren Zensur resultiert. Denn schliesslich kommt es auf die Qualitaet der Arbeit an.

nobody
05.05.2009, 07:23
btw: es gibt genug lehrer, die eine powerpoint als absolut langweilig ansehen, da sollte man zumindest 1 oder 2 weitere möglichkeiten einschliessen.

Langweilig ist die falsche Kategorie, ich gehe davon aus, dass es bei einem Referarat um die erbrachte Leistung geht und die war wohl offensichtlich nicht da.

@Robin235
Nach deiner Argumentation, wären bei mir im Unterricht manche einfach super, obwohl sie das meiste nicht verstehen, nur weil sie rödeln wie die Bekloppten. Das kann man zwar berücksichtigen, aber ein Spitzennote allein durch Ausdauer erhält man nicht (nur im Sport vielleicht).

Gruß

arrhenius

TwoHybrid
05.05.2009, 10:06
@Robin235
Nach deiner Argumentation, wären bei mir im Unterricht manche einfach super, obwohl sie das meiste nicht verstehen, nur weil sie rödeln wie die Bekloppten. Das kann man zwar berücksichtigen, aber ein Spitzennote allein durch Ausdauer erhält man nicht (nur im Sport vielleicht).

Gruß

arrhenius

Nich mal da unbedingt: wenn du 2 100m-Läufer hast, die gegeneinander antreten, und der eine läuft die Strecke in unter 10 Sekunden und der andere braucht über 20, hängt dafür aber noch freiwillig 50m dran, dann kannst du ja trotzdem den zweiten nicht zum Sieger erklären:D

DarkZonk
05.05.2009, 15:03
ganz einfaches beispiel:

Im Abitur kannst du wenn du mit deinem ergebnis nicht zufrieden bist eine freiwillige mündliche nachprüfung machen. Geht die aber in die Hose wird die Abiturnote in diesem Fach auch noch schlechter, obwohl du es freiwillig gemacht hast. Du hast nur weil du was gemacht hat anspruch auf ne bessere note. wenn du dann in der nach prüfung dein unvermögen zeigst, is ne schlechere note absolut verdient.

Robin235
05.05.2009, 19:00
Wenn man deiner Logik folgt, dann willst du folglich 13 Punkte oder mehr, allein aufgrund der Tatsache, dass du dich freiwillig gemeldet hast und dich vor die Klassse gestellt hast und das ist ja wohl albern.
Du hast gepokert und verloren; so ist das mit freiwilligen Leistungen eben. Du bekommst die Chance dich mit einer sehr guten Leistung zu verbessern, gehst gleichzeitig aber das Risiko ein, dich eben nicht zu verbessern oder sogar zu verschlechtern. Wobei du dich in diesem Fall ja nicht wirklich verschlechtert hast. Dieses Referat aendert letztlich nichts an deiner Gesamtnote.


Und diese ganze Diskussion hat doch nicht wirklich etwas mit Fairness zu tun. Es geht doch hier ganz offensichtlich darum, dass du dir mehr Arbeit als andere gemacht hast (freiwillig) und sich das nun nicht ausgezahlt hat, was letztlich jedoch deine Schuld ist, weil das Referat einfach nicht gut genug war und nun versuchst du mit Gewalt die Sache einfach noch fuer dich zum Guten zu wenden.

Also ich will für eine schlechte Leistung - wobei ich sie eigentlich besser einschätzen würde als die Lehrerin und das auch sinnvoll begründen könnte - sicher keine bessere Note rausschummeln.
Und ja genau, es ist meine Schuld, dass sich das nicht ausgezahlt hat - Pech gehabt ok. Aber dann kann es auch nicht sein, dass ich für eine insgesamt ja "ganz gute" (10-11P) doch letztendlich ne schlechtere Note bekomme.

In der 12. Klasse sollte man eigentlich schon so weit sein, dass man erkennt, dass mehr erbrachte Arbeit (du redest immer von Leistung, ich denke Arbeit ist der bessere Ausdruck) nicht automatisch in einer besseren Zensur resultiert. Denn schliesslich kommt es auf die Qualitaet der Arbeit an.

Erstmal würde ich Dich bitten Kritik an meiner geistigen Reife für dich zu behalten oder sie zumindest fundiert zu begründen sonst würde ich das mal als Verleumdung sehen.
Denn wo habe ich erwartet, dass mehr erbrachte Leistung (Leistung = Arbeit/Zeit) auch automatisch zu einer besseren Zensur führt?
Ich erwarte nur, dass es nicht zu einer schlechteren Zensur führt!


Im Abitur kannst du wenn du mit deinem ergebnis nicht zufrieden bist eine freiwillige mündliche nachprüfung machen. Geht die aber in die Hose wird die Abiturnote in diesem Fach auch noch schlechter, obwohl du es freiwillig gemacht hast. Du hast nur weil du was gemacht hat anspruch auf ne bessere note. wenn du dann in der nach prüfung dein unvermögen zeigst, is ne schlechere note absolut verdient.

Ich habe mich zwar mit der Abiturprüfungsordnung noch nicht auseinander gesetzt, aber ich vermute mal, dass dann die zuvor verhauene Klausur wegfällt und dann die (freiwillig angetretene) mündlichen Nachprüfung quasi als ERSATZ zählt und dein letztendliches ergebnis die Nachprüfung ist und diese nicht nur ein Zusatz, der dann zur verhauenen Klausur addiert wird.
Dann sollte klar sein, dass das nicht vergleichbar ist.

Lenchen
05.05.2009, 19:47
Ich habe mich zwar mit der Abiturprüfungsordnung noch nicht auseinander gesetzt, aber ich vermute mal, dass dann die zuvor verhauene Klausur wegfällt und dann die (freiwillig angetretene) mündlichen Nachprüfung quasi als ERSATZ zählt und dein letztendliches ergebnis die Nachprüfung ist und diese nicht nur ein Zusatz, der dann zur verhauenen Klausur addiert wird.
Dann sollte klar sein, dass das nicht vergleichbar ist.
Soweit ich mich erinnere wird es nur dazugezählt. Die Klausur zählt trotzdem. (ich glaub auch zu einem größeren Teil, als die Nachprüfung)

laborleiter
05.05.2009, 19:51
Ich erwarte nur, dass es nicht zu einer schlechteren Zensur führt!

was du erwartest spielt keine rolle. wenn ich freiwillig jemandem den blinddarm herausnehme und das versemmel, werde ich dafür nicht gelobt, sondern bestraft.

...ich vermute mal, dass dann die zuvor verhauene Klausur wegfällt und dann die (freiwillig angetretene) mündlichen Nachprüfung quasi als ERSATZ zählt und dein letztendliches ergebnis die Nachprüfung ist und diese nicht nur ein Zusatz, der dann zur verhauenen Klausur addiert wird.


pustekuchen! das wär' ja noch schöner.

warum verstehst du nicht, daß du mit deinen gedankengängen auf dem holzweg bist sondern suchst dir meinungen (die zugegebenermassen recht stark differieren) in allen möglichen foren?

kopfschüttelnde grüsse
jan

Rosentod
05.05.2009, 19:55
Schriftliche Prüfung und mündliche Nachprüfung werden wohl 2:1 gewichtet.

Lenchen
05.05.2009, 19:57
Achja was noch dazu zu sagen ist: Deine Lehrerin hat Recht, aber ich stimme dir in einem Punkt zu: Sie hätte dir nicht suggerieren dürfen, dass das Referat irgend etwas an der Klausurnote ändert. Denn das war meiner Meinung nach tatsächlich unfair. Das die Note allerdings auch wenn sie "negativ" ist eine Auswirkung hat, da hat sie Recht.

Robin235
05.05.2009, 20:54
Sie hätte dir nicht suggerieren dürfen, dass das Referat irgend etwas an der Klausurnote ändert. Denn das war meiner Meinung nach tatsächlich unfair.

ja da war ich wohl auch zu leichtgläubig - was ich mir jetzt wohl abgewöhnt habe wie ihr vielleicht an meiner Diskussionsfreudigkeit merkt.

Das die Note allerdings auch wenn sie "negativ" ist eine Auswirkung hat, da hat sie Recht.

Ihr redet alle immer von Recht haben. Das würde dann ja eine Rechtsgrundlage erfordern - doch wo steht das?
Mich würde das ganz generell mal interessieren welche Vorgaben es zur Bewertung der Leistung in der Schule gibt. Im Schulgesetz meines Landes (Niedersachsen) finde ich sowas nicht.

warum verstehst du nicht, daß du mit deinen gedankengängen auf dem holzweg bist sondern suchst dir meinungen (die zugegebenermassen recht stark differieren) in allen möglichen foren?

Aber vielleicht zeigen ja diese Differenzen auch, dass der Weg gar nicht so "holzig" ist...

Ahrac
05.05.2009, 22:31
Hallo Robin235,

ich kann deine Argumentation schon verstehen: ich ahbe mehr gemacht als die anderen, also will ich was dafür haben oder zumindest keinen Nachteil haben.

Das Problem ist aber, dass du zwei Dinge vermischst: Freiwilligkeit und Bewertung. Du hast die Freiheit, ein Referat zu machen, niemand zwingt dich dazu. Aber wenn du es machts, wird es auch bewertet, selbst, wenn es nachteilig für dich ist. Ich handhabe das auch so bei der letzten schriftlichen Überprüfung im Halbjahr: die Abgabe ist freiwillig, aber wer abgibgt bekommt auch eine Note: ein Vorteil für meien Schüler, die ihre Ausführungen behalten können, und für mich, der ich weniger korrigieren muss. Das ist vollkommen in Ordnung.

Im Übrigen hätte ich an deiner Stelle das Referat gar nicht gehalten, denn da das Referat sowieso in die mündliche Note eingeht, hättetst du wohl 15 Punkte machen müssen, um überhaupt eine Verbesserung zu erzielen. Das würde ich mit vorher überlegen.

Gruß

arrhenius

Ich bin zwar kein Lehrer, aber dem hier pflichte ich vollkommen bei. Meiner Meinung nach hat deine Lehrerin nichts falsch gemacht. Wenn du es schon nicht schaffst eine Chance gut umzusetzen, dann musst du auch mit diesen Konsequenzen leben. Das war schon immer so und ist m.E. vollkommen richtig.

Man könnte doch genauso anfangen zu argumentieren "Ich hab nichts gesagt in der Stunde, das ist doch viel besser, als mein Mitschüler, der immer nur Falsches sagt..." :rolleyes:

Setz dich auf deinen Hosenboden und schaff gefälligst was. Und das nächste Mal denkst du einfach vorher drüber nach, wo du deine Referate machst bzw wo es sich lohnt. Schule ist kein Tippspiel... :rolleyes:

Roentgenium
05.05.2009, 22:33
Ihr redet alle immer von Recht haben. Das würde dann ja eine Rechtsgrundlage erfordern - doch wo steht das?
Mich würde das ganz generell mal interessieren welche Vorgaben es zur Bewertung der Leistung in der Schule gibt. Im Schulgesetz meines Landes (Niedersachsen) finde ich sowas nicht.


in niedersachsen gibt es auch pädagogische noten. da kann man zu deinen gunsten aufrunden.

und mündliche nachprüfungen zählen 2:1 ;) da hat der rosentod recht. das ist auch in nds so.

Robin235
05.05.2009, 23:50
Ok das mit den Nachprüfungen kann ich dann wohl nicht wiederlegen :D

Setz dich auf deinen Hosenboden und schaff gefälligst was.

Aus meiner Erfahrung als Schüler - und diese ERfahrung hat wohl jeder gemacht - gehen die Meinungen über eine gute Leistung weit auseinander. Am deutlichsten zeigt sich das in den "Laberfächern": Gib eine Deutschklausur 5 verschiedenen Lehren und du bekommst min. 4 verschiedene Noten. So bewertet die eine Lehrerin ein Referat halt so - eine andere besser oder schlechter.

Achso btw: Ein Referat doch die Darstellung und Schaffung eines groben Überblicks über eine Thematik und ist daher größtenteils auf den Anforderungsbereich 1 beschränkt. Anforderungen aus den Bereichen 2 und 3 können zwar in einem Referat auch durch analysen und Bewertungen erfüllt werden sind jedoch nicht Kerngedanke eines Referats.

Bei meiner Bewertung war es so, dass meine Lehrerin kritisiert hat, dass ich diese Aufgabenbereiche 2 und 3 nur so mittelmäßig drin hatte (obwohl ich eigentlich eine Karikatur kurz analysiert habe und eine recht ausführliche Abwägung am Ende mit begründeter eigener Meinung gebracht habe - bringt das alles mal in 10-15 min)

Schon komisch das alles...

MartinaKT
06.05.2009, 00:29
Erstmal würde ich Dich bitten Kritik an meiner geistigen Reife für dich zu behalten oder sie zumindest fundiert zu begründen sonst würde ich das mal als Verleumdung sehen.
Bevor du mich hier der Verleumdung bezichtigst, würde ich dir erstmal raten nachzulesen was "Verleumdung" eigentlich bedeutet: :rolleyes:
http://de.wikipedia.org/wiki/Verleumdung

Ich erwarte nur, dass es nicht zu einer schlechteren Zensur führt!

Tut es doch auch nicht! Wurde hier auch schon diskutiert. Diese einzelne Referatsnote ist weder gut genug um deine Gesamtnote zu verbessern, noch schlecht genug um deine Gesamtnote zu verschlechtern.

laborleiter
06.05.2009, 06:26
@Robin235:

fällt dir was an deinen und unseren zitaten auf?

alle hier zitieren mit verweis auf den autor, du aber nicht. ich habe keine ahnung, welches zitat in deinen beiträgen von wem kommt und werde auch nicht für jedes davon auf die suche gehen :mad:

richtiges zitieren sollte mindestens gegeben sein, wenn du schon nach allen seiten ausholst. ändert sich das nicht in deinen nächsten beiträgen, mache ich hier zu.

liebe grüsse
jan