Ich hab ne Frage an euch Chemieexperten:
Ich bin gerade in Klasse 11/Gymnasium und stehe vor der Prüfungsfach- und Fächerwahl. Da ich vielleicht Chemie studieren möchte, werde ich einen Mathe- und einen Chemie-Leistungskurs belegen. Außerdem einen Physik-Grundkurs. Aber leider muss ich wahrscheinlich aufgrund von diversen Bestimmungen Bio abwählen! Meine Frage: Braucht man im Chemiestudium unbedingt die Biokenntnisse aus der Schule? :confused:
Wäre nett wenn ihr mir antworten würdet.
Thx
nobody
24.01.2003, 15:10
Nein.
Adam
24.01.2003, 16:01
Chemiestudium unbedingt die Biokenntnisse aus der Schule?
Auch von mir ein eindeutiges: "Nein"
Gruß
Adam
Klinsebaer
24.01.2003, 16:07
Wenn du aber die Möglichkeit hast Bio zu belegen, dann tu das, da du in Bio viele Dinge aus dem Chemie-LK anbringen kannst.
Außerdem... schaden kanns nie...
No Regrets
24.01.2003, 16:42
physik ist wichtiger als bio ;) wenn man chemie studieren will :D
wenn es geht nimm lieber physik als LK und chemie grundkurs
Easyquantum
24.01.2003, 18:13
Du brauchst Biologie nicht belegen zwecks Chemiestudium. Ich würde dir nur dazu raten, wenn du schon jetzt merkst, daß dein Interesse stark in Richtung Biochemie geht. Ansonsten sind die Fächer Physik, Chemie und Mathe von höherer Bedeutung für das Chemiestudium.
Vor allem in Physik und Mathe würde ich wirklich versuchen "am Ball zu bleiben", denn viele Leute, die Chemie studieren haben damit enorme Probleme.
Gruß Easyquantum
nobody
24.01.2003, 18:41
Zuerst einmal willkommen im Forum!
Ich schließe mich den anderen an.
Wenn du vorhast dich später auf Biochemie zu spezialisieren solltest du Bio nehmen ansonsten sind Mathematik :D und Physik sicher von Vorteil.
theplaya
24.01.2003, 20:26
Danke an alle.
Mit Mathe, Chemie, Physik und Bio hatte ich no nie Probleme. Irgendwie ist unser ganzer Jahrgang 11 ziemlich naturwissenschaftlich: Laut einer Umfrage, die wir neulich gestartet haben, wollen ca. 20 Leute Mathe-LK machen, ca. 17 Bio-LK, 18 Physik-LK und ca. 15 Chemie-LK. :eek:
Langfingerli
24.01.2003, 20:44
Wieviel Leute seid ihr in der Stufe?
Xabbu
24.01.2003, 23:04
Hallo,
Also ich würde entweder Physik oder Mathematik nehmen, aber niemals beide Fächer. Lieber Bio das ist doch viel interessanter als z.B. Mathe. Physik deckt eh einen großen Teil der Mathematik ab, die Du vielleicht mal in der Chemie brauchst. Vielleicht deshalb, da Mathe/Physik in der Chemie nur eine große Rolle in der theoretischen Chemie und physikalischen Chemie spielt. Und ganz ehrlich, Physikochemiker (was ein Wort) sind doch eh keine "richtigen Chemiker".
In der Anorganik oder gar Organik brauchst Du meistens nur einen Dreisatz zur Ausbeuteberechnung.
Gruß,
Xabbu
bm
24.01.2003, 23:11
Oh je, dar war ein Fettnapf.
Physikochemiker sind universell gebildet :
Wenn sie sich mit Chemikern unterhalten, bahaupten sie, sie wären eher physikalisch orientiert, u.u.
nobody
25.01.2003, 09:58
Physik deckt eh einen großen Teil der Mathematik ab, die Du vielleicht mal in der Chemie brauchst.
:D
Ja da wissen wir alle aber der Mathe-Professor nicht.
Denn in der Uni ist Mathematik ein bisschen anders als in der Schule und im Chemiestudium muss man auch Mathe1 und Mathe2 machen. Da kommt man mit Zahlen nicht weit.
Easyquantum
25.01.2003, 12:24
Originalnachricht erstellt von Zander
:D
Ja da wissen wir alle aber der Mathe-Professor nicht.
Denn in der Uni ist Mathematik ein bisschen anders als in der Schule und im Chemiestudium muss man auch Mathe1 und Mathe2 machen. Da kommt man mit Zahlen nicht weit.
Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.Mathe für Chemiker ist meiner Ansicht nach schon ganz schön harter Tobak. Also in Marburg kommt man mit "Dreisatz" auf jeden Fall nicht über die Runden.
Wir müssen drei Mathescheine machen.
@ Zander: Warum müßt ihr nur zwei machen? Ist das die Regel?
Gruß.
theplaya
25.01.2003, 14:46
Wieviel Leute seid ihr in der Stufe?
Wir sind ungefähr 110 im ganzen Jahrgang.
Matzi
25.01.2003, 15:03
:eek: so viele? ... ihr Glücklichen...
Xabbu
25.01.2003, 17:41
@bm
Oh je, dar war ein Fettnapf.
und ich bin voll hineingetappt!!
Falls ich Dir zu nahe getreten bin, möchte ich mich offiziell dafür entschuldigen.
Nein aber im Ernst, die Physikochemiker, die ich so kenne haben von organischer Chemie keinen blassen Dunst mehr. Höchstens noch rudimentäre Kenntnisse. Außerdem bin ich der Meinung, dass Physiker und Physikocheniker zu einer artverwandten Spezies gehören und mit ein bißchen Einarbeitung problemlos die Fakultät wechseln könnten. Aber ein Organiker, niemals, dem käme so etwas auch gar nicht in den Sinn, sonst wär's ja auch kein Organiker!! ;)
Die Überbewertung der Mathematik im Chemiestudium? Wer es gut findet. Gebraucht wird die höhere Mathematik wie gesagt nur in den Klausuren und der theoretischen bzw. physikalischen Chemie. Ich habe an meiner UNI die Erfahrung gemacht, dass jede Fakultät sich für zu wichtig genommen hat. So haben die Chemiker, die Physiker und Mathematiker in den Praktikas so richtig "fertiggemacht" und die haben es natürlich entsprechend "heimgezahlt". Leidtragende waren die Studierenden.
Und noch ist Mathematik kein Prüfungsfach für das Vordiplom oder Diplom, oder? (hoffentlich)
Und wenn ich nicht vorhabe in den entsprechenden Gebieten zu arbeiten, kann man das mit den Klausuren viel entspannter sehen.
Gruß,
Xabbu
nobody
26.01.2003, 11:44
@Easyquantum:
Studier in Österreich. Da habe wir Mathe1 und Mathe2 aber beide im 1.Sem. :D (Irgend ein genereller Tausch mit Physik1 - haben wir dann im 2.Sem statt Mathe2 :confused:)
Dann machen wir zwar den Stoff von 2 Semestern in einen Semester, nebenbei noch ein Praktikum und andere Klausuren :rolleyes:....
... ist ganz lustig das erste Semester!