Die Überschrift sagt ja schon alles.
Wer kann mir genau sagen, was der Unterschied zwischen CTA, Chemielaborant oder Chemikant ist?
Machen die alle etwas anderes?
buba
06.02.2003, 22:12
http://www.studenten-city.de/
Berufe, Berufe A-Z, C
theplaya
06.02.2003, 22:21
OK danke. Chemikant hat also eher was mit Maschinen bedienen zu tun (in der Produktion). Aber den Unterschied zwischen Chemielaborant und CTA hab ich noch nicht so ganz verstanden. Beide arbeiten im Labor, bereiten Versuche vor, stellen Chemikalien bereit usw.
bm
06.02.2003, 22:26
Chemotechnische Assistenten.
Kann man mit dem Meistertitel im Handwerk vergleichen.
Vic Tim
06.02.2003, 22:28
...denke, ich kann dazu einiges schreiben...
CTA: Der Chemisch Technische Assistent lernt nur in der Schule (ist also mehr ein Theoretiker). Er hat zwar auch Laborerfahrung, aber nur durch Praktika in der Schule. Die Ausbildung dauert 2 Jahre (für Abiturenten, sonst drei Jahre). Er bekommt kein "Lohn" wie andere Auszubildende (event. Bafög). Der CTA hat (meines Wissens) wesentlich mehr theoretischen Hintergrund.
Chemielaborant und Chemikant: Diese beiden sind deutlich praxisorientierter. Der Chemikant für den Betrieb und der Chemielaborant für das Labor. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre (ohne Verkürzung, 3 Jahre mit Verkürzung). Hierbei handelt es sich um klassische Lehrberufe. Der Azubi bekommt eine Auszubildendenvergütung und ist quasi fest im Betrieb integriert. Diese beiden haben daher deutlich mehr Praxiserfahrung.
Alle drei Ausbildungen eignen sich hervorragend als "Grundlage" für ein Chemiestudium. Man kann sich einige Praktika anerkennen lassen, so dass das erste Semester (die Einstiegsphase) leichter fällt.
Im Allgemeinen habe ich die Erfahrung gemacht, dass die CTA`s ein wenig mehr verdienen als die Chemielaobranten. Event. kann man diese beiden mit einem Studium an einer Uni und einer FH vergleichen (nicht den Abschluss, nur den Bezug zur Praxis). Die FH ist auch (meines Wissens) praxisorientierter. Die Absolventen der Uni gehen meisten in die Forschung.
theplaya
06.02.2003, 22:29
Jaja ich weiß wohl was CTA heißt (Chemisch-technischer Assistent). Aber meine Frage ist: Machen nicht CTAs und Chemielaboranten dasselbe? Und warum dauert die Ausbildung zum CTA nur 2 Jahre, und zum Chemielaboranten 3 1/2 Jahre??
Vic Tim
06.02.2003, 22:32
CTA ist die Abkürzung für Chemisch Technischer Assistent... und hat mit einem "Meistertitel" nix zu tun...
...eine Ergänzung wäre der sog. Chemietechniker (Dauert in Abendform 4 (), in Vollzeit 2 Jahre.
...dieser ist dann etwas unterhalb des Ingeneurs (FH) anzusiedeln
Vic Tim
06.02.2003, 22:34
...eine interssante Frage... event. ist der CTA vielseitiger, mehr theoretischer Hintergrund. Er lernt die Chemie allgemeiner. Der Laborant lernt in erster Linie die Praxis seines Lehrbetriebes.
Ausbildungen (die Lehre) dauern nunmal 3- 3,5 Jahre. Die CTA Ausbildung ist ja rein schulisch.
Easyquantum
07.02.2003, 00:56
Die Ausbildung zum Chemielaboranten ist einfach wesentlich praktischer orientiert als die schulische Ausbildung zum CTA.
Die CTA`s haben recht viel theoretischen Unterricht und werden zusätzlich durch spezielle Laborausbildung (Bsp.: Qualitative Analyse) geschult. Für die Ausbildung benötigt man Realschulabschluß oder Abi und die Ausbildung dauert 2 Jahre (auch mit Realschulabschluß!).
Die Berufsausbildung zum Chemielaboranten basiert auf dem "dualen System". Die angehenden Laboranten werden also im Betrieb praktisch ausgebildet und lernen die dazu benötigten theoretischen Grundlagen in der Berufsschule. Da die angehenden CL innerhalb ihres Betriebes in der Regel die Arbeiten in allen Abteilungen (oder fast allen, je nach Größe des Betriebes) kennenlernen, dauert es dementsprechend mehr Zeit.
CTA`s und Chemielaboranten konkurrieren in der Regel um ähnliche Stellen nach der Ausbildung. Auf Behörden ist das Gehalt des CTA`s höher eingstuft, als das von Chemielaboranten. In der freien Wirtschaft verdienen sie oft gleichviel, oft verdient sogar der Chemielaborant etwas mehr!
Gruß, Easy..
schlumpf
07.02.2003, 09:29
wobei die CTA-Ausbildung recht nivelliert ist (sowas gefällt dem öffentlichen Dienst ... da muß man nicht nachfragen und alle bekommen gleich viel), während es beim Chemielaboranten ziemliche Unterschiede gibt. Azubis in der Großindustrie (z.B. Provadis in Höchst) bekommen eine Spitzenausbildung und meist auch eine entsprechende Stelle in ihrem Lehrbetrieb.
Azubis an Unis werden z.T. ziemlich ausgenutzt und haben daher ein schlechtes Image (und der Lehrwert von Praktikums-Schränke checken, Tafelwischen und Lösungsmittel entsorgen läßt sich ja in der Tat diskutieren), jedenfalls scheint der Staat selber nicht allzu viel davon zu halten, denn üblicherweise werden sie hinterher am schlechtesten bezahlt.
nobody
07.02.2003, 12:38
@bm: Ich glaube da liegst Du nicht ganz richtig. CTA und Chemotechniker ist nicht das gleiche...
Oliver S
07.02.2003, 18:42
Kleine Ergänzung zur Ausbildungszeit:
In NRW braucht man mit Realschulabschluss 3 Jahre zum CTA, mit Abi nur 2. Auch Laboranten können verkürzen, je nachdem wie gut sie sind.
Die kürzere Ausbildungszeit der TAs rechtfertigt sich schon damit, dass sie nur ausgebildet und nie nie nie zu Handlangertätigkeiten mißbraucht werden. Wer nun hinterher besser ist, entscheidet sich fast nur nach der entsprechenden Person. Der persönliche Einsatz und die individuelle Grundvoraussetzung zählt.
Gruß
Oliver
Kekule jun.
07.02.2003, 19:01
CTA ist eine Alternative zur Chemielaborantenausbildung!
Gehen wir mal von Niedersachsen aus, da sind die Ausbildungsstellen im Bereich Chemie sehr begrenzt. Somit bietet der Staat einen die Möglichkeit dennoch eine Ausbildung nach seinem Wünschen und Fähigkeiten zu beginnen.
Und zwar als CTA an einer Schule. Z.B. in Hannover.
Infos gibts beim Arbeitsamt!
PS:Mann kann eine Chemielaborantenausbildung auch nach 2,5 Jahren erfolgreich beenden!(alles nur eine Frage der Noten in der Berufsschule und der Leistung im Betrieb)
Kekule jun.
07.02.2003, 19:05
Ach ja und beide Berufe bieten einen danach die Möglichkeit sich weiter zum Chemietechniker zu bilden!!
das ist z.b. meine derzeitige Karriereplanung
Ausbildung zum Chemielaboranten (abgeschlossen)
demnächst 4 Jahre Abendschule zum Chemietechniker
im Anschluß Studium zum Diplom - Ingenieur /Chemie
Jens
08.02.2003, 01:23
@Kekule Jun.
Warum möchtest du 4 Jahre Abendschule zum Chemietechniker machen,
wenn du danach eh auf Dipl. Ing. Chemie studieren willst?
:confused:
Kekule jun.
08.02.2003, 05:05
@jens
Weil ich kein Fachabi habe! Und beim Techniker bekomme ich das zusätzlich!
Außerdem bietet mir der Technikerabschluß die Möglichkeit, daß ich das Studium zum Dipl. Ing. verkürze.
Jens
08.02.2003, 13:10
Um wieviel Semester kannst du das Studium verkürzen?
Fürs Fachabi bräuchtest du ja nur noch ein Jahr.
Kekule jun.
08.02.2003, 13:57
@jens
Also um wieviel kürzer mein Studium an einer FH ist kann ich jetzt nicht genau sagen.
Aber wenn ich Firmenintern meinen Ingenieur machen will muß ich vorher meinen Techniker gemacht haben. Das ist bei uns die Voraussetzung fürs Studium.
Dann dauert das Studium 2,5 Jahre.
Nun ja und man muß es mal von der Seite sehen, ich gehe ja wärend der Technikerabendschule weiter als Chemielaborant arbeiten.
Und wenn es im Anschluß mit dem Firmeninternenstudium nicht klappen sollte. Habe ich genug Geld gespart um ganz "normal" an einer FH zu studieren.
Jens
08.02.2003, 14:36
Jo, das seh ich ein.
Wenn du eh alles firmenintern machen kannst,
ist das eine tolle Sache.
:up:
nobody
10.02.2003, 13:03
nochmal was zur ausbildungszeit eines CL,
man kann auf 2,5 Jahre verkürzen, wenn die Schulischen leistungen gleich oder besser 2 sind und der Betrieb nix dagegen hat,
der Betrieb kann von sich auch schon die Ausbildungszeit auf 3 verkürzen wenn er den Stoff (Lehrplan) dem Azubi vermitteln kann,
desweitern der Betrieb sowie die Schule bring theorie bei (wird in kleinen Betrieben oft vernachlässigt), z.b. habe ich (bei Beiersdorf)einen bestimmten Rythmus 6Wochen Schule, 6Wochen Abteilung, 6Wochen Lehrlabor (dort haben wir fast täglich unterricht),
meines Wissens nach sind Azubis aus kleinen Firmen(1-2Azubis) oft benachteiligt, weil sie nur in der Schule theorie haben....
CTA und CL unterscheiden sind meiner meinung nach hauptsächlich in der Praxis, wo der CL wesendlich mehr erfahrung hat, aber natürlich hat der CTA mehr theoretisches hintergrundwissen, meiner meinung aber nicht viel.
Vic Tim
11.02.2003, 15:34
Originalnachricht erstellt von Kekule jun.
Ach ja und beide Berufe bieten einen danach die Möglichkeit sich weiter zum Chemietechniker zu bilden!!
das ist z.b. meine derzeitige Karriereplanung
Ausbildung zum Chemielaboranten (abgeschlossen)
demnächst 4 Jahre Abendschule zum Chemietechniker
im Anschluß Studium zum Diplom - Ingenieur /Chemie
so habe ich es auch gemacht... zu welcher CT - Schule (Stadt) möchtest Du gehen ?
...event würde ich mir überlegen, ob der Techniker sinnvoll ist... hast Du schon Abi ?
Mc Gyver
12.02.2003, 15:43
Hallo,
da ich vor kurzem meine Ausbildung zum Chemielaboranten absolviert habe, und an unserer Berufsschule ebenfalls CTA`s ausgebildet worden sind, glaube ich einiges ergenzen zu können.
Die Behauptung das CTA`s theoretisch mehr drauf haben alls Laboranten, stimmte vieleicht vor 10 Jahren einmal. Mittlerweile hat es sich sehr angeglichen, was die theoretischen Kenntnisse angeht. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die Schule jeden nehmen muss, während die Betriebe auswählen können. Und laut Aussage unserer Lehrer, wird es immer schwieriger den Stoff an die Leute zu vermitteln. Als Kernaussage lässt sich sagen, dass die CTA Ausbildung überwiegend Leute machen die keine Lehrstelle bekommen haben( aus welchen Gründen auch immer)
Allerdings ist es schon zutreffend, das die Kenntnisse eines Chemielaboranten schon sehr von der Qualität der Ausbildung abhängen. Also vorher genau informieren, wo es gute Ausbildungsstätten gibt, dann braucht man den Vergleich mit den CTA`s nicht zu scheuen!
Vic Tim
12.02.2003, 23:12
...ach zu meinen Zeiten war das alles anders...
...als ich meine CTA Ausbildung gemacht habe (vor 16 Jahren, die PC`s waren gerade im kommen, ich habe Word noch auf einem original 4,77Mhz IBM Rechner gelernt :-) ), war das Niveau meiner Schule schon sehr hoch...
...von etwa 30 Leuten sind etwa die Hälfte übrig geblieben... wir hatten sogar jemanden, der schon 2 Semester Chemie studiert hatte, der meinte, die Lehrer an der CTA Schule gehen tiefer in die Materie ein als die Profs an der Uni (kein Witz!!)
...heute ist das bestimmt nicht mehr so...
nobody
19.04.2004, 19:59
Hallo,
da ich vor kurzem meine Ausbildung zum Chemielaboranten absolviert habe, und an unserer Berufsschule ebenfalls CTA`s ausgebildet worden sind, glaube ich einiges ergenzen zu können.
Die Behauptung das CTA`s theoretisch mehr drauf haben alls Laboranten, stimmte vieleicht vor 10 Jahren einmal. Mittlerweile hat es sich sehr angeglichen, was die theoretischen Kenntnisse angeht. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die Schule jeden nehmen muss, während die Betriebe auswählen können. Und laut Aussage unserer Lehrer, wird es immer schwieriger den Stoff an die Leute zu vermitteln. Als Kernaussage lässt sich sagen, dass die CTA Ausbildung überwiegend Leute machen die keine Lehrstelle bekommen haben( aus welchen Gründen auch immer)
Allerdings ist es schon zutreffend, das die Kenntnisse eines Chemielaboranten schon sehr von der Qualität der Ausbildung abhängen. Also vorher genau informieren, wo es gute Ausbildungsstätten gibt, dann braucht man den Vergleich mit den CTA`s nicht zu scheuen!
Ich bin zur Zeit auf der Chemieschule Elhardt in München (CTA-Ausbildung),
werde aber die Schule bald abbrechen, weil ich dieses verdammte Praktikum (quanti) nicht durchstehen werde
Ich versuche jetzt noch eine Ausbildungsstelle als Chemielaborant zu bekommen.
-Meine Frage:
Was für Praktikas habt ihr in der Berufsschule gemacht (wurde in Gruppen gearbeitet, wie wurde benotet, wie viele benotete Analysen wurden gemacht...)?
thx ;)
PS: An meiner Schule wurde seit ewigen Jahren nichts angeglichen -> die Theorie und die Praxis waren immer gleich (die Laborausstattung auch :mad: ) und ich frage mich, wofür ich das ganze Zeug im Berufsleben brauchen werde :mad:
nobody
19.04.2004, 20:09
...ach zu meinen Zeiten war das alles anders...
...als ich meine CTA Ausbildung gemacht habe (vor 16 Jahren, die PC`s waren gerade im kommen, ich habe Word noch auf einem original 4,77Mhz IBM Rechner gelernt :-) ), war das Niveau meiner Schule schon sehr hoch...
...von etwa 30 Leuten sind etwa die Hälfte übrig geblieben... wir hatten sogar jemanden, der schon 2 Semester Chemie studiert hatte, der meinte, die Lehrer an der CTA Schule gehen tiefer in die Materie ein als die Profs an der Uni (kein Witz!!)
...heute ist das bestimmt nicht mehr so...
Das ist heute fast immer noch so - bei uns sind im ersten Halbjahr (von vier) 9 von 32 Schülern durchgefallen und dieses Halbjahr wollen 5 aufhören und ein paar werden durchfallen
Ein Studienabbrecher (auch 2. Semester) meint, dass das Praktikum an der Uni (TU-M) leichter war als auf der Schule (Chemieschule Elhardt)
nobody
20.04.2004, 17:54
so habe ich es auch gemacht... zu welcher CT - Schule (Stadt) möchtest Du gehen ?
...event würde ich mir überlegen, ob der Techniker sinnvoll ist... hast Du schon Abi ?
so kommt man heute zum fachabi, was es nicht alles für wege gibt (fach)abi auch ohne kenntnisse in geschichte,erdkunde.
Patrick
21.04.2004, 15:58
so kommt man heute zum fachabi, was es nicht alles für wege gibt (fach)abi auch ohne kenntnisse in geschichte,erdkunde.
Hehe DL,
was soll uns dieser Satz sagen ?
:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Gruß Patrick
nobody
21.04.2004, 17:20
Hehe DL,
was soll uns dieser Satz sagen ?
:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Gruß Patrick
das man bei der technikerschule, und darum geht es doch!Kein Erdkunde und Geschichte hatt und ohne die kenntnisse studiert.
Mc Gyver
28.04.2004, 15:52
das man bei der technikerschule, und darum geht es doch!Kein Erdkunde und Geschichte hatt und ohne die kenntnisse studiert.
Ritctic!
@Willi: In der Berufschule machst du keine Praktikas - dein Wissen wird dir im Betrieb vermittelt. Benotet wird intern nach Ausbildungsverordnung (Bewertungsbogen).
Was macht ihr denn so im Quanti Praktikum?
nobody
25.05.2004, 17:21
Ritctic!
@Willi: In der Berufschule machst du keine Praktikas - dein Wissen wird dir im Betrieb vermittelt. Benotet wird intern nach Ausbildungsverordnung (Bewertungsbogen).
Was macht ihr denn so im Quanti Praktikum?
-Gravimetrie ("einfache" Fällungen (zB: Bestimmung von SO4 als BaSO4)und zwei- und dreifachtrennungen wie zB: Neusilber o. Marmor)
-Titrimetrie (zB: Iodometrie, Argentometrie, Neutralisationstitrationen, usw.)
-2 Destillationen (Arnd und Kjeldahl)
ermittelt wird immer die Masse des zu bestimmenden Stoffes in der Analyse (meisten eine Lösung)
insgesamt 36 Analysen, wobei jede mit Richtig oder Falsch bewerted wird (Fehlergrenze 1-3% - je nach schwierigkeit der Analyse)
dazu noch: ansetzen von Titerlsg. + Titerbestimmungen, Abfalldienst (Abfallbearbeitung für die ganze Klasse), Lösungsdienst (Herstellung von Lsg. für die ganze Klasse),...
-> Quanti=das Praktikum des Todes :D
Vic Tim
28.05.2004, 15:34
das man bei der technikerschule, und darum geht es doch!Kein Erdkunde und Geschichte hatt und ohne die kenntnisse studiert.
...wozu braucht man das beim Studium :confused:
Alichimist
28.05.2004, 15:42
.......damit du auch nach dem studium weisst, wohin du auswandern musst...
Vic Tim
28.05.2004, 15:53
.......damit du auch nach dem studium weisst, wohin du auswandern musst...
...toller Witz...
...Du bist doch auch noch hier in Deutschland... :p
nobody
12.06.2004, 14:58
chemielaborant, cta
ich glaub der einzige unterschied liegt an der unterschiedlichen lehrzeit und an den späteren löhnen.
ich mach selber ausbildung zum ata und hab ein jahr lang schule und ein jahr lang praktikum und während der schulzeit auch noch haufenweise praktika.. ich weiss nicht obs beim cta genauso ist. ich seh den vorteil halt daran, das schule und praktisch getrennter ist und man nicht noch unter der woche in die berufsschule gehen muss.. ausserdem ist man in 2 jahren fertig und das cta oder ata usw nur was für schwächere leute ist, würde ich keinesfalls behaupten..
praktisch is da auch kein unterschied im labor.
nach einer technischen ausbildung kann man bei uns in bayern auf die bos gehen ob man gleich auf die fh gehen kann weiss ich nicht, da ich keine weiterbildung mehr machen werde.
chemikant weiß ich jetzt nicht
ithron
28.04.2009, 16:26
Hallo, da ich ein ähnliches Problem habe wie der Verfasser dieses Threads poste ich hier gleich mal.
Ich hab am Dienstag leider mein Studium zerschossen, bin an der OC Prüfung gescheitert, den Rest, also PC, AC und Analytik hab ich.
Jetzt überleg ich ob ich CTA, Laborant oder Chemikant lernen soll.
Also wenn ich das hier so zusammenfasse sind CTA und Laborant in der Ausbildung im Thema praxisbezug verschieden, da würde mir Laborant mehr zusagen. Verdienst ist ja wohl ziemlich gleich.
Was haltet ihr von Jobs bei ner Molkerei, hab da in meiner nähe grad 3, die zum 1.09. nen Azubi als Laborant suchen.
Alternative wäre dann der Chemikant. Technisch hab ich wenig Erfahrung, dürfte aus dem Studium ja bekannt sein, würde mich aber trotzdem interressieren.
Wie siehts da mit Gehalt aus?
Und zuletzt natürlich die Aufstiegsmöglichkleiten:
Als Laborant gibts wohl den Techniker und als Chemikant den Meister. Was ist besser, sowohl in der Stellung, als auch beim Verdienst?
Tobee
29.04.2009, 09:32
Hallo!
Anfangs könntest Du als Chemikant durch die Schichtarbeit mehr verdienen, nach paar Jahren verdient der Laborant in der Regel mehr.
Wer besser ist in der Stellung ist Ansichtssache würde ich sagen.
In meiner alten Firma hieß es oft, der Techniker lohnt sich nicht wirklich, die Meinungen waren hier geteilt. Ich hatte keine Lust auf 4 Jahre Abendschule.
Welches Studium willst Du abbrechen? Wäre die FH vielleicht eine Alternative?
Grüße
ithron
29.04.2009, 18:13
Hallo,
ich hab Diplom Chemie studiert. Ich werd jetzt erstmal nen Härtefallantrag stellen und mich aber bereits gleichzeitig für eine Lehrstelle bewerben. Schließlich weiß man nie ob der Antrag durchgeht und selbst wenn bin ich mir noch nicht sicher, ob ichs nochmal versuchen soll.
kaliumcyanid
29.04.2009, 21:17
Chemielaborant in einer Molkerei - ich kann mir nichts spannenderes und vielfältigeres vorstellen :rolleyes: (nichts gegen Molkereien...).
Chemikant ist ein Produktionsberuf, da bewegest du dich ziemlich von der Chemie weg, würd ich mal behaupten.
Chemotechniker wird wohl recht ordentlich bezahlt. Kommt aber sicher auf die Firma/Anstellung drauf an.
CTA...egal, in welchem Chemiebetrieben ich war (Schülerpraktika in der Realschule, oder jetzt im Ausbildungsbetrieb; lerne Chemielaborant), da gabs einfach keine CTAs, vielleicht mal 1-2 Stück wenns viel war. Ansonsten alles Laboranten.
Marduk
18.06.2009, 12:56
Alter Thread, ich weiß - aber ich will trotzdem nochmal meine Meinung dazu abgeben:
In meinen Augen ist der Chemielaborant deutlich vielfältiger ausgebildet als die CTA´s, auch gerade weil die CTA´s keine Praktikas haben und eine rein schulische Ausbildung durchlaufen.
Dass die CTA´s im Endeffekt mehr verdienen ist in meinen Augen nicht richtig und rührt noch von früheren Zeiten her - aber es geschehen noch Zeichen und Wunder:
In Schleswig-Holstein gibt es nun ein Pilotprojekt:
Fertig ausgebildete Chemielaboranten (frisch beendete Ausbildung) können demnächst in einer Zusatzprüfung (Theorie) die CTA-Prüfung ablegen und somit diesen Beruf danach ihr Eigen nennen.
Allerdings gilt diese Regelung nicht andersherum - CTA´s dürfen keine Laboranten-Prüfungen ablegen.
Man sieht also langsam an öffentlichen Stellen ein, dass die Laboranten einfach eine fundiertere Ausbildung besitzen - hat auch lange gedauert ;)
PS: Damit will ich keinem CTA auf die Füße treten...
mfbvb09
18.06.2009, 13:30
Mahlzeit,
@ ithron, wenn OC oder präperative Dinge nicht so dein Ding sind ist vllt Umweltschutz-technischer Assistent eine Option. Die Ausbildung unterscheidet sich vom CTA nur dadurch, dass man anstatt ein präperatives Praktikum, ein umwelt- und verfahrenstechnisches Praktikum macht. Bei der Ausbildung wird vor allem Wert auf Analytik gelegt.
Zu Molkereien: Ich glaube es gibt mittlerweile auch eine Ausbildung als "milchwirtschafts-technischer Assistent" o.ä.
Allg habe ich es nicht so Empfunden, dass ich wenig Praxis-Unterricht hatte. 2Tage die Woche war im Labor Unterricht, einmal 3 Wochen zu zweit eine Projektarbeit und Fahrten zu Betrieben(Entsorgungshof, Müllverbrennungsanlage, ThermoFisher 2Tages Seminar, Klärwerk,...) haben die Sache gut abgerundet. Dann habe ich noch in den Sommerferien ein freiwilliges Praktikum an einer Mülldeponie/Entsorgungshof gemacht. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich viel mehr praktische Dinge hätte lernen können. Einarbeiten muss man sich überall erstmal. Vllt hab ich auch einfach ne gute Schule bzw. Lehrer gehabt. Wobei Lehrer hier falsch ist! Bis auf die für Religion(Baden-Württemberg eben), Englisch und Mathe, waren alles Leute mit Umschulung, Ing's, CTA's, und ein Dr.
welche uns immer praxisnahe Sicht der Dinge vermitteln konnten.
Gruß
Pee !!!
18.06.2009, 21:33
In meinen Augen ist der Chemielaborant deutlich vielfältiger ausgebildet als die CTA´s, auch gerade weil die CTA´s keine Praktikas haben und eine rein schulische Ausbildung durchlaufen.
Dass die CTA´s im Endeffekt mehr verdienen ist in meinen Augen nicht richtig und rührt noch von früheren Zeiten her - aber es geschehen noch Zeichen und Wunder:
In Schleswig-Holstein gibt es nun ein Pilotprojekt:
Fertig ausgebildete Chemielaboranten (frisch beendete Ausbildung) können demnächst in einer Zusatzprüfung (Theorie) die CTA-Prüfung ablegen und somit diesen Beruf danach ihr Eigen nennen.
Allerdings gilt diese Regelung nicht andersherum - CTA´s dürfen keine Laboranten-Prüfungen ablegen.
Man sieht also langsam an öffentlichen Stellen ein, dass die Laboranten einfach eine fundiertere Ausbildung besitzen - hat auch lange gedauert
Wie kommst du darauf, dass die Laborantenausbildung fundierter ist ?
Man kann als Laborant eine Zusatzprüfung machen um CTA zu werden, ist also ein Zusatz zum Laboranten. Ein Upgrade sozusagen.
Um dich mal aufzuklären. Man hat als CTA im Durchschnitt 2-3 Tage/Woche Labor, eventuell auch mehr. Der Unterschied zum Laboranten liegt vielmehr darin, dass man nicht in einem Betrieb ist und entsprechende arbeiten wie im Betrieb verrichtet.
Die Laborarbeiten(Quanti und Quali) sind mit denen an einer Uni vergleichbar. Zusätzlich gibt es noch instrumentalanalytische Praktika, physikalisch-chemische Praktika und Bioanalytik-Praktika am Ende gibt es sogar eine Projektarbeit in der Industrie.
Also in meinem Studium habe ich auch mit Laboranten zusammen gearbeitet und kaum bis gar keinen Unterschied festgestellt. Sie waren im Aufbau von Apparaturen routinierter, dafür konnte ich mich in unbekannte Materie schneller einarbeiten.
Meiner Meinung sind beide Berufsbezeichnungen äquivalent. Es gibt gute und schlechte Ausbildungsbetriebe für Laboranten, so wie es auch gute und schlechte CTA-Schulen gibt. Am Ende stehen beide im Labor und machen die gleichen Arbeiten.
Importabteilung
18.06.2009, 23:03
Eine höhere Eingruppierung von TAs im vergleich zu Laboranten im öffentlichen Dienst dürfte klären welche Ausbildung als höherwertig eingestuft wird ;)
nobody
19.06.2009, 16:54
Eine höhere Eingruppierung von TAs im vergleich zu Laboranten im öffentlichen Dienst dürfte klären welche Ausbildung als höherwertig eingestuft wird ;)
Warum ist der öffentliche Dienst richtungsweisend? Die meistens TAs und Laboranten sind doch in der Industrie.
M.E. ist die Ausbildung gleichwertig, nur der Azubi zum CL bekommt Ausbildungsvergütung, die TAs in Ausbildung müssen dafür bezahlen. Ist aber eine Alternative in Gegenden, die keine CLs oder BLs ausbilden, so wie bei uns. Laborantenausbildungspätze muss man mit der Lupe suchen, bei uns wird auch nicht mehr ausgebildet (jedenfalls keine Laboranten mehr):(
Und eine betriebliche Ausbildung kann schon auf den Verwendungszweck nach der Ausbildung ausgerichtet werden.
Wir waren im Lehrjahr zwei Azubis, meine Kollegin hat nach 1,5 Jahren aufgegeben und da nicht klar war, wo ich dann mal landen werde, wurde ich zu allen möglichen Lehrgängen angemeldet: E-Schweissen, Autogenschweissen, Elektro 1&2, Messen, Steuern , Rätseln äh Regeln habe ich komplett, Kran- und Staplerschein. Es gab Werkunterricht, das Ausbildungslabor war noch von den Vorgängern hervorragend bestückt, analytische ausbildung gabs im Betrieb (Mikrobiologie, ICP, AAS, GC), ein weiteres Praktikum in der FAL, der SGA und Schmalbach-Lubeca (gibts nicht mehr). Was ein bisschen gelitten hat, war das Thema "organische Chemie", da ich in der Fachrichtung "Metalle" ausgebildet wurde und diese Kenntnisse sind wirklich rudimentär gewesen, da sie auch nicht Prüfungsrelevant waren.
Dafür arbeite ich zum Glück aber seit 13 Jahren in der Abt. organische Chemie:D 1,5 Jahre Roheisen-, Stahl- und Schlackenanalytik, ich kann mir nichts öderes vorstellen, und diese Abteilung ist auch z.T. aufgelöst, da alles automatisiert wurde, führten zu einer Kündigung von meiner Seite, die der damalige Chef nicht akzeptiert hat und mir die Stelle zugänglich gemacht hat, die ich gerade inne habe. Wird ganz brauchbar bezahlt, aber aktuell steht mir der Sinn nach Luftveränderung...(Ruf der Anlagentechnik)
Luke
19.06.2009, 17:51
Moin,
tatsächlich eine olle Kamelle die da wieder an die Oberfläche geholt wurde... Dafür aber mal die Gelegenheit auch dazu Stellung zu nehmen.
1. Der Unterschied zwischen (C)TAs und Laboranten ist wohlgemerkt nach meiner (!) Erfahrung der, dass Laboranten weniger an Geräten ausgebildet werden (z.B. HPLC, GC, AAS etc. pp.) und wenn doch dann eben nur an den Geräten die im Ausbildungsbetrieb vorhanden sind (und an die man die angehenden Laboranten auch ran lässt), von unseren Laboranten habe ich vernommen, dass dort sehr viel mehr nasschemisch gearbeitet wurde. Ansonsten sind mir keine signifikanten Unterschiede bekannt. Aber, das haben wir ja sicherlich schon längst alle begriffen, kommt das immer auf den Einzelfall, sprich: den Ausbildungsbetrieb bzw. die Schule an.
2. Dass die CTA´s im Endeffekt mehr verdienen ist in meinen Augen nicht richtig und rührt noch von früheren Zeiten her
Das ist bei uns z.B. nicht so. Ob CTA oder Laborant, wir verrichten im Großen und Ganzen dieselbe Arbeit und bekommen denselben Bruttolohn. Punkt. Aus.
3. In meinen Augen ist der Chemielaborant deutlich vielfältiger ausgebildet als die CTA´s, auch gerade weil die CTA´s keine Praktikas haben und eine rein schulische Ausbildung durchlaufen.
[...]
Fertig ausgebildete Chemielaboranten (frisch beendete Ausbildung) können demnächst in einer Zusatzprüfung (Theorie) die CTA-Prüfung ablegen und somit diesen Beruf danach ihr Eigen nennen.
Allerdings gilt diese Regelung nicht andersherum - CTA´s dürfen keine Laboranten-Prüfungen ablegen.
Man sieht also langsam an öffentlichen Stellen ein, dass die Laboranten einfach eine fundiertere Ausbildung besitzen - hat auch lange gedauert
PS: Damit will ich keinem CTA auf die Füße treten...
Den zusätzlichen CTA-Abschluss für Laboranten betreffend hat Pee ja schon etwas geschrieben. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten CTAs BRAUCHEN keine zusätzliche Laborantenprüfung abzulegen, weil der CTA-Abschluss den Laborant schon enthält. Wenn der Abschluss als Laborant fundierter ist als der eines CTA warum dann die zusätzliche Prüfung um sich CTA nennen zu dürfen? Wessen Ausbildung ist denn nun fundierter? Ich will damit keinem Laboranten auf die Füße treten... ;)
Was die Praktika betrifft kann ich von meiner Ausbildung her sagen, dass wir täglich im Labor gestanden haben, vornehmlich Nachmittags, da am Vormittag Theorie angesagt war. Und an Praktika haben wir einiges gemacht: Qualitative und quantitative anorganische Analytik, präparative organische Chemie, Physik, Mikrobiologie und Umwelt- bzw. Lebensmittelanalytik letztere in einem kombinierten apparativen Praktikum (also HPLC, AAS, AES, GC, IR und UV/VIS etc. pp.) . Sechs Praktika in 4 Schulhalbjahren sind m. E. schon ganz ordentlich. Zudem kamen noch drei größere Referate/Facharbeiten dazu (in jedem Schulhalbjahr eine, außer im Prüfungshalbjahr), sowie eine Exkursion, die dann als schriftliches Kurzreferat nachbearbeitet werden durfte.
Letztendlich sind die Ausbildungsgänge gar nicht so unterschiedlich. Ich habe es oben schon geschrieben, wir machen dieselbe Arbeit und sollten uns nicht "bekriegen" wer besser ist. Eher sollten wir uns zusammentun und "denen da oben" zeigen, was ein Laborant bzw. ein CTA auf dem Kasten hat. Denn in vielen Dingen (gerade in den Praktischen) können wir einen Akademiker locker in die Tasche stecken! Und darauf sollten wir stolz sein!
Beste Grüße
Luke
nobody
19.06.2009, 20:21
Moin,
tatsächlich eine olle Kamelle die da wieder an die Oberfläche geholt wurde... Dafür aber mal die Gelegenheit auch dazu Stellung zu nehmen.
Stimmt:cool:
1. Der Unterschied zwischen (C)TAs und Laboranten ist wohlgemerkt nach meiner (!) Erfahrung der, dass Laboranten weniger an Geräten ausgebildet werden (z.B. HPLC, GC, AAS etc. pp.) und wenn doch dann eben nur an den Geräten die im Ausbildungsbetrieb vorhanden sind (und an die man die angehenden Laboranten auch ran lässt), von unseren Laboranten habe ich vernommen, dass dort sehr viel mehr nasschemisch gearbeitet wurde. Ansonsten sind mir keine signifikanten Unterschiede bekannt. Aber, das haben wir ja sicherlich schon längst alle begriffen, kommt das immer auf den Einzelfall, sprich: den Ausbildungsbetrieb bzw. die Schule an.
Und ich durfte jedes Gerät in den Laboratorien kaputtspielen:D (ok. so schlimm war ich nicht) Der letzte Azubi musste ja bespasst werden. Es gab noch ein kurzes Aufbäumen zwei Jahre später, dann wurde die Ausbildung eingestellt...
2.
Das ist bei uns z.B. nicht so. Ob CTA oder Laborant, wir verrichten im Großen und Ganzen dieselbe Arbeit und bekommen denselben Bruttolohn. Punkt. Aus.
Ist bei uns auch so, je nach Einsatzgebiet und Betriebszugehörigkeit.
3.
Den zusätzlichen CTA-Abschluss für Laboranten betreffend hat Pee ja schon etwas geschrieben. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten CTAs BRAUCHEN keine zusätzliche Laborantenprüfung abzulegen, weil der CTA-Abschluss den Laborant schon enthält. Wenn der Abschluss als Laborant fundierter ist als der eines CTA warum dann die zusätzliche Prüfung um sich CTA nennen zu dürfen? Wessen Ausbildung ist denn nun fundierter? Ich will damit keinem Laboranten auf die Füße treten... ;)
Die Möglichkeit kannte ich gar nicht:confused: Keine Ahnung, was das nutzen soll? So ein ähnlicher "Kleinkrieg", den ich nicht nachvollziehen kann, existiert ja auch zwischen Uni und FH:rolleyes:
Was die Praktika betrifft kann ich von meiner Ausbildung her sagen, dass wir täglich im Labor gestanden haben, vornehmlich Nachmittags, da am Vormittag Theorie angesagt war. Und an Praktika haben wir einiges gemacht: Qualitative und quantitative anorganische Analytik, präparative organische Chemie, Physik, Mikrobiologie und Umwelt- bzw. Lebensmittelanalytik letztere in einem kombinierten apparativen Praktikum (also HPLC, AAS, AES, GC, IR und UV/VIS etc. pp.) . Sechs Praktika in 4 Schulhalbjahren sind m. E. schon ganz ordentlich. Zudem kamen noch drei größere Referate/Facharbeiten dazu (in jedem Schulhalbjahr eine, außer im Prüfungshalbjahr), sowie eine Exkursion, die dann als schriftliches Kurzreferat nachbearbeitet werden durfte.
Letztendlich sind die Ausbildungsgänge gar nicht so unterschiedlich.
Ich kann da auch nur wenige Unterschiede feststellen, ausser, dass es bei den TAs so gehalten ist, dass du eine grösstmögliche Bandbreite hast. Mit einem Grundkurs Werkstoffkunde, den ich auch mitabbekommen habe, könntest du als CTA nicht so wirklich viel anfangen, ich schon ist halt eine Berufskrankheit:p
Ich habe es oben schon geschrieben, wir machen dieselbe Arbeit und sollten uns nicht "bekriegen" wer besser ist.
Eher sollten wir uns zusammentun und "denen da oben" zeigen, was ein Laborant bzw. ein CTA auf dem Kasten hat. Denn in vielen Dingen (gerade in den Praktischen) können wir einen Akademiker locker in die Tasche stecken! Und darauf sollten wir stolz sein!
Beste Grüße
Luke
Äh, die da oben,bei uns zwei Doktoren, die halten ihren Kopf für mich hin und tragen nicht nur die Verantwortung für meine Arbeit, sondern auch für mich. Für dieses Tragen dieser hohen Verantwortung bekommen sie mehr Geld und wenn irgendwas passieren sollte, weil sie vielleicht nicht aufmerksam waren, können die da oben in den Knast gehen...Stichwort Produkthaftung
Dafür haben sie mit ca 30 Jahren (Studium + Promotion)das erste Mal rentenpflichtig Geld verdient, um dann noch BaFög zurückzuzahlen. Das kenne ich aus Erzählungen eines befreundeten promovierten Chemikers in einer anderen Abteilung, und ich beneide sie um diese Stellung auf gar keinen Fall.
Ich zahle seit meinem 16. Lebensjahr in Rentenkasse und wenn die Uhr Feierabend sagt, dann kann ich nach Hause; "die da oben" erst, wenn sie fertig sind.
Und unsere Dres. und auch Ings., nehmen mich gern mal mit, um auch mal die Meinung eines Praktikers zu hören und zu sehen, denn das ist meine Aufgabe, dafür werde ich bezahlt, die Verantwortung dafür zu übernehmen, ist quasi unbezahlbar.
Es gibt kein oben und unten, sondern nur ein ständiges Geben und Nehmen auf gegenseitiger Basis. Ohne das Laborteam wäre der Doc nichts und ohne den Doc wären wir nichts.